Fachbeitrag zu Energy Sharing in „Klima und Recht“
Wie gelingt Energy Sharing im Gebäudebereich und welche juristischen Hürden existieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neuer Fachbeitrag von Borderstep Mitgründer Dr. Severin Beucker und Borderstep Senior Researcher Dr. Tobias Froese. Er ist jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Klima und Recht erschienen. Sie beschäftigt sich mit zentralen Herausforderungen des Klima-, Energie- und Umweltrechts.
Energy Sharing als Baustein der Energiewende
Unter dem Titel „Energy Sharing nach § 42c EnWG: Großes Potenzial mit Konkretisierungsbedarf“ untersuchen die Autorinnen und Autoren, welche Chancen die neue gesetzliche Regelung für die Energiewende eröffnet. Wie gelingt die praktische Umsetzung? Welche Voraussetzungen fehlen noch? Verfasst wurde der Beitrag gemeinsam mit Jana Eschweiler und Simon Großmann vom IKEM.
Mit dem neuen § 42c Energiewirtschaftsgesetz hat der Gesetzgeber die Grundlage geschaffen, Strom aus erneuerbaren Energien innerhalb von Energiegemeinschaften gemeinsam zu nutzen. Dadurch können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen oder Nachbarschaften stärker an der lokalen Energiewende beteiligt werden.
Der Beitrag zeigt, dass Energy Sharing ein erhebliches Potenzial für die dezentrale Energieversorgung bietet. Gleichzeitig weisen die Autorinnen und Autoren darauf hin, dass für eine breite Anwendung weitere Konkretisierungen des Rechtsrahmens erforderlich sind.
Forschung an der Schnittstelle von Energie, Innovation und Nachhaltigkeit
Die Veröffentlichung knüpft an die langjährige Forschung von Borderstep zu nachhaltigen Geschäftsmodellen, Energieinnovationen und Transformationsprozessen im Energie- und Gebäudesektor an. Severin Beucker und Tobias Froese beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Energiewende und der Frage, wie innovative Lösungen in die Praxis gelangen können.