Pressemitteilungen des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit

Innovationsmotor Green Economy (PM 7/2018)

#SGA18: Das sind die Besten der grünen Start-up Szene

  • 15.11.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 15. November 2018


Innovationsmotor Green Economy


StartGreen Award 2018

© Rolf Schulten – Borderstep

#SGA18: Das sind die Besten der grünen Start-up Szene

Die Sieger des StartGreen Awards 2018 stehen fest. Die Preisverleihung fand zum vierten Mal in Folge im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ im Bundesumweltministerium statt. Der StartGreen Award würdigt innovative Gründungskonzepte, Start-ups und Unternehmen, die mit ihren Dienstleistungen und Produkten zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen. Ausgezeichnet wurden ME Energy aus Berlin (Kategorie Gründungskonzept), Nuventura aus Berlin (Kategorie Start-up) sowie Solmove aus Potsdam, Brandenburg (Kategorie Energie der Zukunft). Den Sonderpreis „Neue Perspektiven“ erhielt der Verein Clean River Project aus Winningen (Rheinland-Pfalz). Im Rahmen der Veranstaltung wurde zum zweiten Mal in Folge der StartGreen@School Award verliehen, der herausragende grüne Schülerfirmen ehrt. Die Preise gingen an Schmids Druck Studio, Carlo-Schmid-Oberschule Berlin-Spandau, Berlin (1. Platz), Fair-Plant-Gruppe, Maristenkolleg Mindelheim, Bayern (2. Platz), SPEED, Werdenbergschule, Trochtelfingen, Baden-Württemberg (3. Platz). Den Sonderpreis SDG Investments im Wert von je 5000 Euro sicherten sich die Start-ups BLAUHERZ. aus Weinheim, Baden-Württemberg, Manyfolds UG aus München, Bayern, ME Energy aus Berlin, Nuventura aus Berlin und Solmove GmbH aus Potsdam, Brandenburg.


Hintergrund

„Wir freuen uns, dass der StartGreen Award von den Gründungsteams und Start-ups so gut angenommen wird und wir seit der erstmaligen Verleihung im Jahr 2015 eine gleichbleibend hohe Bewerberzahl haben“, erklärt Prof. Dr. Klaus Fichter, Leiter des StartGreen Awards und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, Initiator des Wettbewerbs. Die Qualität der Bewerbungen und die Innovativität der eingereichten Gründungs- und Geschäftskonzepte sei dabei sogar weiter gestiegen. „Wir beobachten eine Professionalisierung der grünen Gründerszene, die sich auch in der Präsentation der eigenen Vorhaben zeigt.“ 

Als Profis in der Kunst der Präsentation erwiesen sich die Sieger des deutschen Vorausscheids der Cleantech Open Ideas Challenge (Kalifornien). Sie pitchten ihr Projekt im Vorfeld der Preisverleihung. Das RKW Kompetenzzentrum wählte in Kooperation mit dem StartGreen Award die Start-ups paprfloor, Manyfolds UG und Nuventura aus. Die Start-ups erhalten neben den Reisekosten ein intensives Pitch- und PR-Training im Vorfeld und ein Rahmenprogramm in Kalifornien. Die in den vergangenen Jahren für Deutschland angetretenen Kandidaten waren international sehr erfolgreich. Die Start-ups interpanel, Intrapore und INERATEC siegten in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“. Matteco erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Seed Track“. 

Weil Gründerinnen und Gründer nicht vom Himmel fallen, wurden im Rahmen des StartGreen Awards auch in diesem Jahr grüne Schülerfirmen ausgezeichnet. Die siegreichen Teams des StartGreen@School Awards stammen aus Berlin, Bayern und Baden-Württemberg. Sie setzten sich gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland durch. Der Start-up Nachwuchs hatte im Vorprogramm der Preisverleihung vielfältige Gelegenheit, mit der grünen Gründerszene auf Tuchfühlung zu gehen. Erstmals konnten sich die drei Siegerschulen auch mit einem eigenen Stand auf dem Netzwerkforum des StartGreen Awards präsentieren. „Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler mit den Chancen und Entwicklungen der Green Economy in Kontakt zu bringen“, betont Alexander Schabel, der den StartGreen Award und den StartGreen@School Award für Borderstep organisiert. „Durch das Rahmenprogramm und die Preisverleihung bekommen die Jugendlichen Einblicke in die ‚echte‘ Start-up-Welt und lernen diese auch mit Blick auf die zukünftige Berufswahl intensiv kennen.“ 

Dass grüne Start-ups längst im Mainstream angekommen sind, beweisen nicht nur die lebensnahen Projekte des diesjährigen Finales. „Wir wissen aus unseren Untersuchungen, dass grüne Start-ups nicht nur mehr zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit beitragen als Start-ups aus anderen Sektoren, sondern im Durchschnitt auch innovativer sind und mehr Jobs schaffen“, sagt Klaus Fichter, der schwerpunktmäßig das Thema Nachhaltigkeitsinnovationen und Sustainable Entrepreneurship erforscht. „Deshalb ist die Gruppe der grünen Gründungen sowohl umwelt- als auch wirtschaftspolitisch besonders wichtig. Diese Start-ups gehören in den Fokus der Gründungsförderung.“


Ausgezeichnete Teams
Sieger StartGreen Award 2018, Kategorie „Gründungskonzept“
ME Energy (Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Sieger StartGreen Award 2018, Kategorie „Start-up“
Nuventura (Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas 

Sieger StartGreen Award 2018, Kategorie „Energie der Zukunft“ powered by EWE
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität 

Sieger StartGreen@School Award 2018
1. Preis (1500 Euro) Schmids Druck Studio, Carlo-Schmid-Oberschule Berlin-Spandau (Berlin): Wirtschaftlicher Erfolg mit fairem Textildruck
2. Preis (1000 Euro) Fair-Plant-Gruppe, Maristenkolleg Mindelheim (Bayern): Mit Schokolade gegen Klimawandel
3. Preis (500 Euro) SPEED, Werdenbergschule, Trochtelfingen (Baden-Württemberg): Elektromobilität für Pendler von morgen 

Sonderpreis Neue Perspektiven
Clean River Project e.V. (Winningen, Rheinland-Pfalz): Umwelt-, Kunst- und Bildungsprojekt für saubere Flüsse und Meere 

Sonderpreis SDG Investments
Tiefenanalyse der Nachhaltigkeitsperformance und ein dezidiertes Finanzierungsmatching, Gegenwert jeweils 5000 Euro
BLAUHERZ. (Weinheim, Baden-Württemberg): Nachhaltige Mode für Personen im Rollstuhl
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel
ME Energy (Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos
Nuventura (Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität

Cleantech Open Ideas Challenge, deutsche Vorauswahl
paprfloor (Weil der Stadt, Baden-Württemberg): Fußbodenbelag aus Recyclingpapier für temporäre Nutzung
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel
Nuventura (Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas


Halbfinale Kategorie „Gründungskonzept“ (Übersicht hier)

ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos (Finalist)
PHYTOLINC (Köln, NRW): Produktion von Mikroalgen im Photobioreaktor (Finalist)
SEQUESTA (Hannover, Niedersachsen): Verfahren zur Senkung der Grundwasserbelastung durch Stickstoff
SMART CLOUD FARMING (Berlin, Berlin): Fernerkundungswerkzeug für Ackerböden zur Optimierung von Ernteerträgen
URFARM (München, Bayern): Verpachten von Anbauflächen in erdfreien Containerfarmen (Finalist)


Halbfinale Kategorie „Start-up“ (Übersicht hier)
BLAUHERZ. (Weinheim, Baden-Württemberg): Nachhaltige Mode für Personen im Rollstuhl (Finalist)
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel (Finalist)
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas (Finalist)
paprfloor (Weil der Stadt, Baden-Württemberg): Papierfußboden für temporäre Bauten


Halbfinale Kategorie „Energie der Zukunft“ (Übersicht hier)
Fosera GmbH & Co.KgaA (Illerkirchberg, Baden-Württemberg): Solar-Home-Systeme für die ländliche Elektrifizierung in Entwicklungsregionen
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos (Finalist)
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas (Finalist)
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität (Finalist)


StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, SDG Investments, dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) und Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


StartGreen@School Award

Der StartGreen@School Award ist Teil des Projekts StartGreen@School. Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Gründungskultur an Schulen. Das Projekt tragen UnternehmensGrün e.V., Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, Institut Futur der FU Berlin und BildungsCent e.V.. StartGreen@School wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.more-imageMehr


Cleantech Open Ideas Challenge

Die Cleantech Open Global Ideas Challenge ist ein in Kalifornien (USA) im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfindender Wettbewerb, der vom Cleantech Open Accelerator ausgerichtet wird. RKW Kompetenzzentrum nominiert in Kooperation mit dem StartGreen Award Start-ups aus Deutschland für den internationalen Ausscheid.more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbHClayallee 323
14169 Berlin
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Smarte Straßen, mobiles Treibhaus (PM 6/2018)

StartGreen Award 2018: Wer schafft es ins Finale?

  • 04.10.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 04. Oktober 2018


Smarte Straßen, mobiles Treibhaus: Wer schafft es ins Finale?


StartGreen Award 2018

© Rolf Schulten – Borderstep

StartGreen Award 2018: Ab 4. Oktober abstimmen

Der StartGreen Award 2018 geht ins Halbfinale. Vom 4. bis zum 30. Oktober 2018 kann online für je einen Favoriten in den drei Kategorien abgestimmt werden. Wer überzeugt im Public Voting mit der eigenen Gründungsidee? Zur Wahl stehen jeweils fünf Unternehmen in den Kategorien Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft – powered by EWE (Gründungen aus dem Energiebereich bis 15 Jahre). Aus dem Voting und der erreichten Punktzahl bei der vorausgegangenen Begutachtung werden drei Finalisten je Kategorie ermittelt. Sie dürfen ihre Idee vor der Fachjury pitchen und dort um den Sieg in ihrer Kategorie kämpfen. Insgesamt reichten in diesem Jahr 167 Projekte aus der grünen Gründerszene ihre Ideen ein, um am 15. November 2018 bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin bedacht zu werden. Zu gewinnen gibt es  Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 60.000 Euro.more-imageMehr


Hintergrund

Wie der vom Borderstep Institut herausgegebene Green Economy Gründungsmonitor zeigt, haben bereits heute 17 Prozent aller wirtschaftlich wichtigen Gründungen in Deutschland grüne Produkte oder Dienstleistungen im Portfolio. Darunter versteht man solche, die einen klar erkennbaren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Der StartGreen Award will diese Entwicklung unterstützen. Er wird vom Borderstep Institut organisiert und fördert gezielt die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Im Rahmen der Preisverleihung findet ein Netzwerkforum rund um das Thema grünes Gründen statt. Außerdem diskutieren Investoren und Gründerteams das Thema Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy auf einem Panel.

Im Anschluss präsentieren die Sieger des deutschen Vorausscheids der Cleantech Open Global Ideas Challenge ihre Projekte in einem Pitch. Sie dürfen zum Finale dieses internationalen Wettbewerbs nach Kalifornien reisen.

Die gesamte Veranstaltung in Berlin ist öffentlich und kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Zum Voting: Public Voting StartGreen Award 2018


Halbfinale Kategorie „Gründungskonzept“ (Übersicht hier)

ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos
PHYTOLINC (Köln, NRW): Produktion von Mikroalgen im Photobioreaktor
SEQUESTA (Hannover, Niedersachsen): Verfahren zur Senkung der Grundwasserbelastung durch Stickstoff
SMART CLOUD FARMING (Berlin, Berlin): Fernerkundungswerkzeug für Ackerböden zur Optimierung von Ernteerträgen
URFARM (München, Bayern): Verpachten von Anbauflächen in erdfreien Containerfarmen


Halbfinale Kategorie „Start-up“ (Übersicht hier)
BLAUHERZ. (Weinheim, Baden-Württemberg): Nachhaltige Mode für Personen im Rollstuhl
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
Manyfolds UG (München, Bayern): Modulares System für faltbare und umweltfreundliche Möbel
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas
Paprfloor (Weil der Stadt, Baden-Württemberg): Papierfußboden für temporäre Bauten


Halbfinale Kategorie „Energie der Zukunft“ (Übersicht hier)
Fosera GmbH & Co.KgaA (Illerkirchberg, Baden-Württemberg): Solar-Home-Systeme für die ländliche Elektrifizierung in Entwicklungsregionen
HYDROGRID (Wien, Österreich): Vermarktungslösung für kleinere Wasserkrafterzeuger
ME Energy (Berlin, Berlin): Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos
Nuventura (Berlin, Berlin): Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas
Solmove GmbH (Potsdam, Brandenburg): Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität


Netzwerkforum und Preisverleihung
Anmeldung
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitStresemannstraße 128-130, 10117 Berlin

Programm:
13.30 Uhr Einlass
14.00 Uhr: Experten-Panel – Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy (Lichthof)
14.50 Uhr: Pitches der Cleantech Open Sieger
15.20 Uhr: Netzwerkforum (Nordhof) Expo mit über 40 Ständen der Finalisten, Gründerförderorganisationen, Initiativen und Partnern des Awards     
Parallel: Thementische der Partner des Awards
17.00 – 18.30 Uhr: Preisverleihung StartGreen Award & StartGreen@School Award (Lichthof)
Ab 18.30 Uhr: Sektempfang (Nordhof)


StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, SDG Investments, dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) und Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


Public Voting


Public Voting StartGreen Award:
Public Voting vom 4. – 30. Oktober 2018 more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Wie gelingt grünen Start-ups die Finanzierung? (PM 5/2018)

Abschlusskonferenz der Green Start-up Investment Alliance

  • 18.09.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 18. September 2018


Wie gelingt grünen Start-ups die Finanzierung?


Best Of GreenUpInvest

© Christoph Röttgers – Borderstep

Abschlusskonferenz der Green Start-up Investment Alliance

Was überzeugt Investoren von grünen Deals? Mit welchen Instrumenten lässt sich das Nachhaltigkeitspotenzial von Start-ups am besten bewerten? Braucht die Green Economy mehr Unterstützung durch die Politik? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Green Start-up Investment Alliance, eine Kooperation des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit mit Business Angels Netzwerk Deutschland, Forum Nachhaltige Geldanlagen und dem Bundesverband Deutsche Startups. Für die Abschlusskonferenz brachten die beteiligten Partner Start-ups mit Investoren, Förderinstitutionen, Interessensverbänden und Politik an einen Tisch. Ergebnis des Projekts: Grüne Start-ups brauchen mehr Sichtbarkeit, Transparenz von Finanzierungsströmen und besseren Zugang zu Investoren. Deutsche Kapitalgeber haben die Branche für sich entdeckt und wünschen sich für dieses Thema mehr Informationen und mehr politische Aufmerksamkeit. more-imageMehr


Hintergrund

Das Vorhaben untersuchte, wie sich die Frühphasenfinanzierung für grüne Start-ups verbessern lässt. Im Rahmen des Projekts wurden dafür in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Startup Monitor (DSM) des Bundesverbands Deutsche Startups (BVDS) Daten zu Finanzierungsbedingungen und -herausforderungen von grünen und nicht-grünen, innovativen Start-ups ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der zukünftige Finanzierungsbedarf bei den grünen Start-ups (im Mittel 200.000 Euro) höher liegt als bei den nicht-grünen Start-ups (im Mittel 35.000 Euro). Eine Ursache dafür ist, dass die Entwicklungsphasen von grundlegenden Innovationen länger sind. „Dies begründet auch, warum GreenTech-Start-ups die Kapitalgewinnung als größere Herausforderung betrachten als nicht-grüne Start-ups“, erläutert Projektleiterin Dr. Linda Bergset, Senior Researcherin des Borderstep Instituts.

Doch das Projekt identifizierte nicht nur Probleme, sondern entwickelte Instrumente und Formate, diese zu lösen. „Es herrscht ein fundamentales Missverhältnis zwischen der wirtschaftlichen und ökologischen Bedeutung grüner Start-ups und ihrer Wahrnehmung und Wertschätzung durch Politik und Förderakteure. Das wollen wir ändern“, fasst Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, das Vorhaben zusammen. „Grüne Start-ups brauchen mehr Transparenz insbesondere bei privaten Finanzierungsquellen und besseren Zugang zu Investoren“. Das von Borderstep betriebene Online-Portal StartGreen wurde deshalb im Rahmen des Projekts GreenUpInvest weiterentwickelt. In einer eigenen Rubrik werden jetzt grüne Finanzierungsrunden recherchiert und in Kombination mit Know-How rund um das Thema Finanzierung präsentiert. StartGreen bietet der Szene darüber hinaus eine Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen.

Um Kontakte und Finanzierung geht es auch in dem angepassten Matching Format, das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) zusammen mit den Partnern im Rahmen des Projekts entwickelt haben. „Bislang ist Nachhaltigkeit noch kein Investitionskriterium“, kritisiert Dr. Ute Günther von BAND. „Mit unserem Instrument werden Investoren und Start-ups für die Green Economy sensibilisiert.“ Das Format kommt an in der Szene. Die Bewerbungen zeugen von den innovativen Ideen in Deutschlands Start-up Szene. Und auch das Interesse der Geldgeber wächst. „Wir befragen vierteljährlich unsere Mitglieder. Greentech gehört mittlerweile zu den Lieblingsbranchen der Business Angels“, betont Ute Günther. Sie wünscht sich mehr Unterstützung durch die Politik: „Mit einem Fond hälftig finanziert von Staat und Angels könnten wir die Förderangebote ausdifferenzieren und mehr Öffentlichkeit für die wirtschaftlichen Chancen von Nachhaltigkeit schaffen.“

Im Rahmen des Projekts wurde der Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups entwickelt. Mit ihm bekommen Investoren eine erweiterte Grundlage für die Finanzierungsentscheidung, bei der nicht nur monetäre, sondern auch nachhaltige (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) Konsequenzen der Gründeraktivität bewertet werden können. Außerdem wird den Start-ups ein Instrument zur Selbstevaluierung ihres Nachhaltigkeitspotenzials an die Hand gegeben. Erste Praxispartner wie SDG Investments nehmen das Tool bereits in Anspruch.

Mehr Aufklärung über den gesamtgesellschaftlichen Impact von grünen Gründungen wünscht sich auch David Hanf, CFO von Thermondo. Das Unternehmen aus Berlin bietet Heizungstausch als Komplettpaket an und gehört zu den erfolgreichsten innovativen Start-ups in Deutschland. Ihre nachhaltige Technologie überzeugt Mitarbeiter und Handwerker – aber die Investoren interessiert das nicht. „Wenn wir Geld einsammeln, machen wir das selten mit unserer sauberen Vision.“ Investoren sähen das Unternehmen als Energieversorger der Zukunft mit hohen Margen. David Hanf reicht das nicht. „Wir brauchen ein Impact Investoren Netzwerk, das bringt Sichtbarkeit für das Thema Nachhaltigkeit.“

Diese Idee greift das neue Forum im Business Angels Netzwerk Deutschland auf, das im Zusammenhang mit GreenUpInvest entwickelt worden ist. Die BAND Plattform „Investing in Sustainability“ soll es Business Angels leichter machen, sich zu Themen wie Greentech, Cleantech, Energie, Energieeffizienz und Ressourcenschonung auszutauschen und die Start-ups für Investoren sichtbar zu machen. Um Sichtbarkeit geht es auch dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS). Der BVDS gründete im Rahmen des Projekts eine eigene Plattform für grüne Start-ups. „Grüne Start-ups bilden inzwischen einen Schwerpunkt in unserer Mitgliedschaft“, berichtet Sascha Schubert, stellvertretender Vorsitzender des BVDS. „Es gibt immer noch nicht genug Geld und Kapital in diesem Bereich, das sehen wir als unsere Aufgabe.“  

Der Verband wünscht sich eine stärkere Anerkennung der wirtschaftlichen Bedeutung von grünen Start-ups. Das ist ein Punkt, den Nilgün Parker, Referatsleiterin im Bundesumweltministeriums, in der Paneldiskussion unterstützt. Die Wahrnehmung, dass Nachhaltigkeit ein Wettbewerbsvorteil sein kann, steige. „Leider auch die Wahrnehmung, dass Nachhaltigkeit mit Auflagen und Hürden einhergeht.“ An diesen Stellschrauben müsse die Politik drehen.  

David Hanf von Thermondo sieht auch die grüne Start-up-Szene selbst in der Pflicht. „Thermondo gehört zu den global Cleantech 100 Unternehmen. Die grüne Wirtschaft aus Deutschland ist bereits Realität. Wir müssen größer denken und selbstbewusster auftreten.“ Deshalb werden die Verbundpartner der Green Start-up Investment Alliance ihre Arbeit zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen grüner Start-ups auch nach Ende des geförderten Projektes weiterführen.


Green Start-up Investment Alliance (GreenUpInvest)

Ziel des von der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Projekts war, grüne Frühphasenfinanzierung für Start-ups der Green Economy zu stärken und voranzubringen. Partner sind das Borderstep Institut, der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS e.V.), Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND e.V.) und Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG e.V.). more-imageMehr


StartGreen Portal

Das digitale Informations- und Vernetzungsportal für die grüne Gründerszene in Deutschland wird vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH betrieben und betreut. more-imageMehr


Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Kontakt

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Energieversorger EWE AG ist Hauptpartner der Kategorie „Energie der Zukunft“ (PM 4/2018)

#SGA18 würdigt innovative Lösungen für die Energiewelt in eigener Kategorie

  • 05.07.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 5. Juli 2018


#SGA18: Energieversorger EWE AG ist Hauptpartner der Kategorie „Energie der Zukunft“


© Borderstep/ Rolf Schulten

© Borderstep/ Rolf Schulten

Der Energieversorger EWE AG aus dem niedersächsischen Oldenburg unterstützt den StartGreen Award 2018 (#SGA18) als Hauptpartner des Wettbewerbs. Das Unternehmen übernimmt die Patenschaft über die Kategorie „Energie der Zukunft – Powered by EWE“. Teams können sich dafür mit ihrem Gründungskonzept, als Start-up oder als junges Unternehmen bewerben und ihre Lösungen für die Energiewelt der Zukunft präsentieren. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli. Die feierliche Preisverleihung des #SGA18 findet am 15. November 2018 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin statt.


Hintergrund


„Saubere und nachhaltige Energie ist ein Schlüssel für die Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts, das den StartGreen Award auslobt. „Wir fahnden nach den besten Ideen in diesem Sektor und wollen diesen Innovationen den roten Teppich in den Markt ausrollen. Deshalb freuen wir uns über einen starken Partner aus der Energiewirtschaft.“ 

Die Kategorie ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden die besten Teams die Möglichkeit bekommen, in den direkten Austausch mit EWE zu treten und gemeinsam ihre Lösungen für eine intelligente Energiewende auf dem Weg zum „digital utility“ zu diskutieren. „Wir suchen Menschen, die – wie wir – die Chancen erkennen, die sich aus der Verbindung von Energiewende und der Digitalisierung ergeben, und diese in innovative und zukunftsweisende Geschäftsmodelle umsetzen wollen“, erläutert Christian Arnold, Leiter Business Innovation der EWE AG.


#SGA18

Der führende Gründerpreis für Nachhaltigkeitslösungen in Deutschland wird 2018 zum vierten Mal in Folge verliehen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Der Community-Preis für die grüne Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft (Gründungskonzepte, Start-ups und junge Unternehmen 0-15 Jahre). Erstmals sucht der SGA mit der Kategorie „Energie der Zukunft“ Konzepte und Start-ups, die an Lösungen für die zukunftsfähige Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie arbeiten.


Wer kann sich bewerben?

Teams können sich mit ihrem Gründungskonzept, als Start-up oder als junges Unternehmen bewerben und ihre Lösungen für die Energiewelt der Zukunft präsentieren. Die Bewerbung in dieser Kategorie ist in einem breiten thematischen Spektrum möglich. Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Digitale Energiedienstleistungen
  • Intelligente Netze & Plattformen
  • Elektrische Antriebstechnologien und Mobilitätskonzepte
  • Digitale Lösungen zur Energieeffizienz
  • Speichertechnologien
  • Erneuerbare Energien

Dies ist eine Auswahl an Schwerpunkten. Bewerbungen sind auch in anderen energierelevanten Themenfeldern möglich.


Über den StartGreen Award

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: EWE AG, SDG Investments, Green Innovation and Investment Forum (initiiert von Umwelttechnik BW und bwcon), Wincubator, RKW Kompetenzzentrum sowie Technologiezentrum Dresden.more-imageMehr


StartGreen Award 2018

Bewerbungsfrist: 01.06. – 31.07.2018

www.start-green.net/award/bewerben


Über Borderstep

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.more-imageMehr


Über EWE AG

Als innovativer Dienstleister ist EWE in den Geschäftsfeldern Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie aktiv. Mit über 9.100 Mitarbeitern und rund 8,25 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2017 gehört EWE zu den großen Energieunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg befindet sich ganz überwiegend in kommunaler Hand. Es beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie international in Teilen Polens und der Türkei rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, fast 1,8 Millionen mit Erdgas sowie über 850.000 mit Telekommunikationsdienstleistungen. Hierfür betreiben verschiedene Unternehmen des EWE-Konzerns Strom-, Erdgas- und Telekommunikationsnetze in einer Gesamtlänge von über 207.000 Kilometern. In den kommenden Jahren will EWE mehr als 1,2 Milliarden Euro in einen umfassenden Glasfaserausbau investieren und so die Basis für die Digitalisierung des Nordwestens schaffen.more-imageMehr


Kontakt Award

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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StartGreen Award sucht Champions der grünen Gründerszene (PM 3/2018)

#SGA18: Bis zum 31. Juli 2018 bewerben

  • 05.06.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 5. Juni 2018


#SGA18: StartGreen Award sucht Champions der grünen Gründerszene


Frischepost aus Hamburg, Finalisten des #SGA17 © Rolf Schulten – Borderstep Institut

#SGA18: Jetzt bewerben

Ab sofort können sich Gründerteams und junge Unternehmen im Bereich Klimaschutz, Green Economy und Nachhaltigkeit um den StartGreen Award (SGA) bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2018.

Der führende Gründerpreis für Nachhaltigkeitslösungen in Deutschland wird 2018 zum vierten Mal in Folge verliehen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft.

Der Community-Preis für die grüne Gründerszene wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: Gründungskonzept (noch nicht gegründet), Start-up (bis 5 Jahre) und Energie der Zukunft (0-15 Jahre). Erstmals sucht der SGA mit der Kategorie „Energie der Zukunft“ Konzepte und Start-ups, die an Lösungen für die zukunftsfähige Produktion und Nutzung von Energie arbeiten.

Die feierliche Preisverleihung findet am 15. November 2018 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin statt.

Bewerbung und weitere Infos: more-imagewww.start-green.net/award/


Hintergrund

Die grüne Start-up-Community darf durch ein Public Voting mitbestimmen, wer auszeichnungswürdig ist. Beim finalen Pitch vor einer Fachjury geht es um Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als 60.000 Euro. Neben einem Geldpreis von 5.000 Euro pro Kategorie bietet der #SGA18 Hauptpartner SDG Investments die Registrierung der Finalisten der Kategorien „Start-up“ und „Energie der Zukunft“ auf der SDG Investments Plattform (Gegenwert jeweils 5.000 Euro) an.

Mit #SGA18 nach San Francisco

Alle Bewerbungen in der Kategorie „Start-up“ haben zusätzlich die Möglichkeit, sich für die Cleantech Open Ideas Challenge in Kalifornien zu qualifizieren. Der internationale Wettbewerb für Unternehmen aus dem Cleantech Bereich findet 2019 in San Francisco statt. Die drei Sieger der deutschen Vorauswahl sind für das Finale nominiert. Neben den Reisekosten gewinnen die Teams ein Coachingpaket und Mentoring zur Wettbewerbsvorbereitung sowie eine intensive Betreuung vor Ort. Dieser Preis wird durch den Hauptpartner RKW Kompetenzzentrum ermöglicht. 

Die im Rahmen des StartGreen Awards 2016 und 2017 gekürten Kandidaten waren auf der internationalen Bühne sehr erfolgreich. Die Start-ups Interpanel und Intrapore setzten sich bei der Cleantech Open Global Ideas Challenge 2017 in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die internationale Konkurrenz durch. Im Folgejahr erreichte das Start-up Matteco den 2. Platz in der Kategorie „Seed Track“. Ineratec, eine Ausgründung des KIT, konnte als weiterer deutscher Vertreter in seiner Kategorie „Scale Track“ gewinnen. 

StartGreen Award schafft Vorbilder

Beim StartGreen Award stehen die Preise jedoch nicht im Mittelpunkt. „Der StartGreen Award schafft Vorbilder und bindet die gesamte grüne Gründerszene ein“, sagt Prof. Dr. Klaus Fichter. Er ist Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, das den Wettbewerb organisiert. Die Förderung nachhaltigen Wirtschaftens gehöre zu den zentralen Anliegen des Instituts, so Fichter. Neben anwendungsorientierten Forschungsarbeiten wie dem jährlich herausgegebenen Green Economy Gründungsmonitor unterstütze Borderstep junge Gründerinnen und Gründer dabei, ihre Innovationstätigkeit in Richtung Nachhaltigkeit auszurichten und damit langfristig erfolgreich zu sein. „Dafür haben wir z.B. gemeinsam mit dem Forum für nachhaltige Geldanlagen (FGN) den Leitfaden Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups erarbeitet, der seit April 2018 auf Deutsch und Englisch kostenlos zur Verfügung steht.“

Neben dem jährlich stattfindenden Award bietet die Plattform StartGreen eine Vielzahl von Ressourcen und Angeboten für Gründerinnen und Gründer. „Der StartGreen Award ist Teil eines Gesamtpakets, mit dem wir Start-ups aktiv und kontinuierlich bei wichtigen Fragen wie Finanzierungssuche oder Sichtbarkeit unterstützen“, sagt der Leiter der Plattform, Alexander Schabel. Der StartGreen Award sei deshalb mehr als eine bloße Auszeichnung. „Jedes Team wird mit der Bewerbung Teil der größten grünen Start-up Community in Deutschland.“

StartGreen@School fördert den Nachwuchs

Im Rahmen der Preisverleihung werden auch in diesem Jahr wieder grüne Schülerfirmen mit dem StartGreen@School Award geehrt. Teams können sich noch bis zum 31. Juli 2018 bewerben. Der Preis will den nachhaltigen Gründungsgedanken in die schulische Ausbildung integrieren. „Die Mischung aus einem Geldpreis und der Reise nach Berlin hat den Siegern des Jahrgangs 2017 sehr gut gefallen. Für den StartGreen@School Award organisieren wir deshalb wieder ein Rahmenprogramm, das die jungen Gründerinnen und Gründer in vielfältiger Weise unterstützt“, sagt Alexander Schabel.


#SGA18: Auf einen Blick

Der StartGreen Award wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben:
more-imageGründungskonzept
(noch nicht gegründet)
more-imageStart-up (bis 5 Jahre)
more-imageEnergie der Zukunft (0-15 Jahre)

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.

Bewerbungsphase: 01.06. – 31.07.2018

www.start-green.net/award/bewerben


Über StartGreen Award
Über StartGreen@School

Der StartGreen Award (SGA) ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: SDG Investments, Green Innovation and Investment Forum (initiiert von Umwelttechnik BW und bwcon), RKW Kompetenzzentrum sowie Technologiezentrum Dresden. more-imageMehr


Über Borderstep

Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften. more-imageMehr


Kontakt Award

Alexander Schabel
Leiter Sustainable Business Development
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1004
E-Mail: schabel@borderstep.de


Kontakt Presse

Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


 

 

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Grüne Start-ups setzen auf Energieeffizienz (PM 2/2018)

Green Economy Gründungsmonitor 2017: Norden gründet grün

  • 16.04.2018


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Borderstep Pressemitteilung, 16. April 2018


Grüne Start-ups setzen auf Energieeffizienz


Ausgezeichnet! Trophäen für siegreiche grüne Start-ups beim StartGreen Award © Rolf Schulten

Green Economy Gründungsmonitor 2017: Norden gründet grün

Energieeffizienz dominiert das grüne Gründungsgeschehen in Deutschland. Das zeigt der Green Economy Gründungsmonitor (GEMO) 2017. Mit dem GEMO untersucht das Borderstep Institut zusammen mit der Universität Oldenburg die aktuellen Entwicklungen von grünen Gründungen in Deutschland in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und weiteren Sektoren der Green Economy.

Insgesamt wurden 2015 und 2016 etwa 36.400 neue Betriebe in der Green Economy gegründet. Mit 40 % aller Gründungen überragt hier der Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 17 % in der Kreislaufwirtschaft sowie in nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft. Im Ländervergleich weisen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg die höchste Intensität an grünen Gründungen auf.

Erstmals beschäftigt sich der GEMO 2017 auch mit Fragen zur Finanzierung grüner Start-ups. Ergebnis: Für technologieorientierte grüne Start-ups stellt die Kapitalbeschaffung eine der größten Herausforderungen dar.

Die Untersuchung zeigt auch, dass die grünen Gründungen in Deutschland mit einem durchschnittlichen Anteil von 14,5 Prozent einen bedeutenden, allerdings auch stagnierenden Anteil an allen Betriebsgründungen haben.


14,5 Prozent aller Betriebsgründungen sind grün: Anteil stagniert

„Das bedeutet, dass Gründungsvorhaben und Start-ups, die Produkte und Dienstleistungen mit hohem Umweltnutzen entwickeln und zur Verfügung stellen, noch systematischer und gezielter gefördert werden müssen“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, der den Green Economy Gründungsmonitor entwickelt hat. „Nur so kann die Stagnation bei den grünen Gründungen in Deutschland durchbrochen werden.“ Die Bereitstellung von Kapital stelle dabei einen wichtigen Hebel dar, der von Politik und Investoren stärker genutzt werden muss.

Grüne Spitze: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg

Insgesamt wurden 2015 und 2016 ca. 36.400 neue Betriebe in der Green Economy gegründet. Mit 40 % aller Gründungen dominiert hier der Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 17 % in der Kreislaufwirtschaft sowie in nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft. Der Großteil an Gründungen (54 %) lässt sich dem Dienstleistungssektor zuordnen, in dem die Bereiche Handel sowie Gas-, Wasser-, Heizung-, Lüftung-, Klima- und Bauinstallationen schwerpunktmäßig hervortreten. Im Ländervergleich weisen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg im langjährigen Mittel (2006 bis 2016) die höchste Intensität an grünen Gründungen auf.

Borderstep entwickelt Bewertungsgrundlage für nachhaltige Start-ups

Die Analyse des Gründungsgeschehens ergab, dass grüne Start-ups einen wesentlich höheren Finanzierungsbedarf haben als nicht-grüne Start-ups. Somit sehen sich grüne Gründerinnen und Gründer stärker durch die Kapitalgewinnung herausgefordert. „Zwischen Investoren und Gründerteams fehlt es an Transparenz und einer anerkannten Bewertungsgrundlage in Bezug auf Nachhaltigkeit“, umreißt Klaus Fichter eine wesentliche Ursache. Deshalb hat das Borderstep Institut in Zusammenarbeit mit dem Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) im Rahmen der Green Start-up Investment Alliance einen Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups entwickelt. Dieser soll unter anderem Investoren unterstützen, Gründungsvorhaben mit hohem Nachhaltigkeitspotenzial zu identifizieren und erfolgreich zu finanzieren.

Green Economy lockt Investoren

Die Zahlen des GEMO 2017 lassen erkennen, dass die Green Economy insgesamt einen bedeutenden Anteil an der Investitionsaktivität in Deutschland einnimmt. „Die erstmalig durchgeführte Analyse zu großen Finanzierungsrunden grüner Start-ups zeigt, dass bereits beachtliche Summen in einzelne grüne Start-ups investiert werden“, bemerkt Constanze Trautwein, Researcherin am Borderstep Institut. Im Rahmen der zehn größten bekannten deutschen Finanzierungsrunden wurden 2016 und 2017 insgesamt über 367,5 Millionen Euro allein in acht grüne Start-ups investiert. Mehrheitlich sehen jedoch insbesondere technologieorientierte grüne Start-ups die Kapitalbeschaffung als eine der größten Herausforderungen an, betont Constanze Trautwein. „Wenn es Politik und Finanzwirtschaft gelingen würde, diese Lücke zu schließen, wäre dies ein großer Gewinn für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“

Grüne Gründungsaktivität braucht gezielte Förderung

Um die grüne Gründungsaktivität weiter anzuregen, planen das Borderstep Institut und der Bundesverband Deutsche Startups mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 2019 und 2020 eine Dialogreihe zum Thema „Grüne Gründungen als Transformationsmotor stärken“. Der GEMO 2017 legt mit seinen Erkenntnissen hierfür den Grundstein.


Green Economy Gründungsmonitor 2017
Der Green Economy Gründungsmonitor 2017 kann kostenfrei heruntergeladen werden. Erstmals wird in diesem Jahr neben der deutschen Ausgabe auch eine Version in Englisch erstellt. Diese steht in den kommenden Tagen zur Verfügung.

GEMO 2017 (DE)

Leitfaden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups:

Leitfaden (DE)
Leitfaden (ENG)

Kontakt:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Clayallee 323, 14169 Berlin
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de

www.borderstep.de

www.start-green.net

Green Economy Gründungsmonitor:
Der Green Economy Gründungsmonitor analysiert das langfristige Gründungsgeschehen in Deutschland in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und weiteren Feldern der Green Economy. In der aktuellen Ausgabe wird erstmalig zu Fragestellungen der Finanzierung grüner Start-ups berichtet (Sonderseiten „Green Start-up Investment Monitor“). Diese Sonderauswertung wird vom Bundesumweltministerium und der Nationalen Klimaschutzinitiative im Rahmen des Projekts „Green Start-Up Investment Alliance – GreenUpInvest“ gefördert.

www.borderstep.de/projekte/green-economy-gruendungsmonitor/

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.

www.borderstep.de
  


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Sind PKW mit Brennstoffzelle bereits heute klinisch tot? (PM 1/2018)

Borderstep veröffentlicht "Roadmap Elektromobilität Deutschland"

  • 08.02.2018


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Borderstep Pressemitteilung


Sind PKW mit Brennstoffzelle bereits heute klinisch tot?


Borderstep veröffentlicht „Roadmap Elektromobilität Deutschland“

Die Energiewende scheint der PKW-Industrie Grenzen zu setzen. Das ist das Ergebnis von wissenschaftlicher Forschungen zur Elektromobilität, die das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit jetzt veröffentlicht hat. Die „Roadmap Elektromobilität Deutschland“ steht ab sofort kostenfrei zum Download bereit.

Laut einer Studie der KPMG glauben 69% der europäischen Top-Manager, dass sich die Brennstoffzelle durchsetzt. 54% dagegen gehen davon aus, dass die Elektromobilität mit Batterie scheitern wird.  Was aber passiert, wenn wir wirklich die deutschen PKW mit Batterie oder Brennstoffzelle betrieben würden?

Erneuerbare Energien und Brennstoffzelle passen nicht zusammen
In der Batterievariante erhöht dies den deutschen Stromverbrauch um knapp 25%, ungefähr 150 TWh, mit Brennstoffzellenantrieb dagegen um über 60% oder mehr als 350 TWh. Brennstoffzellen sind verglichen mit dem Batterieantrieb um etwa den Faktor 2,5 weniger effizient.

Dr. Jens Clausen, Senior Researcher und Mitgründer des Borderstep Instituts: „Die deutsche Autobranche muss auf den Batterieantrieb setzen. Für eine Fahrzeugflotte mit Brennstoffzellen lässt sich die regenerative Stromerzeugung nicht hinreichend ausbauen.“

Sind E-Autos die Lösung – und wie funktioniert das?
Die „Roadmap Elektromobilität Deutschland“ ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts Evolution2Green. Es identifizierte im Feld der Elektromobilität Hemmnisse und Pfadabhängigkeiten, erfolgreiche Ansätze für den Wandel zur Elektromobilität sowie notwendige Maßnahmen.

Viele Fragen, die derzeit im Umfeld der Elektromobilität aufgeworfen werden, beantwortet die Roadmap Elektromobilität (Clausen, 2018):

  • Sind Elektro-PKW mit Batterie tatsächlich klimaschonender als effiziente Hybridautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge?
  • Wieso ist der Pfadwechsel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb von so gravierender volkswirtschaftlicher Bedeutung?
  • Welche Maßnahmen und welche Akteure können helfen, diese Pfadwechsel in Gang zu setzen?

Hintergrund: Elektromobilität braucht deutsche Autobauer
Wirtschaftspolitisch besteht eine große Chance darin, Deutschland zu einem Leitmarkt der Elektromobilität zu entwickeln. Die deutsche Automobilbranche hat in der Produktion qualitativ hochwertiger PKW einen großen Vorsprung. Ein solcher Leitmarkt müsste die normative Idee eines über den gesamten PKW-Lebenszyklus wirksam klimaneutralen PKW-Verkehrs damit verbinden.

Die Realisierung eines deutschen Leitmarktes für Elektromobilität und damit die angestrebte Technologieführerschaft deutscher Hersteller bedarf dabei allerdings eines schnellen Wachstums des nationalen Absatzmarktes.Umweltpolitisch kann die Elektromobilität aus heutiger Sicht einen vergleichsweise rasch wirkenden Beitrag zur Bekämpfung des Treibhauseffektes, zur Reduktion der Schadstoffbelastung in Innenstädten sowie auch zur Reduktion der innerörtlichen Lärmemissionen leisten. Sie ist nicht unabhängig von einer Mobilitätswende hin zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie ÖPNV und (Elektro-)Fahrrad, ergänzt diese aber dort, wo Menschen heute noch nicht auf das Auto verzichten können oder wollen. 


Studien:
Clausen, J. (2018). Roadmap Elektromobilität Deutschland. Ziele, Chancen, Risiken, notwendige Maßnahmen und politische Initiativen. Berlin.
Verfügbar unter: www.evolution2green.de/sites/evolution2green.de/files/documents/borderstep31-1-18roadmap-e-mobilitaet.pdf 

KPMG. (2018). KPMGS Global Automotive Executive Survey 2018. Electric readiness. A successful infrastructure is defined by two components: Charge point coverage and a positive charging experience.
Verfügbar unter: www.gaes.kpmg.de/brain.html#electric-readiness

Über Evolution2Green:
Evolution2Green ist ein Verbundforschungsprojekt von adelphi, dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und dem Borderstep Institut Berlin. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt thematisiert Transformationspfade hin zu einer Green Economy und die Gestaltung von Pfadwechseln.

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt Dr. Jens Clausen, Evolution2Green:                         
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
Prinz Albrecht Ring 12
30657 Hannover
Tel.  +49 (0) 511 300 59 245
Mobil: +49 (179) 928 51 71
Fax: +49 (3212) 134 13 19
E-Mail: clausen@borderstep.de
www.borderstep.de

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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Deutschlands Anteil am weltweiten Rechenzentrumsmarkt sinkt (PM 6/2017)

Studie des Netzwerks energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ) veröffentlicht

  • 28.11.2017


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Borderstep Pressemitteilung


Deutschlands Anteil am weltweiten Rechenzentrumsmarkt sinkt


© Rolf Schulten, Borderstep

Studie des Netzwerks energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ)

Auf der Datacentre World in Frankfurt präsentiert das Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ) eine Studie mit aktuellen Analysen zur Entwicklung der Rechenzentren in Deutschland. Sie zeigt, dass die deutschen Rechenzentren ihre Energieeffizienz in den letzten drei Jahren noch einmal deutlich verbessern konnten und in diesem Technologiefeld weltweit führend sind. Dennoch steigt der Energiebedarf der Rechenzentren aufgrund des starken Wachstums des Marktes aber immer weiter an, auf 12,4 Mrd. kWh im Jahr 2016.

Rechenzentrumsbranche sichert mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland
Die Investitionen in Rechenzentrumsinfrastruktur in Deutschland werden im Jahr 2017 die 1-Milliarde-Euro-Grenze überschreiten. Fast 60 Prozent der Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland wollen ihr Rechenzentrum in den nächsten Jahren erweitern. Von den deutschen Rechenzentren hängen hierzulande mehr als 200.000 Arbeitsplätze ab.
Allerdings entwickelt sich die Rolle Deutschlands im internationalen Vergleich nicht so positiv. Der Anteil Deutschlands am weltweiten Rechenzentrumsmarkt sinkt im Zeitraum zwischen 2010 und 2020 voraussichtlich von fünf auf vier Prozent. Die Serverzahlen in den USA steigen deutlich schneller als in Deutschland. Während sie in Deutschland im Zeitraum von 2010 bis 2017 um knapp 25 Prozent gestiegen sind, wuchsen nach Berechnungen des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit die Serverzahlen in den USA im gleichen Zeitraum um fast 60 Prozent.

NeRZ wurde von acht mittelständischen Technologieunternehmen aus Deutschland gegründet. Der vom Borderstep Institut koordinierte Verbund will sich dafür einsetzen, den Energiebedarf der Rechenzentren deutlich zu senken und entwickelt dafür innovative Effizienztechnologien. Gleichzeitig soll Deutschland als Standort der energieeffizientesten und sichersten Rechenzentren weltweit etabliert werden.

Studie zu Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland
Die NeRZ-Studie „Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland: Weltweit führend oder längst abgehängt?“ und die Präsentation von Dr. Ralph Hintemann sind auf der neuen NeRZ-Webseite unter www.ne-rz.de/publikationen verfügbar.


Hintergrund

Am 28. und 29. November trifft sich die Rechenzentrumbranche in Frankfurt am Main zur diesjährigen Datacentre World. Ein Schwerpunktthema der Konferenz und Ausstellung ist die Energieeffizienz von Rechenzentren. Dr. Ralph Hintemann (Foto oben), Senior Researcher des Borderstep Instituts, präsentiert auf der Konferenz die Ergebnisse der NeRZ-Studie „Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland: Weltweit führend oder längst abgehängt?“ Die Studie gibt eine aktuelle Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Rechenzentrumsmarktes ab.

Der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland boomt. Fast wöchentlich berichten die Medien über den Neubau von großen Rechenzentren. Die zunehmende Digitalisierung ist ein wichtiger Treiber für dieses Wachstum. Aber auch aktuelle Entwicklungen wie die Diskussionen über Datensicherheit, Safe Habour oder den Brexit wirken sich fördernd auf den deutschen Rechenzentrumsmarkt aus.

Die Investitionen in Rechenzentren in Deutschland steigen ständig an. „Im vergangenen Jahr haben deutsche Rechenzentrumsbetreiber 10 Prozent mehr in den Neubau und die Modernisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur investiert als im Vorjahr. Allerdings wachsen die Märkte in anderen Ländern schneller“, schätzt Ralph Hintemann die aktuelle Situation ein. „Deutschland und Europa verlieren jedes Jahr deutliche Marktanteile im internationalen Wettbewerb.“ Vor allem die schon heute deutlich größeren Rechenzentrumsmärkte in Asien und Nordamerika wachsen schneller als der europäische Markt.

Wettbewerbsvorteil für Deutschland ist das Thema Energieeffizienz der Rechenzentren. „Bei Energieeffizienz der Rechenzentren nimmt Deutschland weltweit eine Spitzenposition ein“, erläutert Hintemann. „Diesen Vorteil sollten wir gezielt nutzen und zum Schwerpunkt einer nationalen Strategie zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in diesem zentralen Zukunftsmarkt machen.“

Insbesondere die skandinavischen Länder und die Niederlande bemühten sich gezielt um die Ansiedlung neuer Rechenzentren, sagt Hintemann: „Hier hat Deutschland deutlichen Nachholbedarf. Wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir mehr und mehr digitale Souveränität und sind im Rechenzentrumsmarkt bald nur noch Mittelmaß“.


Studie zum Download:
www.ne-rz.de/publikationen

Über Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ):
Das „Netzwerk energieeffiziente Rechenzentren“ ist ein Zusammenschluss acht mittelständischer Technologieunternehmen. Ziel ist es, den Energiebedarf der Rechenzentren in Deutschland durch Entwicklung von Effizienztechnologien deutlich zu reduzieren. 

NeRZ Netzwerkpartner:

NeRZ Netzwerk-Koordinator:
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de   

Kontakt NeRZ:                         
Dr. Ralph Hintemann
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1005
E-Mail: hintemann@borderstep.de

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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StartGreen Award 2017: Das sind die Sieger (PM 5/2017)

Award stärkt Netzwerke der grünen Start-up Szene

  • 16.11.2017


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Borderstep Pressemitteilung


StartGreen Award 2017:
Das sind die Sieger


© Rolf Schulten

Award stärkt Netzwerke der grünen Start-up Szene

16. November 2017 Die Sieger des StartGreen Awards stehen fest. Die Preisverleihung fand zum dritten Mal in Folge im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ im Bundesumweltministerium statt. Der StartGreen Award würdigt innovative Gründungskonzepte, Start-ups und Unternehmen, die mit ihren Dienstleistungen und Produkten zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen. Ausgezeichnet wurden SeedForward aus Osnabrück und Recycoal aus Aachen (geteilter Preis in der Kategorie Gründungskonzept), Hydrogenious aus Erlangen (Kategorie Start-up) sowie Polysecure aus Freiburg (Kategorie Junges Unternehmen). Den Sonderpreis „Neue Perspektiven“ erhielt das Start-up VisionYOU aus Potsdam, Brandenburg. Im Rahmen der Veranstaltung wurde erstmals der StartGreen@School Award verliehen, der herausragende grüne Schülerfirmen ehrt. Die Preise gingen an die Schülergenossenschaft Öko-E eSG aus Windeck, NRW (1. Platz), die Schülerfirma Macadamiafans aus Göttingen, Niedersachsen (2. Platz) sowie an die Schülerfirma Young & Fair aus Uetersen, Schleswig-Holstein (3. Platz).


Hintergrund

Vor der Preisverleihung des StartGreen Awards 2017 konnten sich Start-ups mit etablierten Unternehmen, Investoren und Institutionen vernetzen und sich auf einem Netzwerkforum rund um das Thema grünes Gründen austauschen. Zudem fand im Rahmen des Projekts Green Start-up Investment Alliance (GreenUp Invest) ein Experten-Panel zu Finanzierungsoptionen für Start-ups der Green Economy statt. Das Vorhaben will die Finanzierungsbedingungen innovativer Start-ups verbessern und ist eine Kooperation des Borderstep Instituts mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS e.V.), Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND e.V.) und Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG e.V.).

„Der StartGreen Award stärkt die Netzwerke der grünen Start-up Szene“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter. Er ist der Leiter des StartGreen Awards und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, das den Wettbewerb organisiert. Der Preis wurde am 16. November 2017 zum dritten Mal verliehen. Der Wettbewerb sei Teil eines breiten Maßnahmenbündels, mit dem das Borderstep Institut und seine Partner die grüne Gründungsszene stärker vernetzen und besser sichtbar machen möchte, sagt Klaus Fichter. „Unmittelbar auf den StartGreen Award und unsere Unterstützungsarbeit für grüne Gründerinnen und Gründer gehen erfolgreiche Netzwerkprojekte wie das Green Startups Netzwerk des Bundesverbands Deutsche Startups zurück.“

Die Bewerbung um den StartGreen Award 2017 war erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs nicht auf Start-ups aus Deutschland beschränkt. Entsprechend groß war die Konkurrenz. 15 Projekte qualifizierten sich für das Halbfinale, neun setzten sich in einem Public Voting als Finalisten durch und durften am Tag der Preisverleihung ihr Vorhaben vor einer Fachjury pitchen. Ausgezeichnet wurden RecyCoal aus Aachen, NRW und SeedForward (geteilter Preis in der Kategorie Gründungskonzept), Hydrogenious aus Erlangen (Kategorie Start-up) sowie Polysecure aus Freiburg (Kategorie Junges Unternehmen). Die Preisträger jeder Kategorie erhielten jeweils eine Trophäe sowie 5000 Euro (Kategorie Gründungskonzept geteilter Preis).

Nachhaltiges Denken, Handeln und Wirtschaften muss frühzeitig erlernt und gelebt werden. Um dies zu unterstützen, wurden im Rahmen des StartGreen Awards erstmals auch grüne Schülerfirmen ausgezeichnet. Die Sieger des StartGreen@School Awards setzten sich im Halbfinale gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland durch. Ausgezeichnet wurden die Schülergenossenschaft Öko-E eSG an der Gesamtschule Windeck, Nordrhein-Westfalen (1. Platz),die Schülerfirma Macadamiafans Göttingen des Hainberg-Gymnasiums Göttingen, Niedersachsen (2. Platz) sowie die Schülerfirma Young & Fair des Ludwig-Meyn-Gymnasiums Uetersen, Schleswig-Holstein (3. Platz). Die Gewinner teilen sich das Preisgeld von insgesamt 3000 Euro.

Die jugendlichen Gründerinnen und Gründer überzeugten mit qualitativ hochwertigen Einsendungen und standen ihren erwachsenen Vorbildern in nichts nach. „Dadurch, dass wir den Preis für Schülerfirmen im Rahmen des StartGreen Awards vergeben, erhalten die Schülerinnen und Schüler gleich einen Einblick in die ‚echte‘ Unternehmenswelt. Wir möchten sie damit motivieren dran zu bleiben in der Hoffnung, dass sie in naher Zukunft ihr eigenes nachhaltiges Unternehmen gründen oder sich aktiv für das Thema Nachhaltigkeit engagieren“, erläutert Alexander Schabel, der den die Preisverleihung koordiniert.

Junge Menschen motivieren will auch das Start-up VisionYOU aus Potsdam, Brandenburg, diesjähriger Sonderpreisträger des StartGreen Awards. Das regionale Projekt verknüpft Berufsorientierung von Jugendlichen wirksam mit der Nachwuchskräftesicherung in Berlin Brandenburg. Mit dem Sonderpreis „Neue Perspektiven“ würdigt der StartGreen Award herausragende Lösungen für gesamtgesellschaftliche Herausforderungen.  

Außerdem präsentierten die Sieger des deutschen Vorausscheids der Cleantech Open Ideas Challenge (San Francisco) ihr Projekt in einem Pitch. Das RKW Kompetenzzentrum wählte in Kooperation mit dem StartGreen Award die Start-ups INERATEC, matteco und Solmove aus. Die Start-ups erhalten neben den Reisekosten ein intensives Pitch- und PR-Training im Vorfeld und ein Rahmenprogramm in Kalifornien. Im vergangenen Jahr setzten sich die im Rahmen des StartGreen Awards gekürten Start-ups interpanel und Intrapore in den Kategorien „Scale Track“ und „Growth Track“ gegen die weltweite Konkurrenz in Kalifornien durch. 

Der StartGreen Award wird vom Borderstep Institut organisiert und fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.


StartGreen Award 2017

Finale StartGreen Award 2017
Kategorie Gründungskonzept (noch nicht gegründet)
INIT (Berlin): Multifunktionale Entsalzungsanlage für Entwicklungsgebiete
RecyCoal (Aachen, NRW): Holzkohleersatzprodukt für Entwicklungsländer
SeedForward (Osnabrück, Niedersachsen): Organische adaptierbare Saatgutbeschichtung

Kategorie Start-ups (bis 5 Jahre)
Frischepost (Hamburg): Online-Hofladen mit CO²-neutralem Lieferservice
Hydrogenious (Erlangen, Bayern): Technologie zur Speicherung von Wasserstoff in Flüssigkeit
Solmove (Potsdam, Brandenburg und Inning a. Ammersee, Bayern): Photovoltaik-Module als Straßenbelag 

Kategorie Junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)
Heldenmarkt (Berlin): Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum
Polysecure (Freiburg/Br., Baden-Württemberg): Technologie zur effizienten Trennung und Sortierung von schwer recycelbaren Stoffen
WeSustain (Buxtehude, Niedersachsen): Software für Unternehmen zur Optimierung von CSR- und Nachhaltigkeitsaktivitäten  

StartGreen@School Award
Sieger StartGreen@School Award
Öko-E eSG (Windeck, NRW) Verkauf von Ökostrom, Pflege von Streuobstwiesen und Webseite für sanften Tourismus
Macadamiafans (Göttingen, Niedersachsen): Biozertifizierte Macadamianüsse von kenianischen Kleinbauern
Young & Fair (Uetersen, Schleswig-Holstein): Individuell bedruckte, fair produzierte Textilien aus Bio-Baumwolle 

Halbfinalisten StartGreen@School Award
Macadamiafans Göttingen (Göttingen, Niedersachsen)
Villa Kunterbunt (Seelscheid, NRW)
Schmids Druck Studio (Berlin)
Öko-E eSG (Windeck/Rosbach, NRW)
Ecological Revolutionary Company eSG (Hamm, NRW)
Schülerreparaturwerkstatt (München, Bayern) 
Young&Fair (Uetersen, Schleswig-Holstein)
InnoGrün eG (St. Ingbert, Saarland)
DUPF Dienstleistungs- und Produktionsfirma der Mittelschule Oettingen (Oettingen, Bayern)
Schülerfirma des J. Landenberger FÖZ (Weimar, Thüringen)

Sonderpreis „Neue Perspektiven“ StartGreen Award 2017
VisionYOU (Potsdam, Brandenburg), regional ausgerichtete Berufsorientierung von Jugendlichen mittels Virtual Reality 

Cleantech Open Global Ideas Challenge, Deutsche Vorauswahl
INERATEC (Karlsruhe, Baden-Württemberg) Chemische Reaktortechnologie zur Umwandlung von Gasen in flüssige Energieträger
matteco (Kappelrodeck/Baden, Baden-Württemberg): Gummiprodukte aus recycelten Altreifen
Solmove (Potsdam, Brandenburg und Inning a. Ammersee, Bayern): Photovoltaik-Module als Straßenbelag


Über StartGreen Award:
Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung der diesjährigen Hauptpartner: GASAG AG, Wincubator, RKW Kompetenzzentrum, InnoEnergy, CleanTech Innovation Center Berlin und Technologiezentrum Dresden.
www.start-green.net/award

Über StartGreen@School:
Der StartGreen@School Award ist Teil des Projekts StartGreen@School. Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Gründungskultur an Schulen. Das Projekt tragen UnternehmensGrün e.V., Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, Institut Futur der FU Berlin und BildungsCent e.V.. StartGreen@School wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.
www.start-green.net/school

Über Cleantech Open Global Ideas Challenge:
Die Cleantech Open Global Ideas Challenge ist ein in San Francisco (USA) im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfindender Wettbewerb, der vom Cleantech Open Accelerator ausgerichtet wird. RKW Kompetenzzentrum nominiert in Kooperation mit dem StartGreen Award Start-ups aus Deutschland für den internationalen Ausscheid.
www.rkw-kompetenzzentrum.de

Über Borderstep:
Borderstep erforscht als unabhängige und gemeinnützige Wissenschaftseinrichtung die Zukunft und untersucht, was kommt (Innovation) und was bleibt (Nachhaltigkeit). Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung von Problemlösungen und Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Wirtschaften.
www.borderstep.de  

Kontakt Presse:
Maya Kristin Schönfelder
Pressesprecherin
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
Tel.: +49(0)30 306 45 1008
E-Mail: schoenfelder@borderstep.de


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Elektrisierende Entwicklung: E-Mobilität als wirtschaftliche Chancen für Regionen (PM 4/2017)

Borderstep diskutiert Elektromobilität als lokalen Zukunftsmotor

  • 27.10.2017


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Borderstep Pressemitteilung


Elektrisierende Entwicklung: E-Mobilität als wirtschaftliche Chancen für Regionen


Borderstep diskutiert Elektromobilität als lokalen Zukunftsmotor

Deutschlands Autohersteller erkennen die wirtschaftlichen Chancen der Elektromobilität. Die Bundesregierung verfolgt das ausgerufene Ziel, im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, derzeit nicht  aktiv. Bei Volkswagen, BMW und Mercedes treiben hingegen die internationalen Absatzmärkte den Innovationsgeist. Etwa 60% der von ihnen gefertigten Autos gehen in den Export. Nach derzeitigem Planungsstand wollen die deutschen Autobauer im Jahr 2025 etwa 3 bis 3,5 Millionen Autos mit Batterieantrieb herstellen. Das bietet auch Chancen für Regionen. Zusammen mit der IG Metall Emden diskutierte das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit auf einer Zukunftswerkstatt in Emden das Thema „Elektromobilität im Nordwesten“ mit 30 Experten.

Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist in immer mehr Ländern Thema: Nach Norwegen und den Niederlanden folgten Pläne aus Indien und China, zuletzt aus Frankreich und England. Die Zeitskalen sind unterschiedlich, aber die Richtung ist immer die gleiche: In einigen Jahrzehnten werden Autos nicht mehr mit Benzin und Diesel, sondern mit Strom fahren. Wie aber können Elektroautos möglichst umweltfreundlich produziert werden? 

Wege zu einem deutschen Leitmarkt für Elektroautos
Der internationale Druck auf die Autohersteller nimmt zu. Das Angebot an guten und deutlich preiswerteren Elektroautos deutscher Hersteller werde in den nächsten Jahren deutlich  wachsen, prognostiziert Dr. Jens Clausen, Mitgründer des Borderstep Instituts und Experte für Elektromobilität. „Um einen Leitmarkt in Deutschland zu etablieren, müssen möglichst kurzfristig die Absatzzahlen steigen. Hierfür brauchen wir in den nächsten drei Jahren noch höhere Kaufanreize, z.B. eine deutlich höhere Kaufprämie.“

Energieintensive Fertigungsschritte als Chance für Küstenregionen
Wie die Energiewende regional zur Erfolgsgeschichte wird, zeigt ein Blick nach Ostfriesland. „Ostfriesland ist ein regeneratives Großkraftwerk, dass rund doppelt so viel Strom aus Windkraft liefert, wie die hiesige Industrie und Privathaushalte verbrauchen“, stellt Johann Saathoff, energiepolitischer Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion, fest. Die Elektromobilität und die mit ihr verbundenen energieintensiven Fertigungsschritte könnten aus dem Stromlieferanten einen wirtschaftlich lukrativen Produktionsstandort machen, so Saathoff. „Diese Energie nach Süden zu schaffen, ist nicht einfach. Sie vor Ort für energieintensive Produktion, z.B. von Batteriezellen zu nutzen, ist eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive und würde Elektroautos insgesamt noch klimafreundlicher machen.“

Die Zukunftswerkstatt macht klar, dass der Pfadwechsel zur Elektromobilität nur durch vielfältige Anstrengungen erfolgreich gelingen kann. Die Hersteller müssen preiswerte Elektroautos in großer Zahl liefern können und Kompetenzen in der Batteriefertigung aufbauen. Die Ladesäulenvielfalt muss zu einem sich ergänzenden System zum Laden daheim, am Arbeitsplatz und unterwegs ausgebaut werden, wobei einem einfachen Bezahlsystem hohe Bedeutung zukommt. Regenerativer Strom muss nicht nur für den Antrieb der Fahrzeuge, sondern möglichst auch zu ihrer Produktion eingesetzt werden.

Gefragt: Innovative Start-ups
Neue Unternehmen spielen dabei ein wichtige Rolle. Sie entwickeln innovative Fahrzeugkonzepte, spielen in der Batterietechnik mit und betreiben Apps, mit denen man Ladesäulen finden kann. Die Wirtschaftspolitik des Bundes und der Länder muss koordinierend agieren und die Rahmenbedingungen so setzen, dass die Wirtschaftsakteure eine nachhaltige Produktion mit umweltfreundlichen Produkten rasch realisieren können. Besonders die Strommarktregulierung und der Fokus auf Kohlestrom steht dem vielfach im Wege.

Einzelne Regionen können jetzt neue Stärken aufbauen. So entstehen im Raum Aachen gegenwärtig neue Automobilfabriken und verschiedene Regionen versuchen, die wieder wachsende Batteriebranche an sich zu binden. Diese sollte sich in Regionen ansiedeln, in denen sie die energieintensive Zellfertigung z.B. mit Windstrom betrieben kann.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Dr. Jens Clausen
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
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Borderstep-Policy Paper zur Elektromobilität in Deutschland:
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Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit:
Das Borderstep Institut ist im Bereich der anwendungsorientierten Innovations- und Entrepreneurship-Forschung tätig und dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.
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