Willkommen beim Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
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Klaus Fichter präsentiert beim Green Angels Summit NRW aktuelle Zahlen aus dem Green Startup Report 2026

Beim Green Angels Summit NRW im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln präsentierte Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, aktuelle Erkenntnisse aus dem Green Startup Report 2026. Die vorgestellten Daten unterstreichen die zentrale Rolle grüner Start-ups für die Transformation hin zu einer nachhaltigen Green Economy. Die Business Angels Agentur Ruhr (BAAR), die den Summit organisierte, ist auch Partner des Green Startup Reports 2026.

Grüne Start-ups als Schlüssel für die Zukunft

Der Green Startup Report 2026 zeigt: Grüne Gründungen sind nicht nur ein Trend, sondern ein entscheidender Faktor für den ökologischen und wirtschaftlichen Wandel. „Die Zahlen belegen, dass grüne Start-ups innovative Lösungen für drängende Herausforderungen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft entwickeln – und damit die Transformation vorantreiben“, betonte Fichter. Besonders in Nordrhein-Westfalen, einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands, bieten grüne Start-ups großes Potenzial, um traditionelle Branchen nachhaltig zu transformieren.

Green Angels Summit NRW: Vernetzung und Impulse

Der Summit, organisiert von der Business Angels Agentur Ruhr (BAAR) und unterstützt vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, brachte Investierende, Gründende und politische Vertreterinnen und Vertreter zusammen. Im Fokus standen die Finanzierung grüner Innovationen und die Frage, wie Business Angels als „Transformationsbooster“ wirken können.

Neben Klaus Fichters Präsentation diskutierten Expertinnen und Experten wie Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, und Dr. Ute Günther, Vorstand BAAR, über die Rahmenbedingungen für grüne Investitionen. In Pitch-Sessions stellten Start-ups ihre nachhaltigen Geschäftsmodelle vor, während Paneldiskussionen die Rolle von ESG-Kriterien und die Chancen grüner Assetklassen beleuchteten.

Ausblick: Gemeinsam die Green Economy gestalten

„Die Daten des Green Startup Reports sind ein klarer Aufruf zum Handeln“, so Fichter. „Grüne Start-ups brauchen gezielte Unterstützung – durch Investitionen, Netzwerke und politische Weichenstellungen.“ Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Förder- und Finanzierungsprogramme aufgebaut, die gezielt grüne Gründungen unterstützten. „Wie sich jetzt zeigt, zahlt sich diese Kontinutität gerade in krisengeschüttelten Zeiten besonders aus“, so Fichter. Der Summit endete mit der Verleihung des GreenAngelsAward NRW und einem Appell der BAAR, sich der GreenAngelsAllianz NRW anzuschließen, um die grüne Gründerszene in NRW weiter zu stärken.

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Führender KI-Standort: Bayerns Rechenzentren wachsen stark

Eine neue Studie des Borderstep Instituts „Rechenzentren in Bayern 2025“ analysiert Struktur, Wachstum und Perspektiven des Rechenzentrumsmarktes in Bayern. Cloud und KI treiben die Dynamik. Gleichzeitig rücken Energieversorgung, Effizienz und regionale Cluster stärker in den Fokus der Standortpolitik.

Rechenzentren sind eine zentrale Basisinfrastruktur der digitalen Transformation. Ob KI-Anwendungen, Video-Streaming, Online-Shopping, vernetzte Produktionsprozesse, E-Government oder wissenschaftliche Simulationen: Rechenzentren sind die technische Grundlage für zentrale digitale Anwendungen in Wirtschaft, Verwaltung und Forschung. Eine neue Studie des Borderstep Instituts analysiert die Struktur, Entwicklung und Perspektiven des Rechenzentrumsmarktes im Freistaat Bayern.

Dynamisches Wachstum im Rechenzentrumsmarkt

Der globale Markt wächst derzeit sehr dynamisch. Treiber sind vor allem Cloud-Dienste und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Auch in Deutschland steigen die Rechenzentrumskapazitäten deutlich. Internationale Hyperscale-Cloud-Anbieter prägen diese Entwicklung, konzentrieren ihre großen Investitionen bislang jedoch vor allem auf die Regionen FrankfurtRheinMain und Berlin-Brandenburg.

Bayern als wichtiger Standort für Rechenzentren

Bayern spielt dennoch eine wichtige Rolle im deutschen Rechenzentrumsmarkt. Der Standort profitiert von einer starken technologieorientierten Wirtschaft, einer breiten industriellen Basis sowie einer leistungsfähigen Wissenschafts- und Forschungslandschaft.

Im Jahr 2025 gibt es in Bayern rund 370 Rechenzentren mit mehr als 100 kW IT-Anschlussleistung sowie etwa 9.000 kleinere IT-Installationen. Die gesamte IT-Anschlussleistung liegt bei rund 420 MW. Seit 2020 sind die Kapazitäten damit um etwa 30 % gestiegen. Der Stromverbrauch der Rechenzentren beträgt 2025 rund 3,1 TWh und wächst trotz Effizienzfortschritten weiter.

Strukturell wird der Markt weiterhin stark von unternehmenseigenen Rechenzentren geprägt. Gleichzeitig gewinnen Colocation-Rechenzentren deutlich an Bedeutung und stellen inzwischen rund 35 % der Kapazitäten. Das Wachstum der vergangenen Jahre ist nahezu vollständig auf neue Colocation-Standorte zurückzuführen.

Regionale Schwerpunkte und neue Dynamik im Bereich Rechenzentren

Regional konzentriert sich die Entwicklung insbesondere auf die Regionen München und Nürnberg, die zu den wichtigsten Rechenzentrumsstandorten Deutschlands zählen. Gleichzeitig gewinnen Standorte in Nordbayern zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Einflussbereich der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Eine besondere Stärke des Standorts Bayern liegt zudem in den Bereichen Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing (HPC). Bereits heute entfallen über 20 % der Rechenzentrumskapazitäten auf KI- und HPC-Anwendungen – ein bundesweiter Spitzenwert.

Wachstum bis 2030 – Energie wird zum Schlüsselfaktor

Für die kommenden Jahre wird ein anhaltend starkes Wachstum erwartet. Bis 2030 könnten die installierten IT-Kapazitäten auf rund 550 MW anwachsen. Damit rückt die Stromversorgung zunehmend in den Fokus: Sie entwickelt sich zu einem strategischen Engpassfaktor und erfordert neue Konzepte sowie eine stärkere Einbindung in regionale Energie- und Wärmesysteme.

Die Studie skizziert deshalb ein Zielbild für die zukünftige Entwicklung des Rechenzentrumsstandortes Bayern. Im Mittelpunkt steht eine robuste, dezentrale und am regionalen Bedarf orientierte Rechenzentrumslandschaft. Zentrale Leitprinzipien sind regionale Cluster, digitale Souveränität, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien und die systematische Nutzung von Abwärme.

Die komplette Studie „Rechenzentren in Bayern 2025 – aktuelle Marktentwicklungen“ mit allen Analysen, Zahlen und Handlungsempfehlungen steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Praxiswirkung: Borderstep bei „Wissenschaft meets Wirtschaft“

Praxiswirkung steht im Mittelpunkt des Veranstaltungsformats „Wissenschaft meets Wirtschaft„. Wie können Unternehmen Nachhaltigkeit strategisch verankern: und welche Rolle spielen Studierende bei der Entwicklung zukunftsfähiger Innovationen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung aus der Reihe, die am 19. Februar 2026 an der Universität Oldenburg stattfindet.

Einen zentralen Impuls liefert Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit. In seinem Vortrag zeigt er, wie gemeinsame Innovationsprojekte von Unternehmen und Studierenden konkret zur Lösung unternehmerischer Nachhaltigkeitsherausforderungen beitragen können: praxisnah, interaktiv und auf Augenhöhe.

Lernformate mit Praxiswirkung

Praxiswirkung durch universitäre Formate: Wie das geht, zeigt der Vortrag von Prof. Fichter. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Innovationsforschung sowie Best Practices für Lern- und Kooperationsformate, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern direkte Wirkung in der Unternehmenspraxis entfalten. Der Beitrag von Prof. Fichter richtet sich insbesondere an Unternehmen, die Nachhaltigkeit strategisch weiterentwickeln und dabei neue Impulse aus Wissenschaft und Nachwuchstalenten nutzen möchten.

Etabliertes Austauschformat

Die Veranstaltung ist Teil der inzwischen gut etablierten Reihe „Wissenschaft meets Wirtschaft“ des Fördervereins Wirtschafts- und Rechtswissenschaften e. V. und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zum gemeinsamen Austausch zusammen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Agenda finden Sie hier.

Energiewende im Mittelstand: Jetzt an Umfrage teilnehmen

Steigende Energiepreise, neue regulatorische Anforderungen und ambitionierte Klimaziele stellen den Mittelstand vor wachsende Herausforderungen. Sie eröffnen zugleich aber neue Innovations- und Wettbewerbschancen. Genau hier setzt das Projekt SET Inno Tandems an, das von Borderstep inhaltlich begleitet und mitgestaltet wird.

Ziel: Blaupausen für Mittelstands-Start-up Kooperationen

Im Rahmen des Projekts werden mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Verteilnetz- und Messstellenbetrieb, Stadtwerke, Rechenzentren sowie aus dem produzierenden Gewerbe mit innovativen Start-ups zusammengebracht. Ziel ist die Durchführung von vier Innovationstandems, in denen gemeinsam praxisnahe Lösungen für zentrale Fragestellungen der Energiewende entwickelt werden. Darüber hinaus entstehen übertragbare Blaupausen für erfolgreiche Mittelstands-Start-up-Kooperationen sowie Impulse für die energiepolitische Ausgestaltung.

Bedarfserhebung zu energiebezogenen Herausforderungen im Mittelstand

Den Auftakt bildet eine anonyme Bedarfserhebung zu aktuellen energiebezogenen Herausforderungen im Mittelstand – etwa zu steigenden Energiekosten, regulatorischen Vorgaben, Flexibilisierungspotenzialen oder Chancen durch Effizienz, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle. Die aggregierten Ergebnisse fließen in einen öffentlich zugänglichen Abschlussbericht des dena-Projekts SET Hub ein.

Auf Basis der Befragung identifiziert Borderstep besonders drängende Handlungsfelder, für die in einem weiteren Schritt konkrete Innovationstandems mit Start-ups initiiert werden. So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag dazu, den Mittelstand als zentralen Innovationstreiber der Energiewende zu stärken.

Jetzt an Umfrage beteiligen

Die Umfrage läuft unter diesem Link: Energiebezogene Herausforderungen und Erfahrungswerte in der Zusammenarbeit mit Start-ups

„Sustainable Venturing“ im Rennen um die Hochschulperle des Jahres 2025

Große Anerkennung für die nachhaltige Gründungslehre an der Universität Oldenburg. Der Stifterverband kürte das Modul „Sustainable Venturing“ im März 2025 als Hochschulperle des Monats. Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts, verantwortet das Lehrangebot. Er entwickelt das Modul und seine Inhalte seit Jahren in Forschung und Lehre weiter.

Fundierte Entrepreneuship-Forschung trifft praxisnahe Lehre

Sustainable Venturing verbindet wissenschaftlich fundierte Entrepreneurship-Forschung mit praxisnaher Lehre. Studierende lernen, wie nachhaltige Geschäftsmodelle entstehen, wie ökologische und soziale Wirkung systematisch berücksichtigt wird und wie Gründungsideen marktfähig weiterentwickelt werden können. Das Modul ist fest im Lehrangebot der Universität Oldenburg verankert. Zugleich profitiert es von der engen Verbindung zu den Forschungsarbeiten des Borderstep Instituts zu nachhaltigem Unternehmertum, Innovation und Transformation.

Jetzt folgt der nächste Schritt: „Sustainable Venturing“ steht zur Wahl für die Hochschulperle des Jahres 2025. Per öffentlichem SMS-Voting kann für den eigenen Favoriten abgestimmt werden. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Jetzt zählt jede Stimme: Für „Sustainable Venturing“ abstimmen

So geht das Voting:

  • Zeitraum: 13. Januar 2026, 12:00 Uhr bis 14. Januar 2026, 12:00 Uhr
  • Per SMS an: 0177 178 22 77
  • Abstimmungscode: H03

Eine Stimme pro Nummer. Keine Zusatzkosten außer der regulären SMS-Gebühr.

Borderstep gratuliert dem gesamten Lehrteam an der Universität Oldenburg zu dieser Anerkennung und freut sich über jede Stimme für nachhaltige Gründungslehre mit Wirkung.

Borderstep unterstützt Gebäudeforum klimaneutral

Gemeinschaftlich geplante und vernetzte Versorgungssysteme können einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung leisten. Der neue Themenschwerpunkt „Gemeinschaftliche Versorgungskonzepte“ im Gebäudeforum klimaneutral zeigt, wie Gebäude im Quartier zusammen gedacht und innovative Systeme effizient genutzt werden können.

Der Schwerpunkt „Gemeinschaftliche Versorgungskonzepte“ beantwortet zentrale Fragen, die für Planung und Umsetzung entscheidend sind:

  • Wann lohnt sich eine gemeinschaftliche Wärmeversorgung?
  • Welche Betreibermodelle sind praktikabel?
  • Welche Potenziale bieten kalte Nahwärmenetze, Abwärmequellen und andere innovative Technologien?
  • Wie greifen Wärmeplanung und GEG ineinander?

Borderstep bringt sich als Mitglied des Partnernetzwerks mit Expertise und aktuellen Forschungsergebnissen ein und unterstützt die Weiterentwicklung des Themenfelds.

Für den vorliegenden Schwerpunkt steuerte Borderstep Mitgründer Dr. Jens Clausen den Leitfaden „Eine Einführung in die Wärmegewinnung aus Flusswasser“ bei. Der Leitfaden soll einen Beitrag dazu leisten, Flusswasser-Wärme in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren.

Mehr zum Themenschwerpunkt hier.

Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entsteht im Geschäftsmodell

Die Bertelsmann Stiftung hat die Studie Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz trotz Krise veröffentlicht. Autor ist Borderstep Senior Fellow Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund. Die Untersuchung zeigt, wie Unternehmen in Deutschland ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln und wie sich Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit wechselseitig verstärken.

Für Borderstep ist diese Veröffentlichung ein wichtiger Meilenstein. Florian Lüdeke-Freund verantwortet den Forschungs- und Transferbereich Nachhaltige Geschäftsmodelle und entwickelt diesen gemeinsam mit Borderstep Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter strategisch weiter. Die Forschungsallianz zwischen Borderstep und der ESCP Business School Berlin erhält durch die Studie zusätzlichen Schub. Sie verdeutlicht das wissenschaftliche Potenzial dieser Zusammenarbeit und stärkt die Forschung zu nachhaltigen Geschäftsmodellen.

Zentrale Ergebnisse der Studie

  • Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat ihr Geschäftsmodell bereits aufgrund von Nachhaltigkeitsanforderungen angepasst.
  • Geschäftsmodellentwicklung und Nachhaltigkeitsorientierung wirken wechselseitig und fördern Innovation.
  • Unternehmen, die beides strategisch zusammendenken, erhöhen ihre Resilienz und reagieren schneller und wirksamer auf Krisen.
  • Zukunftsorientierte Unternehmen beziehen mehr Stakeholder ein, erkennen Impulse früh und nutzen regulatorische und marktliche Entwicklungen als Chance.

Die Studie macht deutlich, dass Zukunftsfähigkeit im Geschäftsmodell verankert ist und dass nachhaltige Transformation ein wesentlicher Treiber unternehmerischer Stärke bleibt.

Borderstep wird den Forschungsbereich Nachhaltige Geschäftsmodelle gemeinsam mit Florian Lüdeke-Freund und der ESCP weiter ausbauen. Weitere Projekte sind bereits in Vorbereitung.

Zur Studie „Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz trotz Krise“ hier entlang.

Rechenzentren in Deutschland: Aktuelle Marktentwicklungen (Update 2025)

Das Borderstep Institut erstellt seit 2022 regelmäßig im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. die Studie „Rechenzentren in Deutschland: Aktuelle Marktentwicklungen“. Das Update 2025 wurde nun mit neuen Daten und Analysen vorgestellt.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bitkom


Künstliche Intelligenz treibt den Ausbau von Rechenzentren

Die Ergebnisse zeigen: Deutschland verzeichnet weiterhin ein dynamisches Wachstum seiner Rechenzentrumsinfrastruktur, maßgeblich getrieben durch Cloud-, KI- und Edge-Anwendungen.

  • Der deutsche Rechenzentrumsmarkt erreicht 2025 eine installierte Gesamtkapazität von 2.980 MW (+9 % gegenüber dem Vorjahr).
  • Besonders stark wächst das Segment der Colocation-Rechenzentren, das erstmals über 50 % der Gesamtkapazität stellt (+17,5 %).
  • Haupttreiber sind der Ausbau von Cloud-Infrastrukturen (+16,5 % auf 1.450 MW) sowie die zunehmende Nachfrage nach KI- und Edge-Lösungen.

Zentrale Marktentwicklungen im Überblick

  • 15 Milliarden Euro Investitionen in Deutschlands Rechenzentren im Jahr 2025
  • Bis 2030: Rechenzentrumskapazitäten steigen um 70 %
  • KI-Rechenzentren vervierfachen sich und erreichen rund 40 % Anteil an der Gesamtkapazität
  • Energiebedarf steigt 2025 auf 21,3 Milliarden kWh
  • Frankfurt bleibt Spitzenstandort, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gewinnen stark an Bedeutung

Der Standortvorteil Deutschlands beruht weiterhin auf einer stabilen Netz- und Stromanbindung, einer starken wirtschaftlichen Infrastruktur und verlässlichen Rahmenbedingungen. Dennoch bleiben Engpässe im Stromnetz, lange Genehmigungsverfahren und Flächenknappheit zentrale Herausforderungen für das künftige Marktwachstum.

Hier können Sie die aktuelle Studie kostenlos herunterladen


Vorgängerstudien

  • Rechenzentren in Deutschland: Aktuelle Marktentwicklungen – Stand 2024
  • Rechenzentren in Deutschland: Aktuelle Marktentwicklungen (Update 2023)
  • Rechenzentren in Deutschland: Aktuelle Marktentwicklungen – Stand 2022

Borderstep Expertise Digitalisierung & GreenIT

Seit 2007 analysiert das Borderstep Institut den Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland und Europa. Grundlage ist ein eigenes Strukturmodell, das seit 2010 regelmäßig aktualisiert wird.

Das Modell bildet Rechenzentren nach Größe, Technik und Betriebsform – Cloud, Edge, traditionell – präzise ab. Es berücksichtigt Servertypen, Altersstrukturen und Gebäudetechnik wie Kühlung und Stromversorgung. So liefert Borderstep belastbare Zahlen und Szenarien zur Entwicklung digitaler Infrastrukturen und ihrer Nachhaltigkeit.

Mit Projekten wie z. B. TEMPRO, DC2HEAT, DCESS und EUDCEAR entwickelt das Institut Lösungen für eine klimafreundliche und energieeffiziente Digitalisierung.

Die aktuellen Projekte im Forschungsschwerpunkt Digitalisierung & GreenIT finden Sie hier.

Call for Papers: EURAM 2026

EURAM 2026 | 16.–19. Juni 2026 | University of Agder, Kristiansand (Norwegen)

Im Rahmen der European Academy of Management Conference 2026 (EURAM) lädt die Special Interest Group Innovation (SIG 06) zur Einreichung von Beiträgen für den Track „Innovation for Sustainability, Circularity and Green-tech“ ein.

Unter dem Konferenzthema „Navigating High Waters – Managing in an Age of Disruption“ beschäftigt sich der Track „Innovation for Sustainability, Circularity and Green-tech“ mit der Frage, wie Unternehmen ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen als Chancen für nachhaltige Innovationen nutzen können.

Im Mittelpunkt stehen Forschungsarbeiten zu nachhaltigkeitsorientierten Innovationsprozessen, zirkulären Geschäftsmodellen, grünen Technologien und Produkt-Service-Systemen, die zu einer nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.

Der Track wird von einem internationalen Forschungsteam geleitet, darunter Prof. Dr. Klaus Fichter (Borderstep Institut), Prof. Dr. Erik G. Hansen (JKU Linz & Leuphana Universität Lüneburg), Prof. Dr. Frank Tietze (University of Cambridge) und weitere Partneruniversitäten.

Themenfelder (Auswahl)

  • Nachhaltigkeitsorientierte Innovation und Entrepreneurship
  • Circular Innovation & Green-Tech
  • Nachhaltige Geschäftsmodelle und Ökosysteme
  • Digitalisierung, IoT und Smart Products als Enabler für Nachhaltigkeit
  • Übergänge zu nachhaltigen Produkt-Service-Systemen
  • Diffusion, Skalierung und IP-Strategien bei SOI

Einreichung von Beiträgen

Beiträge können bis zum 7. Januar 2026, 14 Uhr belgische Zeit, über die EURAM-Konferenzplattform eingereicht werden. Hier finden Sie die Autorenrichtlinien

Alle Informationen zum Call for Papers finden Sie hier.

Über die EURAM

Die European Academy of Management ist eine 2001 gegründete wissenschaftliche Gesellschaft. Ihr Ziel ist es, die akademische Disziplin des Managements in Europa voranzutreiben. Mit Mitgliedern aus 60 Ländern weist EURAM ein hohes Maß an Vielfalt auf und bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, Debatten über eine Vielzahl von Themen und Traditionen des Forschungsmanagements zu bereichern.

Über das Konferenzthema „Navigating High Waters“

Das Thema „Navigating High Waters“ der EURAM 2026 spiegelt die aktuellen Rahmenbedingungen für Organisationen und Management wider. Eine Welt geprägt von hoher Unsicherheit, komplexen Vernetzungen und disruptiven Veränderungen.

  • Unternehmen sehen sich nicht mehr nur mit „klassischen“ Managementaufgaben konfrontiert, sondern mit tiefgreifenden Umwälzungen: geopolitische Risiken, rasante technologische Fortschritte, demografische Verschiebungen sowie zunehmende Regulierungsdichte.

  • In dieser „stürmischen See“ braucht Management neue Kompetenzen: Agilität, Resilienz, Innovationsfähigkeit und ein holistisches Verständnis über alle Funktionen und Organisationsebenen hinweg.

  • Der Begriff „High Waters“ steht sinnbildlich für Phasen, in denen gewohnte Managementparadigmen nicht mehr ausreichen. Stattdessen sind breite Perspektiven gefragt: Strategie, Marketing, Lieferketten, Human Resources und mehr.

Green Startup Report 2025 jetzt auf Englisch

Die englischsprachige Ausgabe des Green Startup Report 2025 des Borderstep Instituts ist ab sofort verfügbar. Damit steht die aktuelle Datenauswertung zur Entwicklung grüner Start-ups in Deutschland nun auch einem internationalen Fachpublikum zur Verfügung.

Die Studie basiert auf einer umfassenden empirischen Analyse: Über 12.000 junge Unternehmen wurden untersucht sowie mehr als 50.000 Handelsregistereinträge zu Investitionen ausgewertet.

Green Startup Report 2025: Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung

Der Green Startup Report 2025 zeigt zentrale Trends und Entwicklungen auf:

  • Jede fünfte Gründung in Deutschland orientiert sich inzwischen klar an Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz.
  • Das durchschnittliche Klimaschutzpotenzial eines sogenannten transformationsorientierten grünen Start-ups beträgt rund 30.000 Tonnen CO₂e pro Jahr. Der ökonomische Gegenwert (im EU-Emissionsrechtehandel) liegt bei etwa 2,4 Millionen Euro pro Jahr pro Unternehmen.
  • Der Anteil von Frauen in Führungspositionen grüner Start-ups liegt bei 22 %, gegenüber 17 % in nicht-grünen Start-ups.
  • Bereits 73 % der Fondsmanagerinnen und -manager berücksichtigen Klimaaspekte bei ihren Investitionsentscheidungen.

Die englische Ausgabe bietet damit eine fundierte Grundlage für internationale Analysen, Kooperationen und Investitionsentscheidungen im Bereich nachhaltiger Unternehmensgründungen.

Ausblick: Green Startup Report 2026

Die nächste Ausgabe des Green Startup Reports befindet sich bereits in Vorbereitung. Sie wird im Frühjahr 2026 veröffentlicht und die Entwicklungen der grünen Gründungsszene mit aktualisierten Daten und neuen Forschungsergebnissen beleuchten.