Wissen ist Macht. (Francis Bacon)

Smart Energy

Unter Smart Energy werden Ansätze zusammengefasst, die einen Beitrag zur Energiewende leisten, indem sie eine größere Effizienz der Energienutzung oder einen höheren Einsatz erneuerbarer Energien realisieren.

Smart Energy umfasst damit sowohl Technologien wie auch Konzepte, die auf eine effiziente Produktion, Verteilung, Nutzung und Speicherung von Energie ausgerichtet sind. Hierzu ist die Kenntnis der Erzeugungsart, des Verbrauchers und der Nutzung von Energie notwendig, um so eine effiziente und verlustarme Abstimmung von Quellen und Verbrauchern zu erreichen.

Informations- und Kommunikationstechnik spielt hierbei eine Schlüsselrolle, da sie die Grundlage für die daraus resultierenden komplexen Optimierungsprobleme liefert.

soziotechnische Systeme

Große soziotechnische Systeme sind z.B. die Wärmeversorgung, die Mobilität oder Landwirtschaft und Ernährung. Soziotechnische Systeme verbinden Technologien, Infrastrukturen und Nutzungsmuster zu oft sehr schwer zu verändernden Strukturen.

Sustainable Entrepreneurship

Sustainable Entrepreneurship ist die Entdeckung, Bewertung und Ausschöpfung von Chancen zur Entwicklung und Durchsetzung innovativer Lösungen, die zu den Zielen und Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Teleconferencing

Seit dem Angebot erster Telekommunikationsunternehmen in den 1980er Jahren, mehr als einen Teilnehmer in die Leitung zu schalten, wurden mehrere Möglichkeiten entwickelt, durch virtuelle Konferenzen die Kooperation auf Distanz zu verbessern. Drei wesentliche Varianten von Teleconferencing existieren:

  • Telefonkonferenzen schaffen die Möglichkeit, dass mehrere Personen aus unterschiedlichen Orten gleichzeitig miteinander sprechen. Telefonkonferenzen erfordern die Nutzung von Festnetz- oder Mobiltelefonen. Sie können durch vorher versandte Bild- oder Textdokumente unterstützt werden.
  • Videokonferenzen schaffen dieselbe Möglichkeit, wobei zusätzlich ein Bild der Teilnehmer übertragen wird. Für Videokonferenzen ist die Nutzung eines Smartphones, eines PCs oder eines  Videokonferenzraums erforderlich.
  • In Webkonferenzen können Texte, Bilder und andere Daten über den Computer empfangen und in Echtzeit ausgetauscht werden. Über E-Mails, Chatrooms, Diskussionsforen, Textnachrichten, Instant Messaging, gemeinsame Datenbanken oder anwendungsspezifische Groupware ist parallel dazu Kommunikation möglich.

Umweltinnovation

Unter Umweltinnovation versteht man die Entwicklung und Durchsetzung einer neuartigen technischen, organisationalen, institutionellen oder sozialen Problemlösung, die zur Erreichung ökologischer Nachhaltigkeitsziele wie Klimaschutz, Biodiversität, die Vermeidung schädlicher Emissionen und Schadstoffeinträge in Umweltmedien, das Schließen von Stoffkreisläufen usw. beiträgt.

Unternehmerische Ökosysteme

Kein Gründer oder Unternehmen agiert in einem Vakuum. Der Kontext oder das Ökosystem, in dem sich ein Unternehmen befindet, kann maßgeblich zu dessen Erfolg oder Scheitern beitragen.

Eine Reihe von Akteuren und Rahmenbedingungen gehören zu einem unternehmerischen Ökosystem.

Sowohl Stakeholder und Partner als auch Wettbewerber beeinflussen die marktbezogenen Bedingungen unter denen Unternehmen agieren.

Des Weiteren können private und öffentliche Förderakteure wie Fördermittelgeber, Wirtschaftsfördereinrichtungen, Investoren, Gründerzentren, Universitäten und Investoren die Unternehmensentwicklung in unterschiedlichen Phasen und an unterschiedlicher Stelle (bspw. Forschung und Entwicklung, Geschäftsentwicklung, Marketingstrategie etc.) unterstützen.

Auch rechtliche und politische Rahmenbedingungen können Unternehmen sowohl in ihrer Tätigkeit Grenzen setzen als auch Anreize bieten und neue Geschäftsfelder eröffnen.

Variation

Unter Variation versteht man eine kleinschrittige, kontinuierliche Veränderung oder Verbesserung. Das Managementprinzip der kontinuierlichen Verbesserung ist eine gängige Form der Variation.

Wärmenetze und Wärmespeicher

Wärmenetze und Langzeitwärmespeicher sind Schlüsseltechnologien für eine gelingende „Wärmewende“.

Für eine nachhaltige Wärmeversorgung ist es notwendig, dass der Verbrauch von Erdgas und Heizöl drastisch reduziert und die nach der Sanierung der Gebäude noch erforderliche Wärme aus zukunftsfähigen Quellen bezogen wird. Hier bietet sich z.B. Abwärme aus industriellen Prozessen und Müllverbrennung oder die Verbrennung von Waldrestholz in Heizwerken an. Sonnenwärme kann mit großen Solarthermieanlagen gewonnen und in Langzeitwärmespeichern bis zur kalten Jahreszeit aufbewahrt werden.

Die Ausweitung der Versorgung mit Wärmenetzen auf 50 Prozent aller Wohnungen hat das Potenzial, den europäischen Primärenergieverbrauch um 7 Prozent, den Verbrauch fossiler Brennstoffe um 13 Prozent und die CO2-Emissionen um 17 Prozent zu reduzieren (European Heat & Power 2012).