EURAM 2026
Navigating High Waters – Managing in an Age of Disruption
„Navigating High Waters – Managing in an Age of Disruption“: So lautet in diesem Jahr das Konferenzthema der European Academy of Management Conference (EURAM).
Track „Innovation for Sustainability, Circularity and Green-tech“
Der Track „Innovation for Sustainability, Circularity and Green-tech“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen als Chancen für nachhaltige Innovationen nutzen können. Im Mittelpunkt stehen Forschungsarbeiten zu nachhaltigkeitsorientierten Innovationsprozessen, zirkulären Geschäftsmodellen, grünen Technologien und Produkt-Service-Systemen, die zu einer nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.
Der Track wird von einem internationalen Forschungsteam geleitet, darunter Prof. Dr. Klaus Fichter (Borderstep Institut), Prof. Dr. Erik G. Hansen (JKU Linz & Leuphana Universität Lüneburg), Prof. Dr. Frank Tietze (University of Cambridge) und weitere Partneruniversitäten.
Themenauswahl
- Nachhaltigkeitsorientierte Innovation und Entrepreneurship
- Circular Innovation & Green-Tech
- Nachhaltige Geschäftsmodelle und Ökosysteme
- Digitalisierung, IoT und Smart Products als Enabler für Nachhaltigkeit
- Übergänge zu nachhaltigen Produkt-Service-Systemen
- Diffusion, Skalierung und IP-Strategien bei SOI
Was ist EURAM?
Die European Academy of Management ist eine 2001 gegründete wissenschaftliche Gesellschaft. Ihr Ziel ist es, die akademische Disziplin des Managements in Europa voranzutreiben. Mit Mitgliedern aus 60 Ländern weist EURAM ein hohes Maß an Vielfalt auf und bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, Debatten über eine Vielzahl von Themen und Traditionen des Forschungsmanagements zu bereichern.
Warum „Navigating High Waters“?
Das Thema „Navigating High Waters“ der EURAM 2026 spiegelt die aktuellen Rahmenbedingungen für Organisationen und Management wider. Eine Welt geprägt von hoher Unsicherheit, komplexen Vernetzungen und disruptiven Veränderungen.
Unternehmen sehen sich nicht mehr nur mit „klassischen“ Managementaufgaben konfrontiert, sondern mit tiefgreifenden Umwälzungen. Dazu gehören eopolitische Risiken, rasante technologische Fortschritte, demografische Verschiebungen sowie zunehmende Regulierungsdichte. In dieser „stürmischen See“ braucht Management neue Kompetenzen: Agilität, Resilienz, Innovationsfähigkeit und ein holistisches Verständnis über alle Funktionen und Organisationsebenen hinweg. Der Begriff „High Waters“ steht sinnbildlich für Phasen, in denen gewohnte Managementparadigmen nicht mehr ausreichen. Stattdessen sind breite Perspektiven gefragt: Strategie, Marketing, Lieferketten, Human Resources und mehr.
