Willkommen beim Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Interview: Wissenschaft mit Haltung

Wissenschaft mit Haltung: Was motiviert Menschen, sich der Nachhaltigkeitsforschung zu verschreiben? Wie gelingt der Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Tiefe und praktischer Wirkung? In unserem Interview geben Dr. Tobias Froese und Julia Frantsits Einblicke in ihre persönlichen Wege, Forschungsansätze und die Ziele, die sie bei Borderstep verfolgen. Beide verstärken seit Januar 2025 das Borderstep Team.

Tobias, was hat dich bewegt, zum Borderstep Institut zu wechseln?

Dr. Tobias Froese: Was mich an Borderstep besonders gereizt hat, ist die einzigartige Kombination aus inhaltlicher Relevanz, wissenschaftlicher Exzellenz und praxisnaher Forschung. Seit zwei Jahrzehnten gilt das Institut als Vorreiter an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Innovation und Entrepreneurship – insbesondere in Themenfeldern wie Smart Energy, nachhaltigem Unternehmertum und Impactmessung. Gleichzeitig beweist Borderstep immer wieder den Mut, neue Forschungsfelder zu erschließen. Ich freue mich sehr darauf, neue Themen wie bürgergetragene Suffizienz-Innovationen oder Biodiversity-Entrepreneurship aktiv mitzugestalten. Borderstep ist genau in dem Bereich Vorreiter, in dem ich noch viel lernen und gleichzeitig etwas beitragen möchte.

Kennengelernt habe ich das Institut bereits im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zu Geschäftsmodellen in der Gebäudeautomation während meiner Zeit als Postdoc an der ESCP Berlin. Schon damals habe ich das Team als offen, hilfsbereit und zugleich äußerst professionell erlebt – umso mehr habe ich mich über den Wechsel zu Borderstep gefreut.
Nicht zuletzt bietet mir die außeruniversitäre Struktur von Borderstep die Möglichkeit, langfristig an Forschungsthemen zu arbeiten, statt, wie es das Wissenschaftszeitvertragsgesetz an Hochschulen vorsieht, alle paar Jahre neu planen zu müssen. Für mich, der Forschung als Langstreckenlauf versteht, ist das ein echter Glücksfall.

Julia, gab es einen Moment, in dem dir klar wurde: Ich will in der Nachhaltigkeitsforschung arbeiten?

Julia Frantsits: Schon während meines Bachelors hat sich das Interesse angedeutet – vor allem durch meine Abschlussarbeit, die mir viel Freude gemacht hat. Die Zusammenarbeit mit Florian Lüdeke-Freund und Tobias Froese hat das noch weiter gestärkt. Wirklich ausschlaggebend war dann meine Masterarbeit: Das Gefühl, an Themen mit gesellschaftlicher Relevanz zu arbeiten und direkt am Puls der Zeit mitzuwirken, hat mich sehr motiviert. Die praktische Umsetzung und die Erfahrungen im Forschungsprozess haben mir gezeigt, wie gut mir diese Art der Arbeit liegt. Ich bin generell ein sehr wissbegieriger Mensch – das passt gut zur Forschung.

Tobias, wie sah dein bisheriger beruflicher Weg aus und was hat dich besonders geprägt?

Dr. Tobias Froese: Mein Weg ist geprägt durch die Verbindung von Wissenschaft und Praxis – und genau das spiegelt sich auch in meinem Forschungsschwerpunkt wider: nachhaltige Geschäftsmodelle. Nach meinem Bachelor in Design- und Projektmanagement an der FH Südwestfalen folgte ein Master in International Business & Sustainability in Hamburg. Danach hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. An der ESCP Business School habe ich 2024 meine Promotion mit summa cum laude abgeschlossen. In meiner Dissertation habe ich untersucht, wie Unternehmen mit nachhaltigen oder sogar wachstumskritischen Geschäftsmodellen echten Wert schaffen können.

Ein besonderes Highlight war die Mitorganisation der internationalen New Business Models-Konferenz 2019. Seither kuratiere ich dort jährlich mit Prof. Lüdeke-Freund einen Track zu Theoriegrundlagen nachhaltiger Geschäftsmodelle.

Seit Anfang 2025 bin ich Senior Researcher im Borderstep-Team und zusätzlich an der Universität Oldenburg im TEN.efzn-Projekt tätig, wo ich Diffusionspfade für Energieinnovationen erforsche.
Meine Praxiserfahrung, u. a. bei Beiersdorf, Henkel, Philips und Humana, in Bereichen wie Produktentwicklung, Nachhaltigkeit und Compliance, hilft mir heute, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und anwendbar zu machen. Besonders prägend war auch mein Freiwilliges Soziales Jahr in Irland. Es hat mein Verständnis für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und ökologische Verantwortung nachhaltig geschärft.

Julia, wie war dein erster Eindruck bei Borderstep?

Julia Frantsits: Meine ersten Eindrücke sammelte ich eigentlich schon im Vorfeld. Noch vor dem Start gab es ein Kennenlerninterview, einen fachlichen Austausch – und die Einladung zur Weihnachtsfeier. Das war besonders schön, weil ich das Team vorab erleben konnte. Schon damals hatte ich das Gefühl: Das ist ein toller Kreis mit Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben.
Bei Borderstep wird sehr bewusst rekrutiert – jede Person bringt etwas Einzigartiges mit. Die ersten Tage waren natürlich aufregend. Viele neue Eindrücke, viel Vorfreude auf die Projektarbeit und das gute Gefühl, hier genau richtig zu sein. Es fühlt sich wirklich wie ein kleines, wertschätzendes Team an. Fast wie eine Familie.

Tobias, woran arbeitest du aktuell und was reizt dich besonders an diesen Projekten?

Dr. Tobias Froese: Aktuell forsche ich bei Borderstep zu zwei zentralen Themen. Einmal arbeite ich an einem Projekt zu Energy Sharing in urbanen Quartieren. Besonders reizvoll ist für mich die ganzheitliche Perspektive: Wir untersuchen im interdisziplinären Team, wie gemeinschaftlich erzeugter Solarstrom technisch, wirtschaftlich und rechtlich sinnvoll genutzt werden kann. Mit dem BDEW haben wir zudem einen starken Auftraggeber, der unsere Ergebnisse wirksam in politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse einbringen kann. Außerdem forsche ich zu Geschäftsmodellen für digitale Gebäudeautomation. Im ersten Projekt lag der Fokus darauf, wie sich Energieeinsparungen mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Akzeptanz der Mieterinnen und Mieter kombinieren lassen. Hier besteht noch viel Forschungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen von Wohnungsunternehmen. Zusätzlich bin ich im Rahmen meiner Tätigkeit an der Universität Oldenburg Teil des TEN.efzn-Projekts. In einem Netzwerk mit über 180 Forschenden entwickeln wir praxisnahe Lösungen für ein klimaneutrales, bezahlbares und sicheres Energiesystem in Niedersachsen.

Was sind aus deiner Sicht aktuell die spannendsten Herausforderungen in deinem Forschungsfeld?

Dr. Tobias Froese: Die spannendsten Fragen sehe ich an den Schnittstellen zwischen Technik, Recht, Gesellschaft und Wirtschaft. Zum Beispiel: Wie schaffen wir es, immer mehr erneuerbare Energien ins System zu integrieren – und gleichzeitig den Verbrauch zu senken, ohne soziale Gerechtigkeit zu gefährden? Wie lässt sich Energy Sharing rechtssicher und bürokratiearm umsetzen? Wie gelingt eine digitale Transformation, die dem Menschen dient – statt ihn an Technik anzupassen?
Spannend ist auch die Frage nach neuen Governance- und Geschäftsmodellen, die Biodiversität, Teilhabe und Suffizienz fördern – und so gestaltet sind, dass Unternehmerinnen und Unternehmer europaweit Lust bekommen, diese umzusetzen und zu skalieren.

Julia, arbeitest an deiner Promotion. Wie gelingt dir die Verbindung von Borderstep und Forschung?

Julia Frantsits: Das frage ich mich selbst auch immer wieder – und genau das macht es so spannend. Aktuell erlebe ich die Vielfalt der Nachhaltigkeitsforschung als sehr bereichernd. Ich sehe viele Synergien zwischen meiner Promotion und den Borderstep-Projekten. Die unterschiedlichen Perspektiven ergänzen sich gut und ermöglichen einen praxisnahen, gleichzeitig wissenschaftlich fundierten Zugang zu komplexen Themen.

Tobias, wie empfindest du die Zusammenarbeit im Team und die Arbeitskultur bei uns?

Dr. Tobias Froese: Ich erlebe Borderstep als sehr offenes und kollegiales Umfeld. Bei Fragen kann ich jederzeit „anklopfen“, für einen fachlichen Austausch findet sich immer Zeit. Unsere Teamkultur ist geprägt von Vertrauen, Eigeninitiative und Flexibilität. Das weiß ich sehr zu schätzen.
Diese Haltung geht über das Institut hinaus: Beim Impact-Forum zum 20-jährigen Jubiläum des Borderstep Instituts wurde für mich sichtbar, wie langjährig und partnerschaftlich auch die Zusammenarbeit mit externen Akteuren gestaltet ist.

Was bedeutet für dich wissenschaftliche Exzellenz und wie lebst du sie im Alltag?

Dr. Tobias Froese: Wissenschaftliche Exzellenz bedeutet für mich, mutige Fragen zu stellen, neue Denkansätze zu erforschen und dabei methodisch sauber und transparent zu arbeiten. Besonders wichtig ist mir die Offenlegung von Unsicherheiten und Grenzen der Objektivität – denn nur so entsteht Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse. Ich identifiziere mich stark mit dem Anspruch, der sich im Namen „Borderstep“ verbirgt: Forschung, die methodisch präzise ist, aber zugleich interdisziplinär, transformativ und pionierhaft. Wissenschaftliche Exzellenz zeigt sich für mich darin, Grenzen zu überschreiten – thematisch, methodisch und gesellschaftlich. Im Alltag versuche ich, Erkenntnisse nicht nur beruflich, sondern auch privat ernst zu nehmen: durch einen suffizienz-orientierten Lebensstil ohne Flugreisen, mit veganer Ernährung und lokalem Engagement.

Julia und Tobias, was möchtest ihr du bei Borderstep bewegen – kurz- oder langfristig? Was sollen andere aus eurer deiner Forschung mitnehmen?

Julia Frantsits: Ich möchte die Entwicklung von nachhaltigem Unternehmertum aktiv mitgestalten – insbesondere im Bereich Sustainable Entrepreneurship. Dabei ist mir wichtig, dass zentrale Herausforderungen wie Klimaschutz oder Start-up-Transformation stärker ins Bewusstsein aller beteiligten Akteure gerückt werden.

Ein persönliches Anliegen ist es, das Thema Biodiversitätsmanagement, das auch im Fokus meiner Promotion steht, stärker bei Borderstep zu verankern. Biodiversität sollte als essenzieller Bestandteil der Umweltbewertung in Projekten berücksichtigt werden. Ich möchte zeigen, dass auch komplexe Themen verständlich kommuniziert werden können – und dass Forschung Freiraum schafft, sich mit dem zu beschäftigen, was einen wirklich begeistert.

Julia und Tobias, was macht ihr gern außerhalb der Arbeit? Was gibt euch Energie?

Dr. Tobias Froese: Abseits der Forschung tanke ich Energie beim Tischtennistraining, Tanzen und Treffen mit Freunden – da wird der Kopf herrlich frei. Besonders wichtig ist mir auch mein Kleingarten in Eberswalde: ein Rückzugsort, der Ruhe schenkt und Zufriedenheit gibt.

Julia Frantsits: Musik – in jeder Form. Ob hören oder selbst singen, vor allem das Singen gibt mir Kraft und Lebensfreude. Dazu lange Spaziergänge in der Natur und die kontinuierliche Arbeit an meiner persönlichen Entwicklung.

Gibt es ein Buch, einen Film oder ein Erlebnis, das euch besonders inspiriert hat?

Julia Frantsits: Ja, aktuell lese ich „Dein Ego ist dein Feind“, ein Buch, das viele zentrale Lebensfragen auf den Punkt bringt. Besonders inspiriert hat mich das Konzept der Euthymia: den eigenen Weg zu finden und ihm treu zu bleiben, ohne sich zu sehr von außen beeinflussen zu lassen. Oder die Idee: Suche dir immer drei Menschen – jemanden, von dem du lernen kannst, jemanden, den du unterstützen kannst, und jemanden auf Augenhöhe. Das schafft Entwicklung auf mehreren Ebenen. Und eine zentrale Frage des Buches begleitet mich: „Willst du jemand sein, oder etwas tun?“ Also: Handelt man aus echtem Antrieb oder aus dem Wunsch nach Anerkennung? Diese Gedanken haben meine Perspektive auf vieles verändert.

Dr. Tobias Froese: Das Sachbuch „Erzählende Affen“ von Samira El Ouassil und Friedemann Karig hat mich zuletzt tief beeindruckt. Es zeigt, wie sehr Geschichten unsere Wahrnehmung und gesellschaftlichen Wandel prägen. Ich nehme daraus mit, Forschung nicht nur korrekt, sondern auch narrativ kraftvoll zu kommunizieren. Sehr empfehlenswert ist übrigens auch ihr Podcast Piratensender Powerplay.

Gibt es ein Reiseziel, das ihr empfehlen möchtet?

Julia Frantsits: Wien – ganz klar. Ich durfte dort vier Jahre leben, und es waren prägende, wunderschöne und abenteuerreiche Jahre. Ich kehre immer wieder gerne zurück und bin jedes Mal aufs Neue von der Schönheit der Stadt begeistert. Mein Lieblingsort dort ist der Volksgarten – ein ruhiger, inspirierender Platz mitten im Zentrum, an dem ich viele besondere Begegnungen hatte.

Dr. Tobias Froese: Ich kann die Apuanischen Alpen in der nördlichen Toskana wärmstens empfehlen: eine spektakuläre Kombination aus schroffen Kalkgipfeln und Ausblicken auf Meer und Berge. Und das Beste: Ab Juli 2025 fahren wieder mehrere Nachtzüge direkt von Deutschland nach Italien – klimafreundlich und entspannt.

EU-Rechenzentren nachhaltiger gestalten

Nachhaltiger im Rechenzentrum: Das Borderstep Institut lädt im Rahmen einer von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission beauftragten Studie zu einer Workshop-Reihe ein, die sich mit nachhaltiger Gestaltung von Rechenzentren in der EU befasst. Ziel ist es, die Energieeffizienz in EU-Rechenzentren zu verbessern, den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und die Machbarkeit eines klimaneutralen Rechenzentrumssektors zu untersuchen.

Die Studie analysiert Daten aus dem Reporting der Energieeffizienzrichtlinie (EED) und führt umfangreiche Befragungen sowie Interviews mit Experten und Betreibern durch. Dabei werden bestehende Berichtsstandards zur Umweltwirkung von Rechenzentren bewertet und Handlungsempfehlungen für die EU-Politik entwickelt.

Im Rahmen der Konsultationsaktivitäten finden mehrere Workshops statt, um Stakeholder aus der Rechenzentrumsbranche einzubinden. Der nächste Workshop ist für den 18. Juni von 9:30 bis 12:30 Uhr geplant und findet online statt. Interessierte können sich über das Anmeldeformular registrieren.

Weitere Informationen zur Workshop-Reihe und zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.

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Klimaschutzverträge für grüne Start-ups?

Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) startet Borderstep eine neue Machbarkeitsstudie. Untersucht wird dabei, wie innovative grüne Start-ups besser unterstützt werden können. Das gilt besonders für die Unternehmen, deren innovative Technologien heute noch nicht wettbewerbsfähig gegenüber fossilen Alternativen sind. Eine mögliche Antwort: Klimaschutzverträge.

Im Fokus: Zukunftstechnologien und Geschäftsmodelle mit Klimaschutzpotenzial

Klimaschutzverträge (Carbon Contracts for Difference, CCfD) sind ein zentrales Instrument der deutschen und europäischen Klimapolitik, um Investitionen in treibhausgasarme Technologien wirtschaftlich attraktiver zu machen. Bisher richten sich die Verträge allerdings vor allem an große Industrieunternehmen. Borderstep prüft nun im Rahmen der Studie, ob das Modell auch auf Start-ups übertragbar ist – mit dem Ziel, ihre Finanzierungschancen und Marktetablierung deutlich zu verbessern.

Innovationsförderung trifft Klimaschutz

„Grüne Start-ups haben häufig Geschäftsmodelle mit großem Klimaschutzpotenzial, aber gleichzeitig hohe technologische Risiken und lange Entwicklungszeiten“, erklärt Borderstep-Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter. „Wir wollen herausfinden, ob Klimaschutzverträge ein wirksamer Hebel sein können, um diesen Unternehmen den Weg in den Markt zu erleichtern – und damit zur Erreichung der Klimaziele beizutragen.“

Das Projekt wird vom Borderstep Institut gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt. Borderstep bringt seine langjährige Expertise in der Gründungsforschung, Finanzierung von grünen Innovationen und Nachhaltigkeitstransformation in die Analyse ein. Ziel ist es, konkrete Handlungsoptionen zu identifizieren, wie Klimaschutzverträge für Start-ups konzipiert, angepasst und politisch flankiert werden müssten.

 

Grüne Start-ups liefern Lösungen für Europas neue Klimarealität

Europas Klimarealität braucht dringend Lösungen: Grüne Start-ups liefern diese. Das zeigt der Green Startup Report 2025 (GSR). Er liefert wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Rolle grüner Start-ups in der ökologischen Transformation. Auf Basis einer innovativen Methodik und einer umfassenden Datengrundlage von über 12.000 Unternehmen und 50.000 Handelsregistereinträgen bietet die Publikation neue Perspektiven für die empirische Gründungsforschung.

Lösungen für Europas Klimarealität

Die Analyse macht deutlich: Grüne Start-ups sind relevante Akteurinnen und Akteure der nachhaltigen Transformation. Sie entwickeln marktbasierte Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz. Durch ihr unternehmerisches Handeln leisten sie einen messbaren Beitrag zur Erreichung nationaler und europäischer Klimaziele.

Green Startup Report 2025: Kernergebnisse

  • Nachhaltigkeit wird zum Mainstream: Bereits 20 % aller neu gegründeten Start-ups in Deutschland verfolgen ein grünes Geschäftsmodell – unter wachstumsorientierten Start-ups mit Investment liegt der Anteil sogar bei 29 %.
  • Quantifizierter Klimabeitrag: Ein grünes Start-up kann durchschnittlich jährlich rund 30.000 Tonnen CO₂e einsparen – ein Beitrag mit hohem wirtschaftlichem und ökologischem Wert.
  • Diversität in Führungsetagen: Mit 22 % ist der Anteil von Frauen in der Geschäftsführung grüner Start-ups deutlich höher als bei nicht-grünen Start-ups (17 %).
  • Starke Präsenz in Förderprogrammen: Grüne Start-ups sind überdurchschnittlich häufig durch EXIST (33 % in 2024) und den High-Tech Gründerfonds gefördert.
  • Finanzierung trifft Nachhaltigkeit: 73 % der befragten Fondsverantwortlichen beziehen Klimaaspekte aktiv in ihre Investmententscheidungen ein.
  • Kritische KI-Nutzung: 88 % nutzen generative KI – gleichzeitig sehen 34 % auch Risiken für ihre nachhaltige Mission.
  • NRW als Best-Practice-Beispiel: 86 % der grünen Start-ups in Nordrhein-Westfalen bewerten das regionale Ökosystem als gut oder sehr gut.
  • Regionale Konzentration grüner Start-ups in Deutschland: Ansiedlungsspitzenreiter ist Berlin mit einem Anteil von 21 % aller grünen Start-ups, gefolgt von Oberbayern (13 %), Köln (8 %) sowie Hamburg und Darmstadt mit jeweils 6 %. Auch der Anteil grüner Start-ups an der Gesamtzahl aller Start-ups variiert stark zwischen den Bundesländern. Die höchsten Werte verzeichnen Nordrhein-Westfalen (29 %), Mecklenburg-Vorpommern (27 %) und Bremen (24 %).

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Borderstep bei der KeDi Convention an der Leopoldina

Wie können digitale Innovationen nachhaltig gestaltet werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der KEDI Convention 2025. Mit dabei: Dr. Severin Beucker, Mitgründer des Borderstep Instituts. Er sitzt in Session II „Digitalisierung konkret“ auf dem Podium und debattiert zum Thema „Status Quo let’s go! Von der Bestandsaufnahme zum Blick in die Zukunft“. Die Veranstaltung findet am 7. Mai 2025 an der Leopoldina in Halle (Saale) statt.

Wie gelingt Digitalisierung energieeffizient und nachhaltig?

Die KEDI Convention ist eine zentrale Plattform für den Austausch über klimaneutrale Digitalisierung, organisiert von der Deutschen Energie-Agentur (dena). Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren dort über Wege zu einer energieeffizienten und nachhaltigen digitalen Transformation.

Dr. Beucker bringt seine Expertise aus langjähriger Forschung und Praxis in die Diskussion ein. Borderstep setzt sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Digitalisierung auseinander – von energieeffizienten Rechenzentren über Kreislaufwirtschaft in der IT bis hin zu politischen Rahmenbedingungen.

Mehr zur Veranstaltung an der Leopoldina und das vollständige Programm gibt es hier.

Neue Studie: Geschäftsmodelle für die Wärmewende

Geschäftsmodelle für morgen: Die Wärmewende braucht smarte Lösungen – und digitale Gebäudetechnik kann entscheidend dazu beitragen. In Deutschland verbrauchen Gebäude über ein Drittel der Endenergie, vor allem für Raumwärme und Warmwasser. Digitale Technologien könnten die Energieeffizienz um bis zu 20 % steigern. Doch trotz eines breiten Angebots an Produkten und Dienstleistungen wird Gebäudeautomation in der Wohnungswirtschaft noch wenig genutzt. Gründe dafür sind vor allem Finanzierungsfragen, Informationsdefizite und technische Hürden.

Borderstep erstellt Studie für KEDi

Das Borderstep Institut hat im Auftrag des Kompetenzzentrums für Energieeffizienz durch Digitalisierung in Industrie und Gebäuden (KEDi) untersucht, welche innovativen Geschäftsmodelle für die Wärmewende es im Bereich der Gebäudeautomation gibt und wie diese helfen können, die Barrieren zu überwinden. Die von Borderstep in Kooperation mit der ESCP Business School durchgeführte Studie zeigt: Start-ups und digitale Dienstleister spielen eine Schlüsselrolle, da sie smarte Finanzierungslösungen und Beratungsangebote entwickeln.

„Das Angebot zur Gebäudeautomation hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Dies liegt auch an neuen Geschäftsmodellen wie Abonnements oder Pay-per-Use-Angeboten, die die Einstiegshürden senken. Das ist eine gute Nachricht für Wohnungsunternehmen, die mit innovativer Technik Energie einsparen möchten.“ (Dr. Severin Beucker, Gründer und Gesellschafter, Borderstep Institut)

Zukunftsfähige Geschäftsmodelle für die Wohnungswirtschaft

Die Studie ist die erste systematische Untersuchung zu dem Thema und stellt verschiedene Geschäftsmodelle vor, die auf zentrale Herausforderungen in der Wohnungswirtschaft reagieren:

  • Finanzierungslösungen wie Abonnements oder Pay-per-Use-Modelle reduzieren hohe Investitionskosten und erleichtern kleineren Wohnungsunternehmen den Zugang zu digitalen Technologien.
  • Schulungen und Beratungen helfen, Informationsdefizite abzubauen und die Akzeptanz neuer Technologien zu erhöhen.
  • Rundum-sorglos-Pakete und as-a-Service-Modelle lösen technische Hürden und den Fachkräftemangel, indem sie Wartung, Betrieb und Optimierung übernehmen.

Die Untersuchung zeigt: Es gibt bereits ein breites Angebot an Lösungen – doch sie müssen noch stärker in die Praxis gebracht werden.

Gebäudeautomation ist in der Wohnungswirtschaft längst mehr als nur Technik. Innovative Geschäftsmodelle begleiten Wohnungsunternehmen gezielt und ermöglichen es ihnen, bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und Digitalisierung erfolgreich zu vereinen. Das bringt spürbaren Mehrwert für Mieterinnen und Mieter. (Dr. Tobias Froese, Senior Researcher, Borderstep Institut)

Die Studie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

  • © Nadja Scheub

Borderstep bei FGF Frühjahrstagung

Vom 12. bis 14. März 2025 fand in Berlin die Frühjahrstagung der Arbeitskreise Social und Sustainable Entrepreneurship des Förderkreis Gründungs-Forschung (FGF) statt. Gastgeber der Veranstaltung war die Berliner Hochschule für Technik, vertreten durch Prof. Dr. Yasmin Olteanu und Michael Wunsch. Der FGF ist das führende wissenschaftliche Netzwerk für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand im deutschsprachigen Raum. Ziel des Vereins ist es, Forschung, Lehre und Wissenstransfer in diesen Bereichen zu fördern und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis zu stärken.

Green Startup Report 2025: Neuer Standard in der Gründungsforschung

Ein Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung der neuen wissenschaftlichen Methode zur Erhebung des Green Startup Reports durch das Borderstep Institut. Der Green Startup Report 2025 (bis 2024: Green Startup Monitor) liefert zum siebten Mal in Folge die aktuellsten Zahlen und Trends zur grünen Gründungsszene in Deutschland. Das innovative Modell, das im Green Startup Report 2025 erstmals zur Anwendung kommt, setzt einen neuen Standard in der Gründungsforschung – mit einem klaren Fokus auf belastbare Fakten und wissenschaftlich fundierte Analysen.

Bisher basierten viele Erkenntnisse zu grünen Start-ups auf Selbstauskünften und subjektiven Einschätzungen. Der Green Startup Report 2025 geht einen entscheidenden Schritt weiter: Das neue Modell stützt sich auf eine wesentlich größere Datenbasis als je zuvor – über 12.000 junge Unternehmen und über 50.000 Handelsregistereinträge zu in Start-ups getätigte Investments wurden untersucht. Damit ermöglicht die Studie eine deutlich präzisere Analyse und fundiertere Aussagen über die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle, ihre Marktchancen und ihren tatsächlichen Beitrag für den Klimaschutz.

Frühjahrstagung bot Plattform für Austausch

Die FGF Frühjahrstagung bot zudem eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und Studierenden über aktuelle Trends und Herausforderungen im Bereich des nachhaltigen Unternehmertums. Durch Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden wurden neue Impulse für Forschung und Praxis gesetzt.

Das Borderstep Institut freut sich, mit seiner neuen Erhebungsmethode einen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Gründungen zu leisten und bedankt sich bei den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung.

Gutachten: Digitale Infrastruktur zukunftsfähig gestalten

Digitale Infrastruktur in Deutschland unter der Lupe: Die Digitalisierung wächst exponentiell – und mit ihr der Energiebedarf digitaler Infrastrukturen. Rechenzentren zählen bereits heute zu den energieintensivsten Branchen in Deutschland. Ohne gezielte Maßnahmen könnte sich ihr Stromverbrauch bis 2045 vervierfachen. Doch wie kann dieser Ausbau mit den Zielen der Energiewende vereinbart werden?

Gemeinsam mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), IER der Universität Stuttgart, SDIA, EY Law, Fraunhofer ISI und BBH-Gruppe hat Borderstep im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung der Rechenzentrumsbranche untersucht.

Digitale Infrastruktur kann zur Energiewende beitragen

Das Gutachten Stand und Entwicklung des Rechenzentrumsstandorts Deutschland zeigt: Deutschland kann seine digitale Infrastruktur so weiterentwickeln, dass sie nicht nur wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleibt, sondern auch zur Energiewende beiträgt.

Die Digitalisierung und vor allem der KI-Boom treiben das Wachstum der Rechenzentren. Einzelne Großrechenzentren haben den Stromverbrauch einer Großstadt. Eine intelligente Einbindung dieser digitalen Infrastrukturen in die Energienetze bietet große Chancen sowohl für die Digitalwirtschaft als auch für eine nachhaltige Energiewirtschaft. (Dr. Ralph Hintemann, Senior Researcher am Borderstep Institut)

Drei zentrale Handlungsfelder für eine zukunftsfähige Strategie:

  • Dezentrale Rechenzentrumsansiedlung: Der Ausbau sollte gezielt in Regionen mit hoher erneuerbarer Stromproduktion erfolgen, um Netzbelastungen zu minimieren.
  • Bessere Netzintegration: Rechenzentren können zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen, etwa durch Abwärmenutzung und Speicherkapazitäten.
  • Politische Steuerung und Anreize: Regulierung und gezielte Förderung müssen Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit vereinen.

Gutachten zeigt: Jetzt handeln!

Deutschland hat die Chance, sich als führender Standort für energieeffiziente und klimafreundliche Rechenzentren zu etablieren. Dafür braucht es eine klare Strategie und konsequente Maßnahmen.

Die Mega-Rechenzentren der Zukunft müssen so geplant und gebaut werden, dass sie zum einen das Stromnetz stützen und zum anderen ihre Abwärme genutzt werden kann. Damit wird sowohl die Digitalwirtschaft als auch eine nachhaltige Energiewirtschaft gefördert. (Simon Hinterholzer, Researcher am Borderstep Institut)

Das vollständige Gutachten gibt es hier.

Wie werden mehr Mietobjekte saniert?

Die Sanierung von Mietobjekten ist ein zentrales Thema für die Energiewende. In Deutschland sind rund 60 Prozent der Haushalte Mieterinnen und Mieter. Viele Mietobjekte befinden sich in Privatbesitz, und Investitionen in energetische Sanierungen werden häufig durch das sogenannte Mieter-Vermieter-Dilemma ausgebremst: Vermieter tragen die Kosten, während die Mieter von den Einsparungen profitieren.

Wie kann dieses Problem gelöst werden? Dieser Frage geht ein aktueller Artikel des Forschungsportals zur Energiewende des BMWKs nach. Er stellt verschiedene geförderte Projekte vor, die innovative Lösungen zur Sanierung von Mietwohnungen entwickeln. Eines dieser Projekte ist DiKoMo, das vom Borderstep Institut gemeinsam mit Partnern durchgeführt wurde.

DiKoMo: Intelligente Gebäudetechnik als Lösung?

Im Projekt DiKoMo untersuchte das Borderstep Institut, wie smarte Gebäudeautomation helfen kann, die Sanierungsrate zu erhöhen. Ein zentraler Faktor: Bessere Kommunikation und herstellerneutrale Informationsangebote für Wohnungsunternehmen und Gebäudeeigentümer.

Dr. Severin Beucker, Mitgründer von Borderstep, betont: „Technische Lösungen sind da – aber sie müssen verständlich und zugänglich sein. Unser Ziel im Projekt DiKoMo war es, Hemmschwellen abzubauen und Vermieter sowie Wohnungsunternehmen besser über die Vorteile intelligenter Gebäudetechnik zu informieren.“

Informationsplattform als Schlüssel zur Umsetzung

Ein Ergebnis von DiKoMo ist eine herstellerneutrale Online-Plattform, die praxisnahe Informationen zu Gebäudeautomation in Mietwohnungen bereitstellt. Sie hilft Vermietern und Wohnungsunternehmen, sich über Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten zu informieren und die richtigen Entscheidungen für Mietobjekte zu treffen.

Energieeffizientes Wohnen beginnt mit besserer Kommunikation

Der BMWK-Artikel zeigt: Viele geförderte Projekte arbeiten an Lösungen, um energetische Sanierungen von Mietobjekten voranzutreiben. DiKoMo hat gezeigt, dass bessere Information und Kommunikation entscheidende Hebel sind. Gemeinsam können Wissenschaft, Wirtschaft und Politik neue Wege finden, um die Sanierungsrate in Deutschland zu steigern.

Zum vollständigen Artikel auf dem Portal Energieforschung des BMWK geht es hier.

Klima retten mit System: Borderstep setzt auf ForTomorrow

Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und die gemeinnützige Organisation ForTomorrow bündeln ihre Kräfte, um unvermeidbare CO2-Emissionen auszugleichen. ForTomorrow hat ein innovatives Modell entwickelt, das direkt im europäischen Emissionshandel ansetzt: Die Organisation kauft Emissionsrechte vom Markt, löscht sie und reduziert so dauerhaft die Menge an CO2, die in Europa ausgestoßen werden kann.

ForTomorrow will Klimabilanz der EU beeinflussen

„Jedes gelöschte Emissionsrecht bedeutet eine Tonne weniger CO2. Das hat direkte Auswirkungen auf die Klimabilanz der EU“, erklärt Ruth von Heusinger, Gründerin von ForTomorrow. Neben dem CO2-Ausgleich setzt die Organisation auf großangelegte Renaturierungsprojekte, um langfristig Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu binden.

Die Physikerin und Expertin für Quantenfeldtheorie erkannte, dass der Emissionshandel ein mächtiges Werkzeug im Kampf gegen die Klimakrise sein kann – vorausgesetzt, er wird auch für Privatpersonen und Unternehmen zugänglich gemacht. Über eine nutzerfreundliche Plattform ermöglicht ForTomorrow nun genau das: Einzelspenden oder Abo-Modelle, die CO2-Ausgleich und Aufforstung verbinden.

„Doch CO2-Reduktion allein reicht nicht mehr aus“, betont von Heusinger. „Wir müssen aktiv Emissionen binden und unsere Wälder wiederherstellen.“ ForTomorrow engagiert sich daher in Renaturierungsprojekten, um neue Wälder auf brachliegenden Flächen zu schaffen.

Warum Borderstep auf ForTomorrow setzt

Das Borderstep Institut hat sich der Entwicklung von Innovationen für eine nachhaltige Zukunft verschrieben. Ein zentraler Bestandteil ist dabei, die eigene Klimabilanz kontinuierlich zu verbessern. ForTomorrow bietet mit seinem Ansatz, Emissionsrechte aus dem europäischen Handelssystem zu entfernen und so die Gesamtmenge an CO2-Emissionen dauerhaft zu senken, eine überzeugende Lösung. „Wir wollen sicherstellen, dass unsere Maßnahmen zur Nachhaltigkeit direkten Einfluss auf die Reduktion von Treibhausgasen haben und gleichzeitig langfristige Effekte für den Klimaschutz erzielen“, erklärt Borderstep Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter. Die Verbindung von Emissionshandel und Renaturierungsprojekten passe ideal zu Bordersteps Ziel, Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu transformieren.

Im Interview: Ruth von Heusinger

Auf StartGreen, dem von Borderstep betriebenenen Portal für die grüne Gründungsszene, ist jetzt ein Interview mit Ruth von Heusinger erschienen. Darin gibt die Gründerin Einblicke in die Entstehungsgeschichte von ForTomorrow, die Herausforderungen beim Klimaschutz und ihre persönlichen Antriebe. Von ihrer Schulzeit, die ihr Bewusstsein für die Klimakrise prägte, bis hin zu ihrer Vision, Klimaschutz für alle zugänglich zu machen – das Interview zeigt die vielfältigen Facetten ihres Engagements. Klima retten mit System: Hier entlang zum Interview mit Ruth von Heusinger.

Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. Klaus Fichter
  • Gründer und Leiter
  • +49 (0)30 - 306 45 100-0
Maya Kristin Schönfelder
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Pressesprecherin