Pressemitteilungen des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit

Energieversorger EWE AG ist Hauptpartner der Kategorie „Energie der Zukunft“ (PM 4/2018)

#SGA18 würdigt innovative Lösungen für die Energiewelt in eigener Kategorie

  • 05.07.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 5. Juli 2018


#SGA18: Energieversorger EWE AG ist Hauptpartner der Kategorie „Energie der Zukunft“


© Borderstep/ Rolf Schulten

© Borderstep/ Rolf Schulten

Der Energieversorger EWE AG aus dem niedersächsischen Oldenburg unterstützt den StartGreen Award 2018 (#SGA18) als Hauptpartner des Wettbewerbs. Das Unternehmen übernimmt die Patenschaft über die Kategorie „Energie der Zukunft – Powered by EWE“. Teams können sich dafür mit ihrem Gründungskonzept, als Start-up oder als junges Unternehmen bewerben und ihre Lösungen für die Energiewelt der Zukunft präsentieren. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli. Die feierliche Preisverleihung des #SGA18 findet am 15. November 2018 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin statt.


Hintergrund


„Saubere und nachhaltige Energie ist ein Schlüssel für die Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts, das den StartGreen Award auslobt. „Wir fahnden nach den besten Ideen in diesem Sektor und wollen diesen Innovationen den roten Teppich in den Markt ausrollen. Deshalb freuen wir uns über einen starken Partner aus der Energiewirtschaft.“ 

Die Kategorie ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden die besten Teams die Möglichkeit bekommen, in den direkten Austausch mit EWE zu treten und gemeinsam ihre Lösungen für eine intelligente Energiewende auf dem Weg zum „digital utility“ zu diskutieren. „Wir suchen Menschen, die – wie wir – die Chancen erkennen, die sich aus der Verbindung von Energiewende und der Digitalisierung ergeben, und diese in innovative und zukunftsweisende Geschäftsmodelle umsetzen wollen“, erläutert Christian Arnold, Leiter Business Innovation der EWE AG.


#SGA18

Der führende Gründerpreis für Nachhaltigkeitslösungen in Deutschland wird 2018 zum vierten Mal in Folge verliehen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Der Community-Preis für die grüne Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft (Gründungskonzepte, Start-ups und junge Unternehmen 0-15 Jahre). Erstmals sucht der SGA mit der Kategorie „Energie der Zukunft“ Konzepte und Start-ups, die an Lösungen für die zukunftsfähige Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie arbeiten.


Wer kann sich bewerben?

Teams können sich mit ihrem Gründungskonzept, als Start-up oder als junges Unternehmen bewerben und ihre Lösungen für die Energiewelt der Zukunft präsentieren. Die Bewerbung in dieser Kategorie ist in einem breiten thematischen Spektrum möglich. Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Digitale Energiedienstleistungen
  • Intelligente Netze & Plattformen
  • Elektrische Antriebstechnologien und Mobilitätskonzepte
  • Digitale Lösungen zur Energieeffizienz
  • Speichertechnologien
  • Erneuerbare Energien

Dies ist eine Auswahl an Schwerpunkten. Bewerbungen sind auch in anderen energierelevanten Themenfeldern möglich.


Über den StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, SDG Investments, Green Innovation and Investment Forum (initiiert von Umwelttechnik BW und bwcon), Wincubator, RKW Kompetenzzentrum sowie Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


StartGreen Award 2018

Bewerbungsfrist: 01.06. – 31.07.2018

www.start-green.net/award/bewerben


Über Borderstep

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Über EWE AG

Als innovativer Dienstleister ist EWE in den Geschäftsfeldern Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie aktiv. Mit über 9.100 Mitarbeitern und rund 8,25 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2017 gehört EWE zu den großen Energieunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg befindet sich ganz überwiegend in kommunaler Hand. Es beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie international in Teilen Polens und der Türkei rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, fast 1,8 Millionen mit Erdgas sowie über 850.000 mit Telekommunikationsdienstleistungen. Hierfür betreiben verschiedene Unternehmen des EWE-Konzerns Strom-, Erdgas- und Telekommunikationsnetze in einer Gesamtlänge von über 207.000 Kilometern. In den kommenden Jahren will EWE mehr als 1,2 Milliarden Euro in einen umfassenden Glasfaserausbau investieren und so die Basis für die Digitalisierung des Nordwestens schaffen.more-imageMehr


Kontakt Award

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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StartGreen Award sucht Champions der grünen Gründerszene (PM 3/2018)

#SGA18: Bis zum 31. Juli 2018 bewerben

  • 05.06.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 5. Juni 2018


#SGA18: StartGreen Award sucht Champions der grünen Gründerszene


Frischepost aus Hamburg, Finalisten des #SGA17 © Rolf Schulten – Borderstep Institut

#SGA18: Jetzt bewerben

Ab sofort können sich Gründerteams und junge Unternehmen im Bereich Klimaschutz, Green Economy und Nachhaltigkeit um den StartGreen Award (SGA) bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2018.

Der führende Gründerpreis für Nachhaltigkeitslösungen in Deutschland wird 2018 zum vierten Mal in Folge verliehen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft.

Der Community-Preis für die grüne Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft (0-15 Jahre). Erstmals sucht der SGA mit der Kategorie „Energie der Zukunft“ Konzepte und Start-ups, die an Lösungen für die zukunftsfähige Produktion und Nutzung von Energie arbeiten.

Die feierliche Preisverleihung findet am 15. November 2018 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin statt.

Bewerbung und weitere Infos: more-imagewww.start-green.net/award/


Hintergrund

Die grüne Start-up-Community darf durch ein Public Voting mitbestimmen, wer auszeichnungswürdig ist. Beim finalen Pitch vor einer Fachjury geht es um Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als 60.000 Euro. Neben einem Geldpreis von 5.000 Euro pro Kategorie bietet der #SGA18 Hauptpartner SDG Investments die Registrierung der Finalisten der Kategorien „Start-up“ und „Energie der Zukunft“ auf der SDG Investments Plattform (Gegenwert jeweils 5.000 Euro) an.

Mit #SGA18 nach San Francisco

Alle Bewerbungen in der Kategorie „Start-up“ haben zusätzlich die Möglichkeit, sich für die Cleantech Open Ideas Challenge in Kalifornien zu qualifizieren. Der internationale Wettbewerb für Unternehmen aus dem Cleantech Bereich findet 2019 in San Francisco statt. Die drei Sieger der deutschen Vorauswahl sind für das Finale nominiert. Neben den Reisekosten gewinnen die Teams ein Coachingpaket und Mentoring zur Wettbewerbsvorbereitung sowie eine intensive Betreuung vor Ort. Dieser Preis wird durch den Hauptpartner RKW Kompetenzzentrum ermöglicht. 

Die im Rahmen des StartGreen Awards 2016 und 2017 gekürten Kandidaten waren auf der internationalen Bühne sehr erfolgreich. Die Start-ups Interpanel und Intrapore setzten sich bei der Cleantech Open Global Ideas Challenge 2017 in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die internationale Konkurrenz durch. Im Folgejahr erreichte das Start-up Matteco den 2. Platz in der Kategorie „Seed Track“. Ineratec, eine Ausgründung des KIT, konnte als weiterer deutscher Vertreter in seiner Kategorie „Scale Track“ gewinnen. 

StartGreen Award schafft Vorbilder

Beim StartGreen Award stehen die Preise jedoch nicht im Mittelpunkt. „Der StartGreen Award schafft Vorbilder und bindet die gesamte grüne Gründerszene ein“, sagt Prof. Dr. Klaus Fichter. Er ist Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, das den Wettbewerb organisiert. Die Förderung nachhaltigen Wirtschaftens gehöre zu den zentralen Anliegen des Instituts, so Fichter. Neben anwendungsorientierten Forschungsarbeiten wie dem jährlich herausgegebenen Green Economy Gründungsmonitor unterstütze Borderstep junge Gründerinnen und Gründer dabei, ihre Innovationstätigkeit in Richtung Nachhaltigkeit auszurichten und damit langfristig erfolgreich zu sein. „Dafür haben wir z.B. gemeinsam mit dem Forum für nachhaltige Geldanlagen (FGN) den Leitfaden Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups erarbeitet, der seit April 2018 auf Deutsch und Englisch kostenlos zur Verfügung steht.“

Neben dem jährlich stattfindenden Award bietet die Plattform StartGreen eine Vielzahl von Ressourcen und Angeboten für Gründerinnen und Gründer. „Der StartGreen Award ist Teil eines Gesamtpakets, mit dem wir Start-ups aktiv und kontinuierlich bei wichtigen Fragen wie Finanzierungssuche oder Sichtbarkeit unterstützen“, sagt der Leiter der Plattform, Alexander Schabel. Der StartGreen Award sei deshalb mehr als eine bloße Auszeichnung. „Jedes Team wird mit der Bewerbung Teil der größten grünen Start-up Community in Deutschland.“

StartGreen@School fördert den Nachwuchs

Im Rahmen der Preisverleihung werden auch in diesem Jahr wieder grüne Schülerfirmen mit dem StartGreen@School Award geehrt. Teams können sich noch bis zum 31. Juli 2018 bewerben. Der Preis will den nachhaltigen Gründungsgedanken in die schulische Ausbildung integrieren. „Die Mischung aus einem Geldpreis und der Reise nach Berlin hat den Siegern des Jahrgangs 2017 sehr gut gefallen. Für den StartGreen@School Award organisieren wir deshalb wieder ein Rahmenprogramm, das die jungen Gründerinnen und Gründer in vielfältiger Weise unterstützt“, sagt Alexander Schabel.


#SGA18: Auf einen Blick

Der StartGreen Award wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben:
more-imageGründungskonzept
(noch nicht gegründet)
more-imageStart-up (bis 5 Jahre)
more-imageEnergie der Zukunft (0-15 Jahre)

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.

Bewerbungsphase: 01.06. – 31.07.2018

www.start-green.net/award/bewerben


Über StartGreen Award
Über StartGreen@School

Der StartGreen Award (SGA) ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: SDG Investments, Green Innovation and Investment Forum (initiiert von Umwelttechnik BW und bwcon), RKW Kompetenzzentrum sowie Technologiezentrum Dresden. more-imageMehr


Über Borderstep

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften. more-imageMehr


Kontakt Award

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
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Grüne Start-ups setzen auf Energieeffizienz (PM 2/2018)

Green Economy Gründungsmonitor 2017: Norden gründet grün

  • 16.04.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 16. April 2018


Grüne Start-ups setzen auf Energieeffizienz


Ausgezeichnet! Trophäen für siegreiche grüne Start-ups beim StartGreen Award © Rolf Schulten

Green Economy Gründungsmonitor 2017: Norden gründet grün

Energieeffizienz dominiert das grüne Gründungsgeschehen in Deutschland. Das zeigt der Green Economy Gründungsmonitor (GEMO) 2017. Mit dem GEMO untersucht das Borderstep Institut zusammen mit der Universität Oldenburg die aktuellen Entwicklungen von grünen Gründungen in Deutschland in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und weiteren Sektoren der Green Economy.

Insgesamt wurden 2015 und 2016 etwa 36.400 neue Betriebe in der Green Economy gegründet. Mit 40 % aller Gründungen überragt hier der Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 17 % in der Kreislaufwirtschaft sowie in nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft. Im Ländervergleich weisen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg die höchste Intensität an grünen Gründungen auf.

Erstmals beschäftigt sich der GEMO 2017 auch mit Fragen zur Finanzierung grüner Start-ups. Ergebnis: Für technologieorientierte grüne Start-ups stellt die Kapitalbeschaffung eine der größten Herausforderungen dar.

Die Untersuchung zeigt auch, dass die grünen Gründungen in Deutschland mit einem durchschnittlichen Anteil von 14,5 Prozent einen bedeutenden, allerdings auch stagnierenden Anteil an allen Betriebsgründungen haben.


14,5 Prozent aller Betriebsgründungen sind grün: Anteil stagniert

„Das bedeutet, dass Gründungsvorhaben und Start-ups, die Produkte und Dienstleistungen mit hohem Umweltnutzen entwickeln und zur Verfügung stellen, noch systematischer und gezielter gefördert werden müssen“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, der den Green Economy Gründungsmonitor entwickelt hat. „Nur so kann die Stagnation bei den grünen Gründungen in Deutschland durchbrochen werden.“ Die Bereitstellung von Kapital stelle dabei einen wichtigen Hebel dar, der von Politik und Investoren stärker genutzt werden muss.

Grüne Spitze: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg

Insgesamt wurden 2015 und 2016 ca. 36.400 neue Betriebe in der Green Economy gegründet. Mit 40 % aller Gründungen dominiert hier der Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 17 % in der Kreislaufwirtschaft sowie in nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft. Der Großteil an Gründungen (54 %) lässt sich dem Dienstleistungssektor zuordnen, in dem die Bereiche Handel sowie Gas-, Wasser-, Heizung-, Lüftung-, Klima- und Bauinstallationen schwerpunktmäßig hervortreten. Im Ländervergleich weisen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg im langjährigen Mittel (2006 bis 2016) die höchste Intensität an grünen Gründungen auf.

Borderstep entwickelt Bewertungsgrundlage für nachhaltige Start-ups

Die Analyse des Gründungsgeschehens ergab, dass grüne Start-ups einen wesentlich höheren Finanzierungsbedarf haben als nicht-grüne Start-ups. Somit sehen sich grüne Gründerinnen und Gründer stärker durch die Kapitalgewinnung herausgefordert. „Zwischen Investoren und Gründerteams fehlt es an Transparenz und einer anerkannten Bewertungsgrundlage in Bezug auf Nachhaltigkeit“, umreißt Klaus Fichter eine wesentliche Ursache. Deshalb hat das Borderstep Institut in Zusammenarbeit mit dem Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) im Rahmen der Green Start-up Investment Alliance einen Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups entwickelt. Dieser soll unter anderem Investoren unterstützen, Gründungsvorhaben mit hohem Nachhaltigkeitspotenzial zu identifizieren und erfolgreich zu finanzieren.

Green Economy lockt Investoren

Die Zahlen des GEMO 2017 lassen erkennen, dass die Green Economy insgesamt einen bedeutenden Anteil an der Investitionsaktivität in Deutschland einnimmt. „Die erstmalig durchgeführte Analyse zu großen Finanzierungsrunden grüner Start-ups zeigt, dass bereits beachtliche Summen in einzelne grüne Start-ups investiert werden“, bemerkt Constanze Trautwein, Researcherin am Borderstep Institut. Im Rahmen der zehn größten bekannten deutschen Finanzierungsrunden wurden 2016 und 2017 insgesamt über 367,5 Millionen Euro allein in acht grüne Start-ups investiert. Mehrheitlich sehen jedoch insbesondere technologieorientierte grüne Start-ups die Kapitalbeschaffung als eine der größten Herausforderungen an, betont Constanze Trautwein. „Wenn es Politik und Finanzwirtschaft gelingen würde, diese Lücke zu schließen, wäre dies ein großer Gewinn für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“

Grüne Gründungsaktivität braucht gezielte Förderung

Um die grüne Gründungsaktivität weiter anzuregen, planen das Borderstep Institut und der Bundesverband Deutsche Startups mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 2019 und 2020 eine Dialogreihe zum Thema „Grüne Gründungen als Transformationsmotor stärken“. Der GEMO 2017 legt mit seinen Erkenntnissen hierfür den Grundstein.


Green Economy Gründungsmonitor 2017
Der Green Economy Gründungsmonitor 2017 kann kostenfrei heruntergeladen werden. Erstmals wird in diesem Jahr neben der deutschen Ausgabe auch eine Version in Englisch erstellt. Diese steht in den kommenden Tagen zur Verfügung.

GEMO 2017 (DE)

Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups:

Leitfaden (DE)
Leitfaden (ENG)

Kontakt:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14169 Berlin
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

www.borderstep.de

www.start-green.net

Green Economy Gründungsmonitor:
Der Green Economy Gründungsmonitor analysiert das langfristige Gründungsgeschehen in Deutschland in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und weiteren Feldern der Green Economy. In der aktuellen Ausgabe wird erstmalig zu Fragestellungen der Finanzierung grüner Start-ups berichtet (Sonderseiten „Green Start-up Investment Monitor“). Diese Sonderauswertung wird vom Bundesumweltministerium und der Nationalen Klimaschutzinitiative im Rahmen des Projekts „Green Start-Up Investment Alliance – GreenUpInvest“ gefördert.

www.borderstep.de/projekte/green-economy-gruendungsmonitor/

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.

www.borderstep.de
  


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Sind PKW mit Brennstoffzelle bereits heute klinisch tot? (PM 1/2018)

Borderstep veröffentlicht "Roadmap Elektromobilität Deutschland"

  • 08.02.2018


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Borderstep Pressemitteilung


Sind PKW mit Brennstoffzelle bereits heute klinisch tot?


Borderstep veröffentlicht „Roadmap Elektromobilität Deutschland“

Die Energiewende scheint der PKW-Industrie Grenzen zu setzen. Das ist das Ergebnis von wissenschaftlicher Forschungen zur Elektromobilität, die das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit jetzt veröffentlicht hat. Die „Roadmap Elektromobilität Deutschland“ steht ab sofort kostenfrei zum Download bereit.

Laut einer Studie der KPMG glauben 69% der europäischen Top-Manager, dass sich die Brennstoffzelle durchsetzt. 54% dagegen gehen davon aus, dass die Elektromobilität mit Batterie scheitern wird.  Was aber passiert, wenn wir wirklich die deutschen PKW mit Batterie oder Brennstoffzelle betrieben würden?

Erneuerbare Energien und Brennstoffzelle passen nicht zusammen
In der Batterievariante erhöht dies den deutschen Stromverbrauch um knapp 25%, ungefähr 150 TWh, mit Brennstoffzellenantrieb dagegen um über 60% oder mehr als 350 TWh. Brennstoffzellen sind verglichen mit dem Batterieantrieb um etwa den Faktor 2,5 weniger effizient.

Dr. Jens Clausen, Senior Researcher und Mitgründer des Borderstep Instituts: „Die deutsche Autobranche muss auf den Batterieantrieb setzen. Für eine Fahrzeugflotte mit Brennstoffzellen lässt sich die regenerative Stromerzeugung nicht hinreichend ausbauen.“

Sind E-Autos die Lösung – und wie funktioniert das?
Die „Roadmap Elektromobilität Deutschland“ ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts Evolution2Green. Es identifizierte im Feld der Elektromobilität Hemmnisse und Pfadabhängigkeiten, erfolgreiche Ansätze für den Wandel zur Elektromobilität sowie notwendige Maßnahmen.

Viele Fragen, die derzeit im Umfeld der Elektromobilität aufgeworfen werden, beantwortet die Roadmap Elektromobilität (Clausen, 2018):

  • Sind Elektro-PKW mit Batterie tatsächlich klimaschonender als effiziente Hybridautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge?
  • Wieso ist der Pfadwechsel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb von so gravierender volkswirtschaftlicher Bedeutung?
  • Welche Maßnahmen und welche Akteure können helfen, diese Pfadwechsel in Gang zu setzen?

Hintergrund: Elektromobilität braucht deutsche Autobauer
Wirtschaftspolitisch besteht eine große Chance darin, Deutschland zu einem Leitmarkt der Elektromobilität zu entwickeln. Die deutsche Automobilbranche hat in der Produktion qualitativ hochwertiger PKW einen großen Vorsprung. Ein solcher Leitmarkt müsste die normative Idee eines über den gesamten PKW-Lebenszyklus wirksam klimaneutralen PKW-Verkehrs damit verbinden.

Die Realisierung eines deutschen Leitmarktes für Elektromobilität und damit die angestrebte Technologieführerschaft deutscher Hersteller bedarf dabei allerdings eines schnellen Wachstums des nationalen Absatzmarktes.Umweltpolitisch kann die Elektromobilität aus heutiger Sicht einen vergleichsweise rasch wirkenden Beitrag zur Bekämpfung des Treibhauseffektes, zur Reduktion der Schadstoffbelastung in Innenstädten sowie auch zur Reduktion der innerörtlichen Lärmemissionen leisten. Sie ist nicht unabhängig von einer Mobilitätswende hin zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie ÖPNV und (Elektro-)Fahrrad, ergänzt diese aber dort, wo Menschen heute noch nicht auf das Auto verzichten können oder wollen. 


Studien:
Clausen, J. (2018). Roadmap Elektromobilität Deutschland. Ziele, Chancen, Risiken, notwendige Maßnahmen und politische Initiativen. Berlin.
Verfügbar unter: www.evolution2green.de/sites/evolution2green.de/files/documents/borderstep31-1-18roadmap-e-mobilitaet.pdf 

KPMG. (2018). KPMGS Global Automotive Executive Survey 2018. Electric readiness. A successful infrastructure is defined by two components: Charge point coverage and a positive charging experience.
Verfügbar unter: www.gaes.kpmg.de/brain.html#electric-readiness

Über Evolution2Green:
Evolution2Green ist ein Verbundforschungsprojekt von adelphi, dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und dem Borderstep Institut Berlin. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt thematisiert Transformationspfade hin zu einer Green Economy und die Gestaltung von Pfadwechseln.

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt Dr. Jens Clausen, Evolution2Green:                         
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Prinz Albrecht Ring 12
30657 Hannover
Tel.  +49 (0) 511 300 59 245
Mobil: +49 (179) 928 51 71
Fax: +49 (3212) 134 13 19
E-Mail: clausen@borderstep.de
www.borderstep.de

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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Deutschlands Anteil am weltweiten Rechenzentrumsmarkt sinkt (PM 6/2017)

Studie des Netzwerks energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ) veröffentlicht

  • 28.11.2017


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Borderstep Pressemitteilung


Deutschlands Anteil am weltweiten Rechenzentrumsmarkt sinkt


© Rolf Schulten, Borderstep

Studie des Netzwerks energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ)

Auf der Datacentre World in Frankfurt präsentiert das Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ) eine Studie mit aktuellen Analysen zur Entwicklung der Rechenzentren in Deutschland. Sie zeigt, dass die deutschen Rechenzentren ihre Energieeffizienz in den letzten drei Jahren noch einmal deutlich verbessern konnten und in diesem Technologiefeld weltweit führend sind. Dennoch steigt der Energiebedarf der Rechenzentren aufgrund des starken Wachstums des Marktes aber immer weiter an, auf 12,4 Mrd. kWh im Jahr 2016.

Rechenzentrumsbranche sichert mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland
Die Investitionen in Rechenzentrumsinfrastruktur in Deutschland werden im Jahr 2017 die 1-Milliarde-Euro-Grenze überschreiten. Fast 60 Prozent der Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland wollen ihr Rechenzentrum in den nächsten Jahren erweitern. Von den deutschen Rechenzentren hängen hierzulande mehr als 200.000 Arbeitsplätze ab.
Allerdings entwickelt sich die Rolle Deutschlands im internationalen Vergleich nicht so positiv. Der Anteil Deutschlands am weltweiten Rechenzentrumsmarkt sinkt im Zeitraum zwischen 2010 und 2020 voraussichtlich von fünf auf vier Prozent. Die Serverzahlen in den USA steigen deutlich schneller als in Deutschland. Während sie in Deutschland im Zeitraum von 2010 bis 2017 um knapp 25 Prozent gestiegen sind, wuchsen nach Berechnungen des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit die Serverzahlen in den USA im gleichen Zeitraum um fast 60 Prozent.

NeRZ wurde von acht mittelständischen Technologieunternehmen aus Deutschland gegründet. Der vom Borderstep Institut koordinierte Verbund will sich dafür einsetzen, den Energiebedarf der Rechenzentren deutlich zu senken und entwickelt dafür innovative Effizienztechnologien. Gleichzeitig soll Deutschland als Standort der energieeffizientesten und sichersten Rechenzentren weltweit etabliert werden.

Studie zu Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland
Die NeRZ-Studie „Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland: Weltweit führend oder längst abgehängt?“ und die Präsentation von Dr. Ralph Hintemann sind auf der neuen NeRZ-Webseite unter www.ne-rz.de/publikationen verfügbar.


Hintergrund

Am 28. und 29. November trifft sich die Rechenzentrumbranche in Frankfurt am Main zur diesjährigen Datacentre World. Ein Schwerpunktthema der Konferenz und Ausstellung ist die Energieeffizienz von Rechenzentren. Dr. Ralph Hintemann (Foto oben), Senior Researcher des Borderstep Instituts, präsentiert auf der Konferenz die Ergebnisse der NeRZ-Studie „Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland: Weltweit führend oder längst abgehängt?“ Die Studie gibt eine aktuelle Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Rechenzentrumsmarktes ab.

Der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland boomt. Fast wöchentlich berichten die Medien über den Neubau von großen Rechenzentren. Die zunehmende Digitalisierung ist ein wichtiger Treiber für dieses Wachstum. Aber auch aktuelle Entwicklungen wie die Diskussionen über Datensicherheit, Safe Habour oder den Brexit wirken sich fördernd auf den deutschen Rechenzentrumsmarkt aus.

Die Investitionen in Rechenzentren in Deutschland steigen ständig an. „Im vergangenen Jahr haben deutsche Rechenzentrumsbetreiber 10 Prozent mehr in den Neubau und die Modernisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur investiert als im Vorjahr. Allerdings wachsen die Märkte in anderen Ländern schneller“, schätzt Ralph Hintemann die aktuelle Situation ein. „Deutschland und Europa verlieren jedes Jahr deutliche Marktanteile im internationalen Wettbewerb.“ Vor allem die schon heute deutlich größeren Rechenzentrumsmärkte in Asien und Nordamerika wachsen schneller als der europäische Markt.

Wettbewerbsvorteil für Deutschland ist das Thema Energieeffizienz der Rechenzentren. „Bei Energieeffizienz der Rechenzentren nimmt Deutschland weltweit eine Spitzenposition ein“, erläutert Hintemann. „Diesen Vorteil sollten wir gezielt nutzen und zum Schwerpunkt einer nationalen Strategie zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in diesem zentralen Zukunftsmarkt machen.“

Insbesondere die skandinavischen Länder und die Niederlande bemühten sich gezielt um die Ansiedlung neuer Rechenzentren, sagt Hintemann: „Hier hat Deutschland deutlichen Nachholbedarf. Wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir mehr und mehr digitale Souveränität und sind im Rechenzentrumsmarkt bald nur noch Mittelmaß“.


Studie zum Download:
www.ne-rz.de/publikationen

Über Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ):
Das „Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren“ ist ein Zusammenschluss acht mittelständischer Technologieunternehmen. Ziel ist es, den Energiebedarf der Rechenzentren in Deutschland durch Entwicklung von Effizienztechnologien deutlich zu reduzieren. 

NeRZ Netzwerkpartner:

NeRZ Netzwerk-Koordinator:
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt NeRZ:                         
Dr. Ralph Hintemann
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1005
E-Mail: hintemann@borderstep.de

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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StartGreen Award 2017: Das sind die Sieger (PM 5/2017)

Award stärkt Netzwerke der grünen Start-up Szene

  • 16.11.2017


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Borderstep Pressemitteilung


StartGreen Award 2017:
Das sind die Sieger


© Rolf Schulten

Award stärkt Netzwerke der grünen Start-up Szene

16. November 2017 Die Sieger des StartGreen Awards stehen fest. Die Preisverleihung fand zum dritten Mal in Folge im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ im Bundesumweltministerium statt. Der StartGreen Award würdigt innovative Gründungskonzepte, Start-ups und Unternehmen, die mit ihren Dienstleistungen und Produkten zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen. Ausgezeichnet wurden SeedForward aus Osnabrück und Recycoal aus Aachen (geteilter Preis in der Kategorie Gründungskonzept), Hydrogenious aus Erlangen (Kategorie Start-up) sowie Polysecure aus Freiburg (Kategorie Junges Unternehmen). Den Sonderpreis „Neue Perspektiven“ erhielt das Start-up VisionYOU aus Potsdam, Brandenburg. Im Rahmen der Veranstaltung wurde erstmals der StartGreen@School Award verliehen, der herausragende grüne Schülerfirmen ehrt. Die Preise gingen an die Schülergenossenschaft Öko-E eSG aus Windeck, NRW (1. Platz), die Schülerfirma Macadamiafans aus Göttingen, Niedersachsen (2. Platz) sowie an die Schülerfirma Young & Fair aus Uetersen, Schleswig-Holstein (3. Platz).


Hintergrund

Vor der Preisverleihung des StartGreen Awards 2017 konnten sich Start-ups mit etablierten Unternehmen, Investoren und Institutionen vernetzen und sich auf einem Netzwerkforum rund um das Thema grünes Gründen austauschen. Zudem fand im Rahmen des Projekts Green Start-up Investment Alliance (GreenUp Invest) ein Experten-Panel zu Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy statt. Das Vorhaben will die Finanzierungsbedingungen innovativer Start-ups verbessern und ist eine Kooperation des Borderstep Instituts mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS e.V.), Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND e.V.) und Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG e.V.).

„Der StartGreen Award stärkt die Netzwerke der grünen Start-up Szene“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter. Er ist der Leiter des StartGreen Awards und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, das den Wettbewerb organisiert. Der Preis wurde am 16. November 2017 zum dritten Mal verliehen. Der Wettbewerb sei Teil eines breiten Maßnahmenbündels, mit dem das Borderstep Institut und seine Partner die grüne Gründungsszene stärker vernetzen und besser sichtbar machen möchte, sagt Klaus Fichter. „Unmittelbar auf den StartGreen Award und unsere Unterstützungsarbeit für grüne Gründerinnen und Gründer gehen erfolgreiche Netzwerkprojekte wie das Green Startups Netzwerk des Bundesverbands Deutsche Startups zurück.“

Die Bewerbung um den StartGreen Award 2017 war erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs nicht auf Start-ups aus Deutschland beschränkt. Entsprechend groß war die Konkurrenz. 15 Projekte qualifizierten sich für das Halbfinale, neun setzten sich in einem Public Voting als Finalisten durch und durften am Tag der Preisverleihung ihr Vorhaben vor einer Fachjury pitchen. Ausgezeichnet wurden RecyCoal aus Aachen, NRW und SeedForward (geteilter Preis in der Kategorie Gründungskonzept), Hydrogenious aus Erlangen (Kategorie Start-up) sowie Polysecure aus Freiburg (Kategorie Junges Unternehmen). Die Preisträger jeder Kategorie erhielten jeweils eine Trophäe sowie 5000 Euro (Kategorie Gründungskonzept geteilter Preis).

Nachhaltiges Denken, Handeln und Wirtschaften muss frühzeitig erlernt und gelebt werden. Um dies zu unterstützen, wurden im Rahmen des StartGreen Awards erstmals auch grüne Schülerfirmen ausgezeichnet. Die Sieger des StartGreen@School Awards setzten sich im Halbfinale gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland durch. Ausgezeichnet wurden die Schülergenossenschaft Öko-E eSG an der Gesamtschule Windeck, Nordrhein-Westfalen (1. Platz),die Schülerfirma Macadamiafans Göttingen des Hainberg-Gymnasiums Göttingen, Niedersachsen (2. Platz) sowie die Schülerfirma Young & Fair des Ludwig-Meyn-Gymnasiums Uetersen, Schleswig-Holstein (3. Platz). Die Gewinner teilen sich das Preisgeld von insgesamt 3000 Euro.

Die jugendlichen Gründerinnen und Gründer überzeugten mit qualitativ hochwertigen Einsendungen und standen ihren erwachsenen Vorbildern in nichts nach. „Dadurch, dass wir den Preis für Schülerfirmen im Rahmen des StartGreen Awards vergeben, erhalten die Schülerinnen und Schüler gleich einen Einblick in die ‚echte‘ Unternehmenswelt. Wir möchten sie damit motivieren dran zu bleiben in der Hoffnung, dass sie in naher Zukunft ihr eigenes nachhaltiges Unternehmen gründen oder sich aktiv für das Thema Nachhaltigkeit engagieren“, erläutert Alexander Schabel, der den die Preisverleihung koordiniert.

Junge Menschen motivieren will auch das Start-up VisionYOU aus Potsdam, Brandenburg, diesjähriger Sonderpreisträger des StartGreen Awards. Das regionale Projekt verknüpft Berufsorientierung von Jugendlichen wirksam mit der Nachwuchskräftesicherung in Berlin Brandenburg. Mit dem Sonderpreis „Neue Perspektiven“ würdigt der StartGreen Award herausragende Lösungen für gesamtgesellschaftliche Herausforderungen.  

Außerdem präsentierten die Sieger des deutschen Vorausscheids der Cleantech Open Ideas Challenge (San Francisco) ihr Projekt in einem Pitch. Das RKW Kompetenzzentrum wählte in Kooperation mit dem StartGreen Award die Start-ups INERATEC, matteco und Solmove aus. Die Start-ups erhalten neben den Reisekosten ein intensives Pitch- und PR-Training im Vorfeld und ein Rahmenprogramm in Kalifornien. Im vergangenen Jahr setzten sich die im Rahmen des StartGreen Awards gekürten Start-ups interpanel und Intrapore in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die weltweite Konkurrenz in Kalifornien durch. 

Der StartGreen Award wird vom Borderstep Institut organisiert und fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.


StartGreen Award 2017

Finale StartGreen Award 2017
Kategorie Gründungskonzept (noch nicht gegründet)
INIT (Berlin): Multifunktionale Entsalzungsanlage für Entwicklungsgebiete
RecyCoal (Aachen, NRW): Holzkohleersatzprodukt für Entwicklungsländer
SeedForward (Osnabrück, Niedersachsen): Organische adaptierbare Saatgutbeschichtung

Kategorie Start-ups (bis 5 Jahre)
Frischepost (Hamburg): Online-Hofladen mit CO²-neutralem Lieferservice
Hydrogenious (Erlangen, Bayern): Technologie zur Speicherung von Wasserstoff in Flüssigkeit
Solmove (Potsdam, Brandenburg und Inning a. Ammersee, Bayern): Photovoltaik-Module als Straßenbelag 

Kategorie Junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)
Heldenmarkt (Berlin): Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum
Polysecure (Freiburg/Br., Baden-Württemberg): Technologie zur effizienten Trennung und Sortierung von schwer recycelbaren Stoffen
WeSustain (Buxtehude, Niedersachsen): Software für Unternehmen zur Optimierung von CSR- und Nachhaltigkeitsaktivitäten  

StartGreen@School Award
Sieger StartGreen@School Award
Öko-E eSG (Windeck, NRW) Verkauf von Ökostrom, Pflege von Streuobstwiesen und Webseite für sanften Tourismus
Macadamiafans (Göttingen, Niedersachsen): Biozertifizierte Macadamianüsse von kenianischen Kleinbauern
Young & Fair (Uetersen, Schleswig-Holstein): Individuell bedruckte, fair produzierte Textilien aus Bio-Baumwolle 

Halbfinalisten StartGreen@School Award
Macadamiafans Göttingen (Göttingen, Niedersachsen)
Villa Kunterbunt (Seelscheid, NRW)
Schmids Druck Studio (Berlin)
Öko-E eSG (Windeck/Rosbach, NRW)
Ecological Revolutionary Company eSG (Hamm, NRW)
Schülerreparaturwerkstatt (München, Bayern) 
Young&Fair (Uetersen, Schleswig-Holstein)
InnoGrün eG (St. Ingbert, Saarland)
DUPF Dienstleistungs- und Produktionsfirma der Mittelschule Oettingen (Oettingen, Bayern)
Schülerfirma des J. Landenberger FÖZ (Weimar, Thüringen)

Sonderpreis „Neue Perspektiven“ StartGreen Award 2017
VisionYOU (Potsdam, Brandenburg), regional ausgerichtete Berufsorientierung von Jugendlichen mittels Virtual Reality 

Cleantech Open Global Ideas Challenge, Deutsche Vorauswahl
INERATEC (Karlsruhe, Baden-Württemberg) Chemische Reaktortechnologie zur Umwandlung von Gasen in flüssige Energieträger
matteco (Kappelrodeck/Baden, Baden-Württemberg): Gummiprodukte aus recycelten Altreifen
Solmove (Potsdam, Brandenburg und Inning a. Ammersee, Bayern): Photovoltaik-Module als Straßenbelag


Über StartGreen Award:
Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: GASAG AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, InnoEnergy, CleanTech Innovation Center Berlin und Technologiezentrum Dresden.
www.start-green.net/award

Über StartGreen@School:
Der StartGreen@School Award ist Teil des Projekts StartGreen@School. Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Gründungskultur an Schulen. Das Projekt tragen UnternehmensGrün e.V., Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, Institut Futur der FU Berlin und BildungsCent e.V.. StartGreen@School wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.
www.start-green.net/school

Über Cleantech Open Global Ideas Challenge:
Die Cleantech Open Global Ideas Challenge ist ein in San Francisco (USA) im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfindender Wettbewerb, der vom Cleantech Open Accelerator ausgerichtet wird. RKW Kompetenzzentrum nominiert in Kooperation mit dem StartGreen Award Start-ups aus Deutschland für den internationalen Ausscheid.
www.rkw-kompetenzzentrum.de

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de  

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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Elektrisierende Entwicklung: E-Mobilität als wirtschaftliche Chancen für Regionen (PM 4/2017)

Borderstep diskutiert Elektromobilität als lokalen Zukunftsmotor

  • 27.10.2017


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Borderstep Pressemitteilung


Elektrisierende Entwicklung: E-Mobilität als wirtschaftliche Chancen für Regionen


Borderstep diskutiert Elektromobilität als lokalen Zukunftsmotor

Deutschlands Autohersteller erkennen die wirtschaftlichen Chancen der Elektromobilität. Die Bundesregierung verfolgt das ausgerufene Ziel, im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, derzeit nicht  aktiv. Bei Volkswagen, BMW und Mercedes treiben hingegen die internationalen Absatzmärkte den Innovationsgeist. Etwa 60% der von ihnen gefertigten Autos gehen in den Export. Nach derzeitigem Planungsstand wollen die deutschen Autobauer im Jahr 2025 etwa 3 bis 3,5 Millionen Autos mit Batterieantrieb herstellen. Das bietet auch Chancen für Regionen. Zusammen mit der IG Metall Emden diskutierte das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit auf einer Zukunftswerkstatt in Emden das Thema „Elektromobilität im Nordwesten“ mit 30 Experten.

Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist in immer mehr Ländern Thema: Nach Norwegen und den Niederlanden folgten Pläne aus Indien und China, zuletzt aus Frankreich und England. Die Zeitskalen sind unterschiedlich, aber die Richtung ist immer die gleiche: In einigen Jahrzehnten werden Autos nicht mehr mit Benzin und Diesel, sondern mit Strom fahren. Wie aber können Elektroautos möglichst umweltfreundlich produziert werden? 

Wege zu einem deutschen Leitmarkt für Elektroautos
Der internationale Druck auf die Autohersteller nimmt zu. Das Angebot an guten und deutlich preiswerteren Elektroautos deutscher Hersteller werde in den nächsten Jahren deutlich  wachsen, prognostiziert Dr. Jens Clausen, Mitgründer des Borderstep Instituts und Experte für Elektromobilität. „Um einen Leitmarkt in Deutschland zu etablieren, müssen möglichst kurzfristig die Absatzzahlen steigen. Hierfür brauchen wir in den nächsten drei Jahren noch höhere Kaufanreize, z.B. eine deutlich höhere Kaufprämie.“

Energieintensive Fertigungsschritte als Chance für Küstenregionen
Wie die Energiewende regional zur Erfolgsgeschichte wird, zeigt ein Blick nach Ostfriesland. „Ostfriesland ist ein regeneratives Großkraftwerk, dass rund doppelt so viel Strom aus Windkraft liefert, wie die hiesige Industrie und Privathaushalte verbrauchen“, stellt Johann Saathoff, energiepolitischer Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion, fest. Die Elektromobilität und die mit ihr verbundenen energieintensiven Fertigungsschritte könnten aus dem Stromlieferanten einen wirtschaftlich lukrativen Produktionsstandort machen, so Saathoff. „Diese Energie nach Süden zu schaffen, ist nicht einfach. Sie vor Ort für energieintensive Produktion, z.B. von Batteriezellen zu nutzen, ist eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive und würde Elektroautos insgesamt noch klimafreundlicher machen.“

Die Zukunftswerkstatt macht klar, dass der Pfadwechsel zur Elektromobilität nur durch vielfältige Anstrengungen erfolgreich gelingen kann. Die Hersteller müssen preiswerte Elektroautos in großer Zahl liefern können und Kompetenzen in der Batteriefertigung aufbauen. Die Ladesäulenvielfalt muss zu einem sich ergänzenden System zum Laden daheim, am Arbeitsplatz und unterwegs ausgebaut werden, wobei einem einfachen Bezahlsystem hohe Bedeutung zukommt. Regenerativer Strom muss nicht nur für den Antrieb der Fahrzeuge, sondern möglichst auch zu ihrer Produktion eingesetzt werden.

Gefragt: Innovative Start-ups
Neue Unternehmen spielen dabei ein wichtige Rolle. Sie entwickeln innovative Fahrzeugkonzepte, spielen in der Batterietechnik mit und betreiben Apps, mit denen man Ladesäulen finden kann. Die Wirtschaftspolitik des Bundes und der Länder muss koordinierend agieren und die Rahmenbedingungen so setzen, dass die Wirtschaftsakteure eine nachhaltige Produktion mit umweltfreundlichen Produkten rasch realisieren können. Besonders die Strommarktregulierung und der Fokus auf Kohlestrom steht dem vielfach im Wege.

Einzelne Regionen können jetzt neue Stärken aufbauen. So entstehen im Raum Aachen gegenwärtig neue Automobilfabriken und verschiedene Regionen versuchen, die wieder wachsende Batteriebranche an sich zu binden. Diese sollte sich in Regionen ansiedeln, in denen sie die energieintensive Zellfertigung z.B. mit Windstrom betrieben kann.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Dr. Jens Clausen
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Clayallee 323, 14169 Berlin
Telefon: +49 (0)511 300 59 245
Mobil: +49 (0)179 928 5171
E-Mail: clausen@borderstep.de

Borderstep-Policy Paper zur Elektromobilität in Deutschland:
Kostenfrei herunterzuladen unter diesem Link.

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit:
Das Borderstep Institut ist im Bereich der anwendungsorientierten Innovations- und Entrepreneurship-Forschung tätig und dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.
www.borderstep.de


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Grüne Start-up Community wächst (PM 3/2017)

StartGreen Award: Jetzt abstimmen im Public Voting

  • 04.10.2017


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Borderstep Pressemitteilung


Grüne Start-up Community wächst


© Rolf Schulten

StartGreen Award: Jetzt abstimmen im Public Voting

Die Halbfinalisten des StartGreen Awards stehen fest. Jetzt ist die Community gefragt. Wer überzeugt im Public Voting mit der eigenen Gründungs-Idee? Zur Wahl stehen 15 Projekte und Unternehmen in den Kategorien Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Junges Unternehmen (bis 15 Jahre). Vom 4. bis zum 30. Oktober 2017 kann online für die eigenen Favoriten abgestimmt werden. Die Top 3 jeder Kategorie schaffen es ins Finale. Sie dürfen ihre Idee am 16. November 2017 im Bundesumweltministerium in Berlin vor der Fachjury pitchen. Auf die Sieger des StartGreen Awards 2017 warten Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro. more-imageMehr


Wettbewerb stärkt grüne Gründungskultur

„Der StartGreen Award will vor allem die grüne Gründungskultur stärken. Diese Start-up Community soll wachsen und besser sichtbar werden. Klares Indiz, dass dies gelingt, ist die Tatsache, dass wir 140 hervorragende Bewerbungen bekommen haben“, sagt Prof. Dr. Klaus Fichter. Er ist Jury-Vorsitzender des StartGreen Awards und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, das den Wettbewerb organisiert.

Bereits heute haben 17% aller wirtschaftlich wichtigen Gründungen in Deutschland grüne Produkte oder Dienstleistungen im Portfolio, also solche, die einen klar erkennbaren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten. Das zeigt der vom Borderstep Institut herausgegebene Green Economy Gründungsmonitor. „Wir hoffen, dass diese Dynamik durch eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene weiter beschleunigt wird“, betont Alexander Schabel. Er leitet bei Borderstep die Aktivitäten rund um den StartGreen Award.

Die Start-up Community steht auch im Fokus der Angebote im Rahmen der Preisverleihung des Awards. Ein Netzwerkforum rund um das Thema grünes Gründen und ein Experten-Panel zu Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy bieten Möglichkeiten zum Austausch. Außerdem präsentieren die Sieger im deutschen Vorausscheid der Cleantech Open Ideas Challenge (San Francisco) ihr Projekt in einem Pitch. Im vergangenen Jahr setzten sich die im Rahmen des StartGreen Awards gekürten Start-ups interpanel und Intrapore in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die internationale Konkurrenz in Kalifornien durch.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Der StartGreen Award wird vom Borderstep Institut organisiert und fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. 

Public Voting StartGreen Award 2017

Halbfinale Kategorie Gründungskonzept (noch nicht gegründet)
Aquacubes: Innovative Fischproduktionsanlage für den urbanen Raum
INIT: Multifunktionale Entsalzungsanlage für Entwicklungsgebiete
RecyCoal: Holzkohleersatzprodukt für Entwicklungsländer
SeedForward: Organische adaptierbare Saatgutbeschichtung
Thriving Green: Superfood-Alge gegen Mangelernährung in Afrika 

Halbfinale Kategorie Start-ups (bis 5 Jahre)
Bearprotein: Protein-Riegel aus Insekten
Frischepost: Online-Hofladen mit CO²-neutralem Lieferservice
Hydrogenious: Technologie, um Wasserstoff in Flüssigkeit zu speichern
Solmove: Photovoltaik-Module als Straßenbelag
Windcloud: Echt grünes Rechenzentrum 

Halbfinale Kategorie Junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)
Deutsche Lichtmiete: Vermietung energieeffizienter LED-Leuten an Unternehmen
GreenPocket: Smart Metering und Smart Home Software-Lösungen für Energieversorger
Heldenmarkt: Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum
Polysecure: Technologie zur effizienten Trennung und Sortierung von schwer recycelbaren Stoffen
WeSustain: Software für Unternehmen zur Optimierung von CSR- und Nachhaltigkeitsaktivitäten 

Netzwerkforum und Preisverleihung
Anmeldung
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin

Programm:
14.00 Uhr Einlass
14.30 bis 17 Uhr: Netzwerkforum (Nordhof) Expo mit über 40 Ständen der Finalisten, Gründerförderorganisationen, Initiativen und Partnern des Awards
14.30 bis 15.15 Uhr: Experten-Panel – Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy (Lichthof)
Austausch mit Vertretern von BAND Business Angels Netzwerk Deutschland, WILO SE (Wincubator), sowie von VCs & Acceleratoren. Moderation: Björn Kaminski, Bundesverband Deutsche Start-ups
15.30 Uhr bis 16.00 Uhr: Pitches der Cleantech Open Sieger  (Lichthof)
17.00 – 18.15 Uhr: Preisverleihung StartGreen Award & StartGreen@School Award (Lichthof)
Ab 18.15 Uhr: Sektempfang (Nordhof)


Über StartGreen Award:
Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: GASAG AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, InnoEnergy, CleanTech Innovation Center Berlin und Technologiezentrum Dresden.
www.start-green.net/award

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt Award:                         
Alexander Schabel
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de 

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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StartGreen Award: Pioniere der Green Economy gesucht (PM 2/2017)

Bewerbungsphase läuft bis 31. Juli 2017

  • 15.06.2017


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Borderstep Pressemitteilung


StartGreen Award 2017


© Rolf Schulten

Pioniere der Green Economy gesucht

Gründerinnen und Gründer können sich bis zum 31. Juli 2017 um den StartGreen Award bewerben. Der nationale Spitzenpreis der Green Economy unterstützt seit 2015 die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Der Community-Preis für die nachhaltige Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien (Gründungskonzept, Start-up und junges Unternehmen) vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 16. November 2017 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Berlin statt. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.more-imageMehr


Hintergrund

Den Siegern des StartGreen Award 2017 winken Geld- und Sachpreise im Wert von 50.000 Euro. Im Vordergrund des Wettbewerbs steht jedoch das Knüpfen von neuen Kontakten und Netzwerken. „Das Feedback der Teams in den vergangenen Jahren zeigt, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung zwischen den Akteuren der Green Economy ist“, erläutert Prof. Dr. Klaus Fichter, Juryvorsitzender des StartGreen Award 2017. „Die beteiligten Start-ups und Unternehmen profitieren von einer breiten öffentliche Sichtbarkeit, die weit über den eigentlichen Wettbewerb hinausreicht. Wir stärken die Gründungslandschaft der Green Economy.“  

Die Gründungslandschaft der Green Economy stärken
Diese Einschätzung teilt auch Sebastian Dominguez, Gründer des Start-ups CAALA und Sieger in der Kategorie „Gründungskonzept“ des StartGreen Awards 2016. „Unser Ziel ist, die Vertrauensbarriere zu brechen und Kunden von unserer SaaS-Lösung zu überzeugen. Der Vertrauensbonus durch den StartGreen Award unterstützt uns dabei, die Nachhaltigkeit im Bausektor zu steigern, indem er uns weitere Sichtbarkeit und somit Zugang zu Nutzern bietet.“ 

Hoher Qualitätsanspruch im Bewerbungsprozess
Der Community Preis für die grüne Gründerszene wird 2017 in drei Kategorien vergeben:

  • Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)

Wer auszeichnungswürdig ist, darf die grüne Gründer-Community durch ein Public Voting mitbestimmen. Die so gekürten Finalisten der einzelnen Kategorien präsentieren sich mit einem Pitch vor einer Fachjury, die über die Sieger entscheidet. Der mehrstufige Bewertungsprozess garantiert eine hohe Qualität des Wettbewerbs.  

Das ist besonders für bereits etablierte Gründungen ein wichtiges Teilnahmekriterium, betont Mathias Bloch von der sonnen GmbH, Sieger des StartGreen Awards 2015 in der Kategorie junge Unternehmen. „Die Entscheidung der Jury und der Online-Community hat gezeigt, dass unsere Produkte überzeugen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Preis ist auch eine Bestätigung für die konsequente Umsetzung unserer Vision von einer sauberen und fairen Energiezukunft.“ 

StartGreen: Die Community für die grüne Gründerszene
Neben dem jährlich stattfindenden Award bietet die Plattform StartGreen eine Vielzahl von Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten für Gründerinnen und Gründer. „StartGreen ermöglicht Start-ups und Akteuren der Green Economy kontinuierliche Sichtbarkeit und Zugriff auf ein starkes Netzwerk“, sagt der Leiter der Plattform, Alexander Schabel.  

Sprungbrett auf die internationale Bühne
Alle Bewerbungen für den StartGreen Award haben zusätzlich die Möglichkeit, an der Cleantech Open Ideas Challenge in Kalifornien teilzunehmen. Die Cleantech Open Ideas Challenge ist ein internationaler Wettbewerb für Unternehmen aus dem Cleantech Bereich und findet im Februar 2018 in San Francisco (USA) statt. Die drei ausgewählten Sieger der deutschen Vorauswahl sind für den internationalen Wettbewerb nominiert. Neben den Reisekosten gewinnen die Teams ein Coachingpaket und Mentoring zur Wettbewerbsvorbereitung sowie eine intensive Betreuung vor Ort. Dieser Preis wird durch das RKW Kompetenzzentrum ermöglicht.  

Im vergangenen Jahr konnten sich die Start-ups interpanel, Intrapore und Hyperion Energy im Rahmen des StartGreen Awards für die Cleantech Leistungsschau in Kalifornien qualifizieren. Interpanel und Intrapore setzten sich schließlich bei der Cleantech Open Global Ideas Challenge 2017 in San Francisco (USA) in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die internationale Konkurrenz durch.


Über StartGreen Award:
Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: GASAG AG, RKW Kompetenzzentrum, InnoEnergy, CleanTech Innovation Center Berlin und Technologiezentrum Dresden.
www.start-green.net/award 

StartGreen Award 2017:
Bewerbungsfrist:          01.06. – 31.07.2017
Hier bewerben:             www.start-green.net/award/

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt Award:                         
Alexander Schabel
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de 

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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Mittelstand sagt stromhungrigem Rechenzentrum den Kampf an (PM 1/2017)

Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren gegründet

  • 25.04.2017


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Borderstep Presseinformation


Mittelstand sagt stromhungrigem Rechenzentrum den Kampf an


Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren gegründet


Acht mittelständische Technologieunternehmen aus Deutschland haben das „Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren“ (NeRZ) gegründet. Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit übernimmt die Netzwerkkoordination.

NeRZ will sich dafür einsetzen, den Energiebedarf der Rechenzentren deutlich zu senken. Dafür werden im Verbund innovative Effizienztechnologien entwickelt. Gleichzeitig soll Deutschland als Standort der energieeffizientesten und sichersten Rechenzentren weltweit etabliert werden.

Rechenzentren sind Stromfresser. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft führt zu einem immer höheren Bedarf an Rechenleistung. Der Energiebedarf der Rechenzentren steigt dabei kontinuierlich an. Nach aktuellen Berechnungen des Borderstep Instituts liegt er in Deutschland bei 12,4 Mrd. kWh pro Jahr. Das entspricht einem Anteil von 2,3 Prozent am gesamten Stromverbrauch – das ist die Leistung von vier mittleren Kohlekraftwerken.

NeRZ wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.more-imageMehr


Hintergrund

„Wenn sich die aktuelle Situation so fortsetzt, dann steigt der Energiebedarf der Rechenzentren in den nächsten zehn Jahren weltweit um mehr als 60 Prozent an“, prognostiziert Dr. Ralph Hintemann, Rechenzentrumsexperte des Borderstep Instituts. Der Energiehunger der Rechenzentren habe gravierende Auswirkungen in Deutschland. „Immer mehr Strom für Rechenzentren bedeutet, dass wir die Ziele der Energiewende nicht so leicht erreichen können“, so Hintemann.

Im Ballungsraum Frankfurt/Main brauchen die Rechenzentren bereits jetzt mehr als 20 Prozent des gesamten Stroms. Durch die hohen Strompreise in Deutschland besteht die Gefahr, dass diese Zukunftsbranche abwandert und Arbeitsplätze verloren gehen. Insbesondere Skandinavien lockt Rechenzentren mit niedrigen Strompreisen, geringen Kosten für die Kühlung und teilweise auch mit Steuervergünstigungen.

Deutschland sei ein fast perfekter Standort für Rechenzentren, beton Ralph Hintemann. „Sehr gute Infrastrukturen, gut ausgebildete Fachkräfte, hohe Standards bei Datenschutz und Datensicherheit sowie die Nähe zum Kunden sprechen für Deutschland.“ Den Nachteil der etwas höheren Stromkosten könnten deutsche Rechenzentren durch eine hohe Energieeffizienz ausgleichen. „Deutsche Technologieanbieter sind in diesem Bereich weltweit führend.“ 

Das Netzwerk setzt sich zum Ziel, das Bewusstsein für Energieeffizienz in den deutschen Rechenzentren zu steigern und gemeinsam neue Effizienztechnologien zu entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel hocheffiziente Kühlanlagen, die Nutzung der Abwärme oder die rein regenerative Stromversorgung der Rechenzentren. Damit sind erhebliche Energieeinsparungen möglich. Das Rechenzentrum kann sich mit Hilfe dieser Technologien zum Treiber der Energiewende entwickeln. 

NeRZ wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Borderstep ist Netzwerkmanager von NeRZ. Das Institut wird im Rahmen des Projektes aktuelle Daten zur Marktentwicklung erheben, die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks übernehmen und die Vorhaben zur Entwicklung neuer Technologien koordinieren.


NeRZ Veranstaltungen

Auf der Future Thinking präsentieren NeRZ Mitglieder ihre Ideen zu Effizienztechnologien, unter anderem im Forum „Keine heiße Luft – Die Zukunft der Kühlung ist flüssig“ (25. April 2017, 10 bis 15.05 Uhr).

Um „Innovationsallianzen Green Computing“ geht es beim NeRZ Fachforum im Rahmen des Borderstep Impact Forums (15. Mai 2017, 14 bis 16 Uhr, Anmeldung).


Ansprechpartnerin Presseanfragen

Maya Kristin Schönfelder (Pressesprecherin)
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14069 Berlin
schoenfelder@borderstep.de
Te. +49.(0)30.306 45-1008
Fax +49.(0)30.306 45-1009
www.borderstep.de


Ansprechpartner NeRZ

Dr. Ralph Hintemann (Netzwerkkoordination)
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14069 Berlin
hintemann@borderstep.de
Tel. +49.(0)30.306 45-1005
Fax +49.(0)30.306 45-1009
www.ne-rz.de


Über NeRZ

Das „Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren“ (NeRZ) ist ein Zusammenschluss acht mittelständischer Technologieunternehmen. Ziel ist es, den Energiebedarf der Rechenzentren in Deutschland durch Entwicklung von Effizienztechnologien deutlich zu reduzieren. more-imageMehr


NeRZ Netzwerkkoordinator


NeRZ Netzwerkpartner


Über Borderstep

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
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