Willkommen beim Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep unterstützt Center für Lebenslanges Lernen

Unternehmen weiterzuentwickeln oder zu gründen, setzt ein professionelles Innovationsmanagement, aber auch unternehmerisches Denken und Handeln voraus. Diese Kompetenzen vermittelt der neue berufsbegleitende Masterstudiengang Innovationsmanagement und Entrepreneurship, der zum kommenden Wintersemester am Center für Lebenslanges Lernen (C3L) der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg startet. Zu den Lehrenden gehört Prof. Dr. Klaus Fichter, Inhaber des Lehrstuhls Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Außerdem von Borderstep mit dabei sind Dr. Severin Beucker und Dr. Ralph Hintemann.

Der Studiengang mit dem Abschluss Master of Business Administration (MBA) löst den seit 2010 angebotenen Masterstudiengang Innovationsmanagement (Master of Arts) ab. Er richtet sich an Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium und Praxiserfahrung, die sich berufsbegleitend weiterbilden möchten.

Center für Lebenslanges Lernen schult Gründerpersönlichkeiten

Für den neuen Master hat das C3L das Curriculum im Schwerpunkt Entrepreneurship weiterentwickelt: Studierende lernen, als Gründerpersönlichkeiten – auch innerhalb eines Unternehmens – neue Ideen in Innovationen umzusetzen.

Mit der neuen Ausrichtung orientiert sich der Studiengang stärker am Forschungsschwerpunkt „Entrepreneurship und Innovationsmanagement“ des Departments für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Die Universität Oldenburg bietet mit dem Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) außerdem Strukturen, die diesen Schwerpunkt unterstützen.

Im neuen Studiengang hat sich die Regelstudienzeit von sechs auf vier Semester reduziert. Insgesamt sind weniger Module zu absolvieren, wodurch sich auch die Kosten für das Studium verringern.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Praktiker

Das C3L Center für Lebenslanges Lernen bietet als wissenschaftliches Zentrum der Universität Oldenburg an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Neben zwei Bachelor- und vier Masterstudiengängen können Interessierte auch an mehr als 50 Zertifikatsprogrammen teilnehmen: Das Angebot reicht von der Professionalisierung in den Themenfeldern Bildung, Gesundheit, Management, Recht und Sozialwirtschaft über postgraduale Weiterbildung in der Beratung und Konfliktlösung bis hin zur psychotherapeutischen Ausbildung für Psychologen.

Es ist auch möglich, einzelne Module oder Kurse zu belegen und sich diese später auf ein Zertifikat oder einen Studiengang anrechnen zu lassen.

Mediengestütztes Lernen und wenige kompakte Präsenzphasen ermöglichen es, das Studium flexibel zu gestalten. Ebenso profitieren Studierende von der engen Zusammenarbeit des C3L mit regionalen Unternehmen.

Interessierte können sich bis zum 1. September für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Innovationsmanagement und Entrepreneurship bewerben.

Anmeldeformular

Die Haken und Ösen der Sharing Economy

Für das Projekt Nutzen statt Besitzen analysierte Borderstep gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern die oft als durchweg positv wahrgenommene Sharing Economy. Das Ergebnis: In einigen Fällen verblassen die positiven Seiten schnell. Jetzt ist die Studie als Broschüre erschienen und steht kostenfrei zum Download bereit.

Diese Broschüre gibt einen Einblick in ein konkretes Szenario, mit dem die Möglichkeiten und Grenzen der Sharing Economy und einige ihrer möglichen gegenläufigen Effekte aufgezeigt werden. Das zentrale Ergebnis des Projektes zeigt, dass die Sharing Economy keineswegs immer den Königsweg der Nachhaltigkeit im ökologischen Konsum darstellt.

Das Vorhaben „Nutzen statt Besitzen“ ist ein Verbundprojekt des Borderstep Instituts, des Wuppertal Instituts und des Faktor 10 Instituts.

 

Artikel im Journal of Innovation Management

Im Rahmen des Projekts Evolution2Green veröffentlichte Borderstep-Mitgründer Jens Clausen jetzt im Journal of Innovation Management einen Artikel über die Schwierigkeiten bei der Transformation hin zu einer Green Economy und analysiert die Ursachen. Das Papier befasst sich dabei mit technologischen, ökonomischen, organisatorischen, benutzerspezifischen und rechtlichen Pfadabhängigkeiten.

Viele Arbeiten der Innovationsforschung beschreiben Pfadabhängigkeiten als Grund dafür, dass Veränderung oft nur schwer zu erreichen ist. Mit Blick auf den Übergang zu einer Green Economy werden in dem Papier spezifische Pfadabhängigkeiten in den Bereichen Energie, Mobilität, Wohnen und Landwirtschaft / Ernährung in Deutschland identifiziert und systematisiert.

Für einen erfolgreichen Übergang zu einer Green Economy scheint die Rolle des Staates zentral zu sein. In vielen Bereichen der Transformation finden sich in Gesetzen und Verordnungen zahlreiche Lücken und Schlupflöcher, die ihre Wirksamkeit einschränken. Die Bindung an alte Pfade sowie die Aktivität von Lobbygruppen verhindern, dass die Gesellschaft einen Pfadwechsel erfolgreich in Gang setzt.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Clausen, J., Göll, E. & Tappeser, V. (2017). Sticky Transformation. How path dependencies in socio-technical regimes are impeding the transformation to a Green Economy. Journal of Innovation Management, 5 (2), 110-137

Wenn Sie noch mehr über das Thema und die Ergebnisse aus dem Projekt Evolution2Green erfahren möchten, klicken Sie hier.

Diesel: Borderstep-Wissen zu Elektromobilität in der ZEIT

Ist der Diesel-Motor und mit ihm vielleicht die gesamte deutsche Auto-Industrie am Ende? Und welchen Ausweg bietet die Elektromobilität? Dieser Frage geht ein Artikel in der ZEIT nach. Titel: Wenn möglich bitte wenden: Ist der Elektromotor wirklich die Lösung?

Zu Wort kommt auch Borderstep-Mitgründer Dr. Jens Clausen. Er entwickelt im Projekt Evolution2Green gemeinsam mit Partnern eine Gesamtstrategie zur politischen Steuerung von Nachhaltigkeitsprozessen.

Wichtiges Thema sind dabei Untersuchungen zur elektromobilen Praxis in verschiedenen Ländern Europas. Ganz aktuell veröffentlicht: Policy-Paper zur Elektromobilität in Deutschland.

Workshop: Wie nachhaltig ist ein Start-up?

Nachhaltig gründen: Der 3. GreenUpInvest Workshop stellt den im Rahmen des Projekts entwickelten Leitfaden zur Bewertung des Nachhaltigkeitspotentials von Start-ups vor. Außerdem werden einige Testanwender (Investoren, Start-ups, usw.) über ihre Erfahrungen bei der Anwendung des Leitfadens berichten.

Mit dem Leitfaden sollen Investoren eine erweiterte Grundlage für die Finanzierungsentscheidung bekommen, bei der nicht nur monetäre, sondern auch nachhaltige (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) Konsequenzen der Gründeraktivität bewertet werden können. Außerdem soll den Start-ups ein Instrument zur Selbstevaluierung ihres Nachhaltigkeitspotenzials an die Hand gegeben werden.

In der Nachmittagssession werden Möglichkeiten und nächste Schritte zur Etablierung und Verbreitung des Leitfadens erarbeitet.

Die Veranstaltung ist Teil des Borderstep-Projekts GreenUpInvest und wird vom Projektpartner Forum Nachhaltige Geldanlagen organisiert.

Interessierte Teilnehmer können sich bis zum 31.08.2017 beim Forum Nachhaltige Geldanlagen anmelden: ctober@forum-ng.org

Tauschen und verschenken: Öffentliche Bücherschränke

Tauschen und verschenken: Wie tragen öffentliche Bücherschränke zur Gemeinwohlökonomie bei? Diese Frage untersuchte eine Borderstep-Studie im Auftrag der Stadt Hannover. Borderstep untersuchte, wie öffentliche Bücherschränke genutzt werden und von wem. Die Ergebnisse der Studie zur Gemeinwohlökonomie am Beispiel Bücherschrank stellt jetzt ein Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen vor.

Gründungsveranstaltung German Datacenter Association

Dr. Ralph Hintemann, Senior Researcher des Borderstep Instituts, referiert auf der Gründungsveranstaltung der German Datacenter Association zum Thema Energieeffizienz in deutschen Rechenzentren. Wie wird sich der Rechenzentrumsmarkt und das Thema Energieeffizienz in Deutschland aktuell entwickeln? Und wie ist diese Entwicklung im internationalen Vergleich einzuordnen? Auf Basis der Borderstep Forschungsergebnisse der letzten Jahre wird Dr. Ralph Hintemann sich diesen Fragen widmen.

Die German Datacenter Association ist ein geplanter Zusammenschluss von führenden Rechenzentrumsexperten. Ziel der Vereinigung ist es, die Stellung und Wahrnehmung der deutschen Rechenzentren im wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bereich zu verbessern.

Als Rechenzentrumsspezialist managt Dr. Ralph Hintemann u.a. das Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ). NeRZ will den Energiebedarf der Rechenzentren reduzieren und Deutschland als Standort der energieeffizientesten und sichersten Rechenzentren weltweit etablieren. Es ist Teil des Borderstep-Vorhabens Total Energy Management for professional data centers (TEMPRO). In dem Projekt werden Lösungen entwickelt, um den Energieverbrauch von Rechenzentren deutlich zu reduzieren.

Green Economy: Borderstep auf „Surowce i Energia“

Borderstep ist Teil der Tagung „Surowce i Energia“. „Transformation towards a Green Economy“ lautet der Titel des Vortrags, den Prof. Klaus Fichter, Gründer des Borderstep Instituts, auf der International Conference on Raw Materials and Energy in a Circular and Low-Carbon Economy in Krakau hält.

Hier geht es zum Konferenz-Programm.

Borderstep fördert Sonderpreis Nachhaltigkeit

Als Partner des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) fördert das Borderstep Institut den Sonderpreis Nachhaltigkeit, der im Rahmen der 3. Prämierung des BPW 2017 am 13. Juli 2017 im Atrium der Investitionsbank Berlin verliehen wird.

Der Sonderpreis Nachhaltigkeit ist mit 5.000 € dotiert und wird gemeinsam von BPW und Borderstep gestiftet. Borderstep Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter ist Mitglied der Jury und wird dem Siegerteam am 13. Juli den Preis überreichen.

Borderstep unterstützt den BPW seit über fünf Jahren dabei, das Thema Nachhaltigkeit in den gesamten Prozess und die Angebote des BPW zu integrieren. Unter anderem hat das Borderstep Institut Fragen und Aspekte der ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeit in die Mustervorlagen für BPW-Businesspläne und BPW-Canvas systematisch eingearbeitet.

Mit dem BPW-Handbuch werden damit alle Gründungsteams unterstützt, erfolgsrelevante Fragen der Nachhaltigkeit bei der Entwicklung ihres Geschäftskonzeptes zu berücksichtigen.

Außerdem bietet Borderstep im Rahmen des BPW Workshops zur Geschäftsmodellentwicklung mit dem Sustainable Business Canvas an.

Wie finanzieren sich grüne Start-ups?

Wenn es um die Frage geht, wie sich grüne Start-ups finanzieren, fehlte bislang Wissen zu den speziellen Herausforderungen, auf die sie dabei treffen. Dr. Linda Bergset, Senior Researcher am Borderstep Institut, veröffentlichte einen wissenschaftlichen Artikel beim International Journal of Entrepreneurial Behavior & Research. Titel: „Green start-up finance – where do particular challenges lie?“

Der Artikel beleuchtet das Thema Frühphasenfinanzierung grüner Start-ups. Anhand einer Befragung von jungen Unternehmen in Deutschland, Finnland und Schweden untersucht er, vor welchen besonderen Herausforderungen diese stehen.

Wie kann ich mein grünes Start-up finanzieren?

Das Ergebnis: Insbesondere innovative, grüne Start-ups und solche die keinen BWLer im Team haben, erleben Schwierigkeiten im Zugang zur Finanzierung.

Das wissenschaftliche Interesse von Linda Bergset gilt vor allem den Themen Sustainable Entrepreneurship und grüne Gründungen. Aktuell setzt sie sich mit dem NKI-Vorhaben GreenUpInvest für eine Stärkung der Frühphasenfinanzierung für grüne Start-ups in Deutschland ein.

Der Artikel steht beim International Journal of Entrepreneurial Behavior & Research zum Download zur Verfügung.