Intensiver Austausch zwischen allen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre
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VHB Jahrestagung 2026 – Responsible Innovation

Betriebswirtschaftslehre gestaltet Zukunft

  • 18. - 20. März 2026
  • Georg-August-Universität Göttingen

Die 85. Jahrestagung des Verband der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) findet vom 18. bis 20. März 2026 in Göttingen statt. Unter dem Leitthema „Responsible Innovation – Betriebswirtschaftslehre gestaltet Zukunft“ widmet sich die Tagung der Rolle der betriebswirtschaftlichen Forschung bei der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gastgeberin ist die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

VHB Jahrestagung: Wissenschaftliche Impulse für nachhaltige Transformation

Im Mittelpunkt der VHB Jahrestagung stehen Fragen nach der Verantwortung von Unternehmen und Unternehmertum bei der Bewältigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Herausforderungen sowie nach den Potenzialen verantwortungsvoller Innovationen für nachhaltige Entwicklungspfade. Die Tagung bietet ein breit gefächertes wissenschaftliches Programm mit Vorträgen, Panels, Sessions und Workshops, die aktuelle Forschungsperspektiven und praxisrelevante Lösungsansätze zusammenführen.

Engagement von Borderstep im VHB und in der WK NAMA

Das Borderstep Institut ist über Prof. Dr. Klaus Fichter aktiv im VHB engagiert und Mitglied der Wissenschaftliche Kommission Nachhaltigkeitsmanagement (WK NAMA). In diesem Kontext bringt Borderstep seine Forschung zu nachhaltigkeitsorientierten Innovationsprozessen und unternehmerischen Transformationsdynamiken in die wissenschaftlichen Diskussionen der Tagung ein.

Ein zentraler inhaltlicher Bezugspunkt ist die Session „Resilience as a Service: Unternehmertum und Geschäftsmodelle in Zeiten von Polykrisen und mangelnder Nachhaltigkeit“ (Donnerstag, 19.03.2026,  15:30 – 16:30). Dort werden aktuelle Forschungsarbeiten zu resilienten Geschäftsmodellen, nachhaltigkeitsorientiertem Entrepreneurship sowie zu den ökonomischen und organisationalen Implikationen multipler Krisendynamiken vorgestellt und diskutiert.

In der Session sollen drei Leitfragen erörtert werden:

  1. Welche Schlussfolgerungen sind aus den veränderten Rahmenbedingungen von Polykrisen und mangelnder Nachhaltigkeit für die Forschung zu Unternehmertum zu ziehen?
  2. Welche unternehmerischen Chancen erwachsen aus dem steigenden Bedarf nach Resilienz und welche neuen Geschäftsmodellmuster lassen sich hier erkennen?
  3. Inwiefern kann das Konzept „Resilience as a Service“ als Transformationsmechanismus dazu beitragen, die bestehenden Nachhaltigkeitsprinzipien Effizienz, Konsistenz und Suffizienz zu ergänzen und Innovation sowie Unternehmertum für nachhaltige Entwicklung zu stärken?

Die Session wird gemeinsam geleitet von Prof. Dr. Klaus Fichter (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | Borderstep Institut), Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund (ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin e.V.) sowie Prof. Dr. Karsten Hurrelmann (IU Internationale Hochschule). Gemeinsam bringen sie ihre Expertise zu nachhaltigen Innovationen, Geschäftsmodellen und Transformationsprozessen in die Diskussion ein.

Präsentation eines Borderstep Papers

Auch in einer weiteren Session WK NaMa 2 | Sustainable Transformation of Markets and Sectors (Mittwoch, 18.03.2026, 15:30–16:30 Uhr) übernimmt Prof. Dr. Klaus Fichter die Sitzungsleitung. In diesem Rahmen präsentiert Dr. Tobias Froese (Borderstep Institut) das Paper „Multi-Dimensional Value Creation as Both Driver and Response in Socio-Technical Evolution: Insights from the Building Automation Sector“.

Das Paper wurde gemeinsam verfasst von Dr. Tobias Froese, Prof. Dr. Klaus Fichter, Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund und Dr. Severin Beucker und untersucht die Rolle mehrdimensionaler Wertschöpfung als Treiber und Ergebnis sozio-technischer Transformationsprozesse am Beispiel der Gebäudeautomation.