Ganzheitliches Energiemanagement in professionellen Rechenzentren
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Total Energy Management for professional data centers

TEMPRO

  • 11/2016 - 10/2019

Im Projekt TEMPRO – „Total Energy Management for professional data centers“ werden Lösungen entwickelt, um den Energieverbrauch von Rechenzentren deutlich zu reduzieren. Der Schwerpunkt liegt auf einem ganzheitlichen Ansatz beim Energiemanagement. Statt wie bisher meist üblich nur den Energiebedarf im laufenden Betrieb zu betrachten, nimmt das TEMPRO-Team den gesamten Lebenszyklus aller Geräte und Anlagen im Rechenzentrum in den Blick – vom Rohstoffgewinn über die Herstellung und den Transport bis zum Recycling.

Hintergrund ist ein stetig ansteigender Energiebedarf der Rechenzentren. Im Jahr 2016 benötigten die 50.000 Rechenzentren in Deutschland 12,4 Mrd. kWh an Strom – so viel, wie vier mittlere Kohlekraftwerke pro Jahr produzieren. Die Digitalisierung der Gesellschaft und Wirtschaft wird dazu führen, dass auch in Zukunft immer mehr Rechenkapazitäten und damit auch immer mehr Energie in Rechenzentren benötigt wird.

TEMPRO entwickelt nicht nur die wissenschaftlichen Grundlagen für eine ganzheitliche Betrachtung des Energiemanagements. Gleichzeitig sollen im Rahmen des Projekts auch unterstützende Softwaretools und technische Lösungen zur Senkung des ganzheitlichen Energiebedarfs entstehen.

Borderstep wird im Teilprojekt TecPo – „Technologies and Potentials“ – dazu beitragen, dass eine wissenschaftliche Bewertungsgrundlage für eine ganzheitliche Betrachtung des Energiebedarfs von Rechenzentren geschaffen wird. Weitere Ziele des Teilprojektes sind die Identifizierung und Bewertung von Effizienztechnologien für Rechenzentren und die Ermittlung ihrer Einsparpotenziale.

Außerdem unterstützt Borderstep aktiv die Unternehmenspartner, die neue Effizienztechnologien im Projekt entwickeln. Das Institut ermittelt dafür Kundenanforderungen an die neuen Lösungen und schätzt deren Marktpotenziale ab

TEMPRO ist ein Verbundprojekt, das von Borderstep gemeinsam mit sieben weiteren Projektpartnern und drei assoziierten Partnern gestartet wurde. Das Vorhaben wird im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert.

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