Willkommen beim Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

FESM20: Start-up Dialog jetzt als Video

Jedes fünfte Startup in Deutschland ist grün – und hat also Produkte und Dienstleistungen im Portfolio, die zu einer Green Economy beitragen. Spitzenreiter beim Anteil grüner Startups an allen Startups an allen Startups ist das Bundesland Schleswig-Holstein.

Genau dort war das Borderstep Institut im Dezember virtuell zu Gast: Mit dem Format Startup-Dialog als Teil des Future Energies Science Match 2020 (FESM20) des Tagesspiegel Verlags und des Landes Schleswig-Holstein. Wie kann die Balance zwischen Innovation und Regulierung gelingen? Welches Innovationssystem braucht Deutschland für eine starke Energiewirtschaft? Das diskutierte Borderstep-Geschäftsführer Dr. Severin Beucker auf dem Podium des Energieforschungsgipfels mit Expertinnen und Experten der Energiebranche. Zuvor präsentierten Start-ups ihre Energie-Ideen.

Energie-Startups spielen in Deutschland eine besonders wichtige Rolle. Mit ihren Innovationen treiben sie die Energiewende voran. Oft erleben sie jedoch ihren Geschäftsalltag als Hürdenlauf. Gerade die strukturellen Regeln des Energiesektors und die komplexe Energiepolitik stellen die jungen Unternehmen vor große Herausforderungen.

Die Zahlen des Green Startup Monitors 2020 sprechen eine deutliche Sprache: 7 von 10 Green Energy Startups wünscht sich einen Abbau von Bürokratie und Regulierung. 6 von 10 wünschen sich zudem eine stärke Förderung ihres Engagements für die Energiewende.

Der Startup-Dialog im Rahmen des FESM20 kann jetzt als Video angesehen werden.

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  • © Rolf Schulten

Perfektes Ökosystem für Greentech-Startups

Berlin beheimatet das perfekte Ökosystem für Greentech-Startups: Das findet die Plattform Gründerfreunde. Ihr Artikel zu grünen Start-ups in der Hauptstadt kann hier nachgelesen werden.

Der Artikel stellt auch die Studie „Inkubationsprogramme in der Energiewirtschaft“ vor. Sie wurde von Borderstep zusammen mit Berlin Partner im Rahmen des Vorhabens Windnode verfasst. Borderstep Autoren sind Alexander Schabel (Foto) und Borderstep Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter.

Förderung von innovativen Start-ups durch Inkubatoren

Die deutschlandweite Studie betrachtet sogenannte Inkubatoren zur Förderung von Startups im Bereich der Green Economy. Sie gibt einen Überblick über die in Deutschland existierenden Inkubatoren- und Akzeleratorenprogramme mit Schwerpunkt Energie und nachhaltiges Wirtschaften.

Die Studie ermittelt, wie innovative Start-ups aus diesem Bereich im Ökosystem gezielt gefördert werden können. Was unterstützt sie bei ihrer Etablierung am Markt? Zudem werden Erfolgseinschätzungen und Best Practice-Beispiele von Inkubationsprogrammen analysiert und beschrieben.

Die Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden.

  • © Cordula Giese

Borderstep diskutierte mit OB von Hannover

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  • © Rod Long - Unsplash

Green Economy: Zukunftstrend für Start-ups

Zukunftstrend Green Economy: Nachhaltiges Unternehmertum ist längst keine Nische mehr. Die neue Plattform Top50 Startups sieht für Geschäftsideen rund um das Thema Umweltschutz einen Milliardenmarkt mit einem Marktvolumen von bis zu 5.900 Milliarden weltweit bis 2025.

Die Zeit ist reif für nachhaltige Start-ups: Doch der Zukunftstrend ist gerade in der aktuellen Krise kein Selbstläufer. Die jungen Unternehmen brauchen Unterstützung – Kapital genauso wie Informationen. Bei letzteren setzt das neue Portal an und benennt Quellen, die zu den Themen Green Economy und Sustainable Entrepreneurship informieren.

Zukunftsforschung mit Borderstep

Das Borderstep Institut wird dabei unter der Rubrik Zukunftsforschung vorgestellt. Mit Projekten wie Sustainability4All zeigt Borderstep immer wieder, dass Wissenschaft und praktischer Nutzen Hand in Hand gehen können. Das Vorhaben will eine frühzeitige und dauerhafte Einbindung von Nachhaltigkeitsbelangen in neu gegründete, innovative Unternehmen anregen und durch praxisnahe Lösungsansätze ermöglichen. In Zusammenarbeit mit zentralen Akteuren des deutschen Gründerökosystems entstehen so Ergebnisse, die von Start-ups sofort umgesetzt werden können.

Das Portal stellt viele aktuell erfolgreiche grüne Start-ups vor – einige davon waren auch beim StartGreen Award des Borderstep Instituts in den vergangenen Jahren erfolgreich. Beweis dafür, dass Nachhaltigkeit nicht nur gut für das Klima, sondern auch für den Geschäftserfolg ist.

 

  • © Natascha - AdobeStock

Abwärme von Rechenzentren sinnvoll nutzen

Das Vorhaben DC-HEAT erarbeitet aktuell ein Konzept, wie sich Abwärme von Rechenzentren sinnvoll nutzen lässt. Dabei konzentriert sich das Projekt auf den Rechenzentrumsstandort Frankfurt.

Mittels künstlicher Intelligenz (KI) sollen ideale Standorte für Rechenzentren ermittelt werden, an denen ihre Abwärme optimal in Nah- und Fernwärmenetze integriert werden kann. Zudem sollen mit KI-Modellen die Einflüsse von Abwärme-Quellen auf das Stadtklima besser eingeschätzt werden können.

Bei einem (virtuellen) Treffen diskutierten jetzt die Projektpartner verschiedene Themen im Zusammenhang mit einem möglichen KI-Leuchtturmprojekt:

  • Standortplanung von Rechenzentren in Verbindung von Wärmenetzplanung
  • Edge-Rechenzentren in Verbindung einer möglichen dynamischen Abstimmung
  • Optimierung einer möglichen KI-Wertschöpfungskette zur nachhaltigen Abwärmenutzung
  • Einfluss von Rechenzentren auf das Stadtklima
  • Saisonale Wärmespeicherung von Abwärme.

Welche dieser Ideen in einer weiteren Projektphase umgesetzt werden, entscheidet sich in den kommenden Monaten.

Mit dem Borderstep Institut disktuierten bei diesem Treffen Cloud&Heat, Westfalen Wind, DC-CE, Eco-Verband, Energiereferat Frankfurt, Menerga, Telehouse, Tobol, TU Darmstadt & Unetiq.

  • © Rolf Schulten

Schwarze Zahlen mit grünen Ideen

Lassen sich mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben? Die Frankfurter Rundschau hat sich in der nachhaltigen Start-up Szene Deutschlands umgehört.

Dr. Yasmin Olteanu, Researcherin bei Borderstep, berichtet über die Ergebnisse des Green Startup Monitors, den Borderstep Institute for Innovation and Sustainability gGmbH zusammen mit dem Startup Verband Deutschland im März zum dritten Mal herausgeben.

Im Artikel gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: nuventura, Lignopure und JPM Silicon – alle Sieger des StartGreen Awards und erfolgreich im Geschäft.

Der Artikel kann hier nachgelesen werden.

  • © Rolf Schulten

25 Jahre Businessplanwettbewerb BPW

In diesem Jahr wird der Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) 25 Jahre alt. Seit vielen Jahren arbeitet Borderstep im Forschungsbereich Sustainable Entrepreneurship eng mit der Institution zusammen. Dazu gehört auch der Sonderpreis Nachhaltigkeit, den Borderstep finanziell und inhaltlich unterstützt. In den für Gründerinnen und Gründer kostenfrei angebotenen Workshops des BPW vermittelt Borderstep Wissen von nachhaltigen Geschäftsmodellen bis zu grünen Investments.

Nachhaltigkeit als Chance in der Krise

Wie nutze ich das Thema Nachhaltigkeit als Chance in der Krise? Wo finde ich Praxiswissen für mein Start-up? Und bringt mir das was für die Finanzierung? Borderstep-Gründer Prof. Dr. Klaus Fichter gratuliert dem Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) mit seinen 25 Tipps zum Thema Nachhaltigkeit für Start-ups.

  1. NACHHALTIGKEIT ist ein Megatrend, der neue unternehmerische Chancen schafft!
  2. KLIMAWANDEL und andere Nachhaltigkeitsherausforderungen sind ohne innovative Gründungsideen nicht zu bewältigen!
  3. SEI TEIL der Lösung und nicht des Problems!
  4. FRAGE DICH, was Dir wirklich wichtig ist und welche Werte für Dich zählen! Gründen ist immer Wertegetrieben!
  5. NACHHALTIGKEIT heißt Mehrwerte schaffen, für Dich, die Kunden und die Gesellschaft!
  6. DIE SUSTAINABLE Development Goals der Vereinten Nationen zeigen, wo nachhaltige Lösungen gefragt sind!
  7. BESUCHE das Einstiegsseminar „Nachhaltig gründen“, das der BPW jedes Jahr anbietet.
  8. IM BPW HANDBUCH sind sowohl bei BPW Plan als auch bei BPW Canvas systematisch nachhaltigkeitsrelevante Fragen integriert.
  9. WER SEIN Gründungsvorhaben auf Nachhaltigkeit fokussieren möchte, sollte den Sustainable Business Canvas verwenden.
  10. NIMM DAZU am BPW-Workshop „Integrieren Sie Nachhaltigkeit in Ihr Geschäftskonzept!“ teil.
  11. DEN SUSTAINABLE BUSINESS CANVAS findest du auf StartGreen, dem Portal für die grüne Start-up Szene.
  12. DER BPW würdigt nachhaltigkeitsorientierte Gründungsvorhaben mit dem Sonderpreis Nachhaltigkeit, den das Borderstep Institut finanziell und inhaltlich unterstützt.
  13. BERÜCKSICHTIGE, dass Kunden, aber auch Banken und Investoren sich zunehmend für das Thema Nachhaltigkeit interessieren!
  14. DIE „NACHHALTIG FINANZIEREN“-Initiative der Europäischen Kommission sensibilisiert Geldgeber für das Thema.
  15. IM RAHMEN VON Kredit- und Investmentprüfungen (Due Dilligence) spielen Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen eine zunehmende Rolle.
  16. BEACHTE DAZU den neuen DIN SPEC 90051 Standard „Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups“
  17. NIMM AM BPW-WORKSHOP „Nachhaltigkeitsbewertung: Wie ermitteln Dritte (wie z.B. Investoren) das Nachhaltigkeitspotenzial meiner Gründungsidee?“ teil.
  18. MIT DEN Nachhaltigkeitsanforderungen von Geldgebern wird das Thema für alle Gründerinnen und Gründer wichtig.
  19. DIE BERÜCKSICHTIGUNG von Nachhaltigkeitsanforderungen ist damit auch wichtiger Teil des Risikomanagements.
  20. STEHT FÜR DICH der ökologische oder soziale Impact im Mittelpunkt, dann suche Dir passende Impact-Investoren oder -Crowdfunding.
  21. HAST DU EINE INNOVATIVE nachhaltigkeitsorientierte Gründungsidee, dann bewirb Dich beim StartGreen Award, dem nationalen Spitzenpreis für nachhaltige Start-ups.
  22. WILLST DU TEIL der grünen Gründungscommunity werden, dann vernetze Dich über www.start-green.net.
  23. FALLS DU GEWINN und Wirkung verbinden möchtest, ist eine B Corp Zertifizierung für Dich vielleicht interessant.
  24. WENN DU ein Sozialunternehmen gründen möchtest, vernetze Dich über das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND).
  25. WILLST DU sicher gehen, dass der Nachhaltigkeitszweck Deiner Gründung dauerhaft erhalten bleibt, könnte die Purpose-Stiftung für Dich passend sein.

Prof. Dr. Klaus Fichter ist Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit mit Sitz in Berlin. Er lehrt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und hat dort die apl. Professur für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit inne. Prof. Fichter ist Mitglied des Präsidiums des FGF Förderkreises Gründungsforschung e. V., dem größten Netzwerk von Gründungs- und Innovationsforschern im deutschsprachigen Raum. Er leitet dort außerdem den Arbeitskreis „Sustainable Entrepreneurship“.

Businessplanwettbewerb unterstützt mit kostenfreien Angeboten

Der Text entstand als Kooperation mit dem Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) entstand. Der BPW bietet Unterstützung für Gründerinnen und Gründer bei der Erstellung ihres Geschäftskonzeptes (Businessplan oder Business Model Canvas) mit kostenfreien Angeboten wie Seminaren, Workshops, Netzwerk, Beratung und Feedback.

Die vollständige Broschüre zum 25. Jubiläums des BPW können Sie hier kostenfrei herunterladen.

Praxistool der DIN SPEC 90051-1 veröffentlicht

Ab sofort kann das neue Praxistool der DIN SPEC 90051-1 für die Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups kostenfrei heruntergeladen werden. Es bietet über 200 Beispielfragen, um die befähigenden Faktoren und Wirkungen von Start-ups auf Umwelt, Gesellschaft & Wirtschaft strukturiert zu bewerten.

Das Tool basiert auf der im Oktober 2020 veröffentlichten DIN SPEC 90051-1 „Standard für die Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups“. Die von einem Konsortium aus 30 Expertinnen und Experten veröffentlichte Spezifikation umfasst einen Rahmen für die Bewertung der Potenziale und Wirkungen von Gründungsvorhaben und jungen Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.

Ergänzend zur DIN SPEC 90051-1 wurden die Inhalte nun in Form eines Anwendungsleitfadens für Kapitalgebende, Start-ups, Gründungsförderakteure und Bewertungsinstitutionen komprimiert und nutzerfreundlich aufbereitet.

Die DIN SPEC 90051-1 ist aktuell nur in Deutsch verfügbar. Das Praxistool der DIN SPEC 90051-1 wird sowohl in Deutsch als auch in Englisch kostenfrei zum Download angeboten.

Orientierungsrahmen für die Nachhaltigkeitsbewertung

Dem Praxistool vorausgegangen ist die Entwicklung der DIN SPEC 90051-1. Sie ist der erste Orientierungsrahmen für die Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups und klärt grundlegende Begrifflichkeiten sowie Prüfungskategorien und -kriterien.

Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. und der Investmentgesellschaft SDG INVESTMENTS GmbH initiierte den Entwicklungsprozess der DIN SPEC 90051-1. Die Gruppe fand Unterstützung durch ein interdisziplinäres Konsortium, bestehend aus 30 Expertinnen und Experten aus über 20 verschiedenen Organisationen. Um den praktischen Anforderungen an eine Start-up-Bewertung innerhalb eines Kapitalgewinnungsprozesses gerecht zu werden, wurden zudem gezielt zusätzliche Praxispartnern aus Venture-Capital-Szene eingebunden.

Integration von Nachhaltigkeit in Strategie und Prozesse von Start-ups

Als Hilfestellung für die konkrete Anwendung wurde nun das Praxistool zur DIN SPEC 90051-1 veröffentlicht.

Constanze Trautwein, Konsortialleiterin DIN SPEC 90051-1, Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH:
„Die Veröffentlichung dieses anwendungsfreundlichen und kompakten Praxistools ist die perfekte Ergänzung zur DIN SPEC 90051-1. Wir möchten damit die konkrete Integration von Nachhaltigkeitsbelangen in die Strategie und Prozesse von Start-ups erleichtern und das transformative Leistungspotential wirkungsorientierter Start-ups für Investorinnen und Investoren sichtbar machen.“

Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts:
„Die Bedeutung des neuen Praxistools zeigt sich auch darin, dass drei Viertel aller Start-ups in Deutschland Nachhaltigkeit als eine wichtige Unternehmensstrategie betrachten und eine positive ökologische und gesellschaftliche Wirkung anstreben. Das zeigt der neue Green Startup Monitor, der von Borderstep und dem Bundesverband Deutsche Startups herausgegeben wird.“

Zukunftsorientierter Blick auf das Wesentliche

Das unternehmerische Nachhaltigkeitsmodell der DIN SPEC 90051-1 ermöglicht einen zukunftsorientierten Blick auf das Wesentliche, wenn es um die Nachhaltigkeitsbefähiger (Faktoren, die die Entstehung von Wirkung ermöglichen) und die nachhaltigkeitsbezogenen Ergebnisse (Wirkun-gen) von Start-ups geht.

Anwenderinnen und Anwender können bei der Bewertung wählen, ob sie ein Start-up im Rahmen einer schnelleren Vorprüfung („Pre-Screening“) oder einer tiefergehenden Due Diligence bewerten möchten.

Anhand von allgemeinen sowie nachhaltigkeitsspezifischen und wirkungsspezifischen Prüfungsfragen und dazugehöriger Indikatoren kann ein Start-up hinsichtlich seiner Stärken und Schwächen in qualitativer Form eingeordnet werden.

Qualitative Einordnung mit Hilfe von Prüfungsfragen

Über 200 Beispielfragen laden dabei zur Reflexion ein, zum Beispiel:

  • Enthält die Vision bzw. Mission des Start-ups einen Bezug zu den Sustainable Development Goals?
  • Wirft das Start-up ESG (Environment, Social, Governance)-bezogene Chancen oder Risiken auf?
  • Welche potenziellen Wirkungen möchte das Start-up bezogen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft erzielen?

Die Herstellung und Gestaltung des Praxistools wurde unterstützt durch das Forschungsinstitut Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, die Investitionsplattform SDG INVESTMENTS GmbH und den Bundesverband der grünen Wirtschaft UnternehmensGrün e.V.

Wie sieht das Energiesystem der Zukunft aus?

Wie sieht das Energiesystem der Zukunft aus? Das erforschte Borderstep im Projekt WindNODE gemeinsam mit Partnern wie Siemens, BMW oder GASAG. Jetzt ist der Synthesebericht „Flexibilität, Markt und Regulierung“ erschienen.

Wie sieht das Energiesystem der Zukunft aus?

Der steigende Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Stromnetz erfordert innovative Lösungen, um bei Erzeugungsspitzen möglichst viel des grünen Stroms sinnvoll einsetzen zu können. Das WindNODE-Koordinierungskomitee „Flexibilität, Markt und Regulierung“ hat im gleichnamigen Synthesebericht die Erkenntnisse zusammengetragen, die in der vierjährigen Projektlaufzeit zur Integration von Erneuerbaren gewonnen wurden und dabei ein Hauptaugenmerk auf die Vermarktung und die Regulierung von Flexibilität geworfen.

Mit dem Synthesebericht „Flexibilität, Markt und Regulierung“ zeigen die Partner des Projekts WindNODE – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Integration von Erneuerbaren auf. Im Projekt wurde Flexibilitätspotenzial identifiziert und bewertet, neue Arten der Flexibilitätsbeschaffung für die Engpassbewirtschaftung getestet und der regulatorische Rahmen analysiert und auf Weiterentwicklung geprüft.

Anbieterperspektive von Flexibilität

Der Bericht beinhaltet insbesondere die Anbieterperspektive von Flexibilität der vier WindNODE-Partner Borderstep Institut, Siemens, BMW und GASAG:

  • Die Arbeiten des Borderstep Instituts haben gezeigt, dass sich Gebäude und Quartiere netzund marktdienlich verhalten können und gleichzeitig der hohe Komfort für die Bewohner erhalten bleibt.
  • Durch die Implementierung eines geeigneten Messsystems und die detaillierte Auswertung
    einzelner Prozesse konnten neue Vermarktungsoptionen für den Industriestandort von
    Siemens erschlossen werden.
  • Die BMW Group errichtete aus gebrauchten und neuen Fahrzeugbatterien eine Second-LifeSpeicherfarm, die am Strommarkt aktiv ist und perspektivisch zur Synchronisation von Erzeugung und Verbrauch der Werksinfrastruktur genutzt werden kann.
  • Die von der GASAG-Gruppe entwickelten Algorithmen für eine intelligente und prognosebasierte Steuerung von Energieanlagen profitieren vom neuen Power-to-Heat-/Power-to-ColdSpeichersystem, wodurch die Optimierungsmöglichkeiten deutlich ausgeweitet werden.

Vermarktungsoptionen von flexiblen Erzeugern und Verbrauchern

Der Synthesebericht „Flexibilität, Markt und Regulierung“ bietet einen umfassenden Blick auf die Vermarktungsoptionen von flexiblen Erzeugern und Verbrauchern und adressiert wichtige Themen rund um das Energiesystem der Zukunft. Dazu gehören zum Beispiel die Herausforderungen und Chancen durch neue Verbraucher und Erzeuger auf der Ebene der Niederspannung, vor dem Hintergrund einer sich weiter dekarbonisierenden Gesellschaft.

Der Bericht kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Wie wirkt Corona auf die Arbeitswelt?

Welche Effekte hat die Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt? Ein Werkstattbericht des Borderstep-Instituts im Rahmen des Projektes CliDiTrans zieht Zwischenbilanz aktueller Veröffentlichungen. Dabei wird zum einen erläutert, welche Veränderungen und auch CO2-Einsparungen im Rahmen des beruflichen Verkehrs eingetreten sind. Zum anderen erfolgt eine Darstellung der Erfahrungen und Zusammenhänge bezogen auf Home-Office und Videokonferenzen. Auch mögliche Zukunftstrends werden betrachtet.

Die COVID-19 Pandemie hat sowohl in Deutschland als auch global zu starken Veränderungen der Zusammenarbeit geführt. Aufgrund flächendeckender Reisebeschränkungen während des Lock-Downs Anfang 2020 und einer zwingenden Notwendigkeit zur physischen Distanzierung mussten viele geschäftliche Termine wie Konferenzen, Messen, Geschäftstreffen im In- und Ausland, aber auch regelmäßige Teambesprechungen konsequent abgesagt werden. Somit waren viele Organisationen gezwungen, sich alternative Konzepte zur Kollaboration zu überlegen.

Home-Office und virtuelle Konferenzen – gekommen um zu bleiben?

Home-Office Konzepte und virtuelle Konferenzen in Form von Videokonferenzen erlebten in den vergangenen Monaten einen starken Zuspruch und waren für viele Beschäftigte eine geeignete Möglichkeit einerseits, die tägliche Arbeit erledigen zu können und andererseits, Distanz zu wahren. So verbrachte fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland während des Lock-Downs (Mitte März bis Mitte Mai) zumindest einen Tag pro Woche im Home-Office. Videokonferenzen erlebten einen bisher nicht dagewesenen Anstieg der Nutzungszahlen.

Während in Corona-Zeiten die Motivation zur Virtualisierung physischer Treffen und der Etablierung von Home-Office darin liegt, physische Kontakte stark zu reduzieren, stellt sich nun aber auch die Frage, welche langfristigen Effekte diese unvorhergesehenen Entwicklungen mit sich bringen können.

Besteht nun die Möglichkeit, dass virtuelles Arbeiten zur Normalität wird und Arbeitnehmende hierdurch eine Chance sehen, ihre Arbeit flexibler und besser vereinbar mit ihrem Privatleben gestalten zu können? Die weitestgehende Minimierung physischer Treffen und Dienstreisen hat zudem auch Hoffnungen geweckt, durch eine Virtualisierung der Arbeitswelt Emissionen reduzieren zu können.

Digitalisierung als Stütze der Gesamtwirtschaft

Auch die Tragfähigkeit der Digitalisierung als Stütze der Gesamtwirtschaft wurde in den vergangenen Monaten sehr deutlich. Denn digitale Lösungen haben notwendige Distanzmaßnahmen nicht nur abgefedert, sondern es auch ermöglicht, soziale Interaktionen und wirtschaftliche Tätigkeiten in vielen Branchen aufrechtzuerhalten.

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich Borderstep-Researcherin Stefanie Schramm in ihrer Literaturrecherche. Den vollständigen Werkstattbericht können Sie kostenfrei herunterladen.