Willkommen beim Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit

Policy Insights: Nachhaltigkeit in der Startup-Förderung

Policy Insights Papier veröffentlicht: Das Dokument stellt zentrale Ergebnisse des Projekts Sustainability4All vor und formuliert Handlungsempfehlungen für Politik und Gründungsförderung. Es kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Innovative Unternehmensgründungen sind ein zentraler Motor für Veränderungen in der Wirtschaft. Das ökonomische Transformationspotenzial von Startups ist schon lange erkannt. Deren Fähigkeit, gezielt zu Umwelt- und Klimaschutz und gesellschaftlichen Nachhaltigkeitszielen beizutragen, wird bislang noch zu wenig beachtet und gefördert.

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in der Startup-Förderung

Wie kann die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitspotenzialen frühzeitig und dauerhaft in neu gegründete, innovative Unternehmen angeregt werden? Welche Methoden und Tools unterstützen das für welche Zielgruppe? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Vorhaben „Sustainability4All: Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor für alle Start-ups“. Außerdem wurde untersucht, inwieweit ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit im deutschen Gründungsökosystem bereits verankert sind, wo noch Lücken bestehen und wie diese praxistauglich geschlossen werden können.

Das Papier fasst zentrale Ergebnisse und Empfehlungen, die für Politik und Gründungsförderakteure von zentraler Bedeutung sind, zusammen.

  • © Rolf Schulten - Energieagentur

100 Prozent erneuerbare Energien – möglich?

Schaffen wir es, das Energiesystem komplett auf erneuerbare Energien umzustellen? Darüber spricht Borderstep-Mitgründer Dr. Severin Beucker mit der Plattform „RESET digital for good“. Er stellt dabei die Ergebnisse langjähriger Forschungsarbeit vor. Sein Fazit ist deutlich: „Die Energiewende gelingt nur mit Effizienz und Intelligenz.“

Wie nachhaltig ist die Digitalisierung? Wie kann die Energiewende effizienter werden? Brauchen wir Regulierungen, damit der Umstieg auf erneuerbare Energien wirklich gelingt? Fragen wie diese diskutiert Severin Beucker mit Autorin Sarah-Indra Jungblut.

Das Interview erschien im Rahmen des Dossiers Energiewende – Die Zukunft ist vernetzt von RESET und kann kostenfrei nachgelesen werden.

Deutscher Startup Monitor: Jetzt mitmachen!

Die Befragung zum Deutschen Startup Monitor 2022 ist gestartet. Der Startup Verband möchte damit untersuchen, wie sich das deutsche Startup-Ökosystem entwickelt. Was bewegt Gründerinnen und Gründer in Deutschland? Wie kann die Entwicklung der Start-up Szene vorangetrieben werden? Wie steht es zum Beispiel bei Themen wie Fachkräfte und Finanzierung? Und welche Wünsche hat das Ökosystem an die Politik?

Der Deutsche Startup Monitor erhebt in enger Zusammenarbeit mit dem Borderstep Institut auch Daten für den Green Startup Monitor. Diese Vermessung des grünen Gründungssystems in Deutschland veröffentlichte Borderstep gemeinsam mit dem Startup Verband im Frühjahr 2022 bereits zum vierten Mal.

Jetzt bei der Befragung mitmachen

Die Daten machen das Gründungsgeschehen in Deutschland sichtbar. Die Teilnahme ist für Gründerinnen und Gründer eine ideale Möglichkeit, sich für das Thema Gründen in Deutschland stark zu machen.

Hier geht es zur Befragung.

Deutscher Startup Monitor: Ziele

Der Deutsche Startup Monitor (DSM) erscheint seit 2013 jährlich. Er ist die umfassendste Studie zur Startup-Landschaft in Deutschland. Der DSM dient Öffentlichkeit und Politik als wichtigste Informationsgrundlage und setzt mit den jeweiligen Schwerpunkten zentrale Impulse für die Weiterentwicklung des Ökosystems.

  • Transparenz schaffen: Kernanliegen der Studie ist es, die Bedeutung von Startups und die zentralen Entwicklung des Ökosystems in Deutschland herauszuarbeiten.
  • Probleme benennen: Gleichzeitig werden dabei die größten Chancen, Herausforderungen und damit verbundene Verbesserungspotenziale identifizieren.
  • Impulse setzen: Mit dem DSM sollen nicht zuletzt Gründergeist und Unternehmertum in der Gesellschaft gestärkt und mehr Menschen zum Gründen bewegt werden.
  • © Aikaterini Dimitriou - Goethe Institut

Borderstep-Expertise für Griechenland

Borderstep Expertise für Griechenland: Das Goethe-Institut organisierte im Auftrag des Auswärtigen Amts eine Deutschland-Reise für eine Delegation aus Griechenland. Borderstep unterstützte das Vorhaben mit Expertise zum Thema Sustainable Entrepreneurship und Grüne Start-ups.

Deutschland-Reise zum Thema „Wandel und Innovation“

Bei den Teilnehmenden handelt es sich um Vertreter:innen aus Forschung, Politik und Wirtschaft. Sie werden sich vom 8. bis 12. Mai 2022 in Deutschland zum Thema „Wandel und Innovation“ informieren und Praktiken in diesem Bereich vor Ort kennenlernen.

Thematische Schwerpunkte dabei sind die Förderung von innovativen Unternehmen und Start-Ups in Deutschland. Sessions zu Technologie, Energie und Umwelt auch im Zusammenhang mit dem Strukturwandel in ehemaligen Kohleabbaugebieten ergänzen das Programm.

Innovation ganz praktisch: Green Startup Monitor 2022

Alexander Schabel, Borderstep Senior Projektmanager im Bereich Sustainable Entrepreneurship, stellte im Rahmen dieser Studienreise in einer Session im Instituto Cervantes in Berlin-Mitte (Foto) aktuelle Borderstep-Forschungsprojekte und erfolgreiche Praxisvorhaben vor. Dazu gehörten auch die Ergebnisse des Green Startup Monitors 2022, den Borderstep im Frühjahr zusammen mit dem Startup Verband veröffentlicht hat.

Ziel der Reise ist, sich auch im Hinblick auf zukünftige Kooperationen und Netzwerkbildung auszutauschen. Das Programm wurde im Zuge der derzeitigen Förderung des Umfelds von Startups durch die griechische Regierung ins Leben gerufen.

  • © Rolf Schulten - Energietage

Berliner Energietage 2022

Berliner Energietage in Präsenz und als Digitalevent: Borderstep ist Teil der Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz.

Wie können integrierte Quartierslösungen in Berlin erfolgreich umgesetzt werden und wie lassen sich diese Ansätze übertragen? Borderstep-Researcher Simon Hinterholzer diskutiert auf dem Panel des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft Ergebnisse aus dem Projekt WindNODE und dem Borderstep-Forschungsquartier in Prenzlauer Berg.

Moderne Quartiere bieten dezentrale Energieerzeugung, innovative Verkehrskonzepte und eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Die Integration von Wärmepumpen, E-Mobilität und Photovoltaik hilft schon jetzt dabei, das enorme Potential für Treibhausgasreduzierung im städtischen Raum zu nutzen.

Die ENERGIETAGE in Berlin sind seit 2000 die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz in Deutschland. Unter dem Dach des Großkongresses finden jährlich zwischen 50 und 60 Einzelkongresse, Tagungen und Workshops statt, die durch unterschiedliche Institutionen aus den Sektoren Energie, Bauen, Wohnen, Klimaschutz und Umwelt durchgeführt werden. Zu den Mitveranstalterinnen der ENERGIETAGE zählen mehrere Bundesministerien, zahlreiche Dach-, Bundes- und Umweltverbände relevanter Branchen, Energiedienstleister und Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen, öffentliche Einrichtungen sowie weitere Institutionen, die den Diskurs zu Energiewende und Klimaschutz in Deutschland und auf EU-Ebene mitgestalten. Jährlich kommen auf diese Weise über 200 Stunden Tagungsprogramm mit über 300 hochkarätigen und qualifizierten Referentinnen und Referenten zusammen.

  • © ImpactNexus - Alexander Schabel

ImpactNexus: Nachhaltigkeit investierbar machen

Anfang 2021 wurde ImpactNexus als Spin-off des Borderstep Instituts in Berlin gegründet. Das Unternehmen richtet sich mit seinen Software-Produkten vorwiegend an Investorinnen und Investoren, welche die Nachhaltigkeit ihres Portfolios managen wollen. Mitgründer und Geschäftsführer Dr. Jannic Horne spricht in diesem Interview für die Webseite StartGreen über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeits-Regulatorik. Er weiß, warum die Messung von Nachhaltigkeit von Start-ups derzeit immer relevanter wird.

 

ESG und Impact: Wo liegt der Unterschied und warum werden diese Themen auch für Start-ups immer wichtiger?

Während bei ESG (Environment, Social, Governance) das Thema Risikominimierung im Vordergrund steht, geht es bei Impact-Investitionen eher um eine langfristige Perspektive der eigenen Wirkung. Impact-Investing zielt dabei darauf ab, mit den getätigten Investitionen eine erhebliche positive soziale oder ökologische Veränderung zu erzielen. ESG-Kriterien werden heute angewendet, um nichtfinanziellen Risiken zu suchen, die einen wesentlichen Einfluss auf den Wert eines Vermögenswerts haben können.

Heute gibt es gute Gründe sowohl für große Unternehmen als auch kleine Unternehmen wie Start-ups oder KMUs sich mit dem Thema ESG und Impact zu beschäftigen. Investoren betrachten ESG als einen wesentlichen Risikofaktor bei der Prüfung von neuen Investments. Start-ups, welche im Bereich ESG stark aufgestellt sind, gelten als sicherere Unternehmen, da sie beispielsweise ein geringeres Risiko zivilrechtlicher Streitigkeiten oder staatlicher Geldbußen haben. Hinzu kommt, dass immer mehr Investoren gezielt eine positive Wirkung erreichen wollen. Insbesondere mit Blick auf den Klimawandel steigt die Zahl Impact-Investments stark an. Climate-Tech z.B. ist die am schnellsten wachsende Startup-Branche in Europa, mit einem 10-fachen Wachstum in vier Jahren. Im Vergleich zu 2017 wurden in diesem Sektor 1,1 Mrd. USD investiert, im Jahr 2021 waren es 11 Mrd. USD. Bei dem besseren Zugang zu Kapital hören die Vorteile allerdings nicht auf: So wird das Thema sowohl auf der Seite der Kunden als auch im Bereich der Rekrutierung von qualifiziertem Personal zunehmend wichtiger und kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen.

Wie sieht es auf der Seite der Kapitalgeber aus? Was motiviert sie in diesen Themen aktiv zu werden?

Privates Kapital spielt eine zentrale Rolle, um den Wandel zu einer nachhaltigen Zukunft zu gestalten. Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt, weshalb sich das regulatorische Umfeld auf EU-Ebene für die Finanzbranche aktuell in einer fundamentalen Veränderung befindet. Besonders wichtig ist hier EU-Offenlegungsverordnung (engl. kurz: SFDR). Die im März 2021 in Kraft getretene Verordnung verpflichtet Finanzmarktteilnehmer und -berater, ESG-Kriterien innerhalb des gesamten Prozesses von Offenlegungspflichten auf Unternehmens- und Produktebene, über die Beratung von Kunden, bis hin zu Investitionsentscheidungen und dem Risikomanagement mit einzubeziehen. Ab dem 1. Januar 2023 wird auch die entsprechende Berichtspflicht angewandt. Durch die Regulierung werden also auch Venture-Capital-Akteure dazu verpflichtet, jegliche Entscheidungsprozesse bezüglich der Produkt- und Firmenebene unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit zu untermauern.

In welcher Weise wird ImpactNexus hier aktiv?

Wir unterstützen Investoren wie VCs oder Private Equity Unternahmen sowie deren Portfoliounternehmen dabei, die Komplexität dieser Entwicklungen zu reduzieren und auf einfache Art und Weise nachhaltige Entscheidungen treffen zu können. Für Portfoliomanager bedeutet dies, dass sie im Handumdrehen Erkenntnisse zu den ESG-Risiken ihrer Investments erhalten. Einfache Funktionen zum Reporting helfen ihnen genauso wie die Möglichkeit, wichtige Metriken zur Nachhaltigkeits-Performance über das gesamte Portfolio hinweg zu verfolgen. Somit sind viele wichtige Schritte vollbracht, um den Anforderungen der verschiedenen neuen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Was hebt ImpactNexus ab, von anderen Softwareanbietern?

Das besondere an unserer Lösung ist, dass wir uns nicht nur an die Investoren richten, sondern die Portfoliounternehmen mit unserer Software an die Hand nehmen und ihnen helfen. Unser Ansatz macht es sowohl für die Unternehmen als auch für deren Unterstützer einfach. Darüber hinaus bauen wir über KI-Verfahren eine einzigartige Impact-Datenbank auf, in der die sozialen und ökologischen Wirkungen zu unzähligen Produkten und Dienstleistungen hinterlegt sind. Damit können wir zunehmend automatisiert die Wirkung von Unternehmen bewerten. Bis Ende 2022 werden wir eine erste automatisierte Bewertung für Klimawirkungen fertigstellen. Sukzessive ergänzen wir dann weitere wichtige Themen der Nachhaltigkeit. Neben den Bewertungen liefern unsere Tools zudem auch konkrete Verbesserungsvorschläge zu nachhaltigeren Maßnahmen, Materialien oder Prozessen.

“Impact“ ist Teil des Start-up Namens: Wie verbinden sich die genannten Themen mit den Konzepten von Wirkungsmessung- und Management?

Wie auch wichtige internationale Akteure verstehen wir das Thema Impact letztlich als die übergeordnete Aufgabe. Die genaue Messung und das Management von Wirkung auf Basis des Geschäftsmodells erfordert jedoch eine sehr tiefe Auseinandersetzung mit den eigenen Prozessen für ein Unternehmen. Dies ist viel Aufwand. Dazu findet die Messung von Wirkung sehr oft im Nachhinein statt – oftmals ist dann schon erheblicher Schaden an Menschen und an der Umwelt entstanden. Unsere Lösung ermöglicht das frühe Eingreifen in diesen Prozess und modelliert etwaige Wirkungen. Damit erleichtern wir Wirkungsmanagement erheblich. Eine Messung ist dann im Nachhinein immer noch notwendig. Es braucht unserer Ansicht nach aber beides, gute Prognosen und dann die tatsächliche Empirie.

Gibt es konkrete Tipps, was Investoren und Start-ups tun können, um sich dem Thema unkompliziert zu widmen?

Investoren sollten sich frühzeitig die Frage stellen, ob sie Nachhaltigkeit in ihrem Portfolio primär als Risikofaktor adressieren wollen oder tatsächlich die Wirkung des gesamten Portfolios analysieren möchten. Entsprechend der Zielsetzung sollte man sich darauf konzentrieren, die passenden Ziele und Metriken für jedes Unternehmen zu bewerten. Hierbei ist es ratsam, sich auf die besonders wichtigen Metriken zu fokussieren. Also solche, die eine vermeintlich hohe Nachhaltigkeitswirkung haben. Für ein produzierendes Unternehmen kann dies z.B. die jährliche Emission von Treibhausgasäquivalenten sein. Für ein digitales Start-up könnte der Fokus aber biespielsweise auf Metriken aus dem Bereich Diversität liegen.

Bei ImpactNexus arbeiten wir daran, sämtliche relevante Prozesse sukzessive weiter zu automatisieren und mit intelligenten Empfehlungen zu Verbesserungspotentialen zu erweitern. Hierzu arbeiten wir derzeit in Projekten mit DATEV sowie einem Forschungsvorhaben im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative. Wer mehr hierzu erfahren möchte, kann sich auf unserer Webseite informieren und unkompliziert einen Termin für ein Demo vereinbaren.

Start-up-Politik: Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe

Wie weiter mit der Start-up-Politik? Im Rahmen der Online-Konsultation bat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) um Stellungnahme zu gestellten Fragen für die Start-up-Strategie der Bundesregierung. Diese und weitere für das Thema wichtige Punkte fasst ein Positionspapier des Borderstep Instituts zusammen, dass dem Ministerium übermittelt wurde.

Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe für die Start-up-Politik

Die Stellungnahme fokussiert auf die Bedeutung der großen Zukunftsherausforderungen und das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung für die Start-up-Politik. Sie basiert auf zahlreichen Studien und umsetzungsorientierten Vorhaben der letzten zehn Jahre. Dabei greift sie wesentliche Erkenntnisse der Sustainable Entrepreneurship-Forschung auf. Anlass für die
Stellungnahme ist die Tatsache, dass im Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen“ der Bundesregierung zwar die Themen Nachhaltigkeit und Start-ups eine wesentliche Rolle spielen, aber stark getrennt voneinander behandelt und nicht hinreichend verknüpft werden.

Das Papier kann kostenfrei nachgelesen werden: Stellungnahme Fichter – Start-up-Strategie Bundesregierung

 

Borderstep entwickelt den EdiCitNet-Marketplace weiter

Das Projekt EdiCitNet geht in die nächste Phase: Das Netzwerk essbarer Städte (Edible Cities Network – EdiCitNet) möchte Städte auf der ganzen Welt durch die Umsetzung von Maßnahmen der essbaren Stadt (Edible City Solutions – ECS) lebenswerter für alle gestalten. Bereits seit September 2018 knüpft deshalb das durch die Europäische Kommission geförderte Projekt ein globales Netzwerk von Städten.

Ziel: Aufbau von tragfähigen, nachhaltigen Geschäftsmodellen

Borderstep begleitete im Rahmen des Netzwerks Initiativen, Start-ups und Gründungsinteressierte beim Aufbau von tragfähigen, nachhaltigen Geschäftsmodellen. Wie lassen sich Wissenslücken bei der effektiven Umsetzung von Edible City Solutions schließen? Welche kreative Erlösmodelle gibt es? Welche Innovationen können entlang der Wertschöpfungskette urbaner Landwirtschaft entwickelt werden?

In diesem Zusammenhang wurde mit Unterstützung von Borderstep der Marketplace gelauncht. Der EdiCitNet Marketplace ist eine digitale, gemeinsame Plattform für Gründerinnen, Gründer und Initiativen, die Lösungen für urbane Ernährungssysteme auf der ganzen Welt schaffen. Ziel ist es, Edible City Solutions (ECS), Unternehmer, Institutionen, NGOs und andere Dritte auf lokaler, regionaler und globaler Ebene miteinander zu verbinden, um globalen Wissensaustausch, Skalierbarkeit und Replizierbarkeit zu ermöglichen und ergänzende Kooperationen mit anderen Unternehmen weltweit zu schaffen.

EdiCitNet-Marketplace wird zur Plattform für die städtische Ernährungsrevolution

Mittlerweile sind bereits 50 Akteure auf der Plattform vertreten. Dazu gehören Pioniere der Essbaren Stadt genauso wie Akteure, die sich auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene für die städtische Ernährungsrevolution einsetzen. Teil des EdiCitNet sind zum Beispiel Slow Food Deutschland, Prinzessinnengärten Berlin, degewo, Bundesverband Gebäudegrün, Restlos Glücklich Berlin, Netzwerk Urbane Gärten Berlin, Mundraub, Marktschwärmer, Grüne Liga Berlin und Ernährungsrat Berlin.

Was bietet der Marketplace?

  •     Kollaboratives Netzwerking: Runde Tische, Arbeitsgruppen und Workshops
  •     Expertise: Unterstützung durch Experten zur Weiterentwicklung von ECS-Produkten/Dienstleistungen
  •     Promotion: eine globale Plattform, um ECS-Dienste und -Produkte hervorzuheben und Kunden und Partner zu finden
  •     Kostenlose Hybrid-Beratung: ein maßgeschneiderter professioneller Beratungsservice. Dieser basiert auf dem Reifegrad, der Position in der Wertschöpfungskette, den Bedürfnissen, der Skalierbarkeit und Replizierbarkeit des jeweiligen Unternehmens.

Borderstep ist Teil des EdiCitNet Consulting Teams

Für die nächste Projektphase wird der Marketplace weiterentwickelt und in die neue „Joint Platform“ integriert. Im Anschluss geht es darum, die Plattform weiter zu optimieren und die Angebote und Funktionen zu verbessern.

Borderstep wird zudem seine Consulting-Aktivitäten weiterführen. Dazu gehören Workshops für ECS-Initiativen genauso wie Eins-zu-Eins-Beratung. Das Institut wirkte als Teil des EdiCitNet Consulting Teams erfolgreich an einer Reihe von Veranstaltungen und Workshops zur Beratung und Unterstützung von Initiativen der essbaren Stadt mit. Themen waren zum Beispiel nachhaltige Entwicklungsmodelle oder Marketingstrategien.

 

  • © Rolf Schulten

Prof. Klaus Fichter ins Direktorium von C3L gewählt

Borderstep-Gründer Apl. Prof. Dr. Klaus Fichter ist auf der Zentrumsratssitzung als weiteres Mitglied in das Direktorium des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg gewählt worden. Das neue Direktorium tritt am 1. April seine dreijährige Amtszeit an.

Dem Direktorium gehören an:

  • Prof. Dr. Heinke Röbken, leitende Direktorin
  • Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter
  • apl. Prof. Dr. Klaus Fichter

Die Ressortaufteilung gestaltet sich wie folgt:

  • Lehre und Angebotsentwicklung: Prof. Dr. Heinke Röbken
  • Offene Hochschule und Digitalisierung: Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter
  • Kooperation, Transfer und Innovation: apl. Prof. Dr. Klaus Fichter

Das C3L wurde im Jahr 2006 gegründet und verfügt als Zusammenschluss mehrerer Vorläuferinstitutionen über eine Erfahrung von 30 Jahren. Heute ist die Einrichtung mit rund 70 Mitarbeitenden eines der größten wissenschaftlichen Zentren für lebenslanges Lernen. Seit 2011 ist C3L auf eigenem „Lifelong Learning Campus“ beheimatet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

  • © Justus Reinhardt

FGF Arbeitskreise: Frühjahrstagung in Lüneburg

Die Frühjahrstagung der AK Sustainable Entrepreneurship und Social Entrepreneurship im Förderkreis Gründungsforschung (FGF) fand diesmal an der Uni Lüneburg statt.

Zum Programm gehörte neben Paper Development Workshops und einem Kamingespräch ein Austausch über Themen des Social und Sustainable Entrepreneurship in der
Forschung. Dazu gehörten Einblicke aus der Entrepreneurship Lehre und aus der Praxis.

Borderstep Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter gehört zum Präsidium des FGF und ist Leiter des FGF-Arbeitskreises „Sustainable Entrepreneurship“.

Der FGF ist eine wissenschaftliche Vereinigung für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand und das größte Netzwerk von Gründungs- und Innovationsforschern im deutschsprachigen Raum.