Potenziale einer gemeinschaftlichen Wärmeversorgung
Analyse zu Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften in der Wärmeversorgung
Im Auftrag des Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) der dena führt das Borderstep Institut eine Analyse zu Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften in der Wärmeversorgung durch.
Gemeinschaftliche Wärmeversorgung: Wie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften die Wärmewende vorantreiben
Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, die Wärme erzeugen und meist über Wärmenetze verteilen, leisten schon heute einen wertvollen Beitrag zur Wärmewende: Manche Gemeinden fördern aktiv Wärmeenergiegemeinschaften, andere setzen auf kommunale Eigenbetriebe. Hinzu kommen überregional aktive Genossenschaften und privat organisierte „erneuerbare Stadtwerke“, die Projekte mit erheblicher finanzieller Beteiligung durch lokale Gruppen vorantreiben.
Unter anderem beleuchtet die Analyse folgende Fragen:
- Was zeichnet eine gemeinschaftliche Wärmeversorgung aus? Und was verstehen wir unter dem Begriff Wärmeenergiegemeinschaften?
- Welche Formen gibt es? Wie lassen sich ihre Potenziale von der Kommune bereits in der Planungsphase sichtbar und nutzbar machen?
- Wie können Kommunen, lokale Akteurinnen, Akteure und Gemeinschaften erfolgreich zusammenarbeiten?
- Welche Bedeutung können Wärmeenergiegemeinschaften künftig für den Aufbau und Betrieb lokaler Wärmenetze haben?
Erste Ergebnisse wurden im Rahmen eines KWW-Spezial am 21.1.2026 vorgestellt: https://www.kww-halle.de/veranstaltungen/detail/kww-spezial-waermeenergiegemeinschaften-in-der-kwp
Die Förderung der Wärmewende ist seit Jahren ein zentrales Ziel des Borderstep Instituts
Bereits 2020 engagierte sich Borderstep aktiv dafür, die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Wärmeversorgung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Im Projekt Solare Wärmepumpe untersuchte das Institut, wie die Kombination von Solarthermie und Wärmepumpen die Effizienz und Klimafreundlichkeit der Wärmeversorgung steigern kann – insbesondere in urbanen Räumen wie Hannover.
Borderstep unterstützt regenerative Wärmeversorgung mit wissenschaftlicher Expertise
Am 15. Juli 2021 beschloss der Rat der Landeshauptstadt Hannover, das Kohlekraftwerk Stöcken schneller als bisher geplant abzuschalten und dafür die regenerative Wärmeerzeugung deutlich auszubauen. In sieben Verhandlungsrunden mit der Vorstandsvorsitzenden der enercity AG (Stadtwerke Hannover) und dem Oberbürgermeister Belit Onay gelang es Dr. Jens Clausen vom Borderstep Institut, wesentliche Punkte im politischen Programm der Wärmewende zu verankern.
Auch im Forschungsprojekt Key Points der kommunalen Wärmewende hat das Borderstep Institut handlungsorientierte Informationen entwickelt, um die lokale Wärmewende voranzutreiben. Ziel war es, Kommunen, Umweltgruppen und lokale Akteure mit präzisen, leicht verständlichen Informationen zu zentralen Lösungsstrategien auszustatten – etwa durch die Erarbeitung von acht Policy Papers zu verschiedenen Aspekten der Wärmewende.
