Pressemitteilungen des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit

Studie: Wasserstoffwirtschaft braucht Richtungssicherheit (PM 7/2023)

Borderstep und Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) veröffentlichen gemeinsames Policy Paper

  • 24.11.2023



Borderstep Pressemitteilung, 24. November 2023


Studie: Wasserstoffwirtschaft braucht Richtungssicherheit 

Gemeinsame Pressemitteilung des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

  • Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland verläuft träge: Zentrale Akteure nicht einig über Art der Herstellung und Anwendung von Wasserstoff.
  • Borderstep Institut und Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) empfehlen, den absehbar knappen Wasserstoff gezielt für eine wirksame Dekarbonisierung einzusetzen.
  • Priorität sollte auf „grünem“ Wasserstoff liegen, „blauer“ Wasserstoff (mit fossilen Energien erzeugt) sollte nicht gefördert werden. Investitionen in parallele Infrastrukturen wie ertüchtigte Gasverteilnetze für die dezentrale Wärmeversorgung müssen vermieden werden.

Seit drei Jahren hat Deutschland eine Nationale Wasserstoffstrategie. Doch der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft verläuft weiterhin träge. Das Problem ist fehlende politische Richtungssicherheit, wie eine aktuelle Studie von Borderstep Institut und Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt. Die Forschenden weisen darauf hin, dass sich zentrale Akteure nicht einig sind, wie Wasserstoff produziert und wo er eingesetzt werden sollte. Auch die Bundesregierung beziehe keine hinreichend klare Position, so die Studie mit Förderung durch das Bundesforschungsministerium in der Förderrichtlinie „Insight“ zur Innovationsfolgenabschätzung. Dies birgt die Gefahr, dass wichtige Investitionen verzögert oder fehlgeleitet werden könnten. Aufbauend auf einer Analyse des aktuellen Policy-Mix geben die Institute im Papier „Priorisierung und Richtungssicherheit als Aufgabe der Wasserstoffpolitik“ Empfehlungen, wie der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft beschleunigt werden kann.

Wasserstoff ausbauen: Was die Politik jetzt tun sollte

„Damit die Wasserstoffwirtschaft Fahrt aufnimmt und zum Erreichen der Klimaziele beiträgt, sollten insbesondere jetzt zu Beginn des Hochlaufs solche Anwendungen gezielt gefördert werden, die zur Dekarbonisierung auf Wasserstoff angewiesen sind“, erklärt Projektleiter Klaus Fichter vom Borderstep Institut. „Stahl- und Chemieindustrie können nur mit Wasserstoff klimaneutral werden. Für den Individualverkehr oder die Beheizung von Gebäuden bieten sich alternative Technologien wie Elektromobilität oder Wärmepumpen an, die günstiger und umweltfreundlicher sind. Es ist enorm wichtig, jetzt bei den Einsatzbereichen von Wasserstoff Richtungssicherheit zu schaffen.“

Politik sollte „blauen“ Wasserstoff nicht fördern

Die Forschenden mahnen an, dass bei der energieintensiven Produktion und dem Import von Wasserstoff eine klare Priorität auf „grünen“ Wasserstoff gelegt werden sollte – also auf solchen, der mit erneuerbaren Energien hergestellt wurde.

„Blauer Wasserstoff, der mit fossilem Erdgas hergestellt wird, ist nicht klimaneutral und daher keine langfristige Option“, erklärt Florian Kern vom IÖW. „Er wird als Übergangslösung politisch bislang nicht ausgeschlossen. Das ist riskant, da bestehende fossile Pfadabhängigkeiten verlängert und Investitionen in eine falsche Richtung geleitet werden, die dann an anderer Stelle fehlen. Es ist wichtig, zusätzliche Anreize dafür zu schaffen, grünen Wasserstoff in Deutschland und in anderen EU-Ländern zu produzieren. Die Produktion oder der Import von blauem Wasserstoff sollte nicht staatlich gefördert werden, auch nicht indirekt, etwa über Bürgschaften für Infrastrukturprojekte wie Pipelines.“

Warnung vor parallelen Infrastrukturen bei Wärmeversorgung und im Verkehr

Am Beginn einer technologischen Transformation ist es wichtig, verschiedene Optionen offenzuhalten, so die Studienautoren. Sie warnen aber: Spätestens bei einem Hochlauf kann es problematisch werden, verschiedene Technologiepfade parallel zu beschreiten. So sollten die Strom- und die Gasnetze nicht gleichzeitig für die dezentrale Wärmeversorgung ertüchtigt werden. „Mit Wasserstoff zu heizen, verbraucht im Vergleich zu einer Wärmepumpe fünfmal so viel Strom“, erklärt Klaus Fichter. „Aus Wirtschaftlichkeits- und Klimaschutzgründen empfehlen wir, Kommunen dabei zu unterstützen, bei der Erstellung der Wärmepläne auf verbrennungsfreie Methoden der Wärmegewinnung zu setzen.“

Auch ein Pkw, der mit wasserstoffbasierten E-Fuels betrieben wird, benötigt im Vergleich zu einem Elektroauto etwa fünfmal so viel Strom. Daher ist es riskant, ein Tankstellennetz für Wasserstoff parallel zu den Ladeinfrastrukturen für die Elektromobilität aufzubauen, warnt die Studie. Fortschritte bei Batterien für Lkw könnten dazu führen, dass sich die Investitionen in das Tankstellennetz nicht rentieren. „Die Verantwortung der Technologie- und Energiepolitik liegt darin, derartige Fehlinvestitionen und versunkene Kosten sowie damit verbundene Pfadabhängigkeiten zu vermeiden“, so Transformationsforscher Kern.

Das Forschungsprojekt Wasserstoff als Allheilmittel?“ hat zwei Jahre lang untersucht, wie die Politik der Wasserstoffwirtschaft Richtungssicherheit geben kann. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderprogramm „Insight – interdisziplinäre Perspektiven des gesellschaftlichen und technologischen Wandels“.


Mehr Informationen:

Fachliche Ansprechpersonen:

Dr. Jens Clausen
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Tel.: +49 511 30059 245
clausen@borderstep.de

Dr. Florian Kern
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Tel.: +49 30 884594-76
florian.kern@ioew.de

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH ist im Bereich der anwendungsorientierten Innovations- und Entrepreneurshipforschung tätig und dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Als unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung untersucht Borderstep Innovations-, Technologie- und Marktentwicklungsprozesse und erstellt Studien für öffentliche und private Auftraggeber. Das Institut wird von Prof. Dr. habil. Klaus Fichter geleitet.

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Rund 70 Mitarbeiter*innen erarbeiten Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften – für eine Ökonomie, die ein gutes Leben ermöglicht und die natürlichen Grundlagen erhält. Das Institut arbeitet gemeinnützig und ohne öffentliche Grundförderung. Das IÖW ist Mitglied im „Ecological Research Network“ (Ecornet), dem Netzwerk der außeruniversitären, gemeinnützigen Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland.

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Pressekontakt:

Maya Kristin Schönfelder

Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH

Clayallee 323, 14169 Berlin
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

Tel.: +49 30 30645100-8

 

Richard Harnisch

Pressesprecher
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Potsdamer Str. 105, 10785 Berlin
E-Mail: kommunikation@ioew.de

Tel.: +49 30 884594-16

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Borderstep startet Forschungsallianz mit ESCP Business School’s Chair for Corporate Sustainability (PM 6/2023)

Auftaktevent: "Impact Business Models: Measure What Matters!"

  • 02.11.2023



Borderstep Pressemitteilung, 02. November 2023


Borderstep startet Forschungsallianz mit ESCP Business School’s Chair for Corporate Sustainability
 

Julia Koblitz - Unsplash

Auftakt bildet der Borderstep Impact Dialog (STARbowl event) „Impact Business Models: Measure What Matters!“ am 13. November 2023 in Berlin.

(English below)

Wie sind die ökologischen und sozialen Auswirkungen unternehmerischen Handelns zu bewerten?  Mit zunehmendem Nachhaltigkeitsbewusstsein bei Kundschaft und Industrie sowie einer strengeren Regulierung der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung und -steuerung wird diese Frage zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitswirkungen ist daher nicht nur für etablierte Unternehmen ein Muss, sondern muss auch bei Start-ups und jungen Unternehmen bereits in der Produkt- und Geschäftsmodellentwicklungsphase berücksichtigt werden.

Bei der STARbowl-Veranstaltung „Impact Business Models: Measure What Matters!“, gemeinsam organisiert von ESCP Business School Berlin und  Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit, beleuchten wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Wissenschaft und Politik, wie Impact Assessment und Impact Management erfolgreich in die Geschäftsmodellentwicklung von Start-ups integriert werden können.

Forschungsallianz im Bereich Nachhaltigkeit

STAR ist das neue Sustainability Transformation & Applied Research Centre der ESCP, das Anfang 2023 von Professor Florian Lüdeke-Freund, mit dem Borderstep seit mehreren Jahren zusammenarbeitet, und Jan Ehlers gegründet wurde. Die am 13. November stattfindende STARbowl-Veranstaltung markiert den Beginn einer wichtigen Forschungsallianz zwischen Borderstep und ESCP im Bereich Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund, Professor für Corporate Sustainability an der ESCP Business School Berlin und Lehrstuhlinhaber, und Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, wollen mit dieser Forschungsallianz den Bereich der Wirkungsmessung weiter vorantreiben und das Thema nachhaltige Geschäftsmodellentwicklung künftig in gemeinsamen praxisorientierten Forschungsprojekten untersuchen.

Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit:

„In unserer Zusammenarbeit mit Professor Lüdeke-Freund konzentrieren wir uns auf die Transformation von Geschäftsmodellen und darauf, wie wirkungsvolle Geschäftsmodelle effektiv unterstützt und skaliert werden können. Impact-Geschäftsmodelle verknüpfen soziale oder ökologische Ziele mit der Kerngeschäftsstrategie und sorgen dafür, dass wirtschaftliche und soziale Wertschöpfung kombiniert werden. Impact-Geschäftsmodelle zielen darauf ab, das zu schaffen, was wir eine „doppelte Dividende“ nennen: einen wirtschaftlichen und einen sozialen Nutzen. Wir vereinen zwei wichtige, aber bisher eher getrennte Forschungsbereiche: nachhaltige Geschäftsmodelle und die Bewertung und Messung von Geschäftswirkungen. Mit der neuen Forschungsallianz mit ESCP bringen wir nachhaltige Wirtschaftsforschung auf die nächste Exzellenzstufe.“

Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund, Leiter des Lehrstuhls für Corporate Sustainability an der ESCP Business School Berlin und Akademischer Leiter von STAR:

„Ziel unserer Allianz ist es, zwei wichtige, aber noch kaum miteinander verbundene Forschungsfelder zu vereinen. Forschung zu nachhaltigen Geschäftsmodellen einerseits und Forschung zu Wirkungsmessung und -management andererseits. Die Erwartungen an die positiven Auswirkungen neuer Geschäftsmodelle auf Natur und Gesellschaft sind hoch. Es fehlen jedoch Instrumente, um diese Auswirkungen auf der Ebene von Geschäftsmodellen zu messen und zu steuern. Ziel unserer Allianz ist es, praxistaugliche Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, die auf modernster Forschung basieren.“

Mehr zum Thema: Interview in „The Choice“ (ESCP Publikation, in Englisch) – bitte hier klicken.


English Version:

With increasing sustainability awareness among consumers and industry and tightening regulation of corporate sustainability reporting and management, the question of how to assess and consider the environmental and social impacts of business activities is increasingly becoming a competitive factor.

Consideration of sustainability performance and impact is thus not only a must for established companies, but must also be taken into account as early as the product and business model development stage for start-ups and young companies.

At the STARbowl event „Impact Business Models: Measure What Matters!“, jointly organized by ESCP Business School Berlin and Borderstep Institute for Innovation and Sustainability, we shed light on how impact assessment and management can be successfully integrated into the business model development of start-ups with practitioners, academics and policy makers. STAR is ESCP’s new Sustainability Transformation & Applied Research Centre, which was founded by Professor Florian Lüdeke-Freund and Jan Ehlers in early 2023.

Borderstep has been collaborating with Professor Florian Lüdeke-Freund from ESCP for several years. Founded in 1819, the ESCP is the oldest business school in the world still in existence today. This joint STARbowl event marks the start of an important research alliance between Borderstep and ESCP in the area of sustainability.

Joint practice-oriented research projects

Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund, Professor for Corporate Sustainability at ESCP Business School Berlin and Head of the Chair, and Prof. Dr. Klaus Fichter, founder and director of the Borderstep Institute for Innovation and Sustainability, express their vision to further advance the field of impact measurement and sustainable business model development in joint practice-oriented research projects in the future.

Prof. Dr. Klaus Fichter, founder and director of the Borderstep Institute for Innovation and Sustainability:

„In our collaboration with Professor Lüdeke-Freund, we will focus on business model transformation and how impact business models can be effectively supported and scaled. Impact business models intertwine social or environmental goals with core business strategy and ensure that economic and social value creation are combined. Impact business models aim to create what we call a ‘double dividend’: an economic and a social benefit. We bring together two important but previously rather separate areas of research: sustainable business models and the assessment and measurement of business impact. With the new research alliance with ESCP, we are taking sustainable business research to the next level of excellence.“

Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund, Head of the Chair for Corporate Sustainability at ESCP Business School Berlin, and Academic Director of STAR:

“The goal of our alliance is to combine two important but yet hardly connected fields of research. Research on sustainable business models on the one hand, and research on impact measurement and management on the other hand. There are high expectations for the positive effects of new business models on the natural environment and society. But we are lacking tools to measure and manage these effects on the level of business models. Our alliance aims at developing practically useful methods and tools that are based on cutting-edge research.”

 

More: Interview in „The Choice“ (ESCP publication) – please click here.

Event: Information & registration

Date & time: November 13, 18:00 – 21:00, registration starts at 17:00.

Venue: Forum, ESCP Business School, Campus Berlin, Heubnerweg 8-10, 14059 Berlin

Language: The event will be held in English. Participation is free of charge. The number of places is limited. First come, first served!

More information: Please click here

RSVP: To register please click here.

Event: Agenda

17.00 | Registration

18.00 | Welcome

Words from the ESCP Berlin Dean, Prof. Frank Jacob

18:15 | Opening statements

  • Professor Florian Lüdeke-Freund from ESCP Business School on Sustainable Business Models.
  • Professor Klaus Fichter, Director of Borderstep Institute on Best Practices in Impact Management.
  • Lucas Gerrits from the start-up ZukunftMoor will provide inspiration for the subsequent Fishbowl-Discussion and the Moving Impact Forum.

18.40 | Fishbowl-Discussion

Moderation: Prof. Dr. Klaus Fichter, Borderstep, and Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund, ESCP

19.15 | Moving Impact Forum: Find out more and ask questions to our experts

ESCP STAR: At this table, you have a chance to learn more about ESCP’s newest impact initiative, the center’s upcoming events, programs, and activities, and enter into an exchange on topics around research transfer, new educational formats, and community building for practitioners and professionals in the sustainability and impact arena.

Facilitator: Anastasia Shevchenko, ESCP STAR

Impact Community: We will introduce the “Community for Impact Management and Measurement” (CIMM) and its mission to enhance impact competency through networking, research, knowledge transfer, and practical experimentation. We invite everyone to actively participate in building the CIMM Community, as your input and engagement are crucial to achieving our vision of advancing impact management and measurement in Germany.

Facilitator: Dr. Thomas Neumann, Borderstep Institute

Rethinking the Sustainable Business Canvas: At this table, we will discuss and evaluate the Sustainable Business Model Canvas and ask how it can be further developed and improved to serve as a collaborative tool for impact business model design.

Facilitator: Alexandra Widrat, Borderstep Institute

Estimating the CO2 reduction potential of startups: We will gain insight into the GHG & Impact Estimator, a tool designed to estimate the CO2 reduction potential of startups. Using a specific assessment case, we discuss the challenges in the context of Climate Impact Assessment.

Facilitator: Tim Grothey, Borderstep Institute

ZukunftMoor – Impact of wet peatlands: We are a startup specializing in agriculture on wet peatlands. Through the cultivation of each hectare, we annually mitigate 40 tons of CO2. Join us in discussing how we manage our impact.

Facilitator: Lucas Gerrit, Start-up ZukunftMoor

Making climate protection investable for startups: Borderstep, together with ImpactNexus and SDG Investments, is developing highly automated tools for assessing the climate protection and sustainability potential of start-ups. How can you go beyond reporting? How can you create a positive impact?

Facilitator: Dr. Constanze Trautwein, ImpactNexus (Borderstep Research Fellow)

19.45 | Closing statements

20.00 | Get together and networking

Borderstep Institute for Innovation and Sustainability

As an independent and non-profit scientific institution, Borderstep researches the future and examines what is to come (innovation) and what remains (sustainability). Borderstep research focuses on developing problem solutions and action strategies for sustainable business.

ESCP Business School

ESCP Business School was founded in 1819 and is a private, state-recognized business school. It is the oldest business school in the world still in existence today. It has six locations in Berlin, London, Madrid, Paris, Turin and Warsaw. The university runs transnational bachelor’s, master’s, doctoral and MBA programs as well as seminars for further training of managers. Every year, ESCP welcomes 10,000 students and 5000 managers from 133 different nationalities.

ESCP

ESCP Centre for Sustainability Transformation & Applied Research (STAR)

By synthesizing and curating available research on sustainability mindsets, sustainability transitions, and sustainable business models, further translating it into digestible formats, the ESCP STAR aims to improve the sustainability literacy of its main target audiences (managers, entrepreneurs, policy-makers, consultants, and students).

#ESCPSTAR

Kontakt:

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14169 Berlin

E-Mail: schoenfelder@borderstep.de
Tel.: +49 30 30645100-8

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Niedersächsischer Wärmepumpenpreis verliehen (PM 5/2023)

Umwelt-Staatssekretärin Anka Dobslaw überreichte Auszeichnung in Hannover

  • 21.09.2023



Borderstep Pressemitteilung, 21. September 2023


Niedersächsischer Wärmepumpenpreis verliehen

Julia Koblitz - Unsplash

Nach dem „Wärmepumpen-Gipfel“: Niedersachsens Umwelt-Staatssekretärin Anka Dobslaw überreichte Niedersächsischen Wärmepumpenpreis 2023 in Hannover.

Am 20. September 2023 zeichnete die niedersächsische Umwelt-Staatssekretärin Anka Dobslaw, Schirmfrau der „Woche der Wärmepumpe“, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit dem Niedersächsischen Wärmepumpenpreis und Preisgeldern in Höhe von dreimal je 1.000 Euro aus. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Woche der Wärmepumpe statt, die vom 15. – 23. September 2023 zum zweiten Mal durchgeführt wird. Sponsoren der Preisgelder waren die Firmen Stiebel Eltron, Vaillant und Der Wärmepumpen-Partner/ alpha innotec.

Der Niedersächsische Wärmepumpenpreis wurde in drei Kategorien vergeben. Die Preisträger:innen kommen aus Holzminden, Bad Salzdetfurth und Plockhorst.

Im Rahmen des Vorhabens Solare Wärmepumpe – Heizen und Kühlen mit Hilfe der Sonne entwickelte Borderstep in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover das Konzept zur Woche der Wärmepumpe und des Wärmepumpenpreises und begleitet das Vorhaben mit wissenschaftlicher Expertise.

Die ausgezeichneten Objekte werden hier vorgestellt.

Foto oben: © Ulrich Pucknat

BU: Preisverleihung Niedersächsischer Wärmepumpenpreis – Egbert Homeister, Rainer Scholz, Anka Dobslaw, Petra Hundertmark und Detlef Schuster (v.l.n.r.)


Hintergrund

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Frage, wie wollen, oder wie sollen wir in Deutschland zukünftig heizen, hat die Gemüter in Politik und Gesellschaft in den letzten Monaten mächtig erhitzt. Die Wärmepumpe stand dabei oftmals im Mittelpunkt der Diskussionen – gerade was ihren Einsatz in älteren, wenig sanierten Gebäuden angeht. Die Praxis zeigt, dass die Wärmepumpe als Heizsystem in älteren Gebäuden hervorragend funktioniert – effizient und umweltschonend.

Ausgezeichnete Objekte

Kategorie 1: Die überzeugendste Wärmepumpenanlage in einem nur wenig sanierten Einfamilienhaus

Über den Preis in dieser Kategorie freuten sich Petra Hundertmark und Detlef Schuster aus Holzminden. Die Sanierung im Jahr 2017 des Wohnhauses von 1933 hatte zum Ziel, den Charakter des Hauses zu erhalten und dennoch eine hocheffiziente Beheizung zu ermöglichen. Um auf eine Sanierung der Außenwände verzichten zu können, wurden zunächst das Dach isoliert, moderne Fenster eingebaut und die notwendige große Wärmemenge über eine Fußbodenheizung und durch groß dimensionierte Heizkörper eingebracht.

Die Luft-Wasser Wärmepumpe mit nur 5 kW Leistung ist optimal eingestellt und lässt sich dank großer Heizflächen mit einer niedrigen Vorlauftemperatur betreiben. Das führt zu einem sehr effizienten Betrieb mit einer Jahresarbeitszahl von knapp 4. Die niedrige Leistung der Wärmepumpe macht es erforderlich, sie im Winter Tag und Nacht zu betreiben. Das ist zwar ungewohnt, aber für das Heizen mit niedriger Vorlauftemperatur hilfreich. Um es auch bei sehr niedrigen Temperaturen unter -5 °C warm zu haben, ist zusätzlich ein Kaminofen installiert. Die klein dimensionierte Wärmepumpe mit der guten Leistung im wenig sanierten Bestandsgebäude hat die Jury überzeugt.

 

Kategorie 2: Die überzeugendste Wärmepumpenanlage in einem Mehrfamilienhaus

Den Titel „Überzeugendste Wärmepumpe in einem Mehrfamilienhaus“ sicherte sich Rainer Scholz aus Plockhorst. Er übernahm vor einigen Jahren ein 1940 als Bahnhof errichtetes Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand. Durch eine Innenwanddämmung, neue Fenster, eine Dachdämmung sowie einen neuen Anbau entstand ein attraktives Wohngebäude mit vier Wohneinheiten und einer Energieeffizienzklasse C. Die gesamte Wohnfläche beträgt ca. 520 m2.

Die installierte Luft-Wasser-Wärmepumpe leistet 24 kW,ist für eine Vorlauftemperatur von bis zu 55 °C ausgelegt und erreicht eine Jahresarbeitszahl von ca. 3,5. Sie kann durch eine Warmwasserwärmepumpe unterstützt werden. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt durch groß ausgelegte Konvektorheizkörper. Die Stromversorgung wird von einer Photovoltaikanlage mit 12,8 kWp unterstützt. Trotz mancher Zweifel, ob dieses große Gebäude mit einer Wärmepumpe gut beheizt werden kann, hat sich Herrn Scholz für eine klimafreundliche Wärmepumpe entschieden. Dieses Engagement möchte die Jury mit dem Preis würdigen.

Kategorie 3: Die innovativste Wärmepumpenheizung

In dieser Kategorie hat das Gesamtkonzept die Jury überzeugt: Egbert Homeister aus Bad Salzdetfurth ließ eine 8 kW Luft-Wasser Wärmepumpe in sein Gebäudeensemble mit insgesamt 360 m2 Wohnfläche einbauen. Das Haus aus dem Jahr 1936 mit drei Wohnungen, in denen 9 Personen leben, wurde kontinuierlich um- und ausgebaut, verklinkert und gedämmt. Die Wärmepumpe versorgt das Haus über einen Pufferspeicher. Die Entscheidung fiel auf eine Wärmepumpe, die über ein Online-Portal digital gesteuert werden kann – was keine Selbstverständlichkeit auf dem Markt ist.

Auf mehreren Dächern der Häuser sind insgesamt 29,8 kWp Solarpaneele installiert, die Strom über mehrere Wechselrichter einspeisen. Die Anlage ist über eine App fernsteuerbar und mit einem SmartMeter auf die Nutzung zeitvariabler Stromtarife vorbereitet. Die beiden Elektroautos, eines davon fähig für so genanntes bi-direktionales Laden, können an verschiedenen Wallboxen geladen werden. Zusammen mit dem stationären Stromspeicher stehen auf diese Weise bei Netzausfall bis zu 90 kWh Strom zur Verfügung. Für diesen Versorgungsfall lässt sich das Netz des Hauses vom Stromnetz trennen und als Inselnetz betreiben. Das Urteil der Jury daher eindeutig: Herr Homeister hat mit der umfassenden Digitalisierung seiner Wärmepumpe innovative Wege beschritten.

 

Woche der Wärmepumpe

Die Woche der Wärmepumpe findet vom 15. – 23. September 2023 mit über 30 Info-Veranstaltungen, Fachvorträgen und Beispielen aus der Praxis in 17 Städten und Orten in ganz Niedersachsen statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Technik zeigen, welche Möglichkeiten Wärmepumpen bieten und wie Hersteller und Handwerk mit der aktuellen Situation umgehen. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Hausbesitzer:innen und solche, die es werden wollen sowie an Fachleute aus Wissenschaft und Technik. Alle Veranstaltungen sind in einer Übersichtskarte auf der Internetseite der Woche der Wärmepumpe verzeichnet.

Die Woche der Wärmepumpe wird vom Borderstep Institut zusammen mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, der Leibniz Universität Hannover und dem Bundesverband Wärmepumpe mit Förderung durch die NKI organisiert und mit Unterstützung von vielen regionalen Partnern umgesetzt. Schirmfrau der Woche der Wärmepumpe ist Staatssekretärin Anka Dobslaw vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Woche der Wärmepumpe

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.

Borderstep Institut

Übersicht Auszeichnungen Niedersächsischer Wärmepumpenpreis

Eine Übersicht der Preisträgerinnen und Preisträger sowie Fotos finden Sie unter anderem auf der Internetseite des Borderstep Instituts. Weitere Informationen rund um das Thema Wärmepumpe finden Sie auf der Internetseite der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen.

Kontakt:

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14169 Berlin

E-Mail: schoenfelder@borderstep.de
Tel.: +49 30 30645100-8

Christoph Linden
Pressesprecher
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH
Osterstr. 60, 30159 Hannover

christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de
Tel: +49 511 897039-17

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Biogas und Wasserstoff als Zukunft für Gasnetze? (PM 4/2023)

Borderstep Studie untersucht Flächenbedarf und Kosten am Beispiel der Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB)

  • 15.08.2023



Borderstep Pressemitteilung, 15. August 2023


Biogas und Wasserstoff als Zukunft für Gasnetze? 

Julia Koblitz - Unsplash

Der Flächenbedarf und die Kosten sprechen dagegen, analysiert eine jetzt veröffentlichte Studie des Borderstep Instituts.

Dennoch setzen kommunale Wärmepläne manchmal auf die vermeintlich „grünen“ Alternativen zum Erhalt des Erdgasnetzes, wie das Beispiel der Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB) zeigt. Die VBB nehmen damit die Ängste vieler Menschen und auch vieler Energieversorgender auf, wirtschaftlich führt dies jedoch in eine Sackgasse. Die Studie rechnet das am Beispiel Bordesholm nach. Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden.


Hintergrund

Der Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB) gab im Juni 2023 den „Kieler Nachrichten“ ein Interview zur Frage der kommunalen Wärmeplanung. Es wurde am 19. Juni 2023 in der Regionalausgabe der Kieler Nachrichten, der „Holsteiner Zeitung“, auf der Seite 33 abgedruckt. In diesem Interview erwähnt er, dass der kommunale Wärmeplan für Bordesholm so gut wie fertig sei: „Wir priorisieren grünes Gas und Wasserstoff. Wir wollen unser Erdgasnetz weiterhin nutzen, darin aber Biomethan-Gas zum Kunden transportieren. Das Konzept ist aus unserer Sicht sanft und flexibel.“

Angst vor der Wärmewende

Dieser Satz nimmt die Ängste vieler Menschen und auch vieler Energieversorgender vor einer radikalen Wende hin zu Wärmenetzen und Wärmepumpen auf und verspricht, auch weiter durch Verbrennung zu heizen. Dann können die Thermen einfach an der Wand hängen bleiben, denn „bei vielen Heizungen ist überhaupt kein neuer Brenner notwendig, weil die meisten auch mit grünem Gas laufen“.

Borderstep Mitgründer Dr. Jens Clausen, Projektleiter des Vorhabens „Keypoints der Wärmewende“ des Fördervereins von Scientists for Future e.V.:

Das klingt erstmal überzeugend. Aber was wäre, wenn alle oder auch nur viele Regionalversorgende diesen Weg einschlagen wollen? Wie würde sich die Produktion des dafür nötigen Biogases auf die Landwirtschaft und die Flächennutzung auswirken? Wieviel Strom müsste produziert werden, um die notwendige Wärmemenge durch Wasserstoff bereitstellen zu können? Um den Flächenbedarf und die Kosten zu konkretisieren, haben wir das in unserer Studie am Beispiel Bordesholm exemplarisch nachgerechnet.

(unten) Tabelle: Vergleich idealtypischer Szenarien der Wärme-Vollversorgung einer Kleinstadt © Borderstep Institut

Biogasproduktion statt Futtermittelanbau?

Die Umstellung auf Biogas erfordert im Szenario der Studie, in Zukunft 48 % der Ackerfläche mit Silomais zu bebauen. Dadurch stünde zukünftig kaum noch Fläche für den Futtermittelanbau zur Verfügung. Zudem ist Biogas aufgrund der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft nicht klimaneutral und die Maisernte ist abhängig von der Verfügbarkeit von Grundwasser für die Bewässerung.

Hohe Investitionen in zusätzliche Stromerzeugung für die Wasserstoffproduktion

Eine Alternative scheint die Umstellung der Gasversorgung auf Wasserstoff zu sein. Sie erfordert jedoch hohe Investitionen in zusätzliche Stromerzeugung mit Wind oder Solar, Elektrolyseanlagen, einen Wasserstoffspeicher und überall dort neue Heizthermen, wo diese nicht wirklich H2-Ready sind. Aufgrund der geringen Energiedichte von Wasserstoff im Vergleich zu Erdgas ist es unter Umständen auch notwendig, das Gasnetz auszubauen.

Borderstep Mitgründer Dr. Jens Clausen:

Die in der öffentlichen Debatte wenig geliebte Wärmepumpe steht in diesem Vergleich recht gut da. Ihr Betrieb erfordert eine im Vergleich zu Wasserstoff sehr geringe Stromproduktion und die Investitionskosten für die Ausstattung aller Gebäude der Stadt mit Wärmepumpen dürften deutlich niedriger liegen als die für die Wasserstoffproduktion- und Verteilung.

Studie „Bordesholm und das grüne Gas“

Clausen, J.; Huber M. und Ehrhardt H. (2023): „Bordesholm und das grüne Gas“, Borderstep Institut. Berlin.
Link

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
Link

Key Points der kommunalen Wärmewende

Das Projekt entwickelt handlungsorientierte Informationen zur lokalen Wärmewende. Es wird durchgeführt durch den Förderverein Scientists for Future e.V. Projektleiter ist Borderstep Mitgründer Dr. Jens Clausen.
Link

Kontakt:

Dr. Jens Clausen
Senior Researcher
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH

E-Mail: clausen@borderstep.de

Tel.: +49 179 9285171

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Kostenfreies Online-Seminar „Grüne Gründung“ jetzt online (PM 3/2023)

Borderstep entwickelt Angebot für Gründerplattform von BMWK und KfW

  • 24.05.2023



Borderstep Pressemitteilung, 24. Mai 2023


Kostenfreies Online-Seminar „Grüne Gründung“ jetzt online

Borderstep entwickelte für die Gründerplattform von BMWK und KfW ein Einstiegs-Seminar zum nachhaltigen Gründen

Immer mehr Gründungsinteressierte wollen mit ihrer Gründungsidee nicht nur Geld verdienen, sondern einen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten. Das Borderstep Institut entwickelte deshalb in Zusammenarbeit mit der Gründerplattform ein Online-Seminar „Grüne Gründung“. Das kostenlose Informationsangebot bietet zukünftigen Gründerinnen und Gründern dafür mit verschiedenen Videos und Materialien eine Startanleitung. Die Gründerplattform ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der KfW.


Grüne Gründung: Einstiegswissen in 240 Minuten

Bei der Entwicklung von Geschäftsideen und Geschäftsmodellen wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. Die Gründerplattform unterstützt Gründungsinteressierte bei der Beschäftigung mit Klimaschutz und weiteren Nachhaltigkeitsaspekten schon in den ersten Etappen des Gründungsprozesses. Ein zusammen mit dem Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit entwickeltes Online-Seminar „Grüne Gründung“ vermittelt in unter 240 Minuten relevantes Einstiegswissen. Das Angebot gibt einen Überblick rund um das Thema nachhaltiges Wirtschaften und Ecopreneurship. Mit dem kostenfreien Seminar möchte die Gründerplattform Denkanstöße geben, wie grüne Ideen erarbeitet werden können. Es bündelt zusätzlich Anlaufstellen für Fragen und Hilfe. Teilnehmende erhalten nach Abschluss der fünf Seminarmodule eine Teilnahmebestätigung. 

Geschäftsideen für eine nachhaltige Zukunft

Dr. Thomas Neumann, Borderstep Senior Researcher und Start-up Coach, entwickelte das Online-Seminar maßgeblich mit. „Wir wollen angehende Entrepreneure befähigen, ihre Geschäftsideen für eine nachhaltige Zukunft in die Tat umzusetzen. Im Online-Gründungsseminar Grüne Gründung erfahren Gründungsinteressierte was es bedeutet, ein grünes Unternehmen oder Organisation zu gründen. Mit dem Mix aus Infomaterialien und Lernvideos bieten wir eine Anregung, um mit unternehmerischen Mitteln Ideen und Lösungen zu erarbeiten, die den Nutzen für Umwelt und Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken.“

Gründerplattform-Geschäftsführer Marco Habschick sieht grüne Gründungen als essenziell für die Transformation hin zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem an. „Mit dem neuen Seminarangebot Grüne Gründung unterstützen wir Gründerinnen und Gründer, die mit neuen Geschäftsideen und -modellen auf die großen Herausforderungen unserer Zeit reagieren, insbesondere beim Thema Nachhaltigkeit.“

Borderstep unterstützt Gründerplattform bei Weiterentwicklung des Angebots

Die Gründerplattform bietet ein umfangreiches Wissens- und Beratungsangebot für Gründerinnen und Gründer, welches sie kontinuierlich ausbaut. So wird auch das Angebot speziell für grüne Gründungen stetig weiterentwickelt. Hier unterstützt das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit als Partner den Prozess. Als unabhängige Forschungseinrichtung fördert das Borderstep Institut mit den von ihm entwickelten praxistauglichen Tools und Methoden seit vielen Jahren angehende Start-ups beim Aufbau von Know-how und Kompetenzen rund um nachhaltiges und verantwortungsvolles Unternehmertum.

Das Online-Gründungsseminar „Grüne Gründung“ der Gründungsplattform steht hier zur Verfügung.

Online-Gründungsseminar „Grüne Gründung“

Das von Borderstep entwickelte Online-Gründungsseminar „Grüne Gründung“ der Gründungsplattform steht kostenfrei zur Verfügung. Es vermittelt relevantes Einstiegswissen zum Thema nachhaltiges Gründen. Teilnehmende erhalten nach Abschluss der fünf Seminarmodule eine Teilnahmebestätigung. 
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Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
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Gründerplattform

Die Gründerplattform ist die zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten im deutschsprachigen Raum. Angehende Gründerinnen und Gründer werden von der Idee über das Geschäftsmodell bis zum Businessplan mit Ratgebern, Seminaren und Tools bei der Umsetzung ihres Gründungsvorhabens unterstützt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die KfW sind Initiatoren der Plattform. Realisiert wird sie vom Partner BusinessPilot.
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Kontakt:

Maya Kristin Schönfelder
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Clayallee 323
14169 Berlin
Tel.: +49 30 30 645 100-8
schoenfelder@borderstep.de

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Impact erzielen wollen und können: Messung der Nachhaltigkeitswirkung ist Herausforderung (PM 2/2023)

Green Startup Monitor 2023 erschienen

  • 29.03.2023



Borderstep Pressemitteilung, 29. März 2023


Green Startup Monitor 2023: Jetzt herunterladen

Impact erzielen wollen und können: Messung der Nachhaltigkeitswirkung ist Herausforderung

Green Startup Monitor: Publikation kostenfrei herunterladen
Green Startup Monitor: Zahlen und Fakten auf einen Blick
Green Startup Monitor: Materialien


5. Green Startup Monitor: Wachsendes Nachhaltigkeitsbewusstsein: Startups werden grüner | Grüne Startups mit höherem Frauenanteil | Messung der Nachhaltigkeitswirkung ist Herausforderung

Ökologische Nachhaltigkeit wird für immer mehr Gründerinnen und Gründer zum relevanten Faktor beim Aufbau und der Entwicklung ihres Unternehmens. Der Green Startup Monitor 2023 von Borderstep Institut und Startup Verband zeigt, wie grüne Startups Impact und Wachstum zusammenbringen. Die größten Herausforderungen liegen im Bereich Finanzierung und in der Messung der Nachhaltigkeitswirkung, also des ökologischen Impacts.

Anteil grüner Startups erreicht neuen Höchststand

Mit 35 % hat der Anteil grüner Unternehmen unter deutschen Startups gegenüber dem Vorjahr (29 %) einen deutlichen Sprung gemacht und einen neuen Höchststand erreicht.

„Deutschland braucht erfolgreiche Startups. Daher freue ich mich umso mehr über die Ergebnisse des Green Startup Monitors 2023: Mit 35 Prozent arbeiten mehr Start-ups an Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit als jemals zuvor.“
Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

Höherer Frauenanteil bei grünen Gründungen

Nachhaltiges Handeln setzt sich in der Breite der Gründungslandschaft immer stärker durch. Bemerkenswert ist außerdem, dass der Gründerinnenanteil bei grünen Startups mit 23 % höher liegt als unter nicht-grünen Startups (18 %). Frauen identifizieren sich stärker mit Nachhaltigkeitszielsetzungen und richten ihre Produkte und Geschäftsmodelle häufiger nach diesen aus.

„Der Anteil grüner Unternehmen unter deutschen Startups erreicht einen neuen Höchstwert. Mit Blick auf die dringend nötige Transformation hin zu einem klimaneutralen Wirtschaftssystem ist das eine gute Nachricht. Startups bringen nachhaltige Innovationen schnell in die Praxis und diese Geschwindigkeit sollten wir nutzen, um unsere Klimaziele endlich zu erreichen. Dafür müssen wir uns den besonderen Herausforderungen grüner Startups widmen, das gilt besonders mit Blick auf die Kapitalbeschaffung. Ein gutes Beispiel dafür ist der Deep Tech and Climate Fund der Bundesregierung. Gut gemeint, in der Praxis benötigt er allerdings noch Optimierung: Auch Investitionen von Wagniskapitalgebern sollten ermöglicht werden.“
Franziska Teubert, Geschäftsführerin Startup-Verband

Weniger Geld für grüne Startups

Das Finanzierungsklima im deutschen Startup-Ökosystem hat sich im Verlauf des letzten Jahres abgekühlt – bei grünen Startups zeigt sich dieser Rückgang besonders deutlich. Die Kapitalbeschaffung ist für viele der Startups schwieriger geworden: 46 % der grünen Startups sehen hier eine der zentralen Herausforderungen, gegenüber 37 % im Vorjahr und 34 % bei nicht-grünen Startups. Hier wird deutlich, dass auf die Finanzierung grüner Geschäftsmodelle weiterhin ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss, um die Transformation langfristig voranzubringen.

Grüne Startups kennen ihre Nachhaltigkeitswirkungen deutlich besser – bei der Messung hapert es noch

Der diesjährige Report rückt mit der Betrachtung der Wirkungskompetenz erstmalig die Frage der praktischen Umsetzung in den Fokus. Wirkungskompetenz bezeichnet die Fähigkeit, die ökologischen und gesellschaftlichen Wirkungen der unternehmerischen Tätigkeit zu erfassen und zu steuern. Hier sind grüne Startups bereits deutlich weiter: 52 % stimmen klar zu, ihre positiven Nachhaltigkeitswirkungen zu kennen, mit Blick auf die negativen Nachhaltigkeitswirkungen liegt der Wert bei 29 %. Am stärksten ausgeprägt ist das Wissen um die eigene Wirkung unter grünen Startups mit besonders hohem Innovationsgrad und starker Wachstumsorientierung.

„Rund vier Fünftel aller Startups in Deutschland wollen eine gesellschaftliche oder ökologische Wirkung erzielen. Um den ökologischen Impact voll zu entfalten, reicht es jedoch nicht, sich Nachhaltigkeitsziele zu setzen. Diese müssen durch gezielte Maßnahmen und ein datengestütztes Wirkungsmonitoring umgesetzt und begleitet werden. Mit dem Green Startup Monitor 2023 richten wir den Scheinwerfer auf das Thema Wirkungskompetenz. Unsere Studie ist die erste weltweit, die die Kompetenz von Startups zur Erzielung von Impact untersucht. Sie zeigt erheblichen Qualifizierungs- und Datenbedarf.“
Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und wissenschaftlicher Leiter des Green Startup Monitors 2023

Von Förderung von Wirkungskompetenz bei Startups profitiert Gesellschaft

Wenn es darum geht, diese Nachhaltigkeitswirkungen zu messen und damit auch kommunizieren zu können, zeigt sich jedoch noch Nachholbedarf: Erst 15 % der Startups insgesamt und 27 % der grünen Startups geben an, die nachhaltige Wirkung ihrer Geschäftstätigkeit klar mit Daten und Fakten belegen zu können.

„Unsere Studie belegt: Startups mit hoher Marktambition und hohen Impactzielen kennen ihre Wirkung besser und können häufiger fundiert darüber berichten. Ein Drittel dieser transformationsorientierten Startups sind sogar sehr wirkungskompetent. Von einer Förderung dieser Unternehmen profitiert die Gesellschaft also nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in Bezug auf die Klimaziele.“
Prof. Dr. Yasmin Olteanu, Professorin für Betriebswirtschaftslehre/Entrepreneurship an der Berliner Hochschule für Technik und Co-Autorin des Green Startup Monitors 2023

Green Startup Monitor 2023

Der Green Startup Monitor analysiert die Bedeutung der deutschen Startups, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zu den ökologischen Zielen einer Green Economy leisten. Er wurde vom Borderstep Institut und dem Startup-Verband im Jahr 2023 zum fünften Mal erstellt. Die Studie basiert auf durch einen Onlinefragebogen erhobenen Daten von 1.518 innovativen und wachstumsorientierten Unternehmen, die jünger als 10 Jahre sind und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben. Der Green Startup Monitor wurde von der Deutschen Bundeststiftung Umwelt (DBU) gefördert und kann ab 29. März 2023 hier heruntergeladen werden.

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
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Startup-Verband

Der Startup-Verband ist Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.
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Kontakt:

Maya Kristin Schönfelder
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Pressekonferenz Green Startup Monitor 2023 (PM 1/2023)

Einladung: Jetzt anmelden

  • 20.03.2023



Borderstep Pressemitteilung, 20. März 2023


Einladung Pressekonferenz
Green Startup Monitor 2023


Herzliche Einladung zur Pressekonferenz zur Veröffentlichung des diesjährigen Green Startup Monitors (GSM):

29. März 2023, 10 – 11 Uhr, online

  • Welche Regionen in Deutschland haben die Nase bei grünen Gründungen vorn?
  • Wie nachhaltig wirken grüne Startups und was sind ihre größten Herausforderungen dabei?
  • Welche Branchen starten durch, welche Geschäftsmodelle sind erfolgreich?
  • Welchen Anteil stellen Gründerinnen in der Szene?

Diese und viele andere Fragen untersuchte der Green Startup Monitor von Borderstep Institut und Startup Verband nun schon zum fünften Mal. Der GSM beschäftigt sich mit Bedeutung und Potenzial grüner Startups. Er identifiziert Herausforderungen und gibt Handlungsempfehlungen für die Politik, um das Gründungsumfeld in Deutschland zu verbessern.

Wer diskutiert auf dem Podium?

Wie kann ich dabei sein?

  • Die Pressekonferenz ist offen für alle und wird online übertragen.
  • Die Anmeldung ist ab sofort über dieses Formular beim Startup Verband möglich: Anmeldung

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Maya Kristin Schönfelder
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Borderstep Projekt im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ausgezeichnet (PM 6/2022)

Europäisches Verbundprojekt „ScaleUp4Sustainability“ im Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise (EEPA) 2022

  • 20.10.2022



Borderstep Pressemitteilung, 20. Oktober 2022


Europäisches Verbundprojekt „ScaleUp4Sustainability“ im BMWK ausgezeichnet


Das europäische Verbundprojekt „ScaleUp4Sustainability“ überzeugte die Jury der diesjährigen Europäischen Unternehmensförderpreisen (European Enterprise Promotion Awards, EEPA) und ist nun unter den drei Finalisten des Wettbewerbs in der Kategorie „Supporting the Sustainable Transition“. Der Gewinner wird Ende November in Prag (Tschechische Republik) gekürt.

Zuvor siegte das Vorhaben bereits im deutschen Vorentscheid. Projektleiter Prof. Dr. Klaus Fichter, Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, nahm jetzt im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Auszeichnung dafür entgegen. 


Foto: Team ScaleUp4Sustainability erhält im BMWK die Urkunde zum Sieg im deutschen Vorentscheid der EEPA 2022. Im Bild Alexandra Widrat, Researcherin, Borderstep Institut; Prof. Dr. Klaus Fichter, Uni Oldenburg und Borderstep Institut; Dr. Sabine Hepperle, Leiterin der Abt. Mittelstandspolitik im BMWK; Johann Tölle, Vertreter der Studierenden, Uni Oldenburg

Zitat Prof. Dr. Klaus Fichter

„Europa steht vor großen Herausforderungen, z.B. beim Klimawandel und der Energieversorung. Wir brauchen innovative Konzepte, die die ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigen. Unser Verbundprojekt ScaleUp4Sustainability denkt Unternehmertum neu. Studierende und Unternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern entwickeln gemeinsam nachhaltige Produkte und Geschäftsmodelle: So verbinden sich wirtschaftliche Lösungen mit Umwelt- und Klimaschutz. Wir freuen uns sehr, dass das BMWK unseren Sieg im deutschen Vorentscheid zu EEPA 22 öffentlich würdigt.“

Für Deutschland im Finale der EEPA 2022: ScaleUp4Sustainability © BMWK, Anja Blumentritt

Entwicklung nachhaltiger Geschäftsideen: Zusammenarbeit von Studierenden und Unternehmen auf Augenhöhe

Zum 16. Mal wird die Jury der Europäischen Kommission herausragende Projekte und Initiativen zur Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum mit den Europäischen Unternehmensförderpreisen (European Enterprise Promotion Awards / EEPA) auszeichnen. Bereits zum dritten Mal in Folge haben es in diesem Jahr beide Gewinnerprojekte des deutschen Vorentscheids auf die Shortlist der europäischen Jury geschafft und stehen im Finale der European Enterprise Promotion Awards (EEPA): Das „Aktionsprogramm Innenstadt & Zukunftsfonds Innenstadt“ der Wirtschaftsförderung Bremen und das europäische Verbundprojekt „ScaleUp4Sustainability“, geleitet von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an dem Borderstep beteiligt ist, haben nun große Chancen auf eine Auszeichnung während der SME Assembly Ende November in Prag. 

Kooperatives Green Venturing

Das europäische Verbundprojekt „ScaleUp4Sustainability“ entwickelte innovative Konzepte zur Zusammenarbeit von Studierenden und Unternehmen aus Deutschland, Schweden und den Niederlanden mit Hilfe praxisnaher Lehr- und Lernformate (kooperatives Green Venturing). Das dreieinhalbjährige Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms „Erasmus-Plus“ von der EU gefördert. Im Fokus stand dabei das Zusammendenken von Nachhaltigkeit und Ökonomie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Zu den zehn Partnern des Verbundprojektes zählen die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Verbundkoordinator und das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Das im Februar 2022 gestartete Projekt „Challenge4Impact“ knüpft an die entwickelten Ansätze des kooperativen Green Venturing an. 

EEPA würdigt Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum

Seit 2006 prämiert die Europäische Kommission jährlich öffentlich finanzierte oder ehrenamtlich durchgeführte Initiativen sowie gemeinnützige Unternehmen, die sich der Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verschrieben haben, mit den European Enterprise Promotion Awards. Ausgelobt wird der zweistufige Wettbewerb mit sechs Wettbewerbskategorien in den Mitgliedstaaten der EU sowie in Albanien, Armenien, Bosnien Herzegowina, Großbritannien, Island, Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, in der Türkei und der Ukraine. Die teilnehmenden Länder identifizieren im Rahmen von nationalen Vorentscheiden – in Deutschland durchgeführt vom RKW Kompetenzzentrum in Eschborn – jeweils maximal zwei Projekte oder Initiativen aus zwei unterschiedlichen Kategorien, die sich durch besonders innovative und inspirierende Unterstützungsleistungen auszeichnen. Ende September nominierte die internationale Jury daraus 20 Finalisten für die Wettbewerbsrunde 2022.

Die European Enterprise Promotion Awards werden am 29. November 2022 im Zuge der SME Assembly der EU-Kommission in Prag, Tschechische Republik, verliehen. Die SME Assembly ist eines der bedeutendsten Events für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa. 

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Mehr Informationen:

  • Weiterführende Informationen zum Wettbewerb
  • Shortlist mit allen Finalisten der Wettbewerbsrunde 2022

Kontakt:

Maya Kristin Schönfelder
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
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Wasserstoff-Hype: Studie fordert klare Prioritäten in der Energiepolitik (PM 5/2022)

Forschungsprojekt „Wasserstoff als Allheilmittel?“ warnt vor falschen Hoffnungen

  • 22.09.2022



Borderstep Pressemitteilung, 22. September 2022


Wasserstoff-Hype: Studie fordert klare Prioritäten in der Energiepolitik


  • Grüner Wasserstoff ist für ein nachhaltiges Energiesystem unverzichtbar, bleibt auf absehbare Zeit aber ein knappes Gut
  • Die Politik muss priorisieren, wo Wasserstoff eingesetzt wird, sonst gefährden die Entwicklungspfade Klimaschutz, Energiesicherheit und Wirtschaftlichkeit
  • Forschende vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) geben Empfehlungen für die Klima-, Technologie- und Innovationspolitik


Mittelfristig kann Wasserstoff nur in wenigen Anwendungsfeldern ökonomisch und ökologisch sinnvoll eingesetzt werden. Borderstep Institut 2022

Berlin, 22. September 2022 – Wasserstoff ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Dies betonen Akteure aus Wirtschaft, Politik oder Wissenschaft fast täglich. Er soll nicht nur bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft helfen, sondern auch zur Energiesicherheit beitragen und langfristig Erdgas ersetzen. Forschende vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) warnen in dem Forschungsprojekt „Wasserstoff als Allheilmittel?“ vor falschen Hoffnungen. Auf Basis aktueller Studien empfehlen sie, die Förderung von Wasserstoff auf Anwendungsfelder wie die Stahl- und Ammoniakproduktion sowie langfristige Energiespeicherung zu beschränken. Ohne klare politische Priorisierung drohen Fehlentwicklungen, die einen nachhaltigen Einsatz von Wasserstoff gefährden und gleichzeitig effizientere, preiswertere Alternativen verdrängen könnten. In dem Impulspapier „Wasserstoff sparsam einsetzen“ geben die Forschenden basierend auf dem Bericht „Das Wasserstoffdilemma: Verfügbarkeit, Bedarfe und Mythen“ aktuelle Politikempfehlungen. Dazu zählt etwa: Wasserstoff wird für Pkw, Busse und für den Lieferverkehr als nicht sinnvoll erachtet.

Grüner Wasserstoff braucht große Mengen an grünem Strom

In Niedersachsen wurde kürzlich die weltweit erste Wasserstoff-Zugflotte im Regelbetrieb in Betrieb genommen. Ministerpräsident Stephan Weil pries dies als „Fortschritt made in Niedersachen“. Das Beispiel zeigt: Wasserstoff wird in vielen Anwendungsbereichen als Lösung der Zukunft präsentiert: Er soll etwa im großen Stil Erdgas und Öl im Verkehr und in der Wärmeversorgung ersetzen.

„Optimistische Studien, die eine breite Verfügbarkeit von Wasserstoff versprechen, beflügeln diese Hoffnungen“, sagt Jens Clausen vom Borderstep Institut. „Zwar wird grüner Wasserstoff ein unverzichtbarer Baustein im Energiesystem der Zukunft sein, aber seine Herstellung erfordert große Mengen an grünem Strom. Es dauert daher, bis größere Mengen verfügbar sein werden.“ Die Forschenden verglichen verschiedene Studien zum prognostizierten Bedarf und verfügbaren Angebot an grünem Wasserstoff in Deutschland. Sie wollen die Politik unterstützen, realistische und ambitionierte Transformationspfade zu entwickeln. Sowohl der Ausbau der notwendigen regenerativen Stromerzeugung als auch der Elektrolysekapazitäten wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. 

Wasserstoff: unverzichtbar für Energiespeicher, Chemie- und Stahlindustrie

„Wir wollen eine hohe Versorgungssicherheit, Klimaschutz und bezahlbare Energiepreise. Um diese drei Ziele zu erreichen, brauchen wir parallel zum Aufbau der Wasserstoffwirtschaft und dem rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien vor allem auch eine Priorisierung von Wasserstoffanwendungen“, sagt Florian Kern vom IÖW. „In der Stahlherstellung, als Langzeit-Energiespeicher und als Rohstoff für Raffinerien und die Chemieindustrie ist Wasserstoff nach heutigem Stand der Technik unverzichtbar, um die Klimaziele zu erreichen. In anderen Bereichen sollten energetisch und preislich effizientere Lösungen bevorzugt werden.“ In diesem Zusammenhang zeigt das Beispiel aus Niedersachsen: Zum Klimaschutz kann ein solcher Betrieb nur beitragen, wenn Wasserstoff aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Das ist zurzeit nicht der Fall. Der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien ist daher eine Grundvoraussetzung für die grüne Wasserstoffwirtschaft.

Ineffizient für Wärme- und Verkehrssektor

Da es bei der Herstellung von Wasserstoff hohe Umwandlungsverluste gibt, verbraucht Wasserstoff deutlich mehr Primärenergie als direkt-elektrische Lösungen: Ein Heizkessel mit Wasserstoff etwa würde fünfmal so viel Energie verbrauchen wie eine Wärmepumpe. Und ein Pkw mit Wasserstoffantrieb benötigt doppelt so viel grünen Strom wie ein E-Auto mit Akku. Fördert die Politik Wasserstoff in solchen Bereichen trotzdem, könnten sich effizientere Technologien weniger durchsetzen.  

Der Linienbetrieb der Wasserstoff-Zugflotte in Niedersachen etwa erfolgt auf einer kurzen Strecke, die vorher mit Dieselloks betrieben wurde. Die effizientere und billigere Lösung wäre gewesen, elektrische Batteriezüge einzusetzen. „Für den Klimaschutz ist es ein riesiges Problem, wenn sinnvolle Investitionen durch Technologie-Hypes verhindert werden“, warnt Technologieforscher Kern. „Sollte sich herausstellen, dass die Prognosen zur Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff zu optimistisch waren, müssen wir uns weiterhin mit fossilen Brennstoffen behelfen und verfehlen die Klimaziele.“

Die Bundesregierung muss in ihrer Wasserstoffstrategie klare Prioritäten setzen

Zentrales Instrument der Politik ist die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung von 2020, die in diesem Jahr überarbeitet werden soll. „Die Politik muss Wasserstoffanwendungen priorisieren und so Richtungs- und Investitionssicherheit schaffen“, fordert Projektleiter Klaus Fichter vom Borderstep Institut. „Wir untersuchen, ob die aktuelle Politik – inklusive staatlicher Förderprogramme – sinnvoll ist und wie sie die Strategien zentraler Akteure beeinflusst.“  

Florian Kern vom IÖW ergänzt: „Pilotprojekte können sinnvoll sein, um Technologien weiterzuentwickeln und praktische Erfahrungen zu sammeln. Aber es braucht auch Richtungssicherheit, in welchen Bereichen Wasserstoff wirklich eine gute Option zur Dekarbonisierung ist. Fördermittel sollten in solche Anwendungen fließen, für die weitgehender Konsens besteht, dass Wasserstoff dort notwendig ist.“ 

Das Forschungsprojekt „Wasserstoff als Allheilmittel?“ läuft bis Ende 2023. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderprogramm „Insight – interdisziplinäre Perspektiven des gesellschaftlichen und technologischen Wandels“.


Mehr Informationen:


Fachliche Ansprechpersonen:

Dr. Jens Clausen
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Tel.: +49 511 30059 245
clausen@borderstep.de

Dr. Florian Kern
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Tel.: +49 30 884594-76
florian.kern@ioew.de


Pressekontakt:

Maya Kristin Schönfelder
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Tel.: +49 30 30 645 100-8
schoenfelder@borderstep.de

Richard Harnisch
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Tel.: +49 30 884594-16
kommunikation@ioew.de


Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH ist im Bereich der anwendungsorientierten Innovations- und Entrepreneurshipforschung tätig und dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Als unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung untersucht Borderstep Innovations-, Technologie- und Marktentwicklungsprozesse, erstellt Studien für öffentliche und private Auftraggeber. Das Institut wird von Prof. Dr. habil. Klaus Fichter geleitet.

Mehr Infos hier.

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Rund 70 Mitarbeiter*innen erarbeiten Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften – für eine Ökonomie, die ein gutes Leben ermöglicht und die natürlichen Grundlagen erhält. Das Institut arbeitet gemeinnützig und ohne öffentliche Grundförderung. Das IÖW ist Mitglied im „Ecological Research Network“ (Ecornet), dem Netzwerk der außeruniversitären, gemeinnützigen Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland.

Mehr Infos hier.


 

 

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Borderstep koordiniert Aktionswoche für die Wärmewende (PM 4/2022)

Niedersächsischer Wärmepumpenpreis: Jetzt bewerben

  • 06.07.2022



Borderstep Pressemitteilung, 06. Juli 2022


Aktionswoche für die Wärmewende


Die von Borderstep initiierte „Woche der Wärmepumpe“ präsentiert Veranstaltungen rund um das Thema Wärmepumpe. Höhepunkt ist die Verleihung des Niedersächsischen Wärmepumpenpreises.


Niedersächsischer Wärmepumpenpreis: Jetzt bewerben

Vom 1. bis 9. Oktober 2022 findet an vielen Orten in Niedersachsen die „Woche der Wärmepumpe“ statt. Schirmherr ist Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. In vielfältigen Veranstaltungen und Vorträgen haben Interessierte die Gelegenheit, sich mit der Technik der Wärmepumpe vertraut zu machen und praktische Themen wie Kosten, Einsparmöglichkeiten oder bauliche Voraussetzungen zu erkunden.

Die Aktionswoche ist eine Initiative des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit und des Instituts für Meteorologie und Klimatologie der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie dem Bundesverband Wärmepumpe.

Ein Höhepunkt ist die Verleihung des Niedersächsischen Wärmepumpenpreises. Er zeichnet bemerkenswerte Wärmepumpenanlagen aus und bietet auch dem Handwerk eine Bühne. Bewerbungen sind ab sofort möglich. more-imageMehr


Hintergrund

Der Klimawandel schreitet seit Jahren bedrohlich voran – das ist seit langem bekannt. Aber erst im Lichte der aktuellen massiven Verknappung und Verteuerung fossiler Energieträger scheint für viele deutlich zu werden, dass ein konsequenter Wandel im Bereich der Wärmeversorgung immer dringlicher wird. Der Weg kann nur über den Verzicht auf Öl, Kohle und Gas führen – hin zu erneuerbaren Energieträgern.  „Viel zu lange haben wir mit entschlossenem Handeln gegen den Klimawandel gezögert, der unterdessen weit fortgeschritten ist. Wir brauchen jetzt konkrete Lösungen wie die Wärmepumpe, möglichst kombiniert mit Photovoltaik und einem entschiedeneren Ausbau der Windenergie“, sagt Prof. Gunther Seckmeyer von der Leibniz Universität Hannover, Initiator des Projektes „Solare Wärmepumpe – Heizen und Kühlen mit Hilfe der Sonne“.

Das vom BMWK geförderte Projekt will auf die konkreten Möglichkeiten des Einsatzes von Wärmepumpen aufmerksam machen und gelungenen Praxisbeispielen Öffentlichkeit verschaffen. Die aktuelle Energiekrise hat dem Vorhaben eine neue Dringlichkeit verschafft. Im Rahmen des Projekts gab das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit den Anstoß zur Durchführung dieser Aktionswoche und begleitet das Vorhaben mit wissenschaftlicher Expertise. 

Ab 2024 keine neuen Gas- und Ölheizungen mehr 

Die Menschen in Deutschland suchen nach Alternativen, um ihre Heizkosten zu senken. Das treibt den Umstiegswillen auf Heizungen ohne Gas und Öl.  Die Wende am Heizungsmarkt befördern auch die Pläne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Minister Habeck will ab Anfang 2024 nur noch Heizungen zulassen, die mit mindestens 65 % regenerativer Energie arbeiten. „Damit dürfen wir ab Anfang 2024 keine reinen Erdgas- und Ölheizungen mehr einbauen, weder in Neubauten noch als Ersatz in bestehende Gebäude. Das zwingt uns, jetzt schnell praktische Alternativen zu suchen“, sagt Dr. Jens Clausen, der das Büro Hannover des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit leitet. 

Wärmepumpe als zukunftsweisende Heizungsform 

In vielen Fällen ist jetzt die Wärmepumpe die erste Wahl. Sie heizt nicht nur im Winter effizient. Zusätzlich bietet sie die Option der sommerlichen Kühlung. Für Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe, ist die Sache klar: „Sie erhalten mit der Wärmepumpe eine moderne, zukunftsweisende Heizung, die neben dem Strom nur eine Quelle für Umweltwärme wie Luft oder Erdreich benötigt. Entgegen weitverbreiteter Annahmen ist die Wärmepumpe auch für fast alle Bestandsbauten eine gute Lösung.“

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gehört aus gutem Grund zu den Initiatoren der „Woche der Wärmepumpe“, betont Lothar Nolte, Geschäftsführer der KEAN: „In nur wenigen Jahren müssen wir den Umstieg von der Gas- und Ölheizung auf alternative Heizsysteme schaffen. Und hier steht mit der Wärmepumpe ein System zur Verfügung, das seit Jahren serienreif ist und sowohl im Neubau, aber auch in älteren Gebäuden effizient arbeitet. Es geht nun mehr darum, die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch die Installationsbetriebe für diese Heiztechnik der Gegenwart und Zukunft zu gewinnen. Die Woche der Wärmepumpe mit ihren vielen Veranstaltungen und Beratungsmöglichkeiten bietet dazu einen hervorragenden Rahmen.“ 

Staatssekretär Frank Doods aus dem niedersächsischen Umweltministerium hat die Schirmherrschaft der „Woche der Wärmepumpe“ übernommen. „Durch den Niedersächsischen Wärmepumpenpreis wollen wir die Aufmerksamkeit auf gute Heizungslösungen mit der Wärmepumpe lenken. Wir freuen uns insbesondere, wenn sich Auszubildende aus dem Handwerk mit ihren Ausbildungsbetrieben zusammen um den Preis bewerben, der aber auch an Betreibende von Wärmepumpen und Handwerksbetriebe vergeben werden kann.“ more-imageMehr


Koordination „Woche der Wärmepumpe“

Dr. Jens Clausen
Senior Researcher, Leiter Borderstep Büro Hannover

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Prinz Albrecht Ring 12
30657 Hannover

Telefon: +49 511 – 300 59 245
E-Mail: clausen@borderstep.de


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323
14169 Berlin

Telefon: +49 30 30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

Christoph Linden
Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH
Osterstr. 60
30159 Hannover
Tel: +49 511 – 897039-17
E-Mail: christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de


Aktion: „Woche der Wärmepumpe“

Niedersächsischer Wärmepumpenpreis

Die Aktionswoche findet vom 1. bis 9. Oktober 2022 an vielen Orten in Niedersachsen statt. Schirmherr ist Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Handwerk, Forschung, Energieberatung, Klimaschutz präsentieren in Vorträgen und Veranstaltungen praktisches Wissen rund um die Wärmepumpe. Eine stetig aktualisierte Übersicht über alle Veranstaltungen finden Sie hier.more-imageMehr

Der Preis zeichnet Wärmepumpenanlagen in den folgenden Kategorien aus:

  • die überzeugendste Wärmepumpeninstallation in einem Haus mit Baujahr vor 1980
  • die innovativste Wärmepumpenanlage
  • die älteste noch in Betrieb befindliche Wärmepumpe

Der Niedersächsische Wärmepumpenpreis ist Teil der „Woche der Wärmepumpe“ und ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Handwerksbetriebe, die eine Wärmepumpenanlage errichtet haben und besonders ihre Auszubildenden sowie Betreiberinnen und Betreiber einer Wärmepumpenanlage. Einreichungsschluss: 10. September 2022. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier. more-imageMehr


Partner der Aktion „Woche der Wärmepumpe“

Projekt „Solare Wärmepumpe – Heizen und Kühlen mit Hilfe der Sonne“

Das vom BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt will Menschen zum Handeln gegen den Klimawandel motivieren und konkret die Wärmepumpe als Technik bekannter machen. Partner sind das Institut für Meteorologie und Klimatologie der Universität Hannover und das Borderstep Institut, die mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie dem Bundesverband Wärmepumpe kooperieren. more-imageMehr


 

 

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