Wie viel trägt die Digitalisierung zum Klimaschutz bei?
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Klimaschutzpotenziale der Digitalen Transformation (CliDiTrans)

Mikro- und Makroökonomische Evidenz zur Rolle von Nachfrageeffekten und Produktionsverlagerungen beim Einsatz von IKT

  • 12/2018 - 11/2021

 

 

 

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Klimaschutzpotenziale der Digitalen Transformation

Im Vorhaben Klimaschutzpotenziale der Digitalen Transformation (CliDiTrans) werden anhand von Fallstudien und gesamtwirtschaftlichen Betrachtungen die Klimaschutzwirkungen der Digitalisierung analysiert.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein maßgeblicher Treiber für die Veränderung der Lebens- und Arbeitswelt. Digitalisierung kann zu deutlich mehr Klimaschutz führen.

Die zunehmend dezentrale Verfügbarkeit und sich rasch fortentwickelnde Leistungsfähigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie der Internetinfrastruktur ermöglichen stetig neuartige Anwendungen. So z. B. Cloud Computing, 3D-Printing, die Auswertung großer Datenmengen in Echtzeit (Big Data) oder die intelligente Vernetzung und Automatisierung von Produktionsprozessen (Industrie 4.0). Konsum-, Arbeits- und Produktionsprozesse, sogar Industriestrukturen werden durch die Digitalisierung verändert.

Einige Untersuchungen errechnen Potenziale zur Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen durch IKT um bis zu 20 Prozent bis 2030. In diesen Untersuchungen werden jedoch zwei wesentliche Aspekte der zunehmenden Digitalisierung nicht oder nur unzureichend berücksichtigt:

  • Die Digitalisierung löst Nachfrageveränderungen aus. Ganz neue Produkte und Dienstleistungen entstehen oder vorhandene Lösungen werden qualitativ besser und gleichzeitig preiswerter, so dass sie stärker nachgefragt werden.
  • Mit dem Einsatz von IKT-Lösungen nationale und internationale Verschiebungen in den Produktionsprozessen verbunden.

Fallstudien zu Klimaschutzwirkungen der Digitalisierung

Das geplante Vorhaben setzt genau hier an. Borderstep, das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und der Praxispartner Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) werden anhand von Fallstudien und gesamtwirtschaftlichen Betrachtungen gemeinsam die Klimaschutzwirkungen der Digitalisierung analysieren.

Darüber hinaus wird der mögliche Klimaschutz-Beitrag der Digitalisierung unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen der Digitalisierung auf Nachfrageveränderungen bzw. Produktionsverlagerungen bestimmt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes Ökonomie des Klimawandels gefördert.

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