Die Energiewende gestalten - Erzeugung und Verbrauch im Gleichgewicht
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WindNode – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands

  • 12/2016 - 10/2020

WindNode Ziel des Verbundprojekts WindNODE ist, in der Modellregion Nordostdeutschland Musterlösungen für eine intelligente Energieversorgung mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien zu entwickeln.

WindNODE wird im Förderprogramm SINTEG – Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende gefördert. Die Modellregion umfasst alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin und steht unter der Schirmherrschaft der sechs Ministerpräsidenten.

Im Vorhaben WindNODE arbeiten über 50 Verbundpartner an Konzepten für die Nutzung und Speicherung von wechselnden Anteilen erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung. Wichtige Elemente hierfür sind neben einer leistungsfähigen IKT-Plattform flexible Energienutzer wie Kühlhäuser, Wärmespeicher, Elektrofahrzeuge oder Gebäude.

Das Borderstep Institut ist wissenschaftlicher Verbundpartner in WindNODE. Es koordiniert das Arbeitspaket zu Quartieren (AP 8). Darin wird erprobt, welchen Beitrag Gebäude und Liegenschaften zur intelligenten Steuerung verschiebbarer Lasten und flexibler Erzeugung leisten können.

Borderstep erprobt dafür zusammen mit Partnern in einem Quartier in Berlin (AP 8.2), wie mit Hilfe von Smart Building Technik Wohnquartiere in den WindNODE-Steuerungsansatz integriert werden können. So sollen mithilfe von dezentralem Energiemanagement netzdienliche Betriebszustände des Quartiers entwickelt und modelliert werden. Als Strom- und Wärmesenken können Nahwärme- und Heizungssysteme sowie die Gebäudemasse als latenter Speicher genutzt werden. Durch Power-to-Heat-Aggregate kann die Kapazität ausgebaut werden. Das Quartier verfügt zudem über ein modulierbares Blockheizkraftwerk, das in stromorientierter Fahrweise betrieben werden kann.

Entscheidend für die intelligente Steuerung von Quartieren ist, ob netzdienliche Verhaltensweisen durch finanzielle Anreizmechanismen motiviert werden. Borderstep untersucht daher auch, wie sich beispielsweise variable Netzentgelte auf die Wirtschaftlichkeit der entwickelten Modelle auswirken.

Außerdem beschäftigt sich Borderstep in AP 9.3 von WindNODE in Zusammenarbeit mit Berlin Partner damit, wie sich aus der Zusammenarbeit von traditionellen Energieversorgern und Startups innovative Geschäftsideen und Geschäftsmodelle für den Wandel der Energiewirtschaft entwickeln lassen. Das Institut analysiert dabei zum Beispiel, welche Inkubatoren- und Akzeleratorenprogramme es in der Modellregion gibt, welche Modelle erfolgreich sind und wie Innovationen aus WindNODE mit welchen Partnern in die Programme eingehen können.

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