Wissen ist Macht. (Francis Bacon)

Adaptive Computing

Adaptive Computing ist ein Konzept zur flexiblen Anpassung und Zuordnung von Ressourcen in Rechenzentrumsumgebungen. Ziel ist es, in einer übergreifenden Optimierung das Zusammenspiel von Diensten, Software, IT-Hardware und Rechenzentrumsinfrastruktur so zu gestalten, dass die notwendigen Ressourcen bedarfsgerecht bereitgestellt werden, Kosten gesenkt, und Energie und Materialien eingespart werden können. Zu diesem Zweck können Adaptive Computing Technologien z.B. Anwendungen zeitlich oder auch räumlich verschieben, zeitweise nicht benutze Hardware abschalten oder die Klimatisierung so regeln, dass jeweils nur die notwendige Kühlleistung erbracht wird.

Building Information Modeling (BIM)

Building Information Modeling (BIM) ist eine digitale Methode für die Planung, den Bau und die Bewirtschaftung von Bauwerken.

Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk wird als virtuelles Modell mit seiner Geometrie sowie diversen technischen Gebäudefunktionen beschrieben und auch visualisiert. Das Modell stellt dann einen „digitalen Zwilling“ eines Gebäudes dar.

Mit Hilfe des Modells und der in ihm enthaltenen Informationen, können Ressourcen- und Energieverbräuche in allen Lebenszyklusphasen eines Gebäudes optimiert werden.

Circular Economy

Unter circular economy (deutsch: Kreislaufwirtschaft) wird das Prinzip verstanden, die über den Lebenszyklus einer Ware oder eines Produktes eingesetzten Rohstoffe vollständig zurück zu gewinnen und wieder in den Wirtschaft- bzw. Produktionsprozess zurückzuführen. Da eine vollständige Rückführung oder das Recycling von Rohstoffen aus chemisch-physikalischen und wirtschaftlichen Gründen nicht immer möglich ist, kommt es auch zur sogenannten Kaskadennutzung. Dabei werden Rohstoffe über mehrere (möglichst viele) Stufen, mit abnehmenden Qualitätsanforderungen genutzt.

Cloud Computing

Cloud Computing bezeichnet einen neuen Ansatz für IT-Lösungen, bei dem Anwendungen und Daten sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner befinden, sondern über das Internet bereitgestellt werden.

Dezentrales Energiemanagement

Dezentrales Energiemanagement bezeichnet die intelligente Steuerung vernetzter Energieerzeuger und -verbraucher – z.B. das Management von Wärme- und Stromverbrauch in Privathaushalten.

Aufbauend auf intelligenter Steuerungstechnik, technischen Komponenten (Sensoren und Aktoren), den Anforderungen von Wohnungsnutzern und Steuerungsimpulsen z.B. in Form von dynamischen Strompreisen, können so im Haushalt zentrale Funktionen einer Heizungs- und Gerätessteuerung umgesetzt und Energieeinsparungen bzw. Verbrauchsverlagerungen erzielt werden.

Dezentrales Energiemanagement findet auch Anwendung in Energiewirtschaft, worunter in diesem Fall eine dezentral organisierte Steuerung von Energieerzeugungsanlagen und Verbrauchern verstanden wird.

Diffusion

Diffusion beschreibt die Verbreitung einer Innovation. Diffusion ist der Prozess der Anwendung einer Innovation durch eine wachsende Anzahl von Adoptern (Anwender, Nutzer) und umfasst den Zeitraum nach der erstmaligen erfolgreichen Anwendung bzw. nach der erfolgreichen Markteinführung.

Diffusionspfad

Ein Diffusionspfad umfasst die Ereigniskette eines bestimmten Diffusionsprozesses im Zeitverlauf und seine Einbettung in ein spezifisches Diffusionssystem. Er bildet die Verbreitung einer innovativen Lösung durch Imitation und Adaption ab und kann sowohl auf das Bemühen von Akteuren zurückzuführen sein, einen neuen Pfad zu stabilisieren und dauerhaft zu etablieren, als auch auf selbstverstärkende Effekte.

Digitalisierung

Mit dem Begriff der Digitalisierung wird der fundamentale Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft durch den zunehmenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien beschrieben.

Diese digitale Transformation führt zu vollkommen neuen Produkten und Dienstleistungen, verändert die bestehenden Marktmechanismen und beeinflusst erheblich das tägliche Miteinander und die Kommunikation untereinander.

Energieflexibilität

Unter Energieflexibilität bzw. einer Flexibilitätsoption wird die Fähigkeit einer Anlage verstanden, sich durch Leistungsänderung schnell an Markt- oder Systemsignale des Energiesektors anzupassen.

Flexibilisierbare Anlagen können z.B. Energieerzeuger- (z.B. Kraft-Wärme-Kopplung), Verbraucher- (z.B. Wärmepumpen) oder Speicheranlagen (z.B. Batterien) sein. Die Flexibilität dieser Anlagen kann genutzt werden, um dargebotsabhängige Stromerzeugung aus Sonnen- und Windenergie besser in den Strommarkt bzw. das Stromnetz zu integrieren.

Entrepreneurship (Unternehmertum)

Entrepreneurship (Unternehmertum) ist die Entdeckung, Bewertung und Ausschöpfung von Chancen zur Entwicklung und Durchsetzung innovativer Lösungen. Entrepreneurship heißt kreative Antworten auf Umfeldveränderungen und neue Herausforderungen zu finden („creative response“).

Unternehmerisches Handeln drückt sich z.B. in der Vorbereitung und Umsetzung einer Unternehmensgründung, in der Entwicklung neuer Geschäftsfelder innerhalb eines bestehenden Unternehmens oder in der erfolgreichen Vermarktung von Produkten aus.