Borderstep in der Jury des GreenChem-Förderprogramms „innovate! call“
Grüne Start-ups leisten mit ihren Patenten einen wesentlichen Beitrag zur Transformation des Chemiesektors, vor allem durch neue Materialien, biochemische Verfahren und ressourceneffiziente Produktionsprozesse. Borderstep Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter ist Mitglied der Jury im Förderprogramm innovate! call von greenCHEM.
Das Programm richtet sich an Forschende und Gründungsinteressierte aus dem Bereich der nachhaltigen Chemie, deren Technologien besonders anspruchsvolle Entwicklungsprozesse durchlaufen. In der Praxis stehen viele grüne Chemie-Start-ups vor ähnlichen Herausforderungen: fehlende Infrastruktur und Laborressourcen, hohe wissenschaftliche und regulatorische Komplexität, lange Entwicklungszyklen sowie die Überführung von Forschungsergebnissen in tragfähige Geschäftsmodelle.
Forschung und Expertise von Borderstep im Bereich nachhaltiger Chemie
Borderstep hat bereits im Forschungsprojekt Innovationen mit nachhaltiger Chemie zu diesem Thema geforscht. Die Ergebnisse wurden in der Studie Innovationen nachhaltiger Chemie. Machbarkeitsstudie zu Förder- und Finanzierungsinstrumenten für Start-ups des Umweltbundesamts veröffentlicht. Die Studie beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen nachhaltiger chemischer Innovationen und zeigt auf, wie diese in die Praxis übertragen werden können.
Auch im Green Startup Report 2026 wird das Thema nachhaltige Chemie aufgegriffen. Ein besonderes Spotlight liegt auf Patenten im Bereich nachhaltiger Chemie. Der Report analysiert aktuelle Trends und zeigt, wie Start-ups durch innovative Lösungen und Patente die Transformation der chemischen Industrie vorantreiben. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung von Know-How-Schutz für die Skalierung nachhaltiger Technologien sowie die Rolle von Förderprogrammen wie dem innovate! call für die Unterstützung junger Unternehmen.
Wie der innovate! call grüne Chemie-Start-ups unterstützt
In der Praxis stehen viele grüne Chemie-Start-ups vor ähnlichen Herausforderungen: fehlende Infrastruktur und Laborressourcen, hohe wissenschaftliche und regulatorische Komplexität, lange Entwicklungszyklen sowie die Überführung von Forschungsergebnissen in tragfähige Geschäftsmodelle.
Der innovate! call setzt an dieser Stelle an. Im Rahmen eines laboreingebetteten Validierungsprogramms werden Technologien und Geschäftsmodelle parallel geprüft, um die Machbarkeit der Ideen zu bestätigen. Ziel ist es, die Entwicklung nachhaltiger chemischer Innovationen zu unterstützen und deren Anwendungsperspektiven zu verbessern.
Zu den zentralen Elementen des greenCHEM-Programms zählen:
- eine Validierungsphase von bis zu zwölf Monaten in Berlin,
- eine Förderung von über 700.000 Euro ohne Unternehmensbeteiligung,
- der kostenfreie Zugang zu Laboren und Infrastruktur.
Das Programm richtet sich international aus und hat Bewerbungen aus verschiedenen Ländern erhalten. Aktuell befindet sich der innovate! call in der Auswahlphase.
Weitere Informationen zum Programm: https://www.greenchem.berlin/innovate-call