Willkommen beim Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep-Expertise für den SPIEGEL

In seinem Artikel „Wärme aus der Wolke“ im SPIEGEL 31/2016 beschäftigt sich SPIEGEL-Autor Hilmar Schmundt mit dem Thema Rechenzentren. Im Mittelpunkt steht dabei das Problem, dass Rechenzentren durch die steigende Datenflut immer mehr Energie verbrauchen. Dagegen werden die Endgeräte immer effizienter. Dr. Ralph Hintemann, Senior Researcher des Borderstep Instituts, kommt im Artikel als Experte zu Wort. Er lieferte die Zahlen und den Hintergrund zur Recherche.

Start-ups entdecken den Klimaschutz

Start-ups entdecken immer häufiger Geschäftsideen, die sich um Klimaschutz und Nachhaltigkeit drehen – und haben damit Erfolg. Zu diesem Schluss kommt der Artikel von Susanne Schwarz in der Wirtschaftswoche Gründer.

14 Prozent aller Gründungen in Deutschland grün

Vorgestellt wird dabei der Green Economy Gründungsmonitor des Borderstep Instituts, der das grüne Gründergeschehen in Deutschland untersucht. So sind derzeit 14 Prozent aller Gründungen in Deutschland grün – Tendenz steigend.

StartGreen Award: Innovativ gewinnt

Innovativ gewinnt: Start-ups und Gründungsförderer im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit können sich noch bis zum 14. August 2016 für den StartGreen Award bewerben. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Der Preis für die grüne Gründerszene wird in vier Kategorien vergeben:

  • Gründungskonzept (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)
  • Gründungsförderakteure (z.B. Gründungszentren, Kapitalgeber, Gründungswettbewerbe, Förderprogramme, Hochschulen, Medien, Verbände)

Wer auszeichnungswürdig ist, bestimmt die grüne Gründer-Community durch ein Public Voting mit. Beim finalen Pitch vor einer Fachjury geht es um Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro. Der Preis fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Getragen und organisiert wird der Wettbewerb vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Die Teilnahme am StartGreen Award ist kostenlos.

Am 16. November 2016 wird der StartGreen Award im Bundesumweltministerium verliehen. Schirmherrin ist auch in diesem Jahr Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Ich unterstütze den StartGreen Award, weil er innovative Gründungskonzepte und junge Unternehmen auszeichnet, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Den Vorsitz der Jury übernimmt zum zweiten Mal Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts. Die Premiere 2015 habe gezeigt, dass der Award seinem Anspruch, ein Community Award zu sein, voll gerecht werde, so Klaus Fichter. „Beim StartGreen Award geht es nicht in erster Linie um die Preise, sondern um das Netzwerk. Wir verschaffen den Bewerberinnen und Bewerbern Zugang zu neuen Partnern und Plattformen. Das bringt ihnen nachhaltigen Erfolg.“ (siehe Hintergrund)

Gesundheitsbelastungen durch Datacenter

Ralph Hintemann, Senior Researcher und IT-Experte des Borderstep Instituts, kommt als Experte in dem Artikel „Gesundheitsbelastungen im Datacenter“ zu Wort.

Der Beitrag in der Fachzeitschrift „Datacenter Insider“ befasst sich mit einer Studie des Borderstep Instituts. Diese untersucht, welche Gesundheitsbelastungen im Rechenzentrum auftreten.

Allerdings stehen die Gesundheitsbelastungen nicht allein mit der Hardware vor Ort in Verbindung. Zusätzlich spielen auch die Aufwendungen für Energie und Ressourcen im Produktionsprozess eine Rolle.

Borderstep erforscht Bücherschränke

Borderstep beschäftigt sich in einem neuen Projekt mit öffentlichen Bücherschränken. Bei dieser Idee der Gemeinwohlökonomie handelt es sich um wetterfeste Schränke, in die jeder der möchte Bücher hineinstellen oder herausnehmen kann.

Hannover gehört in Deutschland zu den ersten Städten, die öffentliche Bücherschränke aufgestellt haben. In keiner deutschen Stadt gibt es mehr öffentliche Bücherschränke als hier – Ende Juni wurde der 35. Bücherschrank seiner Bestimmung übergeben.

Borderstep befragt jetzt im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover Patinnen und Paten sowie die Nutzergemeinde dieser Bücherschränke, um mehr über ihre Interessen und Gewohnheiten zu erfahren und Hinweise auf eine mögliche Weiterentwicklung des Konzeptes zu erhalten.

eco audiomagazin: Borderstep Wissen als Podcast

Rechenzentren verwalten unsere Datenschätze. Doch wie funktionieren Rechenzentren überhaupt? Und welche Herausforderungen sehen ihre Betreiber? Darüber spricht das eco audiomagazin mit Experten.

Es diskutieren die IT-Experten Volker Ludwig (Interxion Deutschland), Dr. Béla Waldhauser (Telehouse Deutschland), Stefan Meier (PRIOR1), Roland Broch (eco) und Dr. Ralph Hintemann vom Borderstep Institut.

Das eco audiomagazin ist eine Publikation von eco e.V.. Mit mehr als 900 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Die Diskussion lässt sich als Podcast nachhören.

WohnZukunftsTag 2016

Borderstep-Mitgründer Dr. Severin Beucker referiert im Rahmen der Veranstaltung WohnZukunftsTag 2016 im Radialsystem in Berlin am 22. Juni 2016 zum Thema Smart Home. In der Session „Smart Home – die Zeit der Spielwiese ist vorbei“ stellt er das Projekt ProShape vor.

Im Projekt ProSHAPE wird ein dezentrales Energiemanagementsystem sowie eine Heimautomatisierungsplattform zur Energieeffizienzsteigerung um Hard- und Softwarelösungen für die Energiekostenminimierung in Gebäuden weiterentwickelt. Dadurch wird es erstmalig möglich, auf Grundlage des prognostizierten Energieverbrauchs die Versorgung von Gebäuden an dynamische Preise für Strom und Wärme anzupassen.

Der WohnZukunftsTag ist der Jahresfachkongress der Wohnungswirtschaft in Deutschland und wird vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. veranstaltet.

Lesen Sie hier das ganze Programm: WohnZukunftsTag 2016

Sozialer Tag bei Borderstep

Was ist der Soziale Tag?

Ich bin Benedict Daske, gehe in die 7. Klasse des Humboldt Gymnasiums in Potsdam und bin dieses Jahr das erste mal beim Sozialen Tag dabei. Vielleicht wissen sie nicht was der Soziale Tag ist – ich erkläre es ihnen: Der Soziale Tag ist Deutschlands größte Schüleraktion. Einmal im Jahr tauschen 85.000 Schüler und Schülerinnen der 7. bis 9. Klasse ihre Schulbank gegen einen Arbeitsplatz. Die Kinder sollen überlegen was sie später machen können und als Anregung dafür einen Arbeitsplatz ihrer Wahl einnehmen. Da ich mich für Umweltthemen interessiere, habe ich Severin Beucker, den Vater meines Freundes, gefragt, ob ich nicht den Tag bei Borderstep verbringen könnte.

Die Schüler, die am sozialen Tag arbeiten sollen auch bezahlt werden. Das Entgelt spenden die Schüler/innen für Jugend- und Bildungsprojekte von Schüler Helfen Leben. Insgesamt kamen so mehr als 25 Millionen Euro zusammen. Das Besondere: Schülerinnen und Schüler können mitentscheiden, welche Hilfsprojekte gefördert werden. So wurden bereits Jugendzentren gebaut, Straßenkinder unterstützt, Schulmaterialien bereitgestellt, Nothilfe geleistet und vieles mehr.

Wer oder was ist Schüler Helfen Leben?

Schüler Helfen Leben e.V. (SHL) ist der gemeinnützige Verein, der hinter der Spendenaktion „Sozialer Tag“ steht. SHL fördert seit 1992 Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche, die unter den Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Armut leiden. Immer nach dem Prinzip „von Kindern für Kinder“ – denn  bei SHL wird alles von Jugendlichen organisiert, auch der Soziale Tag. Die Hilfsprojekte werden von der ersten von Schülerinnen und Schülern gegründeten Stiftung betreut und gefördert – der Stiftung Schüler Helfen Leben.

Expertenworkshop ProSHAPE

Am 20. April 2015 findet in Berlin ein Expertenworkshop des Forschungsprojektes ProSHAPE statt. Das Vorhabens befasst sich mit Anwendungen und Geschäftsmodellen für eine dezentrale, kostenoptimierte Energieversorgung im Mehrgeschossbau und Wohnquartieren. Ziel des ProSHAPE-Expertenworkshops ist es, die ersten für die Wohnungs- und Energiewirtschaft entwickelten Lösungen und Geschäftsmodelle vorzustellen.

POC21: Blaupausen für die zukunftsfähige Gesellschaft

Wie gelingt das gute Leben? Rund 100 Erfinder, Designer, Hacker und Handwerker werden ab 15. August 2015 in einem Schloss bei Paris die Prototypen einer zukunftsfähigen Gesellschaft entwickeln. Die Partner OuiShare (Paris) und Open State (Berlin) schließen sich zusammen, um die besten Ideen der weltweiten Open-Source-Bewegung in massentaugliche Produkte und Modelle zu verwandeln.

„Den Stillstand von Politik vs. Protest haben wir satt – deswegen bauen wir uns die bessere Welt jetzt einfach selbst“, sagt Dominik Wind von Open State. Im Vorfeld der Klimakonferenz COP21 will sein Team einen “Proof of Concept” (POC21) liefern: „Für die grundlegenden Lebensbereiche Ernährung, Energie, Wohnen, Transport und Kommunikation sollen offene, kopierbare und gemeinschaftlich entwickelte Güter entstehen, die dem Gemeinwohl dienen und den Planeten schützen.“

Projekte können sich ab sofort bis 24. April 2015 bewerben:
www.poc21.cc

Die POC21-Macher setzen dabei auf bereits entwickelte Open-Source-Projekte, die sich durch offene Baupläne, eine ressourcenarme Herstellung, leichte Reparabilität sowie eine dezentrale Herstellung auszeichnen. “Diese Ansätze von und für Menschen bieten somit die perfekte Alternative zu marktgetriebenen, sozial- und umweltschädlichen Branchen” erklärt Justyna Swat von OuiShare. Die Architektin ist ebenso am Projekt Wikihouse beteiligt, das offene Bauteile für Niedrig-Energiehäuser bereitstellt. Weitere Kandidaten für das fünfwöchige Labor sind das P2P Food Lab mit seinen vernetzten Gewächshäusern als autarke Alternative zur Food-Industrie oder die extrem robusten, teils aus Elektroschrott hergestellten Jerry-Server.

Zum Abschluss des fünfwöchigen Labors wird ein Katalog im Web und als Druckversion entstehen, der erstmalig die besten und nachhaltigsten Open-Source-Ideen vorstellt und die leichte Umsetzung von der Kleingruppe bis zur städtischen Kommune vermittelt. Partner wie die BMW Stiftung, das Fraunhofer Institut und die Universität Potsdam unterstützen das Projekt durch Expertise und wissenschaftliche Begleitung, auf Campi in Barcelona, Amsterdam und Kopenhagen sollen die Ergebnisse ab 2016 ausgestellt, weiter bearbeitet und verbreitet werden.