Pressemitteilungen des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit

Green Startup Monitor 2018 veröffentlicht (PM 3/2019)

Jedes 4. deutsche Startup ist grün

  • 26.03.2019


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Borderstep Pressemitteilung, 26. März 2019


Jedes 4. deutsche Startup ist grün


© Borderstep Institut

Green Startup Monitor 2018 veröffentlicht

Der heute veröffentlichte Green Startup Monitor zeigt, dass nachhaltige Startups die Nische verlassen haben: Im Jahr 2018 wirtschafteten demnach 26 Prozent der jungen innovativen Wachstumsunternehmen in Deutschland mit Produkten und Dienstleistungen, die zu einer Green Economy beitragen. Sie sind unter dem Begriff „grüne Startups“ zusammengefasst. Der Green Startup Monitor wurde vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. veröffentlicht und fachlich und finanziell von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.  

Weitere zentrale Ergebnisse des Green Startup Monitor 2018:

  • Grüne Startups planen ein ähnliches Umsatz- und Mitarbeiterwachstum wie nicht-grüne Startups. Sie sehen dieses geplante Wachstum aber deutlich seltener als Herausforderung an als nicht-grüne (36% vs. 46%).
  • Grüne Startups haben ein deutlich höheres Interesse an einer Internationalisierung als nicht-grüne Startups. Vor allem in der Gruppe der besonders wachstumsorientierten Startups benennen grüne Startups die Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit häufiger als aktuell wichtiges Unternehmensziel (86% vs. 66% der nicht-grünen Startups).
  • Grüne Startups finden leichter Mitarbeiter. Vor allem im Bereich IT ist es für grüne Startups leichter, Stellen zu besetzen. 91% der grünen Startups planen, in den kommenden zwölf Monaten im Durchschnitt sieben neue Mitarbeiter einzustellen.

 Der Green Startup Monitor 2018 (GSM) kann kostenfrei heruntergeladen werden.more-imageMehr


Hintergrund

Startups sind junge innovative Unternehmen und damit High Potentials in Bezug auf ihre Wirtschaftsleistung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Grüne Startups leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Transformation hin zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem. Mit ihnen beschäftigt sich der Green Startup Monitor, den das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und der Bundesverband Deutsche Startups jetzt veröffentlicht haben.  

Die Studie zeigt, dass nachhaltige Startups die Nische verlassen haben. Grüne Startups stellten danach im Jahr 2018 26 Prozent aller innovativen und wachstumsorientierten jungen Unternehmen in Deutschland. „Jedes vierte Startup verfügt über Produkte und Dienstleistungen, die zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Diese Gründungen sind ein erheblicher ökonomischer Faktor und ein wesentlicher Treiber für den Wandel zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem“, sagt Prof. Dr. Klaus Fichter. Der Gründer und Leiter des Borderstep Instituts ist Co-Autor und Mitinitiator der Untersuchung.  

Ökologie und unternehmerische Lösungen keine Gegensätze 

Die Ergebnisse des Green Startup Monitors widerlegen auch die Annahme, dass Ökologie und unternehmerische Lösungen Gegensätze sein müssen. Das betont Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, in seinem Grußwort. Er würdigt die Rolle der grünen Startups. „Mit ressourcen- und umweltschonenden Produkten, innovativen Verfahren oder neuen Geschäftsmodellen geben sie Impulse für eine stetige Erneuerung unserer Wirtschaft.“  

„Grüne Startups finden sich in allen Branchen und Technologiebereichen: von Energie über Bildung bis hin zu Finanzen,“ analysiert Dr. Yasmin Olteanu, Researcherin bei Borderstep und Co-Autorin des Monitors. „Zwei Drittel aller Startups in den Bereichen Energieerzeugung, chemische Erzeugnisse, Landwirtschaft und Mobilität können als grün eingestuft werden. Grüne Startups planen dabei ein ähnliches Umsatz- und Mitarbeiterwachstum wie nicht-grüne Startups. Solche Informationen sind entscheidend, um Investoren oder politische Entscheidungsträger für sich zu gewinnen“, unterstreicht Yasmin Olteanu. Grüne Startups haben in vielen Märkten mit besonders hohen Barrieren zu kämpfen und werden zum Teil auch in der Gründungsförderung benachteiligt. In der Kapitalbeschaffung sehen sie deutlich häufiger eine Herausforderung als nicht-grüne Startups. „In unserem Monitor erfassen wir deshalb nicht nur die Zahlen, sondern empfehlen Maßnahmen zur Verbesserung des Gründungs- und Marktumfelds grüner Startups in Deutschland.“ 

Grüne Startups als Transformationsmotor für Klima- und Ressourcenschutz

„Ökologische Herausforderungen wie der Klimaschutz bieten wettbewerbsfähige Marktchancen für Unternehmen – grüne Startups haben das verstanden“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt fachlich und finanziell gefördert hat. „Grüne Startups haben das Potential, zum Transformationsmotor für Klima- und Ressourcenschutz zu werden. Sie entwickeln teilweise ganz neue Strukturen und Arbeitsmodelle sowie häufiger als etablierte Unternehmen auch radikale Innovationen, die wir für eine zukunftsfähige Gesellschaft und aktuelle Umweltaufgaben dringend benötigen.“ 

Dass von diesen nicht nur die Zukunft der grünen Startups abhängt, betont Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, in ihrem Grußwort. „Nur mit nachhaltigen, grundlegend neuen Lösungen können deutsche Anbieter weiterhin von der weltweit wachsenden Nachfrage nach GreenTech profitieren.“ In diesem Zusammenhang stimmt ein Ergebnis des Green Startup Monitors Svenja Schulze besonders optimistisch. „Die Tatsache, dass sich grüne Startups in besonderem Maße für die Internationalisierung interessieren – weit stärker als die nicht-grünen Startups.“ 

Ökologische Herausforderungen bieten weltweit Marktchancen 

„Die Ergebnisse des Green Startup Monitors zeigen: Ökologische Herausforderungen bieten grünen Startups weltweit Marktchancen,“ sagt Björn Kaminski, Teamleiter Netzwerke beim Bundesverband Deutsche Startups. „Themen wie Energiewende, Klimaschutz oder Vermeidung von Plastik in den Weltmeeren verlangen neue Geschäftsmodelle und Innovationen – die von vielen grünen Startups bereits jetzt angeboten werden“, betont Björn Kaminski. „Über die Hälfte der grünen Startups verfolgt ein digitales Geschäftsmodell, zum Beispiel in der angewandten IT, dem Onlineverkauf oder im Bereich Sharing.“


Green Startup Monitor

Der Green Startup Monitor analysiert die Bedeutung jener Startups, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zu den ökologischen Zielen einer Green Economy leisten. Er wurde vom Borderstep Institut und dem Bundesverband Deutsche Startups erstellt und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Die Studie basiert auf durch einen Onlinefragebogen erhobene Daten von 1.158 innovativen und wachstumsorientierten Unternehmen, die jünger als 10 Jahre sind und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben. Der Green Startup Monitor kann kostenfrei heruntergeladen werden.more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Bundesverband Deutsche Startups e. V.

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland. more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323
14169 Berlin
Tel.: +49(0) 30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

Paul Wolter
Teamleiter Politik & Kommunikation
Bundesverband Deutsche Startups e.V.
im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 609 8959 101
E-Mail: paul.wolter@deutschestartups.org


 

 

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Wie viel Energie braucht die Cloud? (PM 2/2019)

Österreichisch-deutsche Studie im Auftrag der Europäischen Kommission

  • 04.03.2019


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Borderstep Pressemitteilung, 04. März 2019


Wie viel Energie braucht die Cloud?


© Borderstep

Österreichisch-deutsche Studie im Auftrag der Europäischen Kommission

Jedes vierte Unternehmen in der EU nutzt Cloud Computing. Egal ob für E-Mail-Dienste oder das Speichern und Teilen von Daten. Das österreichische Umweltbundesamt und das deutsche Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit analysieren erstmals, welche IT-Infrastruktur und IT-Leistungen über das Internet genutzt werden und wie sich der Einsatz von Cloud Computing in den EU-28 in den nächsten Jahren entwickeln wird. Die ExpertInnen erheben, wie hoch der Energiebedarf des Cloud Computings ist und wie Energieeffizienz in der öffentlichen Beschaffung von Cloud Dienstleistungen berücksichtigt werden kann. Ziel ist, Empfehlungen für energieeffiziente und umweltfreundliche Cloud Computing Dienste in Europa zu entwickeln.

Hintergrund

Ein Fokus der ExpertInnen bei der Analyse des Cloud Computing Einsatzes in der EU liegt auf der Energieeffizienz der riesigen zentralen Rechenzentren, die dafür sorgen, dass Daten online gespeichert und überall abgerufen werden können. Mit neuen Technologien wie Industrie 4.0 und Autonomem Fahren wird in Zukunft aber auch die dezentrale Speicherung und Verarbeitung von Daten eine hohe Bedeutung gewinnen.

Für die Erhebung des Energieverbrauchs kommt ein Modell des Borderstep Instituts zum Einsatz, das in Deutschland bereits angewendet wird. Die deutschen Projektpartner sind für die Analyse der Cloud Technologien und Dienste und ihrer derzeitigen und künftigen Einsatzbereiche zuständig. Das österreichische Umweltbundesamt widmet sich den Rahmenbedingungen für den Cloud Computing Markt in Europa. Die ExpertInnen prüfen, welche Rahmenbedingungen, wie z.B. Ökolabel-Standards oder nationale Vorgaben für umweltfreundliche Technologien, es für die virtuellen Strukturen und Dienste derzeit in den Mitgliedsstaaten gibt. Auf dieser Grundlage entwickeln sie Strategien für die öffentliche Beschaffung umweltfreundlicher digitaler Dienste.

Datenbasis zum Energiebedarf von Rechenzentren in der EU

Für Deutschland gibt es schon sehr detaillierte Daten zum Energiebedarf der Rechenzentren – vor allem durch die Arbeit des Borderstep Instituts. Für anderen europäische Länder und die EU gesamt ist die Datenlage wesentlich schlechter. „Das Projekt soll eine neue Datenbasis schaffen, die auch die regionale Verteilung der Rechenzentren in der EU berücksichtigt“, sagt Dr. Ralph Hintemann, Projektleiter beim Borderstep Institut und Experte für Rechenzentren.

Durch Trends wie 5G, Industrie 4.0 und Autonomes Fahren verändert sich die Cloud-Infrastruktur, erläutert Projektmitarbeiter Simon Hinterholzer, Researcher am Borderstep Institut. „Bislang sind es vor allem große Cloud-Rechenzentren, in denen die Daten verarbeitet und gespeichert werden. Für die Zukunft erwarten wir eine enorme Anzahl von Klein- und Kleinst-Rechenzentren, die z.B. in Vermittlungsstellen oder am Straßenrand errichtet werden.“ Diese sogenannten Edge-Rechenzentren energie- und ressourceneffizient zu betreiben, stellt eine wesentliche Herausforderung der Zukunft dar, so Hinterholzer.

Das Projekt wird einen Einblick in die relevanten Zukunftstechnologien bieten, die ein energieeffizientes und nachhaltiges Cloud Computing ermöglichen.


Projekt EU-EcoCloud

Im Projekt EU-EcoCloud ermitteln das österreichische Umweltbundesamt und das deutsche Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit den Energieverbrauch sowie Energieeffizienzpotentiale von Cloud Computing Dienstleistungen in der EU. Ziel ist, Empfehlungen für energieeffiziente und umweltfreundliche Cloud Computing Dienste in Europa zu entwickeln.more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit, Berlin

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Umweltbundesamt, Wien

Das Umweltbundesamt ist der führende IT-Berater und Dienstleister für Umweltthemen im öffentlichen Bereich in Österreich und spezialisiert auf die Entwicklung von E-Government-konformer Umweltinformationssysteme, Datenbanken und Applikationen. Die Expertise in den Bereichen IT und Umwelt wird in innovativen IT-Lösungen für Verwaltung und Unternehmen umgesetzt, national und international. Die Umweltbundesamt IT-ExpertInnen sind SpezialistInnen für Datenbankvernetzung, Melde- und Berichtssysteme, Mess- und –monitoringsoftware sowie für Geografische Informationssysteme. Das Leistungsspektrum reicht von der Entwicklung innovativer Gesamtsysteme inklusive Webtechnologien und WebServices sowie E-Government-Anwendungen, über System- und Applikationsbetrieb bis zum ServiceDesk mit UserInnen-Betreuung und AnwenderInnen-Schulungen.more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323
14169 Berlin/Deutschland
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

Petra Kestler
Pressestelle
Umweltbundesamt GmbH
Spittelauer Lände 5
1090 Wien/Österreich
Tel.: +48 (0)1 31304-5413
E-Mail: petra.kestler@umweltbundesamt.at


 

 

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Dialogreihe: Grüne Gründungen stärken! (PM 1/2019)

Sind grüne Gründungen digitaler und innovativer?

  • 31.01.2019


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Borderstep Pressemitteilung, 31.01.2019


Dialogreihe: Grüne Gründungen stärken!


© rawpixel – unsplash

Sind grüne Gründungen digitaler und innovativer?

Das Borderstep Institut startet eine Dialogreihe für die grüne Gründerszene. Das Veranstaltungsformat will Kenntnisse über die Rahmenbedingungen, die Bedeutung, die Trends und die Hürden grüner Start-ups vermitteln. In den Jahren 2019 und 2020 werden insgesamt 12 Dialogveranstaltungen, verteilt über das gesamte Bundesgebiet, durchgeführt.

Gefördert werden die Veranstaltungen von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen des Vorhabens „Grüne Gründungen als Transformationsmotor stärken“. Das Projekt soll dazu beitragen, dass grüne Gründungen in Deutschland besser sichtbar werden und die grüne Gründungsszene besser vernetzt wird. Ziel ist die Stärkung grüner Start-ups in ihrer Rolle bei der Entwicklung hin zu einer Green Economy.

Auftakt der Dialogreihe ist ein Roundtable und eine Podiumsdiskussion auf der Messe E-world energy & water in Essen am 5. Februar 2018. Sind grüne Start-ups digitaler und innovativer? Mit dieser Frage beschäftigte sich der aktuelle Green Startup Monitor, dessen Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung präsentiert werden.

Welche Rolle können politische Entscheidungspersonen, Intermediäre und Investoren bei der Finanzierung von Start-ups im Energiesektor spielen? Und welche Förderstrategien gibt es, um neuen Geschäftsmodellen den Marktzugang zu erleichtern? Das Borderstep Institut und der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) diskutieren mit relevanten Akteuren verschiedene Ansätze und Best Practice Beispiele und stellen Fördermöglichkeiten für Start-ups der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vor.


Podiumsdiskussion E-world Energy & Water, Essen

5. Februar 2019, Essen
Innovation Forum, Messegelände Essen, Halle 4

10.00 Uhr: Begrüßung

10.05 Uhr: Sind grüne Start-ups digitaler und innovativer? Ergebnisse des Green Startup Monitors (Dr. Yasmin Olteanu, Borderstep Institut)

10.35 – 12 Uhr:  PodiumsdiskussionTeilnehmer u.a.:

Information und Anmeldung


Weitere Termine der Dialogreihe
21. Mai 2019, Berlin

  • Borderstep Impact Forum, Fachforum „Nachhaltige digitale Geschäftsmodelle: Start-ups als Motor“

Das Fachforum beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Politik und Gründungsförderprogramme bei der Realisierung nachhaltiger digitaler Geschäftsmodelle spielen und welche Förderstrategien besonders wirksam sind, um Start-ups mit ihren nachhaltigen Geschäftsmodellen den Finanzierungs- und Marktzugang zu erleichtern.

März/April 2019 in Freiburg   

  • Themenschwerpunkt: Smart Green, Digital, CleanTech

4. Juni 2019 in Stuttgart

  • Themenschwerpunkt: Umwelttechnik

18. September 2019 in Frankfurt a.M.

  • Themenschwerpunkt: Mobilität, Smart City und Logistik

November 2019 in Oldenburg   

  • Themenschwerpunkt: Energie/Klima


Dialogreihe: Grüne Gründungen stärken!

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Veranstaltungsformat hat das Ziel, Kenntnisse über die Rahmenbedingungen, die Bedeutung, die Trends und die Hürden grüner Start-ups zu vermitteln. Die Reihe ist Teil des Vorhabens „Grüne Gründungen als Transformationsmotor stärken„. Partner der Dialogreihe ist der Bundesverband Deutsche Start-ups (BVDS).more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323
14169 Berlin
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Innovationsmotor Green Economy (PM 7/2018)

#SGA18: Das sind die Besten der grünen Start-up Szene

  • 15.11.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 15. November 2018


Innovationsmotor Green Economy


StartGreen Award 2018

© Rolf Schulten – Borderstep

#SGA18: Das sind die Besten der grünen Start-up Szene

Die Sieger des StartGreen Awards 2018 stehen fest. Die Preisverleihung fand zum vierten Mal in Folge im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ im Bundesumweltministerium statt. Der StartGreen Award würdigt innovative Gründungskonzepte, Start-ups und Unternehmen, die mit ihren Dienstleistungen und Produkten zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen. Ausgezeichnet wurden ME Energy aus Berlin (Kategorie Gründungskonzept), Nuventura aus Berlin (Kategorie Start-up) sowie Solmove aus Potsdam, Brandenburg (Kategorie Energie der Zukunft). Den Sonderpreis „Neue Perspektiven“ erhielt der Verein Clean River Project aus Winningen (Rheinland-Pfalz). Im Rahmen der Veranstaltung wurde zum zweiten Mal in Folge der StartGreen@School Award verliehen, der herausragende grüne Schülerfirmen ehrt. Die Preise gingen an Schmids Druck Studio, Carlo-Schmid-Oberschule Berlin-Spandau, Berlin (1. Platz), Fair-Plant-Gruppe, Maristenkolleg Mindelheim, Bayern (2. Platz), SPEED, Werdenbergschule, Trochtelfingen, Baden-Württemberg (3. Platz). Den Sonderpreis SDG Investments im Wert von je 5000 Euro sicherten sich die Start-ups BLAUHERZ. aus Weinheim, Baden-Württemberg, Manyfolds UG aus München, Bayern, ME Energy aus Berlin, Nuventura aus Berlin und Solmove GmbH aus Potsdam, Brandenburg.


Hintergrund

„Wir freuen uns, dass der StartGreen Award von den Gründungsteams und Start-ups so gut angenommen wird und wir seit der erstmaligen Verleihung im Jahr 2015 eine gleichbleibend hohe Bewerberzahl haben“, erklärt Prof. Dr. Klaus Fichter, Leiter des StartGreen Awards und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, Initiator des Wettbewerbs. Die Qualität der Bewerbungen und die Innovativität der eingereichten Gründungs- und Geschäftskonzepte sei dabei sogar weiter gestiegen. „Wir beobachten eine Professionalisierung der grünen Gründerszene, die sich auch in der Präsentation der eigenen Vorhaben zeigt.“ 

Als Profis in der Kunst der Präsentation erwiesen sich die Sieger des deutschen Vorausscheids der Cleantech Open Ideas Challenge (Kalifornien). Sie pitchten ihr Projekt im Vorfeld der Preisverleihung. Das RKW Kompetenzzentrum wählte in Kooperation mit dem StartGreen Award die Start-ups paprfloor, Manyfolds UG und Nuventura aus. Die Start-ups erhalten neben den Reisekosten ein intensives Pitch- und PR-Training im Vorfeld und ein Rahmenprogramm in Kalifornien. Die in den vergangenen Jahren für Deutschland angetretenen Kandidaten waren international sehr erfolgreich. Die Start-ups interpanel, Intrapore und INERATEC siegten in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“. Matteco erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Seed Track“. 

Weil Gründerinnen und Gründer nicht vom Himmel fallen, wurden im Rahmen des StartGreen Awards auch in diesem Jahr grüne Schülerfirmen ausgezeichnet. Die siegreichen Teams des StartGreen@School Awards stammen aus Berlin, Bayern und Baden-Württemberg. Sie setzten sich gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland durch. Der Start-up Nachwuchs hatte im Vorprogramm der Preisverleihung vielfältige Gelegenheit, mit der grünen Gründerszene auf Tuchfühlung zu gehen. Erstmals konnten sich die drei Siegerschulen auch mit einem eigenen Stand auf dem Netzwerkforum des StartGreen Awards präsentieren. „Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler mit den Chancen und Entwicklungen der Green Economy in Kontakt zu bringen“, betont Alexander Schabel, der den StartGreen Award und den StartGreen@School Award für Borderstep organisiert. „Durch das Rahmenprogramm und die Preisverleihung bekommen die Jugendlichen Einblicke in die ‚echte‘ Start-up-Welt und lernen diese auch mit Blick auf die zukünftige Berufswahl intensiv kennen.“ 

Dass grüne Start-ups längst im Mainstream angekommen sind, beweisen nicht nur die lebensnahen Projekte des diesjährigen Finales. „Wir wissen aus unseren Untersuchungen, dass grüne Start-ups nicht nur mehr zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit beitragen als Start-ups aus anderen Sektoren, sondern im Durchschnitt auch innovativer sind und mehr Jobs schaffen“, sagt Klaus Fichter, der schwerpunktmäßig das Thema Nachhaltigkeitsinnovationen und Sustainable Entrepreneurship erforscht. „Deshalb ist die Gruppe der grünen Gründungen sowohl umwelt- als auch wirtschaftspolitisch besonders wichtig. Diese Start-ups gehören in den Fokus der Gründungsförderung.“


Ausgezeichnete Teams
Sieger StartGreen Award 2018, Kategorie „Gründungskonzept“
ME Energy (Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Sieger StartGreen Award 2018, Kategorie „Start-up“
Nuventura (Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas 

Sieger StartGreen Award 2018, Kategorie „Energie der Zukunft“ powered by EWE
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität 

Sieger StartGreen@School Award 2018
1. Preis (1500 Euro) Schmids Druck Studio, Carlo-Schmid-Oberschule Berlin-Spandau (Berlin): Wirtschaftlicher Erfolg mit fairem Textildruck
2. Preis (1000 Euro) Fair-Plant-Gruppe, Maristenkolleg Mindelheim (Bayern): Mit Schokolade gegen Klimawandel
3. Preis (500 Euro) SPEED, Werdenbergschule, Trochtelfingen (Baden-Württemberg): Elektromobilität für Pendler von morgen 

Sonderpreis Neue Perspektiven
Clean River Project e.V. (Winningen, Rheinland-Pfalz): Umwelt-, Kunst- und Bildungsprojekt für saubere Flüsse und Meere 

Sonderpreis SDG Investments
Tiefenanalyse der Nachhaltigkeitsperformance und ein dezidiertes Finanzierungsmatching, Gegenwert jeweils 5000 Euro
BLAUHERZ. (Weinheim, Baden-Württemberg): Nachhaltige Mode für Personen im Rollstuhl
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel
ME Energy (Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos
Nuventura (Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität

Cleantech Open Ideas Challenge, deutsche Vorauswahl
paprfloor (Weil der Stadt, Baden-Württemberg): Fußbodenbelag aus Recyclingpapier für temporäre Nutzung
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel
Nuventura (Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas


Halbfinale Kategorie „Gründungskonzept“ (Übersicht hier)

ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos (Finalist)
PHYTOLINC (Köln, NRW): Produktion von Mikroalgen im Photobioreaktor (Finalist)
SEQUESTA (Hannover, Niedersachsen): Verfahren zur Senkung der Grundwasserbelastung durch Stickstoff
SMART CLOUD FARMING (Berlin, Berlin): Fernerkundungswerkzeug für Ackerböden zur Optimierung von Ernteerträgen
URFARM (München, Bayern): Verpachten von Anbauflächen in erdfreien Containerfarmen (Finalist)


Halbfinale Kategorie „Start-up“ (Übersicht hier)
BLAUHERZ. (Weinheim, Baden-Württemberg): Nachhaltige Mode für Personen im Rollstuhl (Finalist)
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel (Finalist)
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas (Finalist)
paprfloor (Weil der Stadt, Baden-Württemberg): Papierfußboden für temporäre Bauten


Halbfinale Kategorie „Energie der Zukunft“ (Übersicht hier)
Fosera GmbH & Co.KgaA (Illerkirchberg, Baden-Württemberg): Solar-Home-Systeme für die ländliche Elektrifizierung in Entwicklungsregionen
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos (Finalist)
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas (Finalist)
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität (Finalist)


StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, SDG Investments, dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) und Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


StartGreen@School Award

Der StartGreen@School Award ist Teil des Projekts StartGreen@School. Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Gründungskultur an Schulen. Das Projekt tragen UnternehmensGrün e.V., Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, Institut Futur der FU Berlin und BildungsCent e.V.. StartGreen@School wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.more-imageMehr


Cleantech Open Ideas Challenge

Die Cleantech Open Global Ideas Challenge ist ein in Kalifornien (USA) im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfindender Wettbewerb, der vom Cleantech Open Accelerator ausgerichtet wird. RKW Kompetenzzentrum nominiert in Kooperation mit dem StartGreen Award Start-ups aus Deutschland für den internationalen Ausscheid.more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbHClayallee 323
14169 Berlin
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Smarte Straßen, mobiles Treibhaus (PM 6/2018)

StartGreen Award 2018: Wer schafft es ins Finale?

  • 04.10.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 04. Oktober 2018


Smarte Straßen, mobiles Treibhaus: Wer schafft es ins Finale?


StartGreen Award 2018

© Rolf Schulten – Borderstep

StartGreen Award 2018: Ab 4. Oktober abstimmen

Der StartGreen Award 2018 geht ins Halbfinale. Vom 4. bis zum 30. Oktober 2018 kann online für je einen Favoriten in den drei Kategorien abgestimmt werden. Wer überzeugt im Public Voting mit der eigenen Gründungsidee? Zur Wahl stehen jeweils fünf Unternehmen in den Kategorien Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft – powered by EWE (Gründungen aus dem Energiebereich bis 15 Jahre). Aus dem Voting und der erreichten Punktzahl bei der vorausgegangenen Begutachtung werden drei Finalisten je Kategorie ermittelt. Sie dürfen ihre Idee vor der Fachjury pitchen und dort um den Sieg in ihrer Kategorie kämpfen. Insgesamt reichten in diesem Jahr 167 Projekte aus der grünen Gründerszene ihre Ideen ein, um am 15. November 2018 bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin bedacht zu werden. Zu gewinnen gibt es  Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 60.000 Euro.more-imageMehr


Hintergrund

Wie der vom Borderstep Institut herausgegebene Green Economy Gründungsmonitor zeigt, haben bereits heute 17 Prozent aller wirtschaftlich wichtigen Gründungen in Deutschland grüne Produkte oder Dienstleistungen im Portfolio. Darunter versteht man solche, die einen klar erkennbaren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Der StartGreen Award will diese Entwicklung unterstützen. Er wird vom Borderstep Institut organisiert und fördert gezielt die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Im Rahmen der Preisverleihung findet ein Netzwerkforum rund um das Thema grünes Gründen statt. Außerdem diskutieren Investoren und Gründerteams das Thema Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy auf einem Panel.

Im Anschluss präsentieren die Sieger des deutschen Vorausscheids der Cleantech Open Global Ideas Challenge ihre Projekte in einem Pitch. Sie dürfen zum Finale dieses internationalen Wettbewerbs nach Kalifornien reisen.

Die gesamte Veranstaltung in Berlin ist öffentlich und kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Zum Voting: Public Voting StartGreen Award 2018


Halbfinale Kategorie „Gründungskonzept“ (Übersicht hier)

ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos
PHYTOLINC (Köln, NRW): Produktion von Mikroalgen im Photobioreaktor
SEQUESTA (Hannover, Niedersachsen): Verfahren zur Senkung der Grundwasserbelastung durch Stickstoff
SMART CLOUD FARMING (Berlin, Berlin): Fernerkundungswerkzeug für Ackerböden zur Optimierung von Ernteerträgen
URFARM (München, Bayern): Verpachten von Anbauflächen in erdfreien Containerfarmen


Halbfinale Kategorie „Start-up“ (Übersicht hier)
BLAUHERZ. (Weinheim, Baden-Württemberg): Nachhaltige Mode für Personen im Rollstuhl
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas
Paprfloor (Weil der Stadt, Baden-Württemberg): Papierfußboden für temporäre Bauten


Halbfinale Kategorie „Energie der Zukunft“ (Übersicht hier)
Fosera GmbH & Co.KgaA (Illerkirchberg, Baden-Württemberg): Solar-Home-Systeme für die ländliche Elektrifizierung in Entwicklungsregionen
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität


Netzwerkforum und Preisverleihung
Anmeldung
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitStresemannstraße 128-130, 10117 Berlin

Programm:
13.30 Uhr Einlass
14.00 Uhr: Experten-Panel – Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy (Lichthof)
14.50 Uhr: Pitches der Cleantech Open Sieger
15.20 Uhr: Netzwerkforum (Nordhof) Expo mit über 40 Ständen der Finalisten, Gründerförderorganisationen, Initiativen und Partnern des Awards     
Parallel: Thementische der Partner des Awards
17.00 – 18.30 Uhr: Preisverleihung StartGreen Award & StartGreen@School Award (Lichthof)
Ab 18.30 Uhr: Sektempfang (Nordhof)


StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, SDG Investments, dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) und Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


Public Voting


Public Voting StartGreen Award:
Public Voting vom 4. – 30. Oktober 2018 more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Wie gelingt grünen Start-ups die Finanzierung? (PM 5/2018)

Abschlusskonferenz der Green Start-up Investment Alliance

  • 18.09.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 18. September 2018


Wie gelingt grünen Start-ups die Finanzierung?


Best Of GreenUpInvest

© Christoph Röttgers – Borderstep

Abschlusskonferenz der Green Start-up Investment Alliance

Was überzeugt Investoren von grünen Deals? Mit welchen Instrumenten lässt sich das Nachhaltigkeitspotenzial von Start-ups am besten bewerten? Braucht die Green Economy mehr Unterstützung durch die Politik? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Green Start-up Investment Alliance, eine Kooperation des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit mit Business Angels Netzwerk Deutschland, Forum Nachhaltige Geldanlagen und dem Bundesverband Deutsche Startups. Für die Abschlusskonferenz brachten die beteiligten Partner Start-ups mit Investoren, Förderinstitutionen, Interessensverbänden und Politik an einen Tisch. Ergebnis des Projekts: Grüne Start-ups brauchen mehr Sichtbarkeit, Transparenz von Finanzierungsströmen und besseren Zugang zu Investoren. Deutsche Kapitalgeber haben die Branche für sich entdeckt und wünschen sich für dieses Thema mehr Informationen und mehr politische Aufmerksamkeit. more-imageMehr


Hintergrund

Das Vorhaben untersuchte, wie sich die Frühphasenfinanzierung für grüne Start-ups verbessern lässt. Im Rahmen des Projekts wurden dafür in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Startup Monitor (DSM) des Bundesverbands Deutsche Startups (BVDS) Daten zu Finanzierungsbedingungen und -herausforderungen von grünen und nicht-grünen, innovativen Start-ups ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der zukünftige Finanzierungsbedarf bei den grünen Start-ups (im Mittel 200.000 Euro) höher liegt als bei den nicht-grünen Start-ups (im Mittel 35.000 Euro). Eine Ursache dafür ist, dass die Entwicklungsphasen von grundlegenden Innovationen länger sind. „Dies begründet auch, warum GreenTech-Start-ups die Kapitalgewinnung als größere Herausforderung betrachten als nicht-grüne Start-ups“, erläutert Projektleiterin Dr. Linda Bergset, Senior Researcherin des Borderstep Instituts.

Doch das Projekt identifizierte nicht nur Probleme, sondern entwickelte Instrumente und Formate, diese zu lösen. „Es herrscht ein fundamentales Missverhältnis zwischen der wirtschaftlichen und ökologischen Bedeutung grüner Start-ups und ihrer Wahrnehmung und Wertschätzung durch Politik und Förderakteure. Das wollen wir ändern“, fasst Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, das Vorhaben zusammen. „Grüne Start-ups brauchen mehr Transparenz insbesondere bei privaten Finanzierungsquellen und besseren Zugang zu Investoren“. Das von Borderstep betriebene Online-Portal StartGreen wurde deshalb im Rahmen des Projekts GreenUpInvest weiterentwickelt. In einer eigenen Rubrik werden jetzt grüne Finanzierungsrunden recherchiert und in Kombination mit Know-How rund um das Thema Finanzierung präsentiert. StartGreen bietet der Szene darüber hinaus eine Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen.

Um Kontakte und Finanzierung geht es auch in dem angepassten Matching Format, das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) zusammen mit den Partnern im Rahmen des Projekts entwickelt haben. „Bislang ist Nachhaltigkeit noch kein Investitionskriterium“, kritisiert Dr. Ute Günther von BAND. „Mit unserem Instrument werden Investoren und Start-ups für die Green Economy sensibilisiert.“ Das Format kommt an in der Szene. Die Bewerbungen zeugen von den innovativen Ideen in Deutschlands Start-up Szene. Und auch das Interesse der Geldgeber wächst. „Wir befragen vierteljährlich unsere Mitglieder. Greentech gehört mittlerweile zu den Lieblingsbranchen der Business Angels“, betont Ute Günther. Sie wünscht sich mehr Unterstützung durch die Politik: „Mit einem Fond hälftig finanziert von Staat und Angels könnten wir die Förderangebote ausdifferenzieren und mehr Öffentlichkeit für die wirtschaftlichen Chancen von Nachhaltigkeit schaffen.“

Im Rahmen des Projekts wurde der Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups entwickelt. Mit ihm bekommen Investoren eine erweiterte Grundlage für die Finanzierungsentscheidung, bei der nicht nur monetäre, sondern auch nachhaltige (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) Konsequenzen der Gründeraktivität bewertet werden können. Außerdem wird den Start-ups ein Instrument zur Selbstevaluierung ihres Nachhaltigkeitspotenzials an die Hand gegeben. Erste Praxispartner wie SDG Investments nehmen das Tool bereits in Anspruch.

Mehr Aufklärung über den gesamtgesellschaftlichen Impact von grünen Gründungen wünscht sich auch David Hanf, CFO von Thermondo. Das Unternehmen aus Berlin bietet Heizungstausch als Komplettpaket an und gehört zu den erfolgreichsten innovativen Start-ups in Deutschland. Ihre nachhaltige Technologie überzeugt Mitarbeiter und Handwerker – aber die Investoren interessiert das nicht. „Wenn wir Geld einsammeln, machen wir das selten mit unserer sauberen Vision.“ Investoren sähen das Unternehmen als Energieversorger der Zukunft mit hohen Margen. David Hanf reicht das nicht. „Wir brauchen ein Impact Investoren Netzwerk, das bringt Sichtbarkeit für das Thema Nachhaltigkeit.“

Diese Idee greift das neue Forum im Business Angels Netzwerk Deutschland auf, das im Zusammenhang mit GreenUpInvest entwickelt worden ist. Die BAND Plattform „Investing in Sustainability“ soll es Business Angels leichter machen, sich zu Themen wie Greentech, Cleantech, Energie, Energieeffizienz und Ressourcenschonung auszutauschen und die Start-ups für Investoren sichtbar zu machen. Um Sichtbarkeit geht es auch dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS). Der BVDS gründete im Rahmen des Projekts eine eigene Plattform für grüne Start-ups. „Grüne Start-ups bilden inzwischen einen Schwerpunkt in unserer Mitgliedschaft“, berichtet Sascha Schubert, stellvertretender Vorsitzender des BVDS. „Es gibt immer noch nicht genug Geld und Kapital in diesem Bereich, das sehen wir als unsere Aufgabe.“  

Der Verband wünscht sich eine stärkere Anerkennung der wirtschaftlichen Bedeutung von grünen Start-ups. Das ist ein Punkt, den Nilgün Parker, Referatsleiterin im Bundesumweltministeriums, in der Paneldiskussion unterstützt. Die Wahrnehmung, dass Nachhaltigkeit ein Wettbewerbsvorteil sein kann, steige. „Leider auch die Wahrnehmung, dass Nachhaltigkeit mit Auflagen und Hürden einhergeht.“ An diesen Stellschrauben müsse die Politik drehen.  

David Hanf von Thermondo sieht auch die grüne Start-up-Szene selbst in der Pflicht. „Thermondo gehört zu den global Cleantech 100 Unternehmen. Die grüne Wirtschaft aus Deutschland ist bereits Realität. Wir müssen größer denken und selbstbewusster auftreten.“ Deshalb werden die Verbundpartner der Green Start-up Investment Alliance ihre Arbeit zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen grüner Start-ups auch nach Ende des geförderten Projektes weiterführen.


Green Start-up Investment Alliance (GreenUpInvest)

Ziel des von der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Projekts war, grüne Frühphasenfinanzierung für Start-ups der Green Economy zu stärken und voranzubringen. Partner sind das Borderstep Institut, der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS e.V.), Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND e.V.) und Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG e.V.). more-imageMehr


StartGreen Portal

Das digitale Informations- und Vernetzungsportal für die grüne Gründerszene in Deutschland wird vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH betrieben und betreut. more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Energieversorger EWE AG ist Hauptpartner der Kategorie „Energie der Zukunft“ (PM 4/2018)

#SGA18 würdigt innovative Lösungen für die Energiewelt in eigener Kategorie

  • 05.07.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 5. Juli 2018


#SGA18: Energieversorger EWE AG ist Hauptpartner der Kategorie „Energie der Zukunft“


© Borderstep/ Rolf Schulten

© Borderstep/ Rolf Schulten

Der Energieversorger EWE AG aus dem niedersächsischen Oldenburg unterstützt den StartGreen Award 2018 (#SGA18) als Hauptpartner des Wettbewerbs. Das Unternehmen übernimmt die Patenschaft über die Kategorie „Energie der Zukunft – Powered by EWE“. Teams können sich dafür mit ihrem Gründungskonzept, als Start-up oder als junges Unternehmen bewerben und ihre Lösungen für die Energiewelt der Zukunft präsentieren. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli. Die feierliche Preisverleihung des #SGA18 findet am 15. November 2018 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin statt.


Hintergrund


„Saubere und nachhaltige Energie ist ein Schlüssel für die Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts, das den StartGreen Award auslobt. „Wir fahnden nach den besten Ideen in diesem Sektor und wollen diesen Innovationen den roten Teppich in den Markt ausrollen. Deshalb freuen wir uns über einen starken Partner aus der Energiewirtschaft.“ 

Die Kategorie ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden die besten Teams die Möglichkeit bekommen, in den direkten Austausch mit EWE zu treten und gemeinsam ihre Lösungen für eine intelligente Energiewende auf dem Weg zum „digital utility“ zu diskutieren. „Wir suchen Menschen, die – wie wir – die Chancen erkennen, die sich aus der Verbindung von Energiewende und der Digitalisierung ergeben, und diese in innovative und zukunftsweisende Geschäftsmodelle umsetzen wollen“, erläutert Christian Arnold, Leiter Business Innovation der EWE AG.


#SGA18

Der führende Gründerpreis für Nachhaltigkeitslösungen in Deutschland wird 2018 zum vierten Mal in Folge verliehen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Der Community-Preis für die grüne Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft (Gründungskonzepte, Start-ups und junge Unternehmen 0-15 Jahre). Erstmals sucht der SGA mit der Kategorie „Energie der Zukunft“ Konzepte und Start-ups, die an Lösungen für die zukunftsfähige Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie arbeiten.


Wer kann sich bewerben?

Teams können sich mit ihrem Gründungskonzept, als Start-up oder als junges Unternehmen bewerben und ihre Lösungen für die Energiewelt der Zukunft präsentieren. Die Bewerbung in dieser Kategorie ist in einem breiten thematischen Spektrum möglich. Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Digitale Energiedienstleistungen
  • Intelligente Netze & Plattformen
  • Elektrische Antriebstechnologien und Mobilitätskonzepte
  • Digitale Lösungen zur Energieeffizienz
  • Speichertechnologien
  • Erneuerbare Energien

Dies ist eine Auswahl an Schwerpunkten. Bewerbungen sind auch in anderen energierelevanten Themenfeldern möglich.


Über den StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, SDG Investments, Green Innovation and Investment Forum (initiiert von Umwelttechnik BW und bwcon), Wincubator, RKW Kompetenzzentrum sowie Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


StartGreen Award 2018

Bewerbungsfrist: 01.06. – 31.07.2018

www.start-green.net/award/bewerben


Über Borderstep

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Über EWE AG

Als innovativer Dienstleister ist EWE in den Geschäftsfeldern Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie aktiv. Mit über 9.100 Mitarbeitern und rund 8,25 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2017 gehört EWE zu den großen Energieunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg befindet sich ganz überwiegend in kommunaler Hand. Es beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie international in Teilen Polens und der Türkei rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, fast 1,8 Millionen mit Erdgas sowie über 850.000 mit Telekommunikationsdienstleistungen. Hierfür betreiben verschiedene Unternehmen des EWE-Konzerns Strom-, Erdgas- und Telekommunikationsnetze in einer Gesamtlänge von über 207.000 Kilometern. In den kommenden Jahren will EWE mehr als 1,2 Milliarden Euro in einen umfassenden Glasfaserausbau investieren und so die Basis für die Digitalisierung des Nordwestens schaffen.more-imageMehr


Kontakt Award

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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StartGreen Award sucht Champions der grünen Gründerszene (PM 3/2018)

#SGA18: Bis zum 31. Juli 2018 bewerben

  • 05.06.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 5. Juni 2018


#SGA18: StartGreen Award sucht Champions der grünen Gründerszene


Frischepost aus Hamburg, Finalisten des #SGA17 © Rolf Schulten – Borderstep Institut

#SGA18: Jetzt bewerben

Ab sofort können sich Gründerteams und junge Unternehmen im Bereich Klimaschutz, Green Economy und Nachhaltigkeit um den StartGreen Award (SGA) bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2018.

Der führende Gründerpreis für Nachhaltigkeitslösungen in Deutschland wird 2018 zum vierten Mal in Folge verliehen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft.

Der Community-Preis für die grüne Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft (0-15 Jahre). Erstmals sucht der SGA mit der Kategorie „Energie der Zukunft“ Konzepte und Start-ups, die an Lösungen für die zukunftsfähige Produktion und Nutzung von Energie arbeiten.

Die feierliche Preisverleihung findet am 15. November 2018 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin statt.

Bewerbung und weitere Infos: more-imagewww.start-green.net/award/


Hintergrund

Die grüne Start-up-Community darf durch ein Public Voting mitbestimmen, wer auszeichnungswürdig ist. Beim finalen Pitch vor einer Fachjury geht es um Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als 60.000 Euro. Neben einem Geldpreis von 5.000 Euro pro Kategorie bietet der #SGA18 Hauptpartner SDG Investments die Registrierung der Finalisten der Kategorien „Start-up“ und „Energie der Zukunft“ auf der SDG Investments Plattform (Gegenwert jeweils 5.000 Euro) an.

Mit #SGA18 nach San Francisco

Alle Bewerbungen in der Kategorie „Start-up“ haben zusätzlich die Möglichkeit, sich für die Cleantech Open Ideas Challenge in Kalifornien zu qualifizieren. Der internationale Wettbewerb für Unternehmen aus dem Cleantech Bereich findet 2019 in San Francisco statt. Die drei Sieger der deutschen Vorauswahl sind für das Finale nominiert. Neben den Reisekosten gewinnen die Teams ein Coachingpaket und Mentoring zur Wettbewerbsvorbereitung sowie eine intensive Betreuung vor Ort. Dieser Preis wird durch den Hauptpartner RKW Kompetenzzentrum ermöglicht. 

Die im Rahmen des StartGreen Awards 2016 und 2017 gekürten Kandidaten waren auf der internationalen Bühne sehr erfolgreich. Die Start-ups Interpanel und Intrapore setzten sich bei der Cleantech Open Global Ideas Challenge 2017 in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die internationale Konkurrenz durch. Im Folgejahr erreichte das Start-up Matteco den 2. Platz in der Kategorie „Seed Track“. Ineratec, eine Ausgründung des KIT, konnte als weiterer deutscher Vertreter in seiner Kategorie „Scale Track“ gewinnen. 

StartGreen Award schafft Vorbilder

Beim StartGreen Award stehen die Preise jedoch nicht im Mittelpunkt. „Der StartGreen Award schafft Vorbilder und bindet die gesamte grüne Gründerszene ein“, sagt Prof. Dr. Klaus Fichter. Er ist Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, das den Wettbewerb organisiert. Die Förderung nachhaltigen Wirtschaftens gehöre zu den zentralen Anliegen des Instituts, so Fichter. Neben anwendungsorientierten Forschungsarbeiten wie dem jährlich herausgegebenen Green Economy Gründungsmonitor unterstütze Borderstep junge Gründerinnen und Gründer dabei, ihre Innovationstätigkeit in Richtung Nachhaltigkeit auszurichten und damit langfristig erfolgreich zu sein. „Dafür haben wir z.B. gemeinsam mit dem Forum für nachhaltige Geldanlagen (FGN) den Leitfaden Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups erarbeitet, der seit April 2018 auf Deutsch und Englisch kostenlos zur Verfügung steht.“

Neben dem jährlich stattfindenden Award bietet die Plattform StartGreen eine Vielzahl von Ressourcen und Angeboten für Gründerinnen und Gründer. „Der StartGreen Award ist Teil eines Gesamtpakets, mit dem wir Start-ups aktiv und kontinuierlich bei wichtigen Fragen wie Finanzierungssuche oder Sichtbarkeit unterstützen“, sagt der Leiter der Plattform, Alexander Schabel. Der StartGreen Award sei deshalb mehr als eine bloße Auszeichnung. „Jedes Team wird mit der Bewerbung Teil der größten grünen Start-up Community in Deutschland.“

StartGreen@School fördert den Nachwuchs

Im Rahmen der Preisverleihung werden auch in diesem Jahr wieder grüne Schülerfirmen mit dem StartGreen@School Award geehrt. Teams können sich noch bis zum 31. Juli 2018 bewerben. Der Preis will den nachhaltigen Gründungsgedanken in die schulische Ausbildung integrieren. „Die Mischung aus einem Geldpreis und der Reise nach Berlin hat den Siegern des Jahrgangs 2017 sehr gut gefallen. Für den StartGreen@School Award organisieren wir deshalb wieder ein Rahmenprogramm, das die jungen Gründerinnen und Gründer in vielfältiger Weise unterstützt“, sagt Alexander Schabel.


#SGA18: Auf einen Blick

Der StartGreen Award wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben:
more-imageGründungskonzept
(noch nicht gegründet)
more-imageStart-up (bis 5 Jahre)
more-imageEnergie der Zukunft (0-15 Jahre)

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.

Bewerbungsphase: 01.06. – 31.07.2018

www.start-green.net/award/bewerben


Über StartGreen Award
Über StartGreen@School

Der StartGreen Award (SGA) ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: SDG Investments, Green Innovation and Investment Forum (initiiert von Umwelttechnik BW und bwcon), RKW Kompetenzzentrum sowie Technologiezentrum Dresden. more-imageMehr


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Alexander Schabel
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Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
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Grüne Start-ups setzen auf Energieeffizienz (PM 2/2018)

Green Economy Gründungsmonitor 2017: Norden gründet grün

  • 16.04.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 16. April 2018


Grüne Start-ups setzen auf Energieeffizienz


Ausgezeichnet! Trophäen für siegreiche grüne Start-ups beim StartGreen Award © Rolf Schulten

Green Economy Gründungsmonitor 2017: Norden gründet grün

Energieeffizienz dominiert das grüne Gründungsgeschehen in Deutschland. Das zeigt der Green Economy Gründungsmonitor (GEMO) 2017. Mit dem GEMO untersucht das Borderstep Institut zusammen mit der Universität Oldenburg die aktuellen Entwicklungen von grünen Gründungen in Deutschland in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und weiteren Sektoren der Green Economy.

Insgesamt wurden 2015 und 2016 etwa 36.400 neue Betriebe in der Green Economy gegründet. Mit 40 % aller Gründungen überragt hier der Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 17 % in der Kreislaufwirtschaft sowie in nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft. Im Ländervergleich weisen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg die höchste Intensität an grünen Gründungen auf.

Erstmals beschäftigt sich der GEMO 2017 auch mit Fragen zur Finanzierung grüner Start-ups. Ergebnis: Für technologieorientierte grüne Start-ups stellt die Kapitalbeschaffung eine der größten Herausforderungen dar.

Die Untersuchung zeigt auch, dass die grünen Gründungen in Deutschland mit einem durchschnittlichen Anteil von 14,5 Prozent einen bedeutenden, allerdings auch stagnierenden Anteil an allen Betriebsgründungen haben.


14,5 Prozent aller Betriebsgründungen sind grün: Anteil stagniert

„Das bedeutet, dass Gründungsvorhaben und Start-ups, die Produkte und Dienstleistungen mit hohem Umweltnutzen entwickeln und zur Verfügung stellen, noch systematischer und gezielter gefördert werden müssen“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, der den Green Economy Gründungsmonitor entwickelt hat. „Nur so kann die Stagnation bei den grünen Gründungen in Deutschland durchbrochen werden.“ Die Bereitstellung von Kapital stelle dabei einen wichtigen Hebel dar, der von Politik und Investoren stärker genutzt werden muss.

Grüne Spitze: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg

Insgesamt wurden 2015 und 2016 ca. 36.400 neue Betriebe in der Green Economy gegründet. Mit 40 % aller Gründungen dominiert hier der Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 17 % in der Kreislaufwirtschaft sowie in nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft. Der Großteil an Gründungen (54 %) lässt sich dem Dienstleistungssektor zuordnen, in dem die Bereiche Handel sowie Gas-, Wasser-, Heizung-, Lüftung-, Klima- und Bauinstallationen schwerpunktmäßig hervortreten. Im Ländervergleich weisen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg im langjährigen Mittel (2006 bis 2016) die höchste Intensität an grünen Gründungen auf.

Borderstep entwickelt Bewertungsgrundlage für nachhaltige Start-ups

Die Analyse des Gründungsgeschehens ergab, dass grüne Start-ups einen wesentlich höheren Finanzierungsbedarf haben als nicht-grüne Start-ups. Somit sehen sich grüne Gründerinnen und Gründer stärker durch die Kapitalgewinnung herausgefordert. „Zwischen Investoren und Gründerteams fehlt es an Transparenz und einer anerkannten Bewertungsgrundlage in Bezug auf Nachhaltigkeit“, umreißt Klaus Fichter eine wesentliche Ursache. Deshalb hat das Borderstep Institut in Zusammenarbeit mit dem Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) im Rahmen der Green Start-up Investment Alliance einen Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups entwickelt. Dieser soll unter anderem Investoren unterstützen, Gründungsvorhaben mit hohem Nachhaltigkeitspotenzial zu identifizieren und erfolgreich zu finanzieren.

Green Economy lockt Investoren

Die Zahlen des GEMO 2017 lassen erkennen, dass die Green Economy insgesamt einen bedeutenden Anteil an der Investitionsaktivität in Deutschland einnimmt. „Die erstmalig durchgeführte Analyse zu großen Finanzierungsrunden grüner Start-ups zeigt, dass bereits beachtliche Summen in einzelne grüne Start-ups investiert werden“, bemerkt Constanze Trautwein, Researcherin am Borderstep Institut. Im Rahmen der zehn größten bekannten deutschen Finanzierungsrunden wurden 2016 und 2017 insgesamt über 367,5 Millionen Euro allein in acht grüne Start-ups investiert. Mehrheitlich sehen jedoch insbesondere technologieorientierte grüne Start-ups die Kapitalbeschaffung als eine der größten Herausforderungen an, betont Constanze Trautwein. „Wenn es Politik und Finanzwirtschaft gelingen würde, diese Lücke zu schließen, wäre dies ein großer Gewinn für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“

Grüne Gründungsaktivität braucht gezielte Förderung

Um die grüne Gründungsaktivität weiter anzuregen, planen das Borderstep Institut und der Bundesverband Deutsche Startups mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 2019 und 2020 eine Dialogreihe zum Thema „Grüne Gründungen als Transformationsmotor stärken“. Der GEMO 2017 legt mit seinen Erkenntnissen hierfür den Grundstein.


Green Economy Gründungsmonitor 2017
Der Green Economy Gründungsmonitor 2017 kann kostenfrei heruntergeladen werden. Erstmals wird in diesem Jahr neben der deutschen Ausgabe auch eine Version in Englisch erstellt. Diese steht in den kommenden Tagen zur Verfügung.

GEMO 2017 (DE)

Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups:

Leitfaden (DE)
Leitfaden (ENG)

Kontakt:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14169 Berlin
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

www.borderstep.de

www.start-green.net

Green Economy Gründungsmonitor:
Der Green Economy Gründungsmonitor analysiert das langfristige Gründungsgeschehen in Deutschland in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und weiteren Feldern der Green Economy. In der aktuellen Ausgabe wird erstmalig zu Fragestellungen der Finanzierung grüner Start-ups berichtet (Sonderseiten „Green Start-up Investment Monitor“). Diese Sonderauswertung wird vom Bundesumweltministerium und der Nationalen Klimaschutzinitiative im Rahmen des Projekts „Green Start-Up Investment Alliance – GreenUpInvest“ gefördert.

www.borderstep.de/projekte/green-economy-gruendungsmonitor/

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.

www.borderstep.de
  


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Sind PKW mit Brennstoffzelle bereits heute klinisch tot? (PM 1/2018)

Borderstep veröffentlicht "Roadmap Elektromobilität Deutschland"

  • 08.02.2018


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Borderstep Pressemitteilung


Sind PKW mit Brennstoffzelle bereits heute klinisch tot?


Borderstep veröffentlicht „Roadmap Elektromobilität Deutschland“

Die Energiewende scheint der PKW-Industrie Grenzen zu setzen. Das ist das Ergebnis von wissenschaftlicher Forschungen zur Elektromobilität, die das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit jetzt veröffentlicht hat. Die „Roadmap Elektromobilität Deutschland“ steht ab sofort kostenfrei zum Download bereit.

Laut einer Studie der KPMG glauben 69% der europäischen Top-Manager, dass sich die Brennstoffzelle durchsetzt. 54% dagegen gehen davon aus, dass die Elektromobilität mit Batterie scheitern wird.  Was aber passiert, wenn wir wirklich die deutschen PKW mit Batterie oder Brennstoffzelle betrieben würden?

Erneuerbare Energien und Brennstoffzelle passen nicht zusammen
In der Batterievariante erhöht dies den deutschen Stromverbrauch um knapp 25%, ungefähr 150 TWh, mit Brennstoffzellenantrieb dagegen um über 60% oder mehr als 350 TWh. Brennstoffzellen sind verglichen mit dem Batterieantrieb um etwa den Faktor 2,5 weniger effizient.

Dr. Jens Clausen, Senior Researcher und Mitgründer des Borderstep Instituts: „Die deutsche Autobranche muss auf den Batterieantrieb setzen. Für eine Fahrzeugflotte mit Brennstoffzellen lässt sich die regenerative Stromerzeugung nicht hinreichend ausbauen.“

Sind E-Autos die Lösung – und wie funktioniert das?
Die „Roadmap Elektromobilität Deutschland“ ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts Evolution2Green. Es identifizierte im Feld der Elektromobilität Hemmnisse und Pfadabhängigkeiten, erfolgreiche Ansätze für den Wandel zur Elektromobilität sowie notwendige Maßnahmen.

Viele Fragen, die derzeit im Umfeld der Elektromobilität aufgeworfen werden, beantwortet die Roadmap Elektromobilität (Clausen, 2018):

  • Sind Elektro-PKW mit Batterie tatsächlich klimaschonender als effiziente Hybridautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge?
  • Wieso ist der Pfadwechsel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb von so gravierender volkswirtschaftlicher Bedeutung?
  • Welche Maßnahmen und welche Akteure können helfen, diese Pfadwechsel in Gang zu setzen?

Hintergrund: Elektromobilität braucht deutsche Autobauer
Wirtschaftspolitisch besteht eine große Chance darin, Deutschland zu einem Leitmarkt der Elektromobilität zu entwickeln. Die deutsche Automobilbranche hat in der Produktion qualitativ hochwertiger PKW einen großen Vorsprung. Ein solcher Leitmarkt müsste die normative Idee eines über den gesamten PKW-Lebenszyklus wirksam klimaneutralen PKW-Verkehrs damit verbinden.

Die Realisierung eines deutschen Leitmarktes für Elektromobilität und damit die angestrebte Technologieführerschaft deutscher Hersteller bedarf dabei allerdings eines schnellen Wachstums des nationalen Absatzmarktes.Umweltpolitisch kann die Elektromobilität aus heutiger Sicht einen vergleichsweise rasch wirkenden Beitrag zur Bekämpfung des Treibhauseffektes, zur Reduktion der Schadstoffbelastung in Innenstädten sowie auch zur Reduktion der innerörtlichen Lärmemissionen leisten. Sie ist nicht unabhängig von einer Mobilitätswende hin zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie ÖPNV und (Elektro-)Fahrrad, ergänzt diese aber dort, wo Menschen heute noch nicht auf das Auto verzichten können oder wollen. 


Studien:
Clausen, J. (2018). Roadmap Elektromobilität Deutschland. Ziele, Chancen, Risiken, notwendige Maßnahmen und politische Initiativen. Berlin.
Verfügbar unter: www.evolution2green.de/sites/evolution2green.de/files/documents/borderstep31-1-18roadmap-e-mobilitaet.pdf 

KPMG. (2018). KPMGS Global Automotive Executive Survey 2018. Electric readiness. A successful infrastructure is defined by two components: Charge point coverage and a positive charging experience.
Verfügbar unter: www.gaes.kpmg.de/brain.html#electric-readiness

Über Evolution2Green:
Evolution2Green ist ein Verbundforschungsprojekt von adelphi, dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und dem Borderstep Institut Berlin. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt thematisiert Transformationspfade hin zu einer Green Economy und die Gestaltung von Pfadwechseln.

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt Dr. Jens Clausen, Evolution2Green:                         
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Prinz Albrecht Ring 12
30657 Hannover
Tel.  +49 (0) 511 300 59 245
Mobil: +49 (179) 928 51 71
Fax: +49 (3212) 134 13 19
E-Mail: clausen@borderstep.de
www.borderstep.de

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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