Internationale Arbeitsgruppe zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen

UNEP – International Resource Panel

Das Borderstep Institut ist Mitglied einer Arbeitsgruppe des International Resource Panels (IRP) des United Nations Environment Programme (UNEP). Das IRP wurde im Jahr 2007 von der UNEP gegründet, um unabhängig erfasste, konsistente und wissenschaftlich abgesicherte Informationen sowie Bewertungen zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und den damit verbundenen Umweltwirkungen entlang des Lebenszyklus zur Verfügung zu stellen.

Durch die Bereitstellung solcher Informationen möchte das IRP zu einem besseren Verständnis über die mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbundenen Umweltwirkungen beitragen. Ziel ist dabei auch durch die Informationsbereitstellung, die wirtschaftliche Entwicklung in den UNEP-Staaten dauerhaft vom Ressourcenverbrauch zu entkuppeln. Die von dem Panel herausgegebenen Berichte sollen durch die Mitgliedsstaaten für die Entwicklung entsprechender umweltpolitischer Ansätze und deren Bewertung genutzt werden können.

Dem IRP angegliedert sind mehrere, mit internationalen, wissenschaftlichen Experten besetzte, Arbeitsgruppen, die die Daten und Informationen für das IRP erheben und bewerten.

Das Borderstep Institut, vertreten durch Institutsmitgründer Dr. Severin Beucker, ist Mitglied einer Arbeitsgruppe. Diese beschäftigt sich mit der Bewertung von Effizienztechnologien zur Minderung von Treibhausgasen und deren Umweltwirkungen entlang des Lebenszyklus. Mit Hilfe szenarienbasierter Ökobilanzierungsansätze werden die Treibhausgasminderungspotentiale bis zum Jahr 2050 ermittelt. Dabei werden vom Borderstep Institut vor allem Anwendungserfahrungen und Messergebnisse aus dem Bereich intelligenter Gebäudetechnik und Green IT eingebracht. Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe kommen aus den Nord- und Südamerika, Asien, sowie mehreren europäischen Ländern.

Die Resultate der Arbeitsgruppe werden ab dem Jahr 2015 in mehreren Publikationen des IRP sowie in Fachzeitschriften publiziert. Sie sollen dann einen zentralen, durch internationale wissenschaftliche Expertise abgesicherten Beitrag zur Entwicklung und Bewertung klimaschutzpolitischer Maßnahmen und Politiken sowie deren Bewertung liefern.