Woran scheitert die Verbreitung nachhaltiger Konsummuster?
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Wege zum nachhaltigen Konsum

Erforschung von Innovation und Diffusion in den Bereichen Energie und Ernährung

  • 03/2007 - 02/2010

Vielfältige Debatten zum Nachhaltigen Konsum werden geführt; ein breit angelegtes Spektrum an nachhaltigen Handlungsalternativen und Konsummustern sind des Längeren bekannt. Trotzdem: ein Nachhaltiger Konsum in seiner vollen Bandbreite ist von einer Umsetzung weit entfernt.

Die Ausgangsfrage des Forschungsvorhabens mit dem Titel „Wenke 2“ lautete daher: „Woran scheitert die Verbreitung nachhaltiger Konsummuster?“

Nachhaltigkeitseffekte entstehen nicht aus einseitigen Kalkülen oder Strategien von Anbieter- oder Konsumentenseite. Stattdessen sind ein aktiver Austausch und eine wechselseitige Klärung von Zielsetzungen, Erwartungen und Interessen unabdingbar.

Am Beispiel der Bereiche „privater Energiekonsum“ und „Ernährung“ wurden deshalb

  1. umsatzorientierte Handlungskonzepte entwickelt
  2. ökonomische Erklärungsangebote geprüft, weiterentwickelt und zusammengeführt
  3. Innovations- und Diffusionsbedingungen gestaltungsorientiert präzisiert
  4. Strategische Suchprozesse und zugrunde liegende Einbettungen wie Orientierungen der Akteure analysiert und synchronisiert.

Das Vorhaben setzte an den Grenzen der bisherigen Innovations- und Diffusionsforschung an, um mittels quantitativer ökonomischer Methoden zu tragfähigen empirischen Ergebnissen zu gelangen.

Praktische Ziele sind waren u.a.

  1. eine Reduzierung des Energieverbrauchs und eine Erhöhung des Einsatzes erneuerbarer Energien (zunächst in der Region Hannover)
  2. Orientierung auf regionale, ökologische und fair gehandelte Lebensmittel (zunächst in der Region Weser-Ems)

Wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse finden Sie in den Projektergebnissen.

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